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Ulmer Schülerinnen und Schüler im Dialog über Social Media und Demokratie

Presse

Jugendliche untersuchen, wie Social-Media-Algorithmen und Desinformation zusammenhängen und eine respektvolle Debattenkultur im Netz funktionieren kann.

Digitale Räume mitgestalten und für Dialog nutzen – wie das möglich ist, konnten 140 Schülerinnen und Schüler der Friedrich-List-Schule Ulm im Rahmen des Aktionstags des Bildungsprogramms des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ), BITTE WAS?! Kontern gegen Fake und Hass, praktisch erfahren. Die Jugendlichen untersuchten, wie Social-Media-Algorithmen und Desinformation zusammenhängen und wie eine respektvolle Debattenkultur im Netz funktionieren kann. Ihre Ergebnisse stellten sie im Anschluss der Schulgemeinschaft vor.

Das Workshopprogramm am Vormittag zeichnete sich durch eine breite Themenvielfalt aus und wurde durch erfahrene Referierende des LMZ durchgeführt. Neben Themen wie dem respektvollen Miteinander on- und offline vertieften die Jugendlichen Methoden zum Umgang mit Desinformation und Hatespeech. Dabei entwickelten sie Strategien für zivilcouragiertes Handeln im digitalen Raum. Ein theaterpädagogischer Workshop zum Thema, wie Gefühle in den sozialen Medien geprägt und verstärkt werden, ergänzte das medienpädagogische Angebot. Neben der Wissensvermittlung zielten die Workshops auch darauf ab, die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen zu fördern und zu stärken, damit sie sich souverän in ihren Medienwelten bewegen können.

Der Aktionstag wurde von einer Mitmachaktion auf dem Schulhof begleitet. Dabei befragte das BITTE WAS?!-Team die Jugendlichen zu ihren Einschätzungen zu Demokratie und Wahlen. Die Ergebnisse aus den Workshops und der Umfrage präsentierten die Schülerinnen und Schüler anschließend vor einem Publikum aus Mitschülerinnen und Mitschülern, Eltern, Lehrkräften sowie geladenen Gästen.

„Jugendliche werden tagtäglich mit Fake News, Hatespeech und Desinformation konfrontiert – gerade jetzt vor der Wahl. In unseren Workshops geben wir Jugendlichen Strategien an die Hand, um sich sicher informiert im Netz zu bewegen. So blicken wir mit Lernenden beispielsweise hinter Social-Media-Algorithmen und führen gemeinsam Faktenchecks durch. Damit fördern unsere Workshops einen respektvollen und faktenbasierten Austausch im Netz, was eine wichtige Basis demokratischer Teilhabe darstellt“, sagt Christian Heneka, Programmleitung BITTE WAS?! am LMZ.

Um Schulen auch über die Aktionstage hinaus zu unterstützen, die Themen Fake und Hass zu thematisieren, stellt BITTE WAS?! Lehrkräften digitale Unterrichtsmaterialien kostenfrei zur Verfügung – darunter das umfangreiche Materialpaket Social Media und Demokratie.

Über den Aktionstag und das Bildungsprogramm BITTE WAS?!

Der Aktionstag wurde vom Programm BITTE WAS?! Kontern gegen Fake und Hass des LMZ in Kooperation mit der Friedrich-List-Schule Ulm und dem Kreismedienzentrum Ulm / Alb-Donau-Kreis realisiert. Mit unterschiedlichen Angeboten waren die lokalen Institutionen Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm e.V. und Menschlichkeit Ulm e.V. vertreten.

BITTE WAS?! ist Teil von #RespektBW, einer Kampagne der Landesregierung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und für eine respektvolle Diskussionskultur in den sozialen Medien. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg führt das Programm im Auftrag des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg durch.

Quellen für weitere Informationen

BITTE WAS?!-Homepage
BITTE WAS?!-Workshopangebote

Bildmaterial

Bildmaterial zum Download finden Sie  hier. Die Bilder dürfen unter Angabe der Quelle „Landesmedienzentrum Baden-Württemberg“ genutzt werden.

Ihr Pressekontakt

Für Rückfragen zur Kampagne BITTE WAS?! Kontern gegen Fake und Hass steht Ihnen Carl Postelmann (Telefon: 0711 2070-9826, E-Mail: bitte-was@lmz-bw.de), Ansprechpartner der Öffentlichkeitsarbeit im Projekt BITTE WAS?!, gerne zur Verfügung.

Schülerinnen und Schüler berichten dem Publikum (Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrkräfte) aus den Workshops und präsentieren ihre Ergebnisse.

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