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        05.07.2021: Digitale SchulKinoWoche mit überwältigendem Erfolg

        Die jährlich stattfindende SchulKinoWoche musste in diesem Jahr in die digitale Welt verschoben werden: Statt in den Kinos wurden die Filme in den Klassenzimmern gezeigt. Was als Notlösung geplant war, ist zwischen dem 17. Juni und dem 2. Juli zum absoluten Hit geworden. In der 15. SchulKinoWoche Baden-Württemberg haben mehr als 39.600 Schülerinnen und Schüler in über 2.200 Klassenzimmer-Vorführungen Filme mit Bildungsplanbezug angeschaut.

        „Wir freuen uns, dass auch in diesen etwas turbulenten Zeiten die Lehrkräfte unser Angebot so umfangreich genutzt haben“, resümiert Michael Zieher, Direktor des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg. „Denn die Filme der SchulKinoWoche sind nicht nur eine Abwechslung für die Schülerinnen und Schüler. Ziel ist vielmehr, dass sie durch den Bildungsplanbezug und die pädagogischen Begleitmaterialien im Sinne der Filmbildung in den Unterricht eingebettet werden.“

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        17.06.2021: Digitale SchulKinoWoche Baden-Württemberg eröffnet

        Mit einer Online-Eröffnungsfeier startete die Digitale SchulKinoWoche Baden-Württemberg. Sie bietet Schulklassen vom 17. Juni bis zum 2. Juli 2021 ein ausgewähltes Filmprogramm – in diesem Jahr online im Klassenzimmer statt im Kino. Bislang haben sich über 1.000 Klassen angemeldet. Die Anmeldung ist auch weiterhin möglich.
        Bei der Eröffnungsveranstaltung mit dabei waren der Filmemacher Franz Böhm, der seine preisgekrönte Dokumentation „Dear Future Children“ vorstellte, sowie Sarah Winkenstette, Regisseurin des Films „Zu weit weg”. Die Eröffnungsworte sprachen Michael Zieher, Direktor des Landesmedienzentrums BW, Sabine Aichholz, Leitende Ministerialrätin im Kultusministerium BW, und Leopold Grün, Geschäftsführer von VISION KINO. Da Schulklassen in Baden-Württemberg bis zu den Sommerferien keine außerschulischen Orte besuchen dürfen, hat das Landesmedienzentrum gemeinsam mit VISION KINO ein attraktives Angebot aus Spiel-, Animations- und Dokumentarfilmen für ein Streaming ins Klassenzimmer zusammengestellt. Rund 22.000 Schülerinnen und Schüler sind zu diesen Klassenzimmer-Vorführungen bereits angemeldet. „Natürlich kann dies nicht das besondere Erlebnis eines Kinobesuchs ersetzen“, so Michael Zieher, Direktor des Landesmedienzentrums, „aber wir freuen uns, dass unser Angebot so viel Zuspruch bekommt. Durch das Streaming-Angebot kann das Medium Film weiterhin direkt in den Unterricht eingebunden werden“, erklärt Zieher.

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        06.05.2021: Neues Portal bündelt MINT-Inhalte für den digitalisierten Unterricht

        Im MINT-Portal des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg finden Lehrkräfte des Fächerverbundes Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zahlreiche Lernressourcen und Unterrichtsmaterialien für die innovative Unterrichtsgestaltung.

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        GettyImages/sdiproductions

        27.04.2021: #createnstatthaten-Challenge läuft bis zum 30. Juni 2021

        #createnstatthaten: Schüler/-innen setzen mit kleinen und großen Kunstwerken ein Zeichen gegen Hass und Hetze im Netz.

        Bei der Mitmach-Challenge #createnstatthaten der Kampagne der Landesregierung „BITTE WAS?! Kontern gegen Fake & Hass“ kreieren Kinder und Jugendliche bis zum Sommer künstlerische Medienprodukte wie Bilder, Videos oder Comics. Unterstützung erfahren sie von YouTuber, Moderator und Journalist Mirko Drotschmann, alias MrWissen2go. Begleitend stehen den Schülerinnen und Schülern sowie interessierten Lehrkräften zahlreiche Workshops, Webinare und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

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        06.04.2021: Eltern-Medienmentoren-Online-Schulung

        Seitdem schulischer Unterricht per Videotelefonie auch zuhause stattfindet, haben die digitalen Medien im familiären Alltag einen noch höheren Stellenwert als zuvor. Neben Lernplattformen gehören WhatsApp, Snapchat, Google, immer noch Facebook und bereits Virtual Reality zu jugendlichen Medienwelten dazu. Damit Eltern ihre Kinder beim sicheren Umgang mit Medien unterstützen können, müssen sie selbst über die aktuelle Medienwelt Bescheid wissen. Dabei hilft das Eltern-Medienmentoren-Programm (EMM) und unterstützt Eltern bei der Medienerziehung in der Familie. Die Schulung möchte Eltern informieren und qualifizieren, in der Ausübung von Mediener-ziehung unterstützen, die Kommunikation in der Familie fördern und damit einen Bei-trag zum präventiven Jugendmedienschutz leisten. Diese kostenfreie Veranstaltung findet im Rahmen des Eltern-Medienmentoren-Programms statt.

