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Stumm und doch lebendig

Das Fotoarchiv des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Das zeigt das beeindruckende Bildarchiv des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) mit seinen landeskundlichen sowie kunst- und kulturhistorisch relevanten Themen. Aufnahmen bilden das Bundesland und seine bewegende Geschichte seit nunmehr 100 Jahren ab. Eine redaktionelle Reihe zeigt ausgewählte Orte und Ereignisse und liefert spannende Hintergrundberichte. Teil 1 der Reihe: Der Stuttgarter Hauptbahnhof, der im Oktober 2022 sein 100-jähriges Jubiläum feierte.

Von der Pionierzeit der Fotografie bis zur Gegenwart: Das Bildarchiv des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) sammelt, bewahrt, erschließt und vertreibt historische und aktuelle Fotografien. Rund zwei Millionen Bildvorlagen, hauptsächlich zu landeskundlich, kunst- und kulturhistorisch relevanten Themen aus Baden-Württemberg, zählen zu seinem Bestand.

100 Jahre Bildarchiv, 100 Jahre Hauptbahnhof Stuttgart

Rund 100 Jahre ist es her, als aus dem deutschen Bildstellenwesen der 1920er Jahre das Bildarchiv entstand. 100 Jahre zählt neben dem Bildarchiv außerdem eines der prägendsten Gebäude der Landeshauptstadt: der Stuttgarter Hauptbahnhof. Am 22. Oktober 1922 wurden die Gleise 9 bis 16 eröffnet. Gleichzeitig endete die Geschichte des alten Hauptbahnhofs, der sich seit 1846 in der heutigen Bolzstraße befand. Schon seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts war klar, dass der dortige, inzwischen schon erweiterte, achtgleisige Bahnhof den zunehmenden Verkehr nicht mehr bewältigen konnte. Daraufhin schrieben die Königlich-Württembergischen Staatseisenbahnen einen Architektenwettbewerb aus, dessen ersten Preis das Büro von Paul Bonatz (18747-1956) und Friedrich Eugen Scholer (1874-1949) mit dem Entwurf „Der Nabel Schwabens“ gewann.

Schwere Beschädigungen im Weltkrieg
Der Inbetriebnahme der Gleise 9 bis 16 im Oktober 1922 ging der Baubeginn im Jahr 1914 voraus. Erst Ende 1925 jedoch waren alle Gleise des Bahnhofs befahrbar. Weitere drei Jahre dauerte es, bis der Stuttgarter Hauptbahnhof in der uns noch bekannten Form fertiggestellt werden konnte. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Bahnhof schwer beschädigt, konnte jedoch wieder aufgebaut werden. Seit 1987 gilt er als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“.

Weitere historisch bedeutsame Fotos des Stuttgarter Hauptbahnhofs finden Sie in der SESAM-Mediathek.

Recherche, Bestellung, Beratung

Das Bildarchiv am LMZ-Standort Stuttgart ist eine der umfangreichsten Bildquellen zur baden-württembergischen Geschichte und Landeskunde. Rund zwei Millionen Bildvorlagen zählen zu seinem Bestand. Neben landeskundlichen Motiven zählen auch die Dokumentation des Wiederaufbaus nach dem Krieg, das Landtagsarchiv Baden-Württemberg sowie Aufnahmen zum Landschafts -und Naturschutz zu seinem Bestand. So zum Beispiel Fotonachlässe von Otto Feucht, Hans Schwenkel und Eugen Reinhard. Ca. 80.000 Luftbildaufnahmen von Albrecht Brugger und Gerd Schäfer dokumentieren die Wandel unseres Bundeslandes von 1952 bis in die 2010-er Jahre. Neben den hochwertigen Aufnahmen der eingestellten Fotografen befinden sich weitere Fotosammlungen und Nachlässe von namhaften Fotografen wie z.B. Otto Lossen, Wolf Strache, Klaus Paysan und Rudolf René Gebhardt im Besitz des Bildarchivs.

Annähernd 80.000 Aufnahmen sind inzwischen digitalisiert und stehen staatlich anerkannten Schulen in der SESAM-Mediathek kostenfrei zur Verfügung – Tendenz steigend. Der digitalisierte Bildbestand des landeskundlichen und kulturhistorischen Fotoarchives ist über die SESAM-Mediathek aufrufbar und kann ohne Anmeldung recherchiert werden. Lehrkräften aus Baden-Württemberg stehen nach Anmeldung die Bilder gemäß den Nutzungsbedingungen zur Verfügung.

Interessierte außerhalb des Schulkontextes können auch ohne Anmeldung in der SESAM-Mediathek das Bildarchiv durchstöbern. Die Verwendung von urheberrechtlich geschützten Motiven des Bildarchivs ist gegen Honorar möglich. Anfragen sind zu stellen an: zbugbee@lmz-bw.de

SESAM-Anleitung: So finden Sie Bilder und nutzen das Bildarchiv des Landesmedienzentrums.

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