Interaktive Grafik zu Arten, Gefahren und Chancen von Deepfakes

Papst Franziskus in weißer Gangster-Daunenjacke – Russlands Präsident Wladimir Putin auf den Knien vor Chinas Staatspräsident Xi Jinping – US-Präsident Donald Trump bei der Verhaftung durch die Polizei: Das sind Deepfake-Bilder, die um die Welt gingen. Deepfakes, die nicht als solche kenntlich gemacht werden, können schnell über die sozialen Medien verbreitet werden. Hier kommen auch Kinder und Jugendliche mit ihnen in Berührung. So können vermeintlich „lustige“ Bilder und Videos zu Fake News und politischer Propaganda werden. Höchste Zeit also, das Thema Deepfakes im Unterricht und in anderen Lernkontexten in den Mittelpunkt zu stellen.

Doch was genau sind Deepfakes überhaupt? Dabei handelt es sich um Medieninhalte wie Bilder, Videos oder Audios, die mittels Deep-Learning-Technologie verändert oder komplett neu generiert wurden. Im Ergebnis zeigen sie täuschend echt wirkende Gesichter oder Körper und machen realistisch klingende Stimmen hörbar. Gut gemachte Deepfakes sind nach heutigem Stand der Technik mit dem bloßen Auge nicht als Fälschung erkennbar. Die meisten Deepfakes werden mithilfe von sogenannten „Generative Adversarial Networks“ (GANs) – „Generativen Gegenspieler-Netzwerken“ – erstellt. Wie diese funktionieren, wird in diesem Video erklärt.

Unsere interaktive, blätterbare Grafik gibt einen ersten Überblick darüber, wie Deepfakes entstehen und welche Arten von Deepfakes sich beispielhaft unterscheiden lassen. Außerdem beleuchtet sie mögliche Risiken und Chancen, die sich aus der Technologie ergeben. Um tiefer in das Thema einzusteigen, eignet sich unser LMZ Spotlight zum Thema Deepfakes. 

Um diese Inhalte anzuzeigen, wird eine Verbindung mit view.genially.com hergestellt. Hierbei werden Daten in die USA übermittelt.

Workshop-Materialien zum Thema Deepfakes

Sie haben einen ersten Überblick über das Thema Deepfakes gewonnen und möchten es nun gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern bearbeiten? Die Workshop- und Unterrichtsmaterialien der Kampagne „BITTE WAS?! – Kontern gegen Fake und Hass“ zu KI und Deepfakes sind hierfür ideal geeignet. Sie richten sich an Lernende der Klassen 7 bis 12. Diese können sich mit den Risiken und Chancen von KI und Deepfakes auseinandersetzen, indem sie selbst eine Visual Novel gestalten oder eine eigene TV-Serienidee entwickeln.

Noch bis einschließlich 31.07.2025 können Kinder und Jugendliche außerdem bei der folgenden Challenge der Kampagne BITTE WAS?! mitmachen: „Faktencheck: Wie sieht euer Beitrag gegen Fakes im Netz aus?“ Einzelne Kinder und Jugendliche, Jugendgruppen oder Schulklassen können kreative Medienbeiträge einreichen und attraktive Preise gewinnen. Alle Infos zur aktuellen Challenge finden Sie hier.
 

Material „Deepfakes auf der Spur“ herunterladen

Material „KI zwischen Utopie und Dystopie“ herunterladen

Grafik: Madeleine Hankele-Gauß/LMZ

Madeleine Hankele-Gauß

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