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        01.03.2021: Landesmedienzentrum führt Schulungen zum/zur digitalen Gesundheitsbotschafter/-in durch

        Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg führt ab März 2021 Schulungen zum/zur digitalen Gesundheitsbotschafter/-in durch. Immer mehr digitale Anwendungen im Gesundheitswesen sind inzwischen stetige Begleiter unseres Alltags geworden. Sie sind unabhängig von Ort und Zeit nutzbar und können beispielsweise die gesundheitliche Vorsorge, medizinische Versorgung und Pflege durch medizinisches und Pflegepersonal flexibel ergänzen. Insbesondere älteren Menschen bietet die Verwendung von E-Akten, MedicalApps und digitalen Sprechstunden einen Mehrwert. Das Ziel des vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg geförderten Pilotprojekts gesundaltern@bw ist, ältere Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen, um ihnen die Teilhabe an digitalen Anwendungen im Gesundheitswesen zu ermöglichen.

        Die Ausbildung von digitalen Gesundheitsbotschafterinnen und -botschaftern verfolgt das Ziel, die Digitalisierung in Gesundheit, Medizin und Pflege allen Bürgerinnen und Bürgern verständlich und greifbar zu machen. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) organisiert und veranstaltet ab März 2021 in den Pilotregionen rund um Stuttgart, Ulm, Schwäbisch-Gmünd, im Ortenaukreis und in weiteren Landkreisen mehrtägige Schulungen. Die Qualifizierungsangebote finden momentan in Form von ortsunabhängigen Online-Veranstaltungen statt und sollen je nach den aktuellen Pandemiebestimmungen auch als Vor-Ort-Veranstaltungen angeboten werden. Mit dem Qualifizierungsprozess zum/zur digitalen Gesundheitsbotschafter/-in sollen Bürgerinnen und Bürger Ansprechpersonen zur Seite gestellt bekommen, um von ihnen Fähig- und Fertigkeiten zu erlernen, damit Vorbehalte und Hürden bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen abgebaut werden.

        Nähere Informationen zu den Schulungsterminen erhalten Sie auf www.lmz-bw.de unter Aktuelles/Veranstaltungen (Kategorie gesundaltern@bw).

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        17.02.2021: Kampagne „Bitte Was?!“ geht mit positiven und kreativen Botschaften gegen Hass und Hetze im Netz vor

        Im neuen Challenge-Format der Kampagne der Landesregierung Baden-Württemberg ruft MrWissen2go Kinder und Jugendliche auf, einen Komplimente-Rap-Song oder einen Komplimente-Emoji zu kreieren.

        Mit einer Kombination aus kreativen Aktionen, Online-Veranstaltungen, Social-Media-Content sowie Influencerinnen- und Influencer-Support setzt die landesweite Kampagne „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ weiterhin ein klares Zeichen für mehr Respekt und Diskussionskultur im Internet.

        Bis zum Sommer sind Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, im Rahmen zweier kreativer Challenges positive Botschaften, Bilder und Videos zu kreieren und zu teilen.

         

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        Lumaraa & Die P: © Claudia Engels, Hagen Wolf

        03.11.2020: Preisverleihung des Kreativwettbewerbs „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ der Landesregierung

        Ministerpräsident Winfried Kretschmann: Beeindruckt, was Kinder und Jugendliche trotz Corona auf die Beine gestellt haben

        „Ich bin wirklich beeindruckt von der Vielfalt und Kreativität der Beiträge, die im Rahmen des Wettbewerbs entstanden sind und habe großen Respekt vor dem, was Schülerinnen und Schüler neben dem Schulalltag und trotz Corona auf die Beine gestellt haben“, sagte Ministerpräsident Kretschmann, Schirmherr der Kampagne „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ am Montag (2. November 2020) in Stuttgart bei der digitalen Preisverleihung.

        „In ihren Beiträgen haben sich die fast eintausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv und kreativ mit der Frage nach einem respektvollen, fairen und toleranten Miteinander im Netz auseinandergesetzt und ich freue mich zu sehen, wie viel Zeit, Herzblut und Kreativität in den Beiträgen stecken“, so Kretschmann weiter. Eine Gesellschaft brauche eine funktionierende Diskussions- und Streitkultur, die auf gegenseitigem Respekt fuße – egal ob im Netz oder im direkten Miteinander. „Bei einem guten Streit fliegen die Fakten, nicht die Fetzen, dies geht nur mit Respekt!“, unterstrich der Ministerpräsident.

        Michael Zieher, Direktor des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg, erläuterte: „Um eine verbesserte Kommunikationskultur für unsere Jugend herbeizuführen, müssen wir uns auf die Lebenswelten der jungen Menschen einlassen und Heranwachsende dort abholen, wo sie sich bewegen.“ Hier setze der Wettbewerb „Bitte Was?!“ an.  

        Über 100 Beiträge haben Kinder und Jugendliche aller Klassenstufen und Schularten in Baden-Württemberg im Wettbewerbszeitraum zu den Themen Fake News, Netzkultur, Cybermobbing und Hatespeech eingereicht. Darunter Gedichte, Songs, Memes, Videos und vieles mehr. Bewertet wurden die Beiträge von einer Jury in vier Wettbewerbskategorien (Klasse 1-4, Klasse 5-7, Klasse 8-10 bzw. berufliche Schulen der Sekundarstufe I sowie Klasse 11-13 bzw. berufliche Schulen der Sekundarstufe II).

