Neue Köpfe, neue Ideen: Das FSJ digital geht in die zweite Runde
Die FSJlerinnen und FSJler des neuen Jahrgangs während ihrer Einführungswoche. | Bild: LMZ/Marlene Feller
Hobby: Medien
Was soll ich nach der Schule machen? Podcasting, Videoproduktion, Robotik, Coding, Makerspaces oder Moderation – was alle Jungen und Mädchen aus dem neuen Jahrgang des FSJ digital eint: Sie haben Lust auf Medien! Und Lust, im bevorstehenden Jahr ihre Kompetenzen rund um Medienbildung noch zu erweitern und an andere weiterzugeben.
39 junge Erwachsene starteten mit einer Orientierungswoche, der „EduWeek“, in ihr Freiwilliges Soziales Jahr an den Medienzentren in ganz Baden-Württemberg sowie erstmals an dem Z-LAB Bruchsal.
In diesen fünf Tagen konnten die 16–26-Jährigen einen Einblick in die verschiedenen Themenbereiche und Möglichkeiten des FSJ gewinnen. Auch das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch kamen nicht zu kurz.
Kreativ, sozial und digital
In Gruppenchallenges wie dem BuzzerRun, ein spielerisches Bewegungsquiz zu den Rechten und Pflichten im FSJ, zeigten die neuen FSJlerinnen und FSJler: An Ehrgeiz und Motivation fehlt es ihnen nicht.
Bei der eigenen Videoproduktion in Gruppen bewiesen sie nicht nur Teamgeist, sondern auch ihre Freude an Medien und ihre technischen Kompetenzen. Das Ergebnis: Acht kreative und völlig unterschiedliche Videos zum Thema „Warum machst du das FSJ digital?“.
„Ich bin an meinem Medienzentrum schon für den Podcast eingeplant. Darüber wollte ich schon immer mehr lernen,“ erzählt eine FSJlerin. Ein anderer bezeichnet sich selbst als „Freizeit-Tüftler“: „Das FSJ ist perfekt, um meine Makerspaces-Skills zu verbessern.“
Kooperationspartner gesucht
Nach dem ersten Pilotjahr im Schuljahr 2024/2025 wurden die 39 Freiwilligen dieses Jahrgangs aus rund 500 Bewerbungen ausgewählt. Ein Zulauf, der das Team stolz macht. Aber nicht nur bei den Freiwilligen kommt das FSJ digital gut an. Daniel Tuma, Leiter der Stabsstelle Medienzentrenverbund am LMZ, zieht Resümee: „Bereits im Pilotjahr hat sich gezeigt, dass der Peer-to-peer-Ansatz, die Arbeit der FSJlerinnen und FSJler in den Schulen, nachhaltig positiv wirkt.“
Das FSJ digital möchte sich in Zukunft noch breiter aufstellen und weitere Stiftungen und Institutionen mit ins Boot holen. „Dieses Projekt zeigt deutlich, wie gut wir als Medienzentrenverbund zusammenarbeiten können – und welche Wirkkraft das hat!“
Ob der Ausbau eines Makerspaces, ein eigener Podcast zu KI oder ein selbst designter Workshop, der Kinder und Jugendliche bei der Persönlichkeitsentwicklung unterstützt – die Projekte des vorangegangenen Pilotjahrs waren ebenso vielfältig wie beeindruckend.
In diesem Sinne ein Dank an all die motivierten Freiwilligen für euer Interesse, eure Offenheit und euer Engagement! Weiterer Dank gilt natürlich auch allen, die dieses Projekt unterstützen und auf die Beine gestellt haben: dem Team des Landesmedienzentrums, den Medienzentren vor Ort und dem Kultusministerium, das das FSJ digital fördert.
Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem FSJ digital haben oder das Projekt unterstützen möchten, wenden Sie sich gerne an unser Team:

