Was ist Sexting?

Bild: Mike Licht, Lizenz: CC BY

Was ist Sexting?

Unter Sexting versteht man den „privaten Austausch selbst produzierter erotischer Fotos per Handy oder Internet“ [1]. Dabei kann ein versendetes Bikinifoto oder ein „oben ohne Sixpack-Bild“ ebenso als Sexting durchgehen wie ein Bild, auf dem sich ein Mädchen mit tiefem Ausschnitt in lasziver Pose oder gar oben ohne zeigt. Das Wort Sexting besteht aus den Komponenten „Sex“ und „Texting“ und meint also auch den Kontext, in dem Sexting geschieht. Berichte aus der pädagogischen Praxis über missbräuchliches Sexting mit anschließendem Cybermobbing häufen sich und signalisieren, dass wir das Thema gerade mit Schülerinnen und Schüler ansprechen müssen – und zwar bevor etwas schief geht.

 

Sexting findet – wie der Name schon sagt - vornehmlich in sexuellen Kontexten statt [2]. Unterschieden wird zwischen dem Einsatz von Sexting in bestehenden oder sich anbahnenden Liebesbeziehungen, bei unverbindlichen Flirts oder im Freundeskreis. Beim Sexting nimmt eine Person (oder ein Paar) von sich selbst erotische Bilder auf. Das geschieht häufig durch die Aufforderung einer Person, ist aber ebenso aus Eigeninitiative möglich. Das dadurch entstandene Bild wird in Fachkreisen auch „Sext“ genannt. Im nächsten Schritt versendet der Produzent/die Produzentin das Bild an eine bestimmte Person (oder Personengruppe) oder lädt es in einem Netzwerk hoch mit der Absicht, sich in einer erotischen und anregenden Weise darzustellen und dies auch anderen Menschen zu zeigen. Vielfach geht es hier übrigens um das Bedürfnis nach Anerkennung.

Wie werden Sexting-Bilder verbreitet?

Das Bild wird in der Regel mit der Kamera des Smartphones aufgenommen und dann über verschiedene Kommunikationskanäle an die Zielperson(en) übermittelt bzw. „getextet“ – daher der Wortbestandteil „Texting“. Vielfach werden solche Bilder samt Kommentar in einem Netzwerk hochgeladen. Das Bild kann als MMS, als Anhang in einer Mail, über Apps wie WhatsApp oder Snapchat oder über Facebook versendet werden. Folgt man den Berichten von Schülerinnen und Schülern, so findet Sexting meist mithilfe von Smartphones und durch den Einsatz von Apps statt. Anwendungen wie Instagram, WhatsApp und Snapchat ermöglichen auch innerhalb der App das Aufnehmen und Versenden von Fotos, sodass sexy Bilder schnell geschossen und versendet sind. Dann gibt es aber keinen Weg zurück, denn die Anbieter vieler Apps verpflichten sich in der Regel nicht zu einer späteren Löschung der Bilder. Mit anderen Worten: Wer bei WhatsApp Bilder jeder Art und vor allem erotische Bilder verschickt, sollte nicht davon ausgehen, dass die Bilder irgendwann von WhatsApp wieder gelöscht werden. Die Macher der App Snapchat versichern zwar, dass die Bilder sich hier binnen Sekunden selbst zerstören, allerdings ist das Speichern und Erstellen eines Screenshots auch innerhalb dieser kurzen Zeit möglich. Zudem bleiben die Bilder nicht nur auf dem eigenen Endgerät in der Ordnerstruktur, sondern auch auf den Servern von Snapchat. Tatsächlich gibt es keine App, die man für das Versenden von sensiblen Bildern empfehlen kann, weil in vielen Fällen die Löschung der Inhalte nicht möglich ist. Daher gilt – egal ob bei Sexting oder bei anderen Bildern –, dass man sich vorher überlegt, was man rausschickt.

Wer ist an Sexting beteiligt?