        Zum detaillierten Bericht

        29.10.2020: Tausend Medienentwicklungspläne auf den Weg gebracht

        Zeitgemäßen Unterricht mit digitalen Bildungswerkzeugen zu ermöglichen, ist längst überfällig. Bund und Länder haben die Notwendigkeit nach technischer Erneuerung erkannt und den DigitalPakt Schule initiiert. Damit diese Gelder fließen können und technische Anschaffungen den pädagogischen Voraussetzungen entsprechen, ist eine systematische Planung wichtig – die Medienentwicklungsplanung (MEP). Seit November 2019 spricht das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) Freigabeempfehlungen für gelungene MEP im Land aus. Rund ein Jahr später haben nun 1.000 Schulen und Schulträger auf dem Weg zur Beantragung von Fördergeldern aus dem DigitalPakt ihren MEP durch das LMZ sowie die Medienzentren zertifizieren lassen und damit eine wichtige Voraussetzung erfüllt.

        „Der Einsatz der Technik muss pädagogisch sinnvoll sein, daher haben wir die Förderung aus dem Digitalpakt an einen Medienentwicklungsplan geknüpft. Hier geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um Qualität. Denn die Technik muss für die jeweilige Schule auch zielführend eingesetzt werden“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und fügt an: „Die 1.000 Medienentwicklungspläne machen das große Engagement sowie die Kreativität der Schulen und Kommunen sichtbar – und in Verbindung mit der Expertise des LMZ sowie der Stadt- und Kreismedienzentren erfahren die jeweiligen Pläne einen weiteren Qualitätsschub. Das alles bestätigt uns in unserer Herangehensweise.“

        Dr. Peter Jaklin, stellvertretender Direktor des LMZ und verantwortlich für die Stabsstelle Medienentwicklungsplanung: „Wir freuen uns sehr über diesen ‚Meilenstein‘ und sehen uns in unserer Arbeit bestärkt: Als verlässlicher Partner stehen wir, sowie die zahlreichen Stadt- und Kreismedienzentren quer übers Land verteilt, an der Seite der Schulen und Schulträger.“ Doch nicht erst bei der zügigen Freigabe mittels Zertifikat kommt das LMZ ins Spiel, betont Jaklin. „Wichtige Hilfestellungen bei der Medienplanung bieten wir und der Medienzentrenverbund bereits im gesamten Entstehungsprozess“, so der stellvertretende Direktor.

        Konkrete Unterstützung bieten beispielsweise die Medienpädagogischen Berater/-innen und Schulnetzberater/-innen an den regionalen Medienzentren sowie die Leitenden der Medienzentren. Zudem werden Fragen der Antragsteller über eine eigens eingerichtete MEP-Hotline am Landesmedienzentrum von Montag bis Freitag beantwortet. 

        Weiterer Schub für die Medienentwicklungsplanung

        Am 26. Oktober ging die optimierte Applikation MEP BW online: „Wir sind zudem zuversichtlich, dass mit der rundum erneuerten MEP-Applikation die nächsten 1.000 Anträge auf Fördergelder noch schneller auf unseren Tischen landen“, äußert Jaklin optimistisch. Basierend auf Erfahrungen und Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern, aus Schulträger-, Schul- oder Beraterperspektive hat das LMZ Vorschläge aufgegriffen, umgesetzt und den MEP-Prozess deutlich vereinfacht und der (Corona-)alltäglichen Situation im schulischen Umfeld angepasst. Zum Beispiel sind Abstimmungswege zwischen Schulen und Schulträgern jetzt kürzer. Auch der Mailverkehr zwischen allen Beteiligten soll durch die vereinfachte Applikation reduziert und effizienter werden. Erfreut zeigt sich darüber auch Christiane Huber, stellvertretende Geschäftsführerin von SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg, einem landesweiten Netzwerk aus Unternehmen und Schulen mit Unterstützung der Arbeitgeberverbände und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg: „Wir setzen uns schulart- und branchenübergreifend für eine gute und fundierte Bildung und die Zukunft junger Menschen ein. Dazu zählt insbesondere auch der Ausbau digitaler Infrastruktur an Schulen. Die MEP-Applikation, deren Entwicklung wir finanziell unterstützen, trägt einen Teil dazu bei.“

        Weiterführende Informationen, Hilfsangebote sowie Fragen und Antworten zur Medi-enentwicklungsplanung (MEP) finden Sie auf der Website des Landesmedienzentrums unter lmz-bw.de/mep .
         

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        01.10.2020: Stabwechsel am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

        Festakt zur Amtseinsetzung von Direktor Zieher

        Mit dem Festakt anlässlich der Amtseinsetzung von Direktor Michael Zieher und der Verabschiedung von Amtsvorgänger Wolfgang Kraft erfolgte am 1. Oktober 2020 für das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) ein geglückter Übergang: Wie Herr Kraft, der das LMZ von 2006 bis Oktober 2019 erfolgreich leitete, war Herr Zieher selbst Lehrer und zuletzt Leiter des Referats „Digitalisierung und Medienbildung“ am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Das neue Amt bekleidete er seit Dezember kommissarisch und hat es seit 29. Juli 2020 offiziell inne.

        Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann gratuliert Michael Zieher zu seinem neuen Posten: „Das LMZ erfüllt eine wichtige Aufgabe: Es unterstützt unsere Schulen bei der digitalen Bildung und steht ihnen als starker Partner zur Seite. Um dies zu leisten, bedarf es einer starken Führungspersönlichkeit mit profunder Kenntnis der Schulpraxis, der Schulverwaltung und des aktuellen bildungs- und medienpolitischen Diskurses. All diese Kriterien treffen auf Michael Zieher, der neben Fachkompetenz auch eine große Offenheit für Neues und nicht zuletzt auch Teamplayer-Stärken mitbringt, in besonderer Weise zu“, bekräftigt Eisenmann.

        „Mit Michael Zieher kommt ein dynamischer Direktor, der mit den aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung für Schulen und den Aufgaben des LMZ bestens vertraut ist“, so der Mosbacher Oberbürgermeister Michael Jann, Vorsitzender des Verwaltungsrates des LMZ.

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        OB Jann, Direktor Zieher und Schulbürgermeister Lenz

        30.07.2020: Michael Zieher zum neuen Direktor des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) bestellt

        Ein Amt voller Verantwortung, Herausforderungen und Chancen

        Mit Wirkung vom 29. Juli 2020 bekommt das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg eine neue Direktion. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann gratuliert Michael Zieher zu seinem neuen Amt: „Das LMZ hat eine herausragend wichtige Aufgabe: Es soll unsere Schulen bei der digitalen Bildung unterstützen und ihnen als starker Partner zur Seite stehen. Damit das LMZ diese herausfordernde Aufgabe leisten kann, braucht es eine starke Führungspersönlichkeit mit profunder Kenntnis der Schulpraxis, der Schulverwaltung und des aktuellen bildungs- und medienpolitischen Diskurses. All diese Kriterien treffen auf Michael Zieher in besonderer Weise zu. Das LMZ kann sich auf einen neuen Direktor freuen, der neben Fachkompetenz auch eine große Offenheit für Neues und nicht zuletzt auch viel Humor und Teamplayer-Stärken mitbringt. Ich wünsche Michael Zieher alles Gute und viel Erfolg für seine neue Aufgabe“, bekräftigt Eisenmann.

        „Mit Michael Zieher kommt ein dynamischer Direktor, der mit den aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung für Schulen und den Aufgaben des LMZ bestens vertraut ist“, so der Mosbacher Oberbürgermeister Michael Jann, Vorsitzender des Verwaltungsrates des LMZ.

        Wie schon Amtsvorgänger Wolfgang Kraft, der die Geschicke des LMZ von 2006 bis zum Herbst 2019 leitete, war Michael Zieher selbst Lehrer und zuletzt Leiter des Referats „Digitalisierung und Medienbildung“ am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Im November 2019 erklärte er sich bereit, das LMZ kommissarisch zu leiten und bewarb sich wenig später auch auf die offizielle Ausschreibung der Direktionsstelle. Mit der Zustimmung des LMZ-Verwaltungsrates und der Bestellung Michael Ziehers durch das Kultusministerium Baden-Württemberg ist nun der Weg frei für den neuen Direktor, der das Amt mit Wirkung vom 29. Juli 2020 ausführt.

        Aus seinen vielfältigen Tätigkeiten in der Kultusverwaltung bringt Ministerialrat Zieher ein umfangreiches Wissen sowie ein entsprechendes Netzwerk mit, das er für die anstehenden Aufgaben einsetzen kann. Sein Ziel ist, „das Landesmedienzentrum als Bindeglied zwischen den Akteuren und zentralen Unterstützer der Schulträger und Schulen zukunftsgerecht weiterzuentwickeln“, konkretisiert er.

        Michael Zieher, 53 Jahre, wohnt in Stuttgart, ist verheiratet und hat vier Töchter. Geboren wurde er in Mannheim. Nach seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher und seinem Maschinenbaustudium unterrichtete der Diplom-Gewerbelehrer mehr als acht Jahre am Beruflichen Schulzentrum Leonberg. Danach war er stellvertretender Schulleiter an der Sonderberufsschule für Hör- und Sprachgeschädigte der Paulinenpflege Winnenden. Sein Weg führte ihn anschließend an das Regierungspräsidium Stuttgart, wo er sieben Jahre tätig war, davon fünf Jahre als stellvertretender Leiter des Referats für Berufliche Schulen. Es folgten siebeneinhalb Jahre am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in verschiedenen Abteilungen und Referaten: So war Herr Zieher Referatsleiter für Grundsatzfragen und Qualitätsmanagement beruflicher Schulen und zuletzt Leiter des Referats für Digitalisierung und Medienbildung. Zudem ist er Aufsichtsratsmitglied beim Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU).

