Online-Veranstaltungen zu Squid Game und Gewalt in den Medien

Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Schülerinnen und Schüler auf dem Pausenhof mit Blick in ihre Handys.

Kerkez/iStock via GettyImages

Jetzt teilnehmen!

Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg lädt Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrkräfte und Interessierte zu einer mehrteiligen digitalen Veranstaltungsreihe über Squid Game und Gewalt in den Medien ein.

Die Veranstaltungen finden am 18., 23. und 25. November sowie am 01., 02., 06. und 09. Dezember 2021 statt. Eine vorherige Anmeldung ist nur für die Veranstaltung am 18. November nötig. Die restlichen Veranstaltungen können Sie ohne vorherige Anmeldung besuchen.

In den Online-Workshops dreht sich alles um Medien, Gewalt sowie Filmbildung im schulischen Kontext.

Lesen Sie auch unseren pädagogischen Fachbeitrag!

Download: "Squid Game" auf dem Schulhof - und jetzt? Infoblatt (PDF)

Download: Handreichung für Lehrkräfte mit Gesprächsimpulsen zu Squid Game (PDF)

18.11.2021, 15:00-18:30 Uhr, online: LMZ BW Gesamttreffen mit Themenspezial Medien und Gewalt

Gewalt in Medien ist ein wiederkehrendes Phänomen. Die Netflix-Serie Squid Game hat es in kürzester Zeit in die Schlagzeilen und auf die Schulhöfe geschafft. Wie können Pädagoginnen und Pädagogen, aber auch Schulen und Lehrkräfte damit umgehen? Am Nachmittag des 18.11.2021 werden wir uns ab 15:00 Uhr gemeinsam mit Ihnen im Themenspezial „Medien und Gewalt“ mit Squid Game auseinandersetzen. Wir kommen mit Expertinnen und Experten ins Gespräch und zeigen Handlungsansätze auf!

Sie können gerne auch nur am Nachmittag an der Veranstaltung teilnehmen! Die Veranstaltung ist für interessierte medienpädagogische Referentinnen und Referenten, Lehrkräfte aus allen Schularten und Pädagoginnen und Pädagogen geöffnet. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch.

Referenten: Fabian Karg, Constantin Schnell, Michael Mosel, Benjamin Thull

Zielgruppe: Alle Interessierten

Direkt zur Anmeldung

23.11.2021, 16:00-17:00 Uhr, online: Medienpädagogik und Gewaltdarstellungen am Beispiel „Squid Game“

Gewaltdarstellungen sind seit jeher ein Teil von Unterhaltungskultur. Durch virale Verbreitungswege können auch Einzeldarstellungen immer wieder große gesellschaftliche Präsenz erlangen – wie derzeit die Serie „Squid Game“. Die Veranstaltung führt knapp in die Serie ein, betrachtet Verbreitungswege und beleuchtet das Themenfeld Medien und Gewaltdarstellung. Im Zuge dieser Betrachtung werden konkrete Handlungsmöglichkeiten zum intervenierenden und präventiven Umgang mit Problemerfahrungen im Unterricht aufgezeigt und diskutiert.

Referentinnen: Dr. Dagmar Schmidt, Leonie Schollän

Zielgruppe: Lehrkräfte

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25.11.2021, 16:00-17:00 Uhr, online: Filmbildnerische Arbeit am Beispiel „Squid Game“

Das Schauen von Netflix-Serien gehört zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen von Jugendlichen. Wenn in diesen Tagen die Serie „Squid Game“ durch die Medien geht – und auch im pädagogischen Bereich diskutiert wird – dann weniger wegen ihres großen Erfolgs oder ihrer filmischen Qualitäten, sondern vielmehr als Halloween- und Schulhofphänomen. In der Veranstaltung wird am Beispiel dieser Serie das Phänomen Netflix betrachtet. Anschließend wird der Blick auf die filmische Seite der Serie gerichtet. Dabei interessiert im filmbildnerischen Zusammenhang insbesondere, welche filmischen Qualitäten „Squid Game“ besitzt und welche nicht. Die diskursive, analytische und filmpraktische Auseinandersetzung mit Filmen gehört (nicht nur laut Bildungsplan) zu einem unverzichtbaren Bestandteil vom Unterricht. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird deshalb abschließend erörtert, welche Voraussetzungen nötig sind, um solche Serien im Unterricht aufnehmen zu können.

