Landesmedienzentrum Baden-Württemberg präsentiert ersten Prototyp eines mobilen Makerspaces für Schulen

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Vor einem weißen Kleinlaster stehen Schülerinnen und Schüler, Staatssekretärin Sandra Boser, Bötzingens Bürgermeister sowie die Schulrektorin Daniela Wolber.

Die Drittklässler/-innen der Wilhelm-August-Lay Schule in Bötzingen experimentierten erstmals mit den Themenmodulen des makermobils. | Foto: LMZ/KD Busch

Premiere für das erste makermobil des LMZ

Stuttgart, 23.01.2025: Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) präsentierte heute den ersten Prototyp eines mobilen Makerspaces an der Wilhelm-August-Lay Schule in Bötzingen. Der Transporter ist mit fünf Themenstationen ausgestattet und bringt 3D-Drucker, Lasercutter, Stickmaschine und Co. an Schulen, um vor Ort interaktive, handlungsorientierte Bildungserlebnisse zu ermöglichen. Staatssekretärin Sandra Boser MdL zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Möglichkeiten des makermobils.

„Mit den makermobilen bringen wir modernste Technik an die Schulen“, so Staatssekretärin Sandra Boser MdL bei ihrem heutigen Besuch an der Wilhelm-August-Lay Schule in Bötzingen, bei welchem der erste Prototyp eines makermobils vorgestellt wurde. Sie fügte hinzu: „Die Ausstattung lädt zum Experimentieren und Tüfteln ein. Es beeindruckt zu sehen, mit wie viel Freude und Kreativität die Kinder wertvolle praktische Fähigkeiten in Bereichen wie Technik, Handwerk und digitale Medien sowie Kompetenzen in MINT-Fächern erwerben.“

Die makermobile sind mit verschiedenen Themenmodulen (3D-Druck, Laserschneiden, Mechatronik, Grafik und Textil, Medienproduktion) ausgestattet, die zentrale Aspekte eines Makerspaces abdecken. Sie können für den Einsatz vor Ort von einer einzelnen Person zu den Schulen und Bildungseinrichtungen transportiert werden. „Die Module sind so konzipiert, dass sie bei Ankunft schnell zu voll funktionsfähigen Makerspaces aufgebaut werden können. Das Fahrzeug selbst verwandelt sich ohne Beladung in ein voll ausgestattetes Foto-, Video- und Podcast-Studio“, so Daniel Tuma, zuständiger Stabsstellenleiter am Landesmedienzentrum. Das LMZ koordiniert die flächendeckende Einführung der makermobile über das Innovationsprogramm Digitale Schule des Kultusministeriums Baden-Württemberg.

Die mobilen Makerspaces sind für die Nutzung durch Schulklassen in der Größe von 25 bis 30 Lernenden ausgelegt. Sie zeichnen sich durch ihre Flexibilität in der Einsatzdauer aus: von einzelnen Schulstunden über komplette Schultage bis hin zu umfassenden Projektwochen. Seitens der Schulen wird für die Nutzung keine besondere Ausstattung benötigt, sodass dieses Angebot allen Schulen und Schulformen zur Verfügung stehen wird. Die Lehrkräfte vor Ort werden zudem durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medienzentren sowie des FSJ digital fachkundig unterstützt.

Aktuell befindet sich das Projekt in der Prototypenphase. Ziel ist, nach einer Erprobungsphase je zwei Fahrzeuge pro Regierungspräsidium an ausgewählten Medienzentren zu stationieren. Sie sollen einen flächendeckenden Einsatz – gerade auch im ländlichen Raum – gewährleisten. Weitere Informationen folgen sukzessive unter www.lmz-bw.de/makermobil.

Bildmaterial

Bildmaterial zu der Meldung zum Download finden Sie hier. Die Bilder dürfen unter Angabe der Quelle „LMZ/KD Busch“ genutzt werden.

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Für Rückfragen zum makermobil steht Ihnen Daniel Tuma, Leiter der Stabsstelle Medienzentrenverbund, unter Telefon 0711 2090-7858 oder per E-Mail an makermobil@lmzbw.de gerne zur Verfügung. Allgemeine Presseauskünfte erteilt Dr. Corinna Kirstein (Telefon 0711 2070-9831, E-Mail presse@lmz-bw.de) vom Querschnittsreferat Kommunikation und Marketing.

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