         

        Hinweis für Journalistinnen und Journalisten:
        Sehr gerne können Sie Ihren persönlichen Interviewtermin mit Herrn Direktor Michael Zieher vereinbaren: Bitte wenden Sie sich dazu an das Direktionssekretariat, Tel. 0711 2850-718, Frau Sina Elsäßer, elsaesser@lmz-bw.de.

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        Michael Zieher, Direktor des LMZ, Foto: Christian Reinhold

        16.07.2020: Medienentwicklungspläne bleiben verbindlicher Bestandteil

        Zumeldung zur Pressemitteilung des Kultusministeriums: „DigitalPakt: Praktikableres Verfahren für raschere Umsetzung“

        „Wichtig bleibt, dass Technikanschaffungen dem pädagogischen Gesamtkonzept folgen müssen!“ Das LMZ und der Medienzentrenverbund Baden-Württemberg, zuständig für die Begleitung und Zertifizierung der Medienentwicklungspläne (MEP), ergänzen die aktuelle Pressemitteilung des Kultusministeriums. In seiner aktuellen Pressemitteilung stellt das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport die schlanke Antragsstellung für Fördermittel des DigitalPakt Schule vor. Das Landesmedienzentrum und der Medienzentrenverbund Baden-Württemberg, zuständig für die Begleitung und Zertifizierung der Medienentwicklungspläne (MEP), ergänzen diese Pressemitteilung wie folgt.

        Schulen und Schulträger können künftig schneller auf die Gelder des Antragsprozesses zugreifen. „Wichtig bleibt jedoch, dass Technikanschaffungen dem pädagogischen Gesamtkonzept folgen müssen“, betont Fabian Karg, Projektleiter in der Stabstelle für die Medienentwicklungsplanung am LMZ. „Alle Kolleginnen und Kollegen des LMZ sowie der 51 Stadt- und Kreismedienzentren stehen auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite, damit die Anschaffung teurer Geräte und Infrastruktur zu einem nachhaltigen Gewinn für Schulen wird“, so Karg.

        Was bedeutet das beschleunigte Verfahren für die Beratung von Schulen und Schulträgern?

        „Das veränderte Vorgehen sieht vor, dass die Schulträger ihre Anträge zunächst ohne Medienentwicklungsplan stellen und diesen erst mit der Abrechnung der Maßnahme vorlegen müssen. […] Der Medienentwicklungsplan ist und bleibt aber ein verbindlicher Bestandteil, um Fördermittel des DigitalPakt Schule zu erhalten.“ (Pressemitteilung des Kultusministeriums, 16. Juli 2020)

        Alle bereitgestellten Unterstützungsmaterialien sowie das volle Beratungsangebot des Landesmedienzentrums sowie der regionalen Medienzentren stehen Ihnen weiterhin zur Unterstützung der Medienentwicklungsplanung zur Verfügung. Für Schulen und Schulträger bedeutet das: Sie können schneller auf die Gelder des Antragsprozesses zugreifen, haben für die Ausformulierung Ihrer Medienentwicklungsplanung jedoch ein größeres zeitliches Fenster zur Verfügung.

        Was bedeutet das beschleunigte Verfahren für bereits begonnene oder erstellte Medienentwicklungspläne und bereits gestellte Anträge?                               

        „Der Medienentwicklungsplan ist und bleibt aber ein verbindlicher Bestandteil, um Fördermittel des DigitalPakt Schule zu erhalten.“ (Pressemitteilung des Kultusministeriums, 16. Juli 2020)

        Laufende Prozesse sind von der Änderung nicht unmittelbar betroffen. Begonnene Medienentwicklungspläne müssen „spätestens mit Abrechnung der Maßnahme“ vorgelegt werden. Sie haben nun aber die Möglichkeit, einen Förderantrag auch schon vor der Zertifizierung der mit dem Antrag verknüpften Pläne bei der L-Bank zu stellen.

        Wie verhält es sich mit den Rahmenbedingungen?

        Die bestehenden Rahmenbedingungen – Förderkriterien sowie die Kriterienliste für die Vollständigkeit eines Medienentwicklungsplans – bleiben unverändert weiter bestehen. Anlaufstelle für die Überprüfung der Förderfähigkeit bleibt die L-Bank. Alle bereitgestellten Unterstützungsmaterialien sowie das volle Beratungsangebot des Landesmedienzentrums und der regionalen Medienzentren stehen Ihnen weiterhin zur Unterstützung der Medienentwicklungsplanung zur Verfügung. 

