Über das Projekt

Worum geht es?

Darf ich im Internet ungestraft beleidigt werden? Wie kann ich mich gegen Hass und Beleidigungen wehren? Was ist erlaubt und was nicht? Und woher weiß man eigentlich, ob eine Info im Netz echt oder Fake ist?

Hass, Hetze, Beleidigungen und Falschmeldungen sind zu Alltagserscheinungen in Sozialen Netzwerken geworden. Gerade Kinder und Jugendliche kommen damit bei ihren eigenen Aktivitäten im Netz vielfach in Kontakt. Was die Wenigsten von ihnen wissen: News von scheinbar seriösen Quellen zu fälschen, ist leicht und geht in nur wenigen Minuten! Das Thema ist aktueller und wichtiger denn je – natürlich sind hier auch Schule und Bildung herausgefordert.

Mit dem Projekt #RespektBW im Rahmen des Impulsprogramms für gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen wir ein klares Zeichen gegen Fake und Hass. Mit verschiedenen Maßnahmen fördern wir gemeinsam mit Ihnen eine verantwortliche und respektvolle Kommunikationskultur in Sozialen Netzwerken. Wir wollen Kinder und Jugendliche aktivieren, für die Werte unserer Demokratie und ein gutes gesellschaftliches Miteinander einzutreten.

Wann geht es los?

Das gesamte Schuljahr 2019/2020 sowie das laufende Jahr bis Ende 2020 wird unter dem Motto stehen, sich gegen Fake und Hass zu positionieren.

Wo gibt es mehr Infos?

Die genauen Informationen zum Projekt, Unterrichtsmaterialien, Hintergründe, Videos und alle Termine sind spätestens ab dem 1. Oktober 2019 auf einer eigenen Website verfügbar.

Wer steht hinter der Kampagne?

Das Projekt tragen das Staatsministerium und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Das Landesmedienzentrum wurde mit der Umsetzung beauftragt.

 

Hände mit Handy und Icons

GettyImages/scyther5

Vier gewinnt: Die Säulen des Projekts

Um Schülerinnen und Schüler zielgerichtet und nachhaltig zu erreichen, läuft die Kampagne auf vier verschiedenen Ebenen. Neben Aufklärung und Sensibilisierung setzen wir auf direkte Ansprache und aktives Mitmachen: Ein Wettbewerb schafft Anreiz zum eigenen Engagement, die Social-Media-Kommunikation spricht die Kinder und Jugendlichen dort an, wo das Thema für sie greifbar ist!

1. Wettbewerb

Der Wettbewerb richtet sich im Schuljahr 2019/2020 an alle Schularten und Klassenstufen. In vier verschiedenen Alterskategorien (Klasse 1 bis 4, Klasse 5 bis 7, Klasse 8 bis 10 und Klasse 11 bis 13) können die Schülerinnen und Schüler ihre Beiträge rund um die Themen Fake News, Netzkultur, Cybermobbing, Hatespeech und viele mehr einreichen.
Anspruch und Umfang richten sich dabei nach den Jahrgangsstufen und umfassen kreative Produktionen wie z. B. Gedichte, Songs, Memes, Bilder, Theater, Tanz, Stories oder Filme: Immer geht’s um Werte, Haltung, Meinung, Fakten und einen respektvollen Umgang im Netz.

Hierfür können sich Kinder und Jugendliche aus Schulen und außerschulischen Bildungseinrichtungen qualifizierte Unterstützung ins Haus holen: z. B. in Form von Workshops von medienpädagogischen Referentinnen und Referenten sowie Schülermedienmentorinnen und -mentoren.

Start des Wettbewerbs ist im Oktober 2019, die Wettbewerbsbeiträge können bis zum 20. Februar 2020 beim Landesmedienzentrum Baden-Württemberg eingereicht werden.
Als Preise warten unter anderem Erlebnisausflüge, Meet-and-Greets mit den prominenten Kampagnenbotschaftern und exklusive Live-Events für die ausgezeichneten Schulen! Voraussichtlich im Mai 2020 wird eine große Preisverleihung in feierlichem Rahmen dem Wettbewerb den krönenden Abschluss verleihen. Entsprechend wird die Umsetzung der Preise noch vor den Sommerferien 2020 starten.

2. Sensibilisierung im Netz und Offline

Die landesweite Informations- und Sensibilisierungskampagne wird ebenfalls im Oktober 2019 starten. Die Kampagne findet insbesondere über Social-Media-Kanäle wie Instagram und YouTube statt, auch über Plakate an Schulen und außerschulischen Einrichtungen wird die Botschaft verbreitet. Bekannte Influencer und Prominente werden die Kampagne vertreten und auf ihren Kanälen für sie werben. Darüber hinaus wird die Kampagne über Social-Media mit Videoclips, Schüler-Produktionen und Wettbewerbsbeiträgen präsent sein.

3. Events und Workshops

Kostenfreie Veranstaltungen und Workshops begleiten die Kampagne durchs ganze Land und richten sich an alle Zielgruppen: Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Es wird Schülerworkshops, Projektwochen-Formate, Webinare für Lehrkräfte, Elternabende und auf Wunsch auch Ausbildungen von Schülermedienmentorinnen und -mentoren, z. B. mit den thematischen Schwerpunkten Hatespeech und Counterspeech sowie Fake News geben.

Darüber hinaus werden prominente Influencer als Botschafter nicht nur im Netz aktiv sein: Im Rahmen von Kleinkonzerten, Fotoevents und Bühnenshows besuchen sie die Schulen vor Ort und geben der Kampagne ein Gesicht!

4. Unterrichtsmaterialien

Im Rahmen der Kampagne werden ab Oktober 2019 umfangreiche Materialien für den Einsatz im Unterricht zur Verfügung gestellt, die auch nach Abschluss des Projekts weiter in Schulen verwendbar sind. Sie werden bei SESAM online zur Verfügung gestellt.

Dazu gehören fachspezifische Unterrichtseinheiten für alle Klassenstufen sowie Methoden- und Materialpakete, mit denen die verschiedenen Themen konkret bearbeitet und Ideen für die Erstellung von Wettbewerbsbeiträgen gesammelt werden können.

Zu den Themenbereichen gehören:
- Kommunikation im Netz (u.a. Hatespeech und Counterspeech, Cybermobbing)
- Informationskompetenz (u.a. Fake News erkennen)
- Demokratiebildung (u.a. Werteordnung des Grundgesetzes, Verständnis von gesellschaftlichem Miteinander und Zusammenhalt)
- Medienethik (u.a. gesellschaftliches Miteinander im Netz, Datenschutz).

Wir laden Sie bereits heute herzlich ein, sich aktiv in die Kampagne einzubringen – z. B. indem Sie für nächstes Jahr mit Ihrer Klasse eine Teilnahme am Wettbewerb planen oder indem Sie für das nächste Schuljahr fest einen Schwerpunkt zu den Themen Fake News und Hatespeech einplanen.

Wir unterstützen Sie dabei gerne mit Materialien oder Referentinnen und Referenten!

 

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