Beim Sexting können zwei bzw. drei Personengruppen bzw. Formen relevant sein: [3]

  • Der Sender/die Senderin bzw. das Versenden eines Sexts: Beim Sender handelt es sich um die Person, die das Bild von sich schießt und versendet. Nicht immer, aber häufig findet Sexting unter sozialem Druck statt, wie etwa eine belgische Studie herausfand. [4]
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  • Der Empfänger/die Empfängerin bzw. das Empfangen eines Sexts: Hierbei handelt es sich in den meisten Fällen um jemanden, den man bereits kennt – von sehr gut (z.B. der Partner, die Partnerin, Freundeskreis) bis flüchtig (z.B. ein Flirt).
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  • Der „Weiterleiter“/die „Weiterleiterin“ bzw. das Weiterleiten des Bildes: Verläuft Sexting nicht wie geplant und das Bild wird vom Empfänger oder der Empfängerin ungefragt weitergegeben, dann kommen auch die „Weiterleiter/-innen“ ins Spiel. Der Empfänger bzw. die Empfängerin des Bildes hat in diesem Fall beide Positionen inne, ist also Empfänger als auch Weiterleiter/-in. Die anderen Weiterleiter/-innen entwickeln sich relativ schnell zu einer anonymen und unüberschaubaren Masse von Menschen, die ihre Beteiligung durch liken, teilen und kommentieren ausdrücken und dem/der ursprünglichen Produzenten/Produzentin des Bildes damit das Leben zur Hölle machen können.

 

Zu Problemen kommt es also erst, wenn das intime Bild ungefragt an andere Personen (als den eigentlichen Adressaten) weitergeleitet wird. In diesem Fall sollte von „missbräuchlichem Sexting“ die Rede sein, weil dabei das für einen ursprünglich anderen Zweck (z.B. als Geschenk an den Partner) gedachte Bild missbräuchlich verwendet wird, um der darauf abgebildeten Person willentlich oder mitunter auch unbewusst zu schaden. In einem Fall von missbräuchlichem Sexting ist die Betrachtung aller drei Personengruppen wichtig. Nur so kann sich der Blick verschieben, weg von der Stigmatisierung des Opfers (im Sinne von „selber schuld“) hin auch zu den Mittätern des Geschehens.

 

Die Pädagogik geht inzwischen davon aus, dass niemand, dessen Bilder ungefragt weitergesendet wurden, per se „selber schuld“ ist. Denn unabhängig davon, was auf den Bilder zu sehen ist, gilt das Recht am eigenen Bild, und dieses Recht ist zu wahren. Sexting-Bilder werden im Vertrauen versendet, und dieses Vertrauen wird missbraucht. Es sollte ebenso keine Rolle spielen, ob es sich beim abgebildeten Menschen um einen Jungen oder ein Mädchen handelt. Ebenfalls wichtig ist es, die sogenannten „Bystander“ zu aktivieren, die nicht explizit beteiligt sind, aber die Situation mitbekommen. Bystander kann man dazu ermuntern, dem Opfer direkt (z.B. durch emotionale Unterstützung) oder indirekt (z.B. indem man das Geschehene einem Erwachsenen meldet) zu helfen. Nur wenn sich der Fokus in einem Fall vom missbräuchlichem Sexting verschiebt, weg von der ausschließlichen Betrachtung des Opfers, hin auch zum Verhalten der Täter, trauen sich Nebenstehende und Beobachter, aus ihrer passiven Rolle heraus zu treten: „Prävention von illegaler und unethischer Weitergabe und Veröffentlichung privater Fotos und damit verbundenem Mobbing ist angesagt.“ [5]

Sexting vor allem ein Thema bei Mädchen?

Selbstporträt (Paula Modersohn-Becker, 1906)

In vielen Berichten und Diskussionen wird Sexting als ein mediales Verhalten dargestellt, dass vornehmlich Mädchen an den Tag legen, die von (jungen) Männern aufgefordert werden, entsprechende Fotos von sich zu machen und zu senden. Internationale Studien können diese Beobachtung nicht bestätigen. In Deutschland, wo es nur unzureichend Studien zu diesem Thema gibt, wird vor allem auf der Grundlage von Beobachtungen angenommen, dass Sexting ein vornehmlich weibliches Mediennutzungsverhalten ist. Daher wird das Thema auch zwangsläufig einer strengen geschlechtsstereotypen Bewertung unterzogen. Etwa nach folgendem Schema: Mädchen schicken sexy Bilder von sich herum, werden meist von Jungen dazu gedrängt und daher als Schlampe abgestempelt. Diese Bewertungen haben ihren Ursprung in den nach wie vor bestehenden sexualmoralischen Vorstellungen von Jungen und Mädchen. Noch heute gilt: Jungen werden für sexuell aktives Verhalten eher „gelobt“, während sexuell aktive Mädchen negativ bewertet und gar als „Schlampe“ bezeichnet werden. Diese Doppelmoral tritt bei der Diskussion um Sexting wieder zutage und verhindert eine neutralere Sicht auf das Thema. Auch wenn man Schülerinnen und Schüler befragt, hört man diese Doppelmoral. Ein leicht bekleidetes Mädchen in sexy Pose ist demnach „schlampig“, während ein Junge, der im Fitnessstudio für seinen Body viel gearbeitet hat, seinen Erfolg ruhig zeigen soll.