Referent: Constantin Schnell

Zielgruppe: Alle Interessierten

Teilnehmen

01.12.2021, 15:00-16:00 Uhr, online: Medienpädagogik und Gewaltdarstellungen am Beispiel „Squid Game“

Gewaltdarstellungen sind seit jeher ein Teil von Unterhaltungskultur. Durch virale Verbreitungswege können auch Einzeldarstellungen immer wieder große gesellschaftliche Präsenz erlangen – wie derzeit die Serie „Squid Game“. Die Veranstaltung führt knapp in die Serie ein, betrachtet Verbreitungswege und beleuchtet das Themenfeld Medien und Gewaltdarstellung. Im Zuge dieser Betrachtung werden konkrete Handlungsmöglichkeiten zum intervenierenden und präventiven Umgang mit Problemerfahrungen im Unterricht aufgezeigt und diskutiert.

Referentinnen: Dr. Dagmar Schmidt, Leonie Schollän

Zielgruppe: Lehrkräfte

Teilnehmen

02.12.2021, 16:00-17:00 Uhr, online: Squid Game – Hype oder Hysterie

Eine Einordnung aus Sicht des Jugendmedienschutzes

Die koreanische Netflix-Serie „Squid Game“ ist der popkulturelle Netztrend der Stunde. Der Vortrag geht den Fragen nach, was „Squid Game“ so attraktiv für Kinder und Jugendliche macht, wie Eltern und Erziehungsberechtigte damit umgehen sollten und wie Darstellungen von Gewalt aus Sicht des Jugendmedienschutzes bewertet werden. Darüber hinaus wird das Online-Informationsportal www.medien-kindersicher.de vorgestellt, das Eltern dabei unterstützt, Netflix sowie viele andere Dienste und Endgeräte kindersicher einzustellen.

Referent: Benjamin Thull, Landesanstalt für Kommunikation

Zielgruppe: Alle Interessierten

Teilnehmen

06.12.2021, 15:00-16:00 Uhr, online: Medienpädagogik und Gewaltdarstellungen am Beispiel „Squid Game“

Gewaltdarstellungen sind seit jeher ein Teil von Unterhaltungskultur. Durch virale Verbreitungswege können auch Einzeldarstellungen immer wieder große gesellschaftliche Präsenz erlangen – wie derzeit die Serie „Squid Game“. Die Veranstaltung führt knapp in die Serie ein, betrachtet Verbreitungswege und beleuchtet das Themenfeld Medien und Gewaltdarstellung. Im Zuge dieser Betrachtung werden konkrete Handlungsmöglichkeiten zum intervenierenden und präventiven Umgang mit Problemerfahrungen im Unterricht aufgezeigt und diskutiert.

Referentinnen: Dr. Dagmar Schmidt

Zielgruppe: Lehrkräfte

Teilnehmen

09.12.2021, 17:00-18:00 Uhr: Medienkulturelle Aspekte der Serie „Squid Game“

Wirkung der Rezeption violenter Medieninhalte und Präventionsmaßnahmen bezüglich negativer Folgen von Mediengewalt

Aktuell vergeht kaum ein Tag, an dem die südkoreanische Produktion und ihre Adaption durch Kinder und Jugendliche auf deutschen Schulhöfen nicht in der Presse-Berichterstattung thematisiert werden.
Die Veranstaltung besteht aus einer Einführung in die Serie „Squid Game“ und ihre Attraktivität für Kinder und Jugendliche sowie einer medienpädagogischen und psychologischen Einordnung. Sie sieht insgesamt aber auch Anteile des gegenseitigen Austauschs der Teilnehmenden vor. Dabei werden zwei grundlegende Ziele verfolgt: Zum einen sollen Pädagog/-innen und Eltern grundlegendes Wissen über „Squid Game“ im Sinne von Medienkunde und -kritik (nach Baacke) erhalten, die ihnen Analysekompetenz für Darstellungen gesellschaftlicher Prozesse in zeitgenössischen Serien vermittelt und sie zudem befähigt, auf Augenhöhe mit den Schülerinnen und Schülern zu kommunizieren. Zum anderen sollen Lehrkräften und Eltern Grundkenntnisse der Medienwirkungsforschung und Medienpädagogik vermittelt werden, damit sie ihre Schüler/-innen und Kinder begleiten können in deren Auseinandersetzung mit violenten Medieninhalten.

Referent: Michael Mosel

Zielgruppe: Alle Interessierten

Teilnehmen

Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

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