Alle hier aufgeführten Medien und Materialien sind von den zuständigen Fachkommissionen der Medienbegutachtung für den schulischen Einsatz besonders empfohlen.

Diese Auflistung stellt nur eine kleine Auswahl der empfohlenen Filme in der SESAM-Mediathek dar. Viele der hier vorgestellten Filme sind landesweit verfügbar – aber leider nicht alle. Es kann also passieren, dass in Ihrem Medienzentrum der ein oder andere Film nicht genutzt werden kann.  

Die Medienlisten erscheinen in einem vereinfachten Format: Nun führt Sie am Ende jeder Rubrik ein Sammellink in die SESAM-Mediathek. Mit einem Klick sehen Sie dort alle empfohlenen Filme auf einen Blick.

Aktentasche mit alten Papieren

GettyImages/Lenalir

Klasse 5–6

 

Triff Alexander den Großen

Die zeitreisende Reporterin Clarissa trifft den legendären König und Feldherren Alexander den Großen. Sie freundet sich mit seinem geliebten Pferd Bukephalos an. Der energische, aber auch schnell gereizte und gewalttätige Alexander ist ihr dagegen nicht wirklich geheuer. Seinen Kindheitstraum, weltberühmt zu werden, hat er wahr gemacht. Clarissa erlebt, wie er im griechischen Makedonien verehrt aber von den Persern als Räuber und Zerstörer verachtet wird.

Didaktische Hinweise: Der Film ist sehr gut für einen Einsatz im Bildungsstandard 6 zum Thema der griechischen und römischen Antike geeignet. Durch seine Machart, die dokumentarische und schauspielerische Teile miteinander verknüpft indem eine Reporterin zwischen Damals und Heute hin- und herspringt und Alexander bei wichtigen Stationen seines Zuges nach Persien und Ägypten trifft, ist er für Kinder und Jugendliche sehr ansprechend. Auch das Arbeitsmaterial eignet sich sehr gut, um die Person Alexander den Großen kritisch zu reflektieren.

 

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Der Limes

Der Limes, die Grenzanlage des Imperium Romanum, erfüllte verschiedene Funktionen: Er war Kontrollpunkt für den Handel und gleichzeitig ein Ort der Begegnung. Das Leben, das sich hier entwickelte, war geprägt von den Einflüssen aus Rom selbst, aber auch von dem Austausch mit den Germanen. Die Produktion vermittelt anhand von nachgestellten Spielszenen, Animationen und Interviews mit Historikern die grundlegenden Aspekte rund um das Thema Limes. Der Film wird durch Arbeitsmaterial ergänzt, das sowohl im Geschichts- als auch im Lateinunterricht eingesetzt werden kann.

Zusatzmaterial: 10 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 4 Grafiken; 2 Karten; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Der Film eignet sich sehr gut zur Veranschaulichung des Lebens am Limes. Er entspricht den Anforderungen der Bildungsstandards. Das Zusatzmaterial erlaubt vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

 

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Neandertaler

250.000 Jahre beherrschte der Neandertaler Europa während der letzten Kaltzeit, bis er vor etwa 30.000 Jahren ausstarb. Den Namen erhielt er nach dem Fundort eines Teilskelettes im Jahre 1856 im Neandertal (heutiges Nordrhein-Westfalen). Der Neandertaler war erfindungsreicher und anpassungsfähiger als die Forschung lange angenommen hatte. Wer war unser entfernter Verwandter, der Homo sapiens neanderthalensis? Der Film gibt Einblicke in die stammesgeschichtliche Entwicklung, Lebensraum, Körperbau und Lebensweise. Zudem setzt sich der Film mit den Quellen der Geschichtskenntnisse auseinander. Schließlich werden auch die Gründe für das Aussterben der Neandertaler untersucht.

Zusatzmaterial: 20 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF]; 40 Testaufgaben Multiple-Choice in Schüler- und Lehrerfassung [PDF]; Ergänzendes Unterrichtsmaterial in Schüler und Lehrerfassung (5 S.) [PDF]; 3 Folien; Bilder; Glossar (3 S.) [PDF]; 5 interaktive Arbeitsblätter; 5 MasterTool-Folien; Sprechertexte (9 S.) [PDF]; Internet-Links.

Didaktischer Hinweis: Der Film bietet einen schülergerechten Zugang zur Thematik durch die Sprache und die Veranschaulichungsweise. Dazu tragen die Karten, die Experteninterviews und die Aufnahmen von Fundstücken bei. Das Arbeitsmaterial ist zum Teil über den Film hinausgehend und detailliert. Das Medium betont die Bedeutung des Neandertalers in der Entwicklung des Menschen zum Homo sapiens.

 

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Das alte Ägypten

Was kennzeichnet eine antike Hochkultur? Und warum konnte sich in einer derart heißen Region der Erde eine der ersten Zivilisationen entwickeln, die über 3000 Jahre Bestand haben sollte? Der Film zeigt wesentliche geographische, technische und politische Voraussetzungen für die Entwicklung der ägyptischen Hochkultur vor 5000 Jahren: eine zentrale Regierung mit einer Hauptstadt und einer funktionierenden Bürokratie, ein durchdachtes Bewässerungssystem, die Entwicklung einer Schrift, zunehmende Arbeitsteilung – und die (vermutlich) gewaltsame Vereinigung Ober- und Unterägyptens zu einem Flächenstaat.

Zusatzmaterial: Filmclips; Bilder; Texte; Arbeitsblätter; Karten; Texttafeln; Interaktive Arbeitsblätter; Unterrichtsplaner.

Didaktischer Hinweis: Ein besonders geeignetes Medium, denn es ist anschaulich, verständlich und dennoch anspruchsvoll. Es benutzt zur Veranschaulichung moderne Filmaufnahmen, Computeranimationen und Schauspielszenen. Das Arbeitsmaterial umfasst vertiefende und ergänzende altersgemäße Arbeitsaufträge, die zum Teil interaktiv und damit zum Einsatz am Computer als auch am Whiteboard geeignet sind.

 

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Klasse 7–8

 

Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer

Animationen und Spielfilmszenen zeigen den von Fürsten, Königen und Päpsten umworbenen Leonardo, der mit seinen technischen Skizzen die Zukunft vorausahnt. Aber stammen all Ideen von ihm? Was macht ihn zum Universalgenie? Auch Dürer betritt als Künstler neue Wege: Er perfektioniert die Druckgraphik zu absoluter Meisterschaft. Er produziert  für die Masse und signiert als einer der ersten seine Werke. In der Vermarktung seiner Kunst ist er ein Vorreiter.

Didaktische Hinweise: Das Medium befasst sich mit dem Leben und Schaffen der beiden Künstler Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer und ihren gesellschaftlichen Einfluss innerhalb der Renaissance. Ausgehend von den Städten Florenz und Nürnberg wird das gesellschaftliche und künstlerische Leben Ende des 15./ Anfang des 16. Jahrhunderts beschrieben. Diese Städte werden als Anziehungspunkt von Wissenschaftlern, Architekten, Bildhauern und Malern gesehen, die dort ihr Wissen und Können zu Höchstleistungen ausbauen konnten. Dadurch wird das Bild des Künstlers im Kontext mit der Entwicklung der Wissenschaft (Mathematik, Geometrie und Maschinenbau) bei Leonardo da Vinci und bei Albrecht Dürer insbesondere durch Aneignung und Verfeinerung handwerklicher und technischer Fähigkeiten (Holzschnitt, Kupferstich, Malerei) vervollständigt. Die Personen Dürer und da Vinci werden biografisch beleuchtet und ihre Persönlichkeit filmisch gut dargestellt, so dass die Schüler*innen den gesellschaftlichen Aufstieg der beiden Künstler in dieser Zeitepoche gut nachvollziehen können. Dem Medium gelingt es aufgrund seiner ruhigen und strukturierten Machart die wichtigsten Aussagen bezüglichen der Renaissance und dieser beiden prägenden Künstlerpersönlichkeiten zu vermitteln. Leonardo da Vinci gilt als Universalgenie und Albrecht Dürer als Forscher und Entwickler zahlreicher neuer Bilderwelten. Somit repräsentieren beide den gesellschaftlichen Aufstieg trotz unterschiedlicher Wege innerhalb ihres Lebens. Den Schüler*innen ist es somit möglich, beide Künstlerpersönlichkeiten zu vergleichen und in den gesellschaftlichen und historischen Kontext zu stellen.

 

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Frühkapitalismus

Europa veränderte sich gewaltig während des Übergangs vom 15. zum 16. Jahrhundert. Das Verlagssystem erlaubte den Herstellern, größere Mengen zu produzieren, da sie nun mit Vorschüssen bezahlt wurden und so größere Mengen an Rohstoffen einkaufen konnten. Eine Folge davon war ein Aufblühen des Fernhandels und die Entstehung eines die Landesgrenzen überschreitenden Bankwesens. Zwei Familien legten in dieser Zeit den Grundstein ihres Vermögens und prägten ihre Heimatstädte und -länder während der folgenden Jahrhunderte: die Medici in Florenz und die Fugger in Augsburg.

Didaktische Hinweise: Der Film wirkt in seiner Machart wie ein bebilderter Lexikonartikel auf der Grundlage zeitgenössischer Originalbildquellen. Die Unterteilung in ausgewählte Sequenzen ermöglicht eine selektive Schau. Die operatorengestützten Arbeitsaufträge im abwechslungsreichen Arbeitsmaterial bieten neben Möglichkeiten zur Inhaltssicherung auch Rechercheaufgaben und andere auf dem Niveau des 1. und 2. Anforderungsbereichs. Eine gute Erweiterungsmöglichkeit der Standards in Klassenstufe 7 zur Wende zur Neuzeit.

 

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Die Industrielle Revolution

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts erlebt England einen einschneidenden technologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel: Die Industrielle Revolution. Der Schritt in das industrielle Zeitalter verändert das Leben der Menschen in allen Bereichen. Es werden Kräfte freigesetzt, die sich für den Menschen als Fluch und Segen erweisen. Von dort ausgehend verbreitet sich die Industrialisierung über die ganze Welt.

Didaktische Hinweise: Der Film bietet sinnvolle Kapiteleinteilungen, die durch den historischen Mantel auch technologische, politische und gesellschaftliche Schwerpunkte setzen. Zur Wahl stehen ein klassisches und ein interaktives Videoformat. Möchte man eine individuelle und selbstständige Erschließung anbieten, so liefert das interaktive Format eine gute Möglichkeit hierfür. Der Film wird gezielt und mehrfach unterbrochen, um ihn interaktiv zu rekapitulieren. Die Gliederung des Arbeitsmaterials ist gelungen, gut auf das Filmmaterial abgestimmt und ermöglicht eine vertiefende Auseinandersetzung. Fast alle Arbeitsaufträge werden klassisch und interaktiv angeboten. Insgesamt ist das Medium sehr gut konzipiert und kann gewinnbringend für die Verfolgung inhaltlicher und prozessbezogener Kompetenzen eingesetzt werden.

 

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MrWissen2go Geschichte – funk, Geschichte

Der Youtube-Kanal bietet Erklärvideos zu verschiedenen Themen des Geschichtsunterrichts, von der Antike bis heute.

Didaktische Hinweise: Sehr gute Erklärvideos mit Erklärungen in angemessener Sprache und Geschwindigkeit. Zur Veranschaulichung werden Originalbildquellen, Grafiken und anderes Bildmaterial herangezogen. Die Clips bieten für alle Jahrgangsstufen ab Bildunsstandard 8 Möglichkeiten zum Einstieg und zur Wiederholung. Arbeitsmaterialien gibt es dazu nicht.

 

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Die Hälfte der Welt gehört uns

Dokudrama über den Kampf engagierter Frauen aus Europa für das Wahlrecht: Marie Juchacz, Anita Augspurg, Emmeline Pankhurst und Marguerite Durand. Für ihr politisches Engagement wurden sie verspottet, eingesperrt und gefoltert. Gemeinsam standen sie an der Spitze des Kampfes tausender Frauen um Gleichberechtigung – quer durch Europa.

Didaktische Hinweise: Die Rahmenhandlung spielt im Privathaus der Augspurg im Jahre 1919 und weist am Schluss mit der ersten Rede einer Frau (M. Juchacz) vor der deutschen Nationalversammlung in die Zukunft. Es werden die Unterschiede von bürgerlichen oder proletarischer Frauenbewegung herausgearbeitet sowie die gesellschaftlichen und politischen Umstände der Zeit (das Wahlrecht war ja auch für Männer eingeschränkt) offensichtlich. Diese Filme sollten aufgrund ihrer Machart (Rahmenhandlung) nur gemeinsam gezeigt werden. Eine systematisierende Behandlung des Themas kann sich dann anschließen; sie ist nicht Voraussetzung für das Verständnis des Geschehens.

 

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Staatsformen: Monarchie, Demokratie, Diktatur

Die Produktion veranschaulicht in reinem Animationsstil die Begriffe „Monarchie“, „Demokratie“ und „Diktatur“ und beleuchtet deren Merkmale und verschiedenen Ausprägungen sowie ihre jeweilige historische Einbettung. Er zeigt auf, welche Bedeutung die Gewaltenteilung für die Stabilität eines Systems hat und dass eine Staatsform von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am politischen Leben abhängig ist.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Didaktischer Hinweis: Der animierte Film erklärt gut verständlich anhand von Beispielen eine grobe Einordnung der Begriffe Monarchie, Demokratie, Diktatur. Dabei verwendet und erklärt er die Begriffe von Aristoteles und Ernst Fraenkel. Die gute Strukturierung und Reduktion schafft ein Grundgerüst der Sachkompetenz. Das Arbeitsmaterial wiederholt und vertieft die Filminhalte; es verlangt die Anwendung der abstrakten Begriffe an historischen Beispielen auf den Ebenen der Orientierungs- und der Methodenkompetenz.

 

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Die Kreuzzüge

„Gott will es!“ – Mit dieser Begründung zogen tausende Soldaten aus zahlreichen Ländern Europas Richtung Jerusalem, um dieses von der Herrschaft der aus ihrer Sicht ungläubigen Muslime zu befreien. In mehreren Kreuzzügen vom 11. bis zum 13. Jahrhundert lieferten sie sich erbitterte Kämpfe um die Heilige Stadt, die sie letztlich doch nicht in ihrem Besitz halten konnten. Neben religiösen Motiven schlossen sich viele Menschen auch aus wirtschaftlichen Gründen den Kreuzzügen an, da sie hofften, neues Land für sich gewinnen zu können. Aber nicht nur Tod und Verwüstung sind das Ergebnis der Kreuzzüge, sondern auch ein intensiver Kultur- und Warenaustausch zwischen Ost und West.

Zusatzmaterial: 7 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 6 Bilder; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Didaktischer Hinweis: Das Medium vermittelt sehr anschaulich und verständlich die wesentlichen Inhalte des Themas. Es verwendet zeitgenössisches Bildmaterial und Spielszenen, die didaktisch reduziert sind, aber auch den Sehgewohnheiten der Schüler und Schülerinnen entsprechen. Auch Experten kommen zu Wort. Das Arbeitsmaterial wiederholt und vertieft altersgerecht die Inhalte des Filmes.

 

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Französische Revolution

Das Medium zeichnet anhand von Reenactments, Animationen, Grafiken und Gemälden wichtige Stationen nach. Dabei werden unter anderem Ausgangsbedingungen und Auswirkungen der Französischen Revolution sowie die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte und die Entstehung der französischen Nationalsymbole genauer betrachtet. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf der Analyse unterschiedlicher Quellenarten (z. B. Zeitzeugenbericht, Beschwerdeheft, Allegorie).

Zusatzmaterial: 8 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 6 Bilder; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Didaktischer Hinweis: Das Medium eignet sich als kurze Zusammenfassung der ersten und zweiten Phase der Französischen Revolution in Geschichtsklassen, die das Thema bereits erarbeitet haben. Es ist inhaltlich sehr knapp gehalten, erklärt die Zusammenhänge und zentrale Begriffe nicht. Zur Veranschaulichung werden Auszüge aus Spielfilmen und Computeranimationen gezeigt, welche nicht gekennzeichnet werden. Zeitgenössische Darstellungen werden ebenfalls kaum erklärt. Das Arbeitsmaterial dient zur Vertiefung und Problematisierung von im Film angesprochenen Aspekten, es setzt dabei auf die Anwendung der Sach- und Methodenkompetenz.

 

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Reichsgründung und Deutsches Kaiserreich

Die Gründung des Deutschen Reiches 1871 war ein Schlüsselereignis des 19. Jahrhunderts: Es einte die Länder des Deutschen Bundes unter preußischer Führung und bedeutete die „Reichsgründung von oben“. In der Folge war das Reich von innenpolitischen Konflikten wie Kulturkampf, Sozialistengesetzen und verschärften Klassenunterschieden geprägt. Unter Wilhelm II. kam es zu einer Neuausrichtung der Außenpolitik, welche die ausgewogene Bündnispolitik Bismarcks beendete. Diese Strategie scheiterte mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges, dessen Ende zum Untergang der Monarchie in Deutschland beitrug.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 4 Karten; 9 Bilder; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Das Medium ist sehr anschaulich und verständlich gestaltet und gut strukturiert. Es verwendet zeitgenössisches Bildmaterial und Erläuterungen durch eine Historikerin. Das Arbeitsmaterial wiederholt und vertieft sinnvoll die Inhalte des Filmes. Das Medium ist für alle Kompetenzbereiche des Bildungsplanes einsetzbar.

 

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Russland 1917

1917 stand Russland im Zeichen großer gesellschaftlicher und politischer Umbrüche: Der Erste Weltkrieg und Nahrungsengpässe führten zu Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Zar Nikolaus II. sah sich in der Februarrevolution zur Abdankung gezwungen. Die Errichtung einer provisorischen Regierung und von Soldaten- und Arbeiterräten folgten. Keiner der beiden Institutionen gelang es jedoch die Macht für sich zu gewinnen. Als Politiker tat sich nun Wladimir Iljitsch Lenin hervor, der zusammen mit den Bolschewiki die provisorische Regierung in der Oktoberrevolution stürzte und in der Folgezeit die Sowjetunion gründete.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 1 Karten; 7 Bilder; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Der Film vermittelt auf anschauliche Weise die wesentlichen Ereignisse um die Revolution von 1917 ebenso wie die Vorgeschichte (soziale Lage, Revolution von 1905) als auch die Folgen. Das Arbeitsmaterial beinhaltet sinnvolle Fragestellungen mit brauchbarem Quellenmaterial.

 

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Der Limes

Der Limes, die Grenzanlage des Imperium Romanum, erfüllte verschiedene Funktionen: Er war Kontrollpunkt für den Handel und gleichzeitig ein Ort der Begegnung. Das Leben, das sich hier entwickelte, war geprägt von den Einflüssen aus Rom selbst, aber auch von dem Austausch mit den Germanen. Die Produktion vermittelt anhand von nachgestellten Spielszenen, Animationen und Interviews mit Historikern die grundlegenden Aspekte rund um das Thema Limes. Der Film wird durch Arbeitsmaterial ergänzt, das sowohl im Geschichts- als auch im Lateinunterricht eingesetzt werden kann.

Zusatzmaterial: 10 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 4 Grafiken; 2 Karten; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Der Film eignet sich sehr gut zur Veranschaulichung des Lebens am Limes. Er entspricht den Anforderungen der Bildungsstandards. Das Zusatzmaterial erlaubt vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

 

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Napoleon

Napoleon Bonaparte zählt zu den größten Feldherren der Weltgeschichte. Doch wie kam er zu diesem Ruf? Wie gelang ihm der Aufstieg zum französischen Kaiser? Welche Auswirkungen hatte seine Politik auf Europa? Die Produktion zeigt anhand von nachgestellten Spielszenen, animierten Karten und Archivmaterial den Aufstieg Napoleons zum französischen Kaiser, beleuchtet die Innen- und Außenpolitik Frankreichs unter seiner Herrschaft und stellt die Niederlagen dar, die letztlich zum Ende des Napoleonischen Zeitalters führten.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 9 Bilder; 2 Texte; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Das Medium bietet einen gut verständlichen Überblick über den Aufstieg und die Herrschaft Napoleons. Die Zusammenhänge zwischen innerer Entwicklung in Frankreich und seiner Eroberungspolitik werden klar. Die Gründe für den Zusammenbruch seiner Herrschaft und die Auswirkungen auf das Heilige Römische Reich Deutscher Nation werden mit Hilfe von Kartenmaterial schülergerecht vermittelt. Mangelhaft sind die Quellenangaben des Bildmaterials im Film und im Arbeitsmaterial, die lediglich auf Wikimedia verweisen, aber keine Legenden zu den Bildern anbieten. Das Arbeitsmaterial ergänzt den Film mit passenden und problemorientierten Fragestellungen.

 

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Weimarer Republik

Nach mehreren Monaten der politischen Wirren nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wird am 13. Februar 1919 die erste, vom ganzen deutschen Volk legitimierte, parlamentarisch-demokratische Regierung vereidigt. Über die Probleme, mit denen die junge Republik zu kämpfen hatte, konnten selbst die „goldenen“ 20er Jahren nicht hinwegtäuschen. Hinzu kamen die Folgen der Weltwirtschaftskrise von 1929. All dies begünstigte schließlich den Aufstieg der NSDAP bis hin zur Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 – das Ende der Weimarer Republik.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter teilweise in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 7 Bilder; 2 Texte; 1 Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Der Film ist in seiner Kürze ein sehr brauchbares Medium um einen Überblick über das Thema zu erhalten. Das beiliegende Arbeitsmaterial stellt einen zum Teil sehr hohen Anspruch an die Schülerschaft, da die Aufgabenstellungen nicht immer in einer didaktisch-methodisch angemessenen Weise aufbereitet sind.

 

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Stadt im Mittelalter

Das Mittelalter – eine Epoche, die mehrere Jahrhunderte zurückliegt, deren Auswirkungen aber trotzdem bis heute zu spüren sind. Die wohl gravierendste Ausstrahlung des Mittelalters auf die Neuzeit ist der enorme Anstieg an Städtegründungen. Viele Städte, die im Laufe des Mittelalters entstanden sind, sind heute noch von Bedeutung. So haben sich im heutigen Stadtbild vielerorts Spuren aus dieser Zeit erhalten. Nina und Paul sollen eine Präsentation über ihre Stadt im Mittelalter halten. Sie sind deshalb auf Erkundungstour durch Tübingen. Unterstützt werden sie von der Leiterin des Tübinger Stadtmuseums, dem Leiter des Stadtarchivs sowie von einem Tablet, mit dem sie relevante Informationen zum mittelalterlichen Tübingen abspielen können.

Zusatzmaterial: 10 Arbeitsblätter teilweise in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 14 Bilder; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Der Film hat eine altersgerechte Machart. Alle wesentlichen Aspekte des Themas werden gut verständlich vermittelt am Beispiel der Stadt Tübingen. Das Arbeitsmaterial ist ebenso gestaltet; ein Arbeitsblatt stellt auch medienbildende Fragen.

 

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Neandertaler

250.000 Jahre beherrschte der Neandertaler Europa während der letzten Kaltzeit, bis er vor etwa 30.000 Jahren ausstarb. Den Namen erhielt er nach dem Fundort eines Teilskelettes im Jahre 1856 im Neandertal (heutiges Nordrhein-Westfalen). Der Neandertaler war erfindungsreicher und anpassungsfähiger als die Forschung lange angenommen hatte. Wer war unser entfernter Verwandter, der Homo sapiens neanderthalensis? Der Film gibt Einblicke in die stammesgeschichtliche Entwicklung, Lebensraum, Körperbau und Lebensweise. Zudem setzt sich der Film mit den Quellen der Geschichtskenntnisse auseinander. Schließlich werden auch die Gründe für das Aussterben der Neandertaler untersucht.

Zusatzmaterial: 20 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF]; 40 Testaufgaben Multiple-Choice in Schüler- und Lehrerfassung [PDF]; Ergänzendes Unterrichtsmaterial in Schüler und Lehrerfassung (5 S.) [PDF]; 3 Folien; Bilder; Glossar (3 S.) [PDF]; 5 interaktive Arbeitsblätter; 5 MasterTool-Folien; Sprechertexte (9 S.) [PDF]; Internet-Links.

Didaktischer Hinweis: Der Film bietet einen schülergerechten Zugang zur Thematik durch die Sprache und die Veranschaulichungsweise. Dazu tragen die Karten, die Experteninterviews und die Aufnahmen von Fundstücken bei. Das Arbeitsmaterial ist zum Teil über den Film hinausgehend und detailliert. Das Medium betont die Bedeutung des Neandertalers in der Entwicklung des Menschen zum Homo sapiens.

 

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Durchhalten bis zum Ende

Fast sechs Jahre lang haben die Deutschen Europa mit Krieg überzogen: Wie haben sie diesen Krieg im eigenen Land erlebt? Der Propaganda kam es darauf an, den Durchhaltewillen der Menschen zu stärken; ihre Einstellung kann daher dem Filmmaterial nur indirekt entnommen werden. Die Zahl der Verwundeten und Toten steigt, immer mehr Städte gehen im Bombenhagel unter und immer mehr Kinder werden in Sicherheit gebracht, die Rüstungsproduktion erreicht gigantische Ausmaße, Frauen müssen für die Männer einspringen, die Versorgung gerät ins Stocken, das Kulturleben wird zunehmend eingeschränkt, Millionen Menschen fliehen vor den anrückenden russischen Truppen. Erst mit der Besetzung Berlins ist der Krieg zu Ende.

Zusatzmaterial: Filmclips; Bilder; Text; Texttafeln; Plakate; Arbeitsblätter; interaktive Arbeitsblätter.

Didaktischer Hinweis: Der Film benennt verschiedene Aspekte des Alltagslebens während des 2. Weltkrieges. Gezeigt wird sowohl die Propaganda des NS-Regimes als auch die reale Alltagssituation der deutschen Bevölkerung. Gelungen ist die Darstellung der Entwicklung des Alltagslebens im Zusammenhang des Kriegsverlaufes. Im Hauptfilm wird die politische Haltung der Bevölkerung nicht aufgegriffen. Die Zusatzmaterialien erweitern und vertiefen das Thema mit weiteren Aspekten.

 

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Der Erste Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg gilt als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Er ist in vielerlei Hinsicht ein neuer Krieg: Millionenheere, neue Technologien und eine unermessliche Materialschlacht prägen das Kriegsgeschehen. Der Erste Weltkrieg beendet das „lange 19. Jahrhundert“, ist Kulminationspunkt des Imperialismus und begründet eine neue Epoche, die von weiteren Kriegen geprägt sein wird. Mit nachkolorierten Originalaufnahmen und Spielszenen wird Geschichte veranschaulicht. Historiker ordnen das Geschehen ein.

Zusatzmaterial: 15 Bilder; 10 Arbeitsblätter [PDF/Word]; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Filmtext.

Didaktischer Hinweis: Die europäische Perspektive steht nicht im Mittelpunkt, sondern der Blick auf die Rolle des deutschen Kaiserreiches im 1. Weltkrieg. Dies entspricht aus didaktischer Sicht eher einem konservativen Vermittlungsansatz. Die Ursachen und Hintergründe werden nur teilweise erläutert, damit ist der Einsatz des Films im Sinne einer Illustration und Ergänzung zur Vermittlung historischer Fakten zu sehen. Das Arbeitsmaterial bezieht sich überwiegend auf den Film und bietet wenig Ansatzmöglichkeiten den gegebenen Rahmen des Films zu erweitern. Die Stärken des Films liegen in den aussagekräftigen Originalaufnahmen, die nachbearbeitet wurden und nun den Sehgewohnheiten unserer Schülerinnen und Schülern entgegenkommen. Dies lässt die Bilder für die Schülerinnen und Schüler lebendiger und verständlicher erscheinen.

 

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Erster Weltkrieg, Teil I + II

ERSTER WELTKRIEG I (ca. 33 min): Der Film geht der Frage nach, wo die Ursachen für den Ersten Weltkrieg zu suchen sind. Beginnend mit der Gründung des Deutschen Reiches und der Außenpolitik werden die Bündnissysteme erklärt. Auch die Bedeutung der Kolonien als Rohstoff- und Absatzmärkte werden aufgezeigt. Wirtschaftlich war Deutschland führend und das Kräfteverhältnis in Europa geriet ins Wanken. Was waren die Ziele der einzelnen Großmächte? Wie standen die Chancen, ausgehend vom Kräfteverhältnis der Bündnisse, bei Kriegsausbruch 1914?

ERSTER WELTKRIEG II (ca. 21 min): Der Film zeigt die mittlerweile erstarrten Fronten zwischen den Mittelmächten und den Alliierten von 1915-1918. Man sieht, welche Schrecken der moderne Krieg bedeutete und wie sich die Rolle des einzelnen Kämpfers auf dem Schlachtfeld grundlegend veränderte.

Zusatzmaterial: Arbeitsblätter; Testaufgaben; ergänzende Materialien; Arbeitsblätter für interaktive Whiteboards.

Didaktischer Hinweis: Die Filme bieten eine anschauliche und gut verständliche Darstellung des Themas mit zeitgenössischen Filmaufnahmen und Bildquellen. Sie werden ihrem Anspruch, gemäß Titel einen gesamteuropäischen Blick auf den Krieg zu werfen, gerecht. Die Entwicklung zum Krieg wird auf der Basis einer ausführlichen Betrachtung des 19. Jahrhunderts gezeigt. Die häufige Veranschaulichung mit Hilfe von Kartenmaterial und Diagrammen erleichtert die Übersicht. Das Zusatzmaterial beinhaltet sinnvolle Aufgabenstellungen, die auch über den Film hinausgehen (z.B. Kreativaufgaben).

 

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Klasse 9–10

 

MrWissen2go Geschichte – funk, Geschichte

Der Youtube-Kanal bietet Erklärvideos zu verschiedenen Themen des Geschichtsunterrichts, von der Antike bis heute.

Didaktische Hinweise: Sehr gute Erklärvideos mit Erklärungen in angemessener Sprache und Geschwindigkeit. Zur Veranschaulichung werden Originalbildquellen, Grafiken und anderes Bildmaterial herangezogen. Die Clips bieten für alle Jahrgangsstufen ab Bildunsstandard 8 Möglichkeiten zum Einstieg und zur Wiederholung. Arbeitsmaterialien gibt es dazu nicht.

 

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Chronik der Mauer

„Chronik der Mauer" ist ein multimediales Informationsangebot zur Berliner Mauer. Neben der App „Die Berliner Mauer", werden Arbeitsblätter zu Verfügung gestellt, um die Inhalte der Seite auch im Unterricht nutzbar zu machen.

Didaktische Hinweise: Die Webseite ist thematisch gut gegliedert und die Texte sind schülergerecht verfasst. In ihrem Aufbau sind die Lernmaterialien so konzipiert, dass sie einfach in eine Unterrichtsstunde eingeplant werden können, wobei der Schwerpunkt auf der Sachkompetenz liegt. Damit ist die Seite eine sinnvolle Ergänzung zum Schulbuch.

 

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Geschichte und Gegenwart der UNO

Fast täglich hört, sieht oder liest man in den Medien über die UNO: mal im Zusammenhang mit einer Friedensmission, mal als Initiatorin einer Klimakonferenz oder als Instanz, die Städte zu einem „Weltkulturerbe“ erklären. Die Nachrichten sind voll von Begriffen wie UNESCO, UNO-Blauhelmsoldaten oder UNO-Generalsekretär. Aber was verbirgt sich dahinter? Und wie hängt das alles zusammen?

Didaktische Hinweise: Der Film skizziert die Geschichte, den funktionellen Aufbau sowie die Interventionsmöglichkeiten der UNO. Damit verfolgt der Film oftmals ein Prinzip der Anschaulichkeit, welches von Animationen, Experten und vom Kommentar verfolgt wird. Innerhalb des didaktischen Modells spricht der Film primär die Sach- und Reflexionskompetenz an.

 

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Staatsformen: Monarchie, Demokratie, Diktatur

Die Produktion veranschaulicht in reinem Animationsstil die Begriffe „Monarchie“, „Demokratie“ und „Diktatur“ und beleuchtet deren Merkmale und verschiedenen Ausprägungen sowie ihre jeweilige historische Einbettung. Er zeigt auf, welche Bedeutung die Gewaltenteilung für die Stabilität eines Systems hat und dass eine Staatsform von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am politischen Leben abhängig ist.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Didaktischer Hinweis: Der animierte Film erklärt gut verständlich anhand von Beispielen eine grobe Einordnung der Begriffe Monarchie, Demokratie, Diktatur. Dabei verwendet und erklärt er die Begriffe von Aristoteles und Ernst Fraenkel. Die gute Strukturierung und Reduktion schafft ein Grundgerüst der Sachkompetenz. Das Arbeitsmaterial wiederholt und vertieft die Filminhalte; es verlangt die Anwendung der abstrakten Begriffe an historischen Beispielen auf den Ebenen der Orientierungs- und der Methodenkompetenz.

 

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Reichsgründung und Deutsches Kaiserreich

Die Gründung des Deutschen Reiches 1871 war ein Schlüsselereignis des 19. Jahrhunderts: Es einte die Länder des Deutschen Bundes unter preußischer Führung und bedeutete die „Reichsgründung von oben“. In der Folge war das Reich von innenpolitischen Konflikten wie Kulturkampf, Sozialistengesetzen und verschärften Klassenunterschieden geprägt. Unter Wilhelm II. kam es zu einer Neuausrichtung der Außenpolitik, welche die ausgewogene Bündnispolitik Bismarcks beendete. Diese Strategie scheiterte mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges, dessen Ende zum Untergang der Monarchie in Deutschland beitrug.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 4 Karten; 9 Bilder; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Das Medium ist sehr anschaulich und verständlich gestaltet und gut strukturiert. Es verwendet zeitgenössisches Bildmaterial und Erläuterungen durch eine Historikerin. Das Arbeitsmaterial wiederholt und vertieft sinnvoll die Inhalte des Filmes. Das Medium ist für alle Kompetenzbereiche des Bildungsplanes einsetzbar.

 

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Russland 1917

1917 stand Russland im Zeichen großer gesellschaftlicher und politischer Umbrüche: Der Erste Weltkrieg und Nahrungsengpässe führten zu Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Zar Nikolaus II. sah sich in der Februarrevolution zur Abdankung gezwungen. Die Errichtung einer provisorischen Regierung und von Soldaten- und Arbeiterräten folgten. Keiner der beiden Institutionen gelang es jedoch die Macht für sich zu gewinnen. Als Politiker tat sich nun Wladimir Iljitsch Lenin hervor, der zusammen mit den Bolschewiki die provisorische Regierung in der Oktoberrevolution stürzte und in der Folgezeit die Sowjetunion gründete.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 1 Karten; 7 Bilder; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Der Film vermittelt auf anschauliche Weise die wesentlichen Ereignisse um die Revolution von 1917 ebenso wie die Vorgeschichte (soziale Lage, Revolution von 1905) als auch die Folgen. Das Arbeitsmaterial beinhaltet sinnvolle Fragestellungen mit brauchbarem Quellenmaterial.