Motive und Funktionen

Selbstporträt (Albrecht Dürer, um 1500)

Was ist der Reiz von Sexting bzw. warum betreiben Menschen und vor allem junge Menschen Sexting? Sexting ist eine (moderne) technologiegestützte Form des Flirtens. [6] Das gilt für Jugendliche ebenso wie für Erwachsene. In der Pubertät, in der das Erkunden und Erfahren der eigenen Sexualität eine zentrale Rolle spielt, wird Sexting als weitere Ausdrucksform genutzt, um sich darzustellen und auszuprobieren. Auch oder vielleicht gerade weil die eigene Sexualität noch nicht ausgelebt wird, spielen Fragen wie „Wie sehe ich aus? Wie findet mich der oder die andere, wenn ich mich sexy darstelle? Und was gefällt mir oder anderen?“ eine wichtige Rolle. Nicht nur die Kommunikation über sexuelle Themen, sondern auch das Teilen solcher Inhalte kann also dazu dienen, eigene sexuelle Interessen auszudrücken und zu erkunden. Als weitere Motive für Sexting zählen die Entwicklung von Intimität mit einer anderen Person, die Möglichkeit sexuell aktiv zu werden, wenn es „im echten Leben“ noch nicht geht (z.B. aus religiösen Gründen oder aufgrund des Alters oder der Entfernung), Aufmerksamkeit zu erhalten oder der alberne Spaß unter Freunden. [7] Außerdem nennt Nicola Döring folgende Funktionen von Sexting: [8]

  • In einer bestehenden Beziehung kann das Versenden von erotischen Bildern den Zweck erfüllen, sich und den Partner (oder die Partnerin) sexuell anzuregen. Die sexuelle Beziehung wird auf diesem Wege um eine neue Ebene – in diesem Fall um die mediale Ebene – erweitert. Nicht nur zu sprechen oder sich zu schreiben, sondern auch ein erotisches Bild vom eigenen Partner zu besitzen, kann z.B. in Zeiten längerer Abwesenheit ein gewisser „Ersatz“ sein. Angesichts der in der Beziehung möglicherweise bereits vorhandenen Intimität wird das Versenden dieser Bilder nicht mehr als ungewöhnlich angesehen. Es geschieht vor dem Hintergrund vorhandenen Vertrauens, das zum Zeitpunkt der Entstehung des Bildes auch zukünftig nicht infrage gestellt wird. Sexting-Bilder in einer Beziehung dienen als Liebesbekundung und Anregung, außerdem wird das Vertrauen in die andere Person zum Ausdruck gebracht. Nach dem Motto: Ich weiß, dass ich Dir vertrauen kann, daher darfst Du diese Bilder besitzen.
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  • Sexting findet ebenso in einer sich anbahnenden Beziehung statt. Dabei ist Vertrauen noch nicht vorhanden und zu dem Zeitpunkt für viele fälschlicherweise auch nicht ausschlaggebend für das Versenden der Bilder. Hier geht es darum, die andere Person auf sich aufmerksam zu machen, sich interessant und attraktiv abzubilden. Das Interesse an der eigenen Person soll durch Sexting-Bilder erhöht werden. Diese Sexting-Form birgt besondere Gefahren, weil die Anbahnung der Beziehung auch erfolglos bleiben kann. Dann stellt sich erst recht die Frage, ob man sicher sein kann, dass die Bilder wieder gelöscht werden.
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  • Sexting kann auch stattfinden, wenn zwei Menschen z.B. „nur so“ unverbindlich über das Internet flirten und eine Beziehung nicht geplant ist. An der Stelle kann Sexting auch stattfinden um herauszufinden, wie man bei anderen ankommt. Hierfür ist eine vorhandene Beziehung oder echtes Interesse an einer bestimmten Person für viele nicht wichtig – häufig sind es nur flüchtige Kontakte, die man aus dem Offline-Leben nicht kennt. Vielmehr wird durch das Versenden erotischer Bilder der eigenen Person eine Rückmeldung von anderen Nutzern erbeten. Das ist ein großes Thema in der Pubertät, in der die Aