Über das Projekt

Hater, Trolle, Faker – voll normal im Netz. BITTE WAS?!

Hass, Hetze, Beleidigungen und Falschmeldungen haben sich leider in sozialen Netzwerken längst etabliert – auch Kinder und Jugendliche kommen vielfach damit in Kontakt. Gezielte Aufklärung und Unterstützung sind heute wichtiger denn je.

Im Auftrag des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg führt das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) die landesweite Kampagne „BITTE WAS?! Kontern gegen Fake und Hass“ durch. Ziel der Kampagne ist es, ein klares Zeichen gegen Hass, Fake und Hetze in den sozialen Netzwerken zu setzen. Die Kampagne motiviert Kinder und Jugendliche, sich aktiv für ein gutes gesellschaftliches Miteinander einzusetzen – auch in der digitalen Welt.

Kampagnen-Website von BITTE WAS?!

"BITTE WAS?!" Instagram-Kanal

Gemeinsam gegen digitale Hetze, Fake News und Mobbing

Damit ein wertschätzendes und positives Miteinander im Netz Wirklichkeit wird, bedarf es zeitgemäßer Angebote, die direkt an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen andocken.

Das geschieht über vier Ansätze: Eine Challenge zum selbst Aktiv- und Kreativwerden, eine Informations- und Sensibilisierungskampagne insbesondere in Sozialen Medien, Unterstützungsangebote für Lehrkräfte und Veranstaltungen sowie Workshops unter anderem für Schülerinnen und Schüler.

1. #ZeichenSetzen-Challenge

Kernelement der #ZeichenSetzen-Challenge ist das Motto „Vielfalt gestalten und leben“. Dafür werden Schulen, Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit und interessierte Kinder und Jugendliche aufgerufen, eigene Kreativbeiträge zu erstellen und bei der Challenge einzureichen. Dabei gilt: Je kreativer, desto besser. Die besten Beiträge erhalten eine Auszeichnung und können auch etwas gewinnen.

Kinder, Jugendliche und ehemalige Challenge-Teilnehmende können sich dem Anti-Hate-Club anschließen und sich damit auch außerhalb der Challenge weiter gegen Hass und Hetze starkmachen. Sei es als Jury-Mitglied des „BITTE WAS?!”-Teams, als redaktionelle/-r Mitarbeiter/-in für den Instagram-Kanal oder als Unterstützer/-in bei Veranstaltungen in ihrer Schule. Neben Merchandise-Artikeln erhalten Mitglieder des Anti-Hate-Clubs eine offizielle Bestätigung der Teilnahme sowie einen Mitgliedsausweis.

Aktuelle Challenge

Informationen zu den Preisträgern 2022

2. Sensibilisierung im Netz

„BITTE WAS?!“ findet hauptsächlich über die beliebten Social-Media-Plattformen Instagram und YouTube statt. Auf den Kampagnenkanälen gibt es spannende Informationen und Videos rund um die Themen Fake und Hass im Netz. In Best-Practice Beispielen, eigenen Themen -Vorschlägen und Kurzvideos machen Schüler/-innen vor, wie man Zeichen setzt. Parallel vertreten bekannte Influencer/-innen „BITTE WAS?!“ auf ihren Kanälen und unterstützen die Kampagne mit Beiträgen. In Live-Talks finden außerdem Interviews mit Expert/-innen zu wechselnden Schwerpunktthemen statt. Die Zuschauenden sind herzlich eingeladen, Fragen zu stellen. Einen Talk verpasst? Kein Problem! Die Talks werden in voller Länge sowie in interessanten Kurzvideos auf den Kanälen hochgeladen.

„BITTE WAS?! Instagram-Kanal

„BITTE WAS?! YouTube-Kanal

3. Unterrichtsmaterialien und Fortbildungsmaßnahmen

Um die laufende Challenge im Unterricht umzusetzen, werden Lehrkräften unterschiedliche Begleitmaterialien zur Verfügung gestellt. So z.B Ideenbörsen und Unterrichtsmodule, die zum Erstellen eines Challenge-Beitrags anregen. E-Paper und Selbstlernkurse, die Schwerpunktthemen wie Konfliktbewältigung an Schulen aufgreifen sowie Einbindungsmöglichkeiten in den Unterricht darstellen. Alle Materialien fördern kompetenzorientiertes Lernen, sind abgestimmt auf den Bildungsplan und garantieren eine unmittelbare Einsetzbarkeit.

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4. Events und Workshops 

Parallel zur aktuellen Challenge begleiten kostenfreie Veranstaltungen und Workshops die Kampagne durch das ganze Bundesland. Darunter finden sich buchbare Workshops für Schulklassen, Messeauftritte, Großveranstaltungen sowie Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte und Eltern. Die mit der Kampagne kooperierenden Influencer/-innen sind zudem nicht nur im Netz aktiv, sondern zeigen ihre Unterstützung auch im Rahmen von Fotoevents und Bühnenshows.

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