        01.04.2020: Gewinner des Jugend-Drehbuchwettbewerbs TATORT BODENSEE stehen fest

        Als Hauptpreis darf der Deutsch-Leistungskurs 1 des Theodor-Heuss-Gymnasiums Pforzheim das selbst geschriebene Drehbuch zusammen mit Profis verfilmen. Der Literatur- und Theaterkurs 1 des Droste-Hülshoff-Gymnasiums Meersburg kann sich auf einen Besuch bei der Tatort-SWR-Redaktion freuen. Einen Einblick in die Arbeit des Teams von Planet Schule beim SWR gewinnen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b des Hans- und Sophie-Scholl-Gymnasiums Ulm. Zudem gewinnt die Klasse 8/9 der Pestalozzi-Schule Göppingen einen gemeinsamen Kinobesuch. 76 Schülergruppen aus Baden-Württemberg stellten sich der Herausforderung, aus drei vorgegebenen Szenen ein Drehbuch für einen Kurzkrimi zu schreiben. Michael Zieher, kommissarischer Direktor des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg, gratuliert den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ebenso wie den betreuenden Lehrkräften: „Die Förderung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler ist ein wichtiger Teil des Bildungsplans, und wird durch einen solchen Wettbewerb auf ganz besondere Weise umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kreativ im Team und lernen filmisch zu denken. Das erweitert den Horizont und sicherlich sehen sie die Arbeit von Drehbuchautoren nun mit anderen Augen. Und neben den medienpädagogischen Lerneffekten kommt auch noch dazu, dass zum Schreiben eines Drehbuchs ein gehöriges Maß an Durchhaltewillen notwendig ist. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerteams!“ 

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        13.02.2020: Kampagne „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass”

        Schüler am Ganztagsgymnasium Osterburken fit für den Wettbewerb

        Gemeinsam mit dem Musiker Benoby sowie der TV-Moderatorin Jessica Schöne setzten rund sechzig Schülermedienmentorinnen und -mentoren im Ganztagsgymnasium Osterburken ein starkes Zeichen gegen Hass und Hetze im Netz: Anlässlich der Kampagne „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ der Landesregierung Baden-Württemberg lernten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8, 9 und 10, wie sie Falschmeldungen im Internet erkennen und gegen Hetze und Beleidigungen im Netz vorgehen können.

        „Der Ton im Netz ist in den letzten Jahren immer rauer geworden. Kindern und Jugendlichen begegnen in den sozialen Netzwerken oft hasserfüllte, beleidigende Posts und Falschmeldungen”, sagt die Leiterin des Kreismedienzentrums Mosbach Franziska Hahn und ergänzt: „Wir müssen den Heranwachsenden helfen, damit umzugehen."

        Zusammen mit der TV-Moderatorin Jessica Schöne erfuhren die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, wie sie nach und nach erkennen lernen, was wahr und was Fake ist und wie sie sich gegen „fiese“ Kommentare im Netz wehren können. Jessica Schöne berichtete von ihren Erfahrungen im Netz. Wie sie auf Anfeindungen reagiert? „Leider ist man als Person des öffentlichen Lebens gerade im Internet nicht vor Hasskommentaren geschützt”, weiß Jessica und rät: „Den bösen Bemerkungen entgegne ich ganz ruhig: Hört euch doch mal selbst zu. Findet ihr fair, was ihr sagt und würdet ihr es wollen, dass euch jemand so anspricht? Ihr wollt doch auch, dass andere mit euch fair umgehen, oder?“. Respekt beruht auf Gegenseitigkeit, darin sind sich alle einig. Wenn man merkt, dass jemand etwas Schlechtes sagt, soll man es ruhig seinen Eltern, Lehrerinnen und Lehrern melden. Also besser den Erwachsenen Bescheid geben, damit diese dann offizielle Mittel ergreifen können. So die Ratschläge der Medienpädagoginnen und -pädagogen.

        Kampagne setzt auf aktive Beteiligung

        „Wir freuen uns auf weitere Schulen, die Interesse haben, ähnliche Veranstaltungen durchzuführen”, sagt Sarah Heinisch vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg. „Zudem gibt es im Rahmen der Kampagne ꓹBitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass' einen Kreativwettbewerb für Kinder und Jugendliche. Dabei geht es um Themen wie Hass, Hetze, Cybermobbing, Fake News und einen offenen, respektvollen Umgang miteinander."

        Die medienpädagogischen Referentinnen und Referenten des Landesmedienzentrums stehen Lehrkräften im Rahmen des Projektes zur Seite. Unterrichtsmaterialien zur Umsetzung der Kampagne sowie weiterführende Informationen finden sich online unter www.bitte-was.de.
         

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        11.02.2020: Safer-Internet-Day 2020

        Fachtagung der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg stärkt Fairness im Netz

        „Kontern gegen Fake und Hass – Für mehr Respekt im Netz!“, so das Motto der Fachtagung zum Safer Internet Day, den das Landesmedienzentrum (LMZ) im Auftrag des Staatsministeriums Baden-Württemberg durchführte. Wie können Bildungsverantwortliche Kindern und Jugendlichen die Fähigkeit vermitteln, Falschnachrichten zu erkennen und mit Hasskommentaren, Beleidigungen und Bedrohungen in den sozialen Netzwerkenumzugehen? Welche Unterstützung benötigen junge Menschen, um Informationskompetenz zum Umgang mit Fake News und Hatespeech zu erwerben? Auf dieser Tagung stellten Experten aus Wissenschaft, Weiterbildung und Jugendarbeit pädagogische Handlungsstrategien und Unterrichtsmaterialien vor. Mit 200 Gästen aus Schulen, Sozialwesen und Prävention war die Veranstaltung im Haus der Wirtschaft erneutausgebucht.