 

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Stadt im Mittelalter

Das Mittelalter – eine Epoche, die mehrere Jahrhunderte zurückliegt, deren Auswirkungen aber trotzdem bis heute zu spüren sind. Die wohl gravierendste Ausstrahlung des Mittelalters auf die Neuzeit ist der enorme Anstieg an Städtegründungen. Viele Städte, die im Laufe des Mittelalters entstanden sind, sind heute noch von Bedeutung. So haben sich im heutigen Stadtbild vielerorts Spuren aus dieser Zeit erhalten. Nina und Paul sollen eine Präsentation über ihre Stadt im Mittelalter halten. Sie sind deshalb auf Erkundungstour durch Tübingen. Unterstützt werden sie von der Leiterin des Tübinger Stadtmuseums, dem Leiter des Stadtarchivs sowie von einem Tablet, mit dem sie relevante Informationen zum mittelalterlichen Tübingen abspielen können.

Zusatzmaterial: 10 Arbeitsblätter teilweise in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 14 Bilder; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Der Film hat eine altersgerechte Machart. Alle wesentlichen Aspekte des Themas werden gut verständlich vermittelt am Beispiel der Stadt Tübingen. Das Arbeitsmaterial ist ebenso gestaltet; ein Arbeitsblatt stellt auch medienbildende Fragen.

 

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Neandertaler

250.000 Jahre beherrschte der Neandertaler Europa während der letzten Kaltzeit, bis er vor etwa 30.000 Jahren ausstarb. Den Namen erhielt er nach dem Fundort eines Teilskelettes im Jahre 1856 im Neandertal (heutiges Nordrhein-Westfalen). Der Neandertaler war erfindungsreicher und anpassungsfähiger als die Forschung lange angenommen hatte. Wer war unser entfernter Verwandter, der Homo sapiens neanderthalensis? Der Film gibt Einblicke in die stammesgeschichtliche Entwicklung, Lebensraum, Körperbau und Lebensweise. Zudem setzt sich der Film mit den Quellen der Geschichtskenntnisse auseinander. Schließlich werden auch die Gründe für das Aussterben der Neandertaler untersucht.

Zusatzmaterial: 20 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF]; 40 Testaufgaben Multiple-Choice in Schüler- und Lehrerfassung [PDF]; Ergänzendes Unterrichtsmaterial in Schüler und Lehrerfassung (5 S.) [PDF]; 3 Folien; Bilder; Glossar (3 S.) [PDF]; 5 interaktive Arbeitsblätter; 5 MasterTool-Folien; Sprechertexte (9 S.) [PDF]; Internet-Links.

Didaktischer Hinweis: Der Film bietet einen schülergerechten Zugang zur Thematik durch die Sprache und die Veranschaulichungsweise. Dazu tragen die Karten, die Experteninterviews und die Aufnahmen von Fundstücken bei. Das Arbeitsmaterial ist zum Teil über den Film hinausgehend und detailliert. Das Medium betont die Bedeutung des Neandertalers in der Entwicklung des Menschen zum Homo sapiens.

 

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Durchhalten bis zum Ende

Fast sechs Jahre lang haben die Deutschen Europa mit Krieg überzogen: Wie haben sie diesen Krieg im eigenen Land erlebt? Der Propaganda kam es darauf an, den Durchhaltewillen der Menschen zu stärken; ihre Einstellung kann daher dem Filmmaterial nur indirekt entnommen werden. Die Zahl der Verwundeten und Toten steigt, immer mehr Städte gehen im Bombenhagel unter und immer mehr Kinder werden in Sicherheit gebracht, die Rüstungsproduktion erreicht gigantische Ausmaße, Frauen müssen für die Männer einspringen, die Versorgung gerät ins Stocken, das Kulturleben wird zunehmend eingeschränkt, Millionen Menschen fliehen vor den anrückenden russischen Truppen. Erst mit der Besetzung Berlins ist der Krieg zu Ende.

Zusatzmaterial: Filmclips; Bilder; Text; Texttafeln; Plakate; Arbeitsblätter; interaktive Arbeitsblätter.

Didaktischer Hinweis: Der Film benennt verschiedene Aspekte des Alltagslebens während des 2. Weltkrieges. Gezeigt wird sowohl die Propaganda des NS-Regimes als auch die reale Alltagssituation der deutschen Bevölkerung. Gelungen ist die Darstellung der Entwicklung des Alltagslebens im Zusammenhang des Kriegsverlaufes. Im Hauptfilm wird die politische Haltung der Bevölkerung nicht aufgegriffen. Die Zusatzmaterialien erweitern und vertiefen das Thema mit weiteren Aspekten.

 

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Die Berliner Mauer

Nach dem Zweiten Weltkrieg stehen sich die bis dahin verbündeten Supermächte USA und Sowjetunion schon bald unversöhnlich gegenüber. Nirgendwo werden die weltanschaulichen Konfliktlinien deutlicher als im geteilten Deutschland. In Berlin wird im August 1961 auf Befehl des DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht die Mauer errichtet. Das damals entstandene Bauwerk war ein beispielloses Manifest des Kalten Krieges. Der vorliegende Film zeigt anhand von Zeitzeugenberichten und bisher unveröffentlichten Privataufnahmen eine ganz besondere Perspektive auf die Geschichte der Berliner Mauer und die Jahre der Teilung.

Zusatzmaterial: 24 Bilder; Grafik; 11 Arbeitsblätter (Word/PDF); Karte; Text; Filmkommentar/Filmtext.

Didaktischer Hinweis: Durch den Zugang über Privataufnahmen werden die Auswirkungen der Berlin-Krisen für die Bevölkerung veranschaulicht; damit eignet er sich gut als Ergänzung zum Thema. Das fehlende politische Hintergrundwissen wird im Arbeitsmaterial geliefert. Weitere interessante Ansätze, die jedoch in der Formulierung mit aufwändigen W-Fragen didaktisch nicht immer in gelungener Weise umgesetzt werden.

 

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Georg Elser

Nur wenige Minuten haben gefehlt und er hätte die Geschichte der Welt entscheidend verändert. Vielleicht würde er heute als Held der deutschen Geschichte gefeiert werden, wenn sein Attentat auf Hitler so verlaufen wäre, wie er es geplant hatte. Wer ist dieser Georg Elser, der aus eher einfachen Verhältnissen stammt und der in einem kleinen schwäbischen Dorf fernab einer Großstadt aufgewachsen ist? Und wie kam es überhaupt dazu, dass er sich alleine gegen Hitler aufmachte? Und warum ist dieser Georg Elser, der beinahe den Lauf der Welt geändert hätte, nach wie vor so wenig bekannt in Deutschland?

Zusatzmaterial: 37 Arbeitsblätter; 20 Testaufgaben; Ergänzendes Unterrichtsmaterial (29 S.); 7 interaktive Arbeitsblätter.

Didaktischer Hinweis: Der Film erzählt die Geschichte Georg Elsers auf ruhige und zugleich spannende Weise und gibt somit seiner Leistung eine würdige Nacherzählung, hier ergänzt durch Stellungnahmen von Historikern. Das Zusatzmaterial bietet sinnvolle und vertiefende Arbeitsaufträge, die eine Problematisierung erlauben. In der Darstellung der Person Elsers und seiner Motivation zum Attentat werden auch mit Hilfe des Materials Schein und Wirklichkeit des nationalsozialistischen Regimes (vorgebliche Arbeiterpolitik) offensichtlich. Somit erlaubt dieser Film das Thema Widerstand in einen breiten Diskussionsrahmen zu stellen.

 

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Das alte Ägypten

Was kennzeichnet eine antike Hochkultur? Und warum konnte sich in einer derart heißen Region der Erde eine der ersten Zivilisationen entwickeln, die über 3000 Jahre Bestand haben sollte? Der Film zeigt wesentliche geographische, technische und politische Voraussetzungen für die Entwicklung der ägyptischen Hochkultur vor 5000 Jahren: eine zentrale Regierung mit einer Hauptstadt und einer funktionierenden Bürokratie, ein durchdachtes Bewässerungssystem, die Entwicklung einer Schrift, zunehmende Arbeitsteilung – und die (vermutlich) gewaltsame Vereinigung Ober- und Unterägyptens zu einem Flächenstaat.

Zusatzmaterial: Filmclips; Bilder; Texte; Arbeitsblätter; Karten; Texttafeln; Interaktive Arbeitsblätter; Unterrichtsplaner.

Didaktischer Hinweis: Ein besonders geeignetes Medium, denn es ist anschaulich, verständlich und dennoch anspruchsvoll. Es benutzt zur Veranschaulichung moderne Filmaufnahmen, Computeranimationen und Schauspielszenen. Das Arbeitsmaterial umfasst vertiefende und ergänzende altersgemäße Arbeitsaufträge, die zum Teil interaktiv und damit zum Einsatz am Computer als auch am Whiteboard geeignet sind.

 

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Der Erste Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg gilt als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Er ist in vielerlei Hinsicht ein neuer Krieg: Millionenheere, neue Technologien und eine unermessliche Materialschlacht prägen das Kriegsgeschehen. Der Erste Weltkrieg beendet das „lange 19. Jahrhundert“, ist Kulminationspunkt des Imperialismus und begründet eine neue Epoche, die von weiteren Kriegen geprägt sein wird. Mit nachkolorierten Originalaufnahmen und Spielszenen wird Geschichte veranschaulicht. Historiker ordnen das Geschehen ein.

Zusatzmaterial: 15 Bilder; 10 Arbeitsblätter [PDF/Word]; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Filmtext.

Didaktischer Hinweis: Die europäische Perspektive steht nicht im Mittelpunkt, sondern der Blick auf die Rolle des deutschen Kaiserreiches im 1. Weltkrieg. Dies entspricht aus didaktischer Sicht eher einem konservativen Vermittlungsansatz. Die Ursachen und Hintergründe werden nur teilweise erläutert, damit ist der Einsatz des Films im Sinne einer Illustration und Ergänzung zur Vermittlung historischer Fakten zu sehen. Das Arbeitsmaterial bezieht sich überwiegend auf den Film und bietet wenig Ansatzmöglichkeiten den gegebenen Rahmen des Films zu erweitern. Die Stärken des Films liegen in den aussagekräftigen Originalaufnahmen, die nachbearbeitet wurden und nun den Sehgewohnheiten unserer Schülerinnen und Schülern entgegenkommen. Dies lässt die Bilder für die Schülerinnen und Schüler lebendiger und verständlicher erscheinen.

 

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Klasse 11–12

 

Die amerikanische Revolution; The American Revolution

Der Film beleuchtet die Hintergründe der amerikanischen Revolution und zeichnet die weitere Entwicklung zur ersten Republik und die Verabschiedung der Verfassung nach. 

Didaktische Hinweise: Das Medium bietet einen soliden Lehrfilm zu den wichtigsten (auch einzeln wählbaren) Kapiteln der Amerikanischen Revolution (die ersten Amerikaner, Hintergründe des Unabhängigkeitskrieges, der Siebenjährige Krieg, der Unabhängigkeitskrieg, die neue Nation). Da diese Inhalte in 19 Minuten anhand von besprochenen Bildquellen und –darstellungen vermittelt werden, ist die Informationsdichte sehr hoch. Weil kein Arbeitsmaterial vorliegt, ist der Film aufgrund seiner Machart für eine Erarbeitung nicht optimal geeignet. Er kann aber gut als Einstieg oder Zusammenfassung in der Oberstufe eingesetzt werden.

 

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Die Industrielle Revolution

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts erlebt England einen einschneidenden technologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel: Die Industrielle Revolution. Der Schritt in das industrielle Zeitalter verändert das Leben der Menschen in allen Bereichen. Es werden Kräfte freigesetzt, die sich für den Menschen als Fluch und Segen erweisen. Von dort ausgehend verbreitet sich die Industrialisierung über die ganze Welt.

Didaktische Hinweise: Der Film bietet sinnvolle Kapiteleinteilungen, die durch den historischen Mantel auch technologische, politische und gesellschaftliche Schwerpunkte setzen. Zur Wahl stehen ein klassisches und ein interaktives Videoformat. Möchte man eine individuelle und selbstständige Erschließung anbieten, so liefert das interaktive Format eine gute Möglichkeit hierfür. Der Film wird gezielt und mehrfach unterbrochen, um ihn interaktiv zu rekapitulieren. Die Gliederung des Arbeitsmaterials ist gelungen, gut auf das Filmmaterial abgestimmt und ermöglicht eine vertiefende Auseinandersetzung. Fast alle Arbeitsaufträge werden klassisch und interaktiv angeboten. Insgesamt ist das Medium sehr gut konzipiert und kann gewinnbringend für die Verfolgung inhaltlicher und prozessbezogener Kompetenzen eingesetzt werden.

 

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MrWissen2go Geschichte – funk, Geschichte

Der Youtube-Kanal bietet Erklärvideos zu verschiedenen Themen des Geschichtsunterrichts, von der Antike bis heute.

Didaktische Hinweise: Sehr gute Erklärvideos mit Erklärungen in angemessener Sprache und Geschwindigkeit. Zur Veranschaulichung werden Originalbildquellen, Grafiken und anderes Bildmaterial herangezogen. Die Clips bieten für alle Jahrgangsstufen ab Bildunsstandard 8 Möglichkeiten zum Einstieg und zur Wiederholung. Arbeitsmaterialien gibt es dazu nicht.

 

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Chronik der Mauer

„Chronik der Mauer" ist ein multimediales Informationsangebot zur Berliner Mauer. Neben der App „Die Berliner Mauer", werden Arbeitsblätter zu Verfügung gestellt, um die Inhalte der Seite auch im Unterricht nutzbar zu machen.

Didaktische Hinweise: Die Webseite ist thematisch gut gegliedert und die Texte sind schülergerecht verfasst. In ihrem Aufbau sind die Lernmaterialien so konzipiert, dass sie einfach in eine Unterrichtsstunde eingeplant werden können, wobei der Schwerpunkt auf der Sachkompetenz liegt. Damit ist die Seite eine sinnvolle Ergänzung zum Schulbuch.

