Über das Projekt

Gemeinsam gegen Fake und Hass im Netz

Hass, Hetze und Falschmeldungen sind in sozialen Netzwerken weit verbreitet. Auch Kinder und Jugendliche kommen vielfach damit in Kontakt. Dabei werden sie mit Fragen konfrontiert wie: Darf ich im Internet ungestraft beleidigt werden? Wie kann ich mich gegen Hass oder Cybermobbing wehren? Woran kann ich Fake News erkennen? Aufklärung und Unterstützung sind daher wichtiger denn je. Mit dem Projekt #RespektBW und der Informationskampagne „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ setzt die Landesregierung Baden-Württemberg ein klares Zeichen gegen Fake und Hass im Netz. Die Kampagne soll Kinder und Jugendliche aktivieren, sich respektvoll im Netz zu verhalten und auf diese Weise für ein gutes gesellschaftliches Miteinander einzutreten. Schirmherr der Kampagne ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

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Plakate, Flyer & Postkarten

Vier gewinnt: Die Säulen des Projekts

Um Kinder und Jugendliche nachhaltig für die Themen des Projekts zu sensibilisieren, ist es auf vier verschiedenen Ebenen angesiedelt. Neben Aufklärung setzen wir auf direkte Ansprache und aktives Mitmachen: Ein Wettbewerb schafft Anreiz zum eigenen Engagement; eine Social-Media-Kampagne spricht die Kinder und Jugendlichen dort an, wo sie medial zu Hause sind.

1. Workshops und Veranstaltungen

Kostenfreie Workshops und Veranstaltungen begleiten die Kampagne durchs ganze Land. Nach Bedarf und aktueller Situation führen wir diese entweder an Schulen und in Bildungseinrichtungen vor Ort oder virtuell als Videokonferenz durch. Angeboten werden Schülerworkshops, Elternabende, Projektwochen, pädagogische Tage und Online-Seminare für Lehrkräfte. In unserem Veranstaltungskalender sowie im E-Mail-Newsletter der Kampagne kündigen wir öffentliche Veranstaltungen und Online-Seminare frühzeitig an. Schulinterne Veranstaltungen organisieren wir auf Anfrage. Auch Schülermedienmentorinnen und -mentoren können auf Wunsch ausgebildet werden, z. B. zu den thematischen Schwerpunkten Fake News, Hatespeech oder Cybermobbing. Prominente und Influencer/-innen sind nicht nur als Botschafter/-innen im Netz aktiv: Im Rahmen von Schülerworkshops, Bühnenshows und Fotoevents besuchen sie die Schulen vor Ort und geben der Kampagne ein Gesicht!

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Beispiel eines Schülerworkshops

Schülerworkshop mit Kampagnen-botschafterin Jessica Schöne und Musiker Benoby | Foto: Martin Storz

2. Unterrichtsmaterialien

Um die Themen der Kampagne im Unterricht aufgreifen zu können, stehen Lehrkräften auf der Kampagnen-Website www.bitte-was.de/fuer/lehrkraefte kostenlose Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Auch in der SESAM-Mediathek, dem Medienportal des Landesmedienzentrums, stehen die Materialien zum kostenlosen Download bereit. Sie umfassen Einführungsmodule, Unterrichtsimpulse sowie Unterrichtsmodule zu den Themen „Kommunikation im Netz“, „Informationskompetenz“, „Demokratiebildung“ und „Medienethik“.

Sie beantworten auf spielerische Weise unter anderem folgende Fragen: Was ist eigentlich Hatespeech und wie kann ich mich gegen Hass im Netz wehren? Woher weiß ich, ob Informationen im Netz echt oder Fake sind? Wie verändern sich demokratische Prozesse und politische Teilhabe durch soziale Medien? Lehrkräfte sind herzlich dazu eingeladen, sich gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern aktiv in die Kampagne einzubringen – zum Beispiel, indem sie einen Schwerpunkt zu den Themen Fake News, Hatespeech oder Cybermobbing in ihren Unterricht einplanen.

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Online-Seminar zu den Unterrichtsmaterialien

Unterrichtsmaterial zu Kommunikation im Netz, Informationskompetenz, Demokratiebildung und Medienethik

3. Informations- und Sensibilisierungskampagne

Die landesweite Informations- und Sensibilisierungskampagne „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ ist ebenfalls im Oktober 2019 gestartet. Die Kampagne findet insbesondere über Social-Media-Kanäle wie Instagram und YouTube statt. Auch Plakate an Schulen und außerschulischen Einrichtungen sollen auf das Thema aufmerksam machen. Als Botschafter/-innen repräsentieren TV-Moderatorin Jessica Schöne, Magier Alexander Straub und Rapper Weekend die Kampagne. Weitere Prominente wie Entertainer Julien Bam, Schauspielerin Lisa Küppers oder Musiker Danergy sowie Influencer/-innen wie Lea Pietsch oder Elena Bulkowski werben als Unterstützer/-innen für die Kampagne. Darüber hinaus ist die Kampagne mit Videoclips, Schülerproduktionen und Wettbewerbsbeiträgen in den sozialen Medien präsent.

Zu Instagram

Zu YouTube

Die Kampagne BITTE WAS?! auf Instagram und YouTube

4. Der Wettbewerb

Der Wettbewerb, der von Oktober 2019 bis Juli 2020 lief, richtete sich an Kinder und Jugendliche aller Schularten und Klassenstufen in Baden-Württemberg. In vier verschiedenen Alterskategorien reichten fast 1.000 Schüler/-innen mehr als 100 kreative Medienproduktionen rund um die Themen Fake News, Hatespeech, Cybermobbing und Netzkultur als Wettbewerbsbeiträge ein. Darunter waren zum Beispiel Gedichte, Songs, Memes, Bilder, Theaterstücke, Tänze, Stories oder Videos.

Eine achtköpfige Jury bewertete im Anschluss die Wettbewerbsbeiträge und wählte die Gewinner/-innen aus. Die digitale Preisverleihung fand am 2. November 2020 unter Mitwirkung des Schirmherren, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, sowie der Kampagnenbotschafter/-innen Jessica Schöne, Alexander Straub und Weekend statt. Videos aller Gewinnerbeiträge sowie weiterer herausragender Einreichungen können Sie hier anschauen.

Alle Gewinnerbeiträge auf einen Blick

Zur Pressemitteilung über die Preisverleihung

Weitere Sticker und GIFs finden Sie hier | https://bitte-was.de/mitmachen/sticker-gifs

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