        „Hass und Desinformationen im Netz richten sich nicht nur gegen die unmittelbar Betroffenen, was schon schlimm genug wäre, sondern gefährden darüber hinaus den gesellschaftlichen Zusammenhalt und damit letztlich unsere Demokratie. Die Antwort der Landesregierung darauf ist eine Trias aus Qualitätsjournalismus, Medienregulierung und natürlich Medienbildung“, eröffnete Philipp Franke, Referatsleiter für Medienrecht, Medienpolitik und Rundfunkwesen im Staatsministerium Baden-Württemberg. Michael Zieher, Leiter des Referats Digitalisierung und Medienbildung am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie kommissarischer Direktor des Landesmedienzentrums, knüpfte an: „Um eine verbesserte Kommunikationskultur für unsere Jugend herbeizuführen, müssen wir uns auf die Lebenswelten der jungen Menschen einlassen und Heranwachsende dort abholen, wo sie sich bewegen.“ Hier setze die Kampagne und der bis 31. März laufende Wettbewerb „Bitte Was?!“ an:Influencer aus den Bereichen Lifestyle, Entertainment, Musik, Fashion und Co. hätten auf Instagram und YouTube bereits „einen Draht zu Kindern und Jugendlichen“. Sie seien ideale„Verbündete“ und Vorbilder, um Botschaften wie Toleranz, Respekt und „ein gutes gesellschaftliches Miteinander“ zu vermitteln, erläuterte Zieher.  

        Wie kann man verhindern, dass die Gesellschaft durch digitalen Hass und Falschinformationen auseinanderdriftet? Im anschließenden Vortrag berichtete André Wolf von seinen Erfahrungen: Wolf ist seit Jahren im Auftrag des gemeinnützigen Vereins mimikama.at im deutschsprachigen Netz Hass und Fake auf der Spur: Mimikama klärt über Falschmeldungen, Abofallen, Gewinnspiele oder Phishingmails auf: Der Verein überprüft zum Beispiel die Seriösität der Quellen, Absender, Autoren, Bilder und Inhalte von verdächtigen Befunden und deckt Manipulatives und Verhetzendes auf. Möglich sei dies durch die Verdachtsmeldungen der User.

        Dr. Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden-Württemberg, referierte über seine Erfahrungen mit Anfeindungen und Falschmeldungen im Netz und was man dagegen tun kann: „Es bedarf einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung, sich gegen die erstarkenden Verschwörungsmythen und Hassbotschaften zu stemmen“, plädiert Blume. Als Antwort auf die Verrohung des Diskurses in Filterblasen nennt er „den fairen Dialog auf Augenhöhe“ sowie das„Bekenntnis zu demokratischen Werten, bei denen die Menschenwürde jeder und jedes Einzelnen an erster Stelle stehe.“ In unserem „turbulenten Medienzeitalter“ müssten Jung und Alt in „kritischer Medienkompetenz“ geschult werden. Bildung müsse das Herausbilden einer „integren Persönlichkeit“zum Ziel haben sowie die Fähigkeit, widerstreitende Positionen und unterschiedliche Lebensweisen anzuerkennen. Wichtig ist Blume „das Einstehen für ein freies und plurales Miteinander und für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie“.  

        „Social Bots und Algorithmen – die technische Seite der Manipulation und wie man sie entlarvt“ stellte Marc Hauer vom Algorithm Accounablity Lab derder TU Kaiserslautern in einem Fachforum vor. Das Thema „Lust auf Demokratie und Toleranz im Netz“ thematisierte Mathieu Coquelin, Demokratiezentrum und Fachstelle Extremismusdistanzierung. Unter dem Titel „Nett im Internet – achtsame Mediennutzung und wie das für Erwachsene wie Kinder gelingen kann“ stellten Dr. Ruth Festl, Institut für Wissensmedien Tübingen und Anja Franz, Stellv. Referatsleitung Landesmedienzentrum, das Handybett und andere Handlungsmethoden vor. Stefanie Haiber, SWR Aktuell, sowie Eva Laun, Redaktionsleiterin SWR Aktuell BW Online, und der LMZ-Referent Christian Schmidt verdeutlichten die Abgrenzung zwischen „Wahrheit“ und „Fake News“ als Grundlage des Qualitätsjournalismus. Bei der Präsentation des gemeinsamen Projektes„Korrespondenten machen Schule“ kam das SWR-Fakefinder-Tool zum praktischen Einsatz.

        Abschließendes Highlight war die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs „idee-bw“ der Initiative Kindermedienland durch den Sprecher der Landesregierung, Rudi Hoogvliet. Prämiert wurden sieben ausgewählte Medienkompetenzprojekte, darunter u.a. ein medienpädagogischer EscapeRoom und ein Hochschulprojekt, beim dem Jugendliche selbst digitale Lernspiele entwickeln und programmieren. Die Gewinner werden im Rahmen der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg mit insgesamt 90.000 Euro gefördert.