 

Zur App in der SESAM-Mediathek

Geschichte und Gegenwart der UNO

Fast täglich hört, sieht oder liest man in den Medien über die UNO: mal im Zusammenhang mit einer Friedensmission, mal als Initiatorin einer Klimakonferenz oder als Instanz, die Städte zu einem „Weltkulturerbe“ erklären. Die Nachrichten sind voll von Begriffen wie UNESCO, UNO-Blauhelmsoldaten oder UNO-Generalsekretär. Aber was verbirgt sich dahinter? Und wie hängt das alles zusammen?

Didaktische Hinweise: Der Film skizziert die Geschichte, den funktionellen Aufbau sowie die Interventionsmöglichkeiten der UNO. Damit verfolgt der Film oftmals ein Prinzip der Anschaulichkeit, welches von Animationen, Experten und vom Kommentar verfolgt wird. Innerhalb des didaktischen Modells spricht der Film primär die Sach- und Reflexionskompetenz an.

 

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Die Hälfte der Welt gehört uns

Dokudrama über den Kampf engagierter Frauen aus Europa für das Wahlrecht: Marie Juchacz, Anita Augspurg, Emmeline Pankhurst und Marguerite Durand. Für ihr politisches Engagement wurden sie verspottet, eingesperrt und gefoltert. Gemeinsam standen sie an der Spitze des Kampfes tausender Frauen um Gleichberechtigung – quer durch Europa.

Didaktische Hinweise: Die Rahmenhandlung spielt im Privathaus der Augspurg im Jahre 1919 und weist am Schluss mit der ersten Rede einer Frau (M. Juchacz) vor der deutschen Nationalversammlung in die Zukunft. Es werden die Unterschiede von bürgerlichen oder proletarischer Frauenbewegung herausgearbeitet sowie die gesellschaftlichen und politischen Umstände der Zeit (das Wahlrecht war ja auch für Männer eingeschränkt) offensichtlich. Diese Filme sollten aufgrund ihrer Machart (Rahmenhandlung) nur gemeinsam gezeigt werden. Eine systematisierende Behandlung des Themas kann sich dann anschließen; sie ist nicht Voraussetzung für das Verständnis des Geschehens.

 

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Staatsformen: Monarchie, Demokratie, Diktatur

Die Produktion veranschaulicht in reinem Animationsstil die Begriffe „Monarchie“, „Demokratie“ und „Diktatur“ und beleuchtet deren Merkmale und verschiedenen Ausprägungen sowie ihre jeweilige historische Einbettung. Er zeigt auf, welche Bedeutung die Gewaltenteilung für die Stabilität eines Systems hat und dass eine Staatsform von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am politischen Leben abhängig ist.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Didaktischer Hinweis: Der animierte Film erklärt gut verständlich anhand von Beispielen eine grobe Einordnung der Begriffe Monarchie, Demokratie, Diktatur. Dabei verwendet und erklärt er die Begriffe von Aristoteles und Ernst Fraenkel. Die gute Strukturierung und Reduktion schafft ein Grundgerüst der Sachkompetenz. Das Arbeitsmaterial wiederholt und vertieft die Filminhalte; es verlangt die Anwendung der abstrakten Begriffe an historischen Beispielen auf den Ebenen der Orientierungs- und der Methodenkompetenz.

 

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Französische Revolution

Das Medium zeichnet anhand von Reenactments, Animationen, Grafiken und Gemälden wichtige Stationen nach. Dabei werden unter anderem Ausgangsbedingungen und Auswirkungen der Französischen Revolution sowie die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte und die Entstehung der französischen Nationalsymbole genauer betrachtet. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf der Analyse unterschiedlicher Quellenarten (z. B. Zeitzeugenbericht, Beschwerdeheft, Allegorie).

Zusatzmaterial: 8 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 6 Bilder; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Didaktischer Hinweis: Das Medium eignet sich als kurze Zusammenfassung der ersten und zweiten Phase der Französischen Revolution in Geschichtsklassen, die das Thema bereits erarbeitet haben. Es ist inhaltlich sehr knapp gehalten, erklärt die Zusammenhänge und zentrale Begriffe nicht. Zur Veranschaulichung werden Auszüge aus Spielfilmen und Computeranimationen gezeigt, welche nicht gekennzeichnet werden. Zeitgenössische Darstellungen werden ebenfalls kaum erklärt. Das Arbeitsmaterial dient zur Vertiefung und Problematisierung von im Film angesprochenen Aspekten, es setzt dabei auf die Anwendung der Sach- und Methodenkompetenz.

 

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Russland 1917

1917 stand Russland im Zeichen großer gesellschaftlicher und politischer Umbrüche: Der Erste Weltkrieg und Nahrungsengpässe führten zu Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Zar Nikolaus II. sah sich in der Februarrevolution zur Abdankung gezwungen. Die Errichtung einer provisorischen Regierung und von Soldaten- und Arbeiterräten folgten. Keiner der beiden Institutionen gelang es jedoch die Macht für sich zu gewinnen. Als Politiker tat sich nun Wladimir Iljitsch Lenin hervor, der zusammen mit den Bolschewiki die provisorische Regierung in der Oktoberrevolution stürzte und in der Folgezeit die Sowjetunion gründete.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 1 Karten; 7 Bilder; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Der Film vermittelt auf anschauliche Weise die wesentlichen Ereignisse um die Revolution von 1917 ebenso wie die Vorgeschichte (soziale Lage, Revolution von 1905) als auch die Folgen. Das Arbeitsmaterial beinhaltet sinnvolle Fragestellungen mit brauchbarem Quellenmaterial.

 

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Napoleon

Napoleon Bonaparte zählt zu den größten Feldherren der Weltgeschichte. Doch wie kam er zu diesem Ruf? Wie gelang ihm der Aufstieg zum französischen Kaiser? Welche Auswirkungen hatte seine Politik auf Europa? Die Produktion zeigt anhand von nachgestellten Spielszenen, animierten Karten und Archivmaterial den Aufstieg Napoleons zum französischen Kaiser, beleuchtet die Innen- und Außenpolitik Frankreichs unter seiner Herrschaft und stellt die Niederlagen dar, die letztlich zum Ende des Napoleonischen Zeitalters führten.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 9 Bilder; 2 Texte; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Das Medium bietet einen gut verständlichen Überblick über den Aufstieg und die Herrschaft Napoleons. Die Zusammenhänge zwischen innerer Entwicklung in Frankreich und seiner Eroberungspolitik werden klar. Die Gründe für den Zusammenbruch seiner Herrschaft und die Auswirkungen auf das Heilige Römische Reich Deutscher Nation werden mit Hilfe von Kartenmaterial schülergerecht vermittelt. Mangelhaft sind die Quellenangaben des Bildmaterials im Film und im Arbeitsmaterial, die lediglich auf Wikimedia verweisen, aber keine Legenden zu den Bildern anbieten. Das Arbeitsmaterial ergänzt den Film mit passenden und problemorientierten Fragestellungen.

 

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