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Neues für die Grundschule: Vorlesestudie, Kinderbuch-Apps und mehr

 
Newsletter Grundschule 4/2019

Liebe Leserinnen und Leser,

Adventszeit ist Lesezeit. Deshalb widmet sich der letzte Grundschul-Newsletter im Jahr 2019 schwerpunktmäßig dem Thema Lesen.

In der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters greifen wir die Ergebnisse der Vorlesestudie auf. Diese können Sie beispielsweise im Rahmen eines Elternabends vorstellen und so die Bedeutung des Vorlesens in jungen Jahren unterstreichen. Doch auch Wenig-Leser können zum Lesen motiviert werden, beispielsweise mit Hilfe von Kinderbuch-Apps. Mit ihrem Mix aus analogen und digitalen Elementen können Kinderbuch-Apps auch Kinder motivieren, die wenig Interesse am Lesen zeigen. Sie möchten die kulturelle Vielfalt des Weihnachtsfests in Ihrem Unterricht aufgreifen? Dies können Sie anhand unseres Linktipps zur Adventszeit umsetzen. Der dort hinterlegte Film „Weihnachten auf Island“ informiert Grundschulkinder am Beispiel Islands über kulturelle Vielfalt zum Thema Weihnachten. Ein respektvolles Miteinander im Netz und offline ist auch in der Grundschule wichtig. Deshalb bietet das Projekt „Bitte was?! Kontern gegen Fake und Hass“ ein Einführungsmodul zum Thema „Regeln für ein respektvolles Miteinander – on- und offline“ ab Klasse 3.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit.

Ihr Team Grundschule am LMZ

 


GettyImages/Kuzmichstudio

Vorlesestudie

Lesekompetenz ist das Startkapital für schulischen Erfolg, vor allem aber für die personale Kompetenz und eine erfolgreiche Selbstwirksamkeitserwartung. Die moderne Informationsgesellschaft erfordert Lesekompetenz. Ab dem Kleinkindalter lange vor der Grundschulzeit wird die Basis dazu gelegt. Das elterliche Vorlesen nimmt hier einen wichtigen Stellenwert ein. Lesen Eltern ihren Kindern vor, wirkt das wie ein Katalysator auf deren spätere eigene Lesefähigkeit. In die Rolle der selbstständigen Leser/-innen schlüpfen laut Vorlesestudie 2018 die Kinder am leichtesten, die als Zwei- bis Achtjährige täglich Geschichten ihrer Eltern lauschen durften. Diesen fällt es fast doppelt so häufig leicht, selbst lesen zu lernen, wie Kindern, denen selten oder nie vorgelesen wurde.

Die Ergebnisse der Vorlesestudie könnten für einen Eltern-Informationsabend oder innerhalb eines regulären Elternabends der Elternschaft präsentiert werden. Möglicherweise hilft es, Eltern zum Vorlesen zu motivieren.


GettyImages/baona

Kinderbuch-Apps motivieren Wenig-Leser

Um Kinder durch Vorlesen für das eigene Lesen zu begeistern, stehen Eltern sowie Lesepatinnen und -paten heute neben den klassischen Kinderbüchern auch Kinderbuch-Apps zur Verfügung. Gegenüber ihren gedruckten Pendants zeichnen sie sich durch Bildanimationen, sprechende Figuren, integrierte Geräusche, aufklappbare Zusatzinformationen oder ergänzende Zusatzspiele aus. Manche Geschichten-Apps bieten zudem eine Vorlesestimme für alle Texte sowie Aufnahmemöglichkeiten.

Mit ihrem Mix aus analogen und digitalen Elementen schlagen Kinderbuch-Apps insbesondere eine Brücke zu Kindern, die wenig Interesse am Lesen zeigen. Die Neugier an den „technischen Spielereien“ fördert dabei die Motivation der Wenig-Leser. Auch Kinder mit geringen Sprachkenntnissen profitieren vom Vorlesen mit Apps. Sowohl die interaktiven und multimedialen Elemente, als auch die Möglichkeit zur Anpassung der Schriftgröße und Informationsmenge unterstützen das Textverständnis dieser Kinder.

Hier finden Sie einen Beispiel-Screencast von Stiftung Lesen und Deutsche Telekom-Stiftung zur Raupe Nimmersatt (ab 4 Jahren). Hier finden Sie einen Beispiel Screencast von Stiftung Lesen und Deutsche Telekom-Stiftung zu Meta Morfoß (ab 8 Jahren). 


GettyImages/Grafner

Linktipp zur Adventszeit für den Sachunterricht ab Klasse 3

Andere Länder, andere Sitten. Der Film „Weihnachten auf Island“ informiert Grundschulkinder am Beispiel Islands über kulturelle Vielfalt zum Thema Weihnachten und kann in einzelnen thematischen Abschnitten auszugsweise gezeigt werden.


Ingrid Bounin

Regeln für ein respektvolles Miteinander: on- und offline

Im Rahmen des Projekts des Projekts „Bitte was?! Kontern gegen Fake und Hass“ bietet das Einführungsmodul „Regeln für ein respektvolles Miteinander – on- und offline“ einen praktischen Einstieg für die Grundschule ab Klasse 3. In dieser Einführungsstunde werden die Schülerinnen und Schüler grundlegend für Beleidigungen on- und offline sensibilisiert. Dabei testen sie in einer praktischen Übung aus, wie es sich anfühlt, andere zu beleidigen bzw. von anderen beleidigt zu werden, um darauf aufbauend Kommunikationsregeln für ein freundliches Miteinander (Schwerpunkt: online) festzuhalten. Anschließend kann mit der Materialsammlung „Kommunikation im Netz“ weitergearbeitet werden.


GettyImages/valentinrussanov

Ein Weihnachtsgeschenk besonderer Art für Grundschulen

Das LMZ arbeitet momentan im Auftrag des Kultusministeriums an einem Medienheft für die Grundschule. In diesem Heft können Lehrkräfte zukünftig Medienkompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler nach Vorgabe der Leitperspektive Medienbildung des Bildungsplans ohne großen Aufwand dokumentieren. 80.000 Print-Exemplare werden in Kürze an Ihrem zuständigen Medienzentrum ausliegen.



 

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