        Detaillierte Pressemitteilung zum Download

        09.01.2020: #RespektBW: Landesweite Plakataktion zur Informationskampagne „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ startet

        „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“: So lautet das Motto einer landesweiten Informationskampagne im Rahmen des Projekts #RespektBW, deren Plakataktion Staatssekretär Volker Schebesta MdL am 9. Januar 2020 in der Klettpassage am Stuttgarter Hauptbahnhof offiziell gestartet hat. Der Staatssekretär im Kultusministerium hat dazu das erste Plakat der Kampagne enthüllt, die Kindern und Jugendlichen Wissen und Wegweiser an die Hand geben soll, um Hass und Hetze begegnen sowie Lügen und Falschmeldungen in der digitalen Welt entlarven zu können. „#RespektBW“ und die dazugehörige Informationskampagne vermitteln das Rüstzeug für die Auseinandersetzung mit problematischen Äußerungen in sozialen Medien. „Wir als Landesregierung setzen damit ein starkes Zeichen gegen Fake und Hass im In-ternet“, sagt Schebesta und ergänzt: „,#RespektBW‘ und ,Bitte Was?!‘ sollen Kinder und Jugendliche aktivieren, für ein gutes gesellschaftliches Miteinander durch respektvollen Umgang im Netz einzutreten.“ Anlässlich der Auftaktveranstaltung der Kampagne im September sagte Staatsministerin Theresa Schopper: „Die Kampagne soll Kinder und Jugendliche ermutigen, sich von Cybermobbing, Hass-Posts und Fake News nicht einschüchtern zu lassen, sondern sich eine eigene Haltung anzueignen und aktiv Stellung zu beziehen.“ Als besonderer Ansporn, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, können die jungen Menschen beim dazugehörigen Kreativwettbewerb bis 29. Juli 2020 Beiträge einreichen. Schirmherr des Projekts #RespektBW, das Teil des Impulsprogrammes der Landesregierung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist, ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg führt das Projekt und die dazugehörige Informationskampagne im Auftrag des Staatsministeriums, in enger Abstimmung mit dem Kultusministerium, durch.

        Zur detaillierten Pressemitteilung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport

        06.11.2019: Projekt #RespektBW – Kampagne „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass”

        Hass, Hetze, Beleidigungen und Falschmeldungen gibt es häufig in sozialen Netzwerken. Auch Kinder und Jugendliche kommen vielfach damit in Kontakt. Darf ich im Internet ungestraft beleidigt werden? Wie kann ich mich gegen Hass wehren? Aufklärung und Unterstützung sind wichtiger denn je. Mit dem Projekt #RespektBW und der Informationskampagne „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ setzt die Landesregierung Baden-Württemberg ein klares Zeichen gegen Hass, Fake und Hetze in den sozialen Netzwerken. Die Kampagne soll Kinder und Jugendliche aktivieren, für ein gutes gesellschaftliches Miteinander durch respektvollen Umgang im Netz einzutreten. Schirmherr der Kampagne ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann. 

        #RespektBW ist eine Kampagne der Landesregierung für eine respektvolle Diskussionskultur in den Sozialen Medien. Sie soll Kinder und Jugendliche aktivieren, für die Werte unserer Demokratie und ein gutes gesellschaftliches Miteinander einzutreten. Die Kampagne ist Teil des Impulsprogramms der Landesregierung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg führt die Kampagne im Auftrag des Staatsministeriums, in enger Abstimmung mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, durch.

        Kampagnen-Website: www.bitte-was.de 

        Projektinformationen/Factsheet zum Download

        10.09.2019: Neue Applikation „MEP BW“ unterstützt Schulen und Kommunen beim Medienentwicklungsplan

        Mit Start des Schuljahrs 2019/2020 bietet das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) die Webapplikation MEP BW an. Mit MEP BW werden Schulen und Schulträger Schritt für Schritt durch die Medienentwicklungsplanung (MEP) geführt. Darüber hinaus unterstützen die Berater an den Kreismedienzentren bei der Arbeit mit dem MEP BW. Schulen und Schulträger, die dieses Angebot nutzen, können damit ein wichtiges Kriterium erfüllen, um Fördergelder aus dem von Bund und Ländern vereinbarten Digitalpakt zu bekommen, denn ein freigegebener MEP ist Voraussetzung für diese Zuschüsse. Aus dem DigitalPakt stehen in den kommenden fünf Jahren insgesamt Fördergelder in Höhe bis zu 650 Millionen Euro für baden-württembergische Schulträger zur Verfügung. Mit den Mitteln können sie ihre Schulen bei der Digitalisierung unterstützen. Die Webapplikation MEP BW hat das LMZ im Auftrag des Kultusministeriums entwickelt. Der MEP BW unterstützt die medienbezogene Schulentwicklung und hilft, die vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport festgelegten Förderrichtlinien umzusetzen. Schulträger und Schulen, die mit Hilfe des MEP BW und der Beratung durch Experten des jeweiligen Medienzentrums vor Ort einen Medienentwicklungsplan erstellen, können diesen im vereinfachten Verfahren für die Antragstellung bei der L-Bank ihrem Schulträger zuleiten.

        Pressemitteilung zum Download

        29.04.2019: Mosbacher Oberbürgermeister Michael Jann tritt Verwaltungsratsvorsitz an

        Ab dem 1. Mai 2019 hat der Verwaltungsrat des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) einen neuen Vorsitzenden – den Mosbacher Oberbürgermeister Michael Jann. Er gehört dem Gremium seit 2017 an und übernimmt den Vorsitz nun vom Rastatter Landrat Jürgen Bäuerle, der seit Herbst 2014 den Verwaltungsrat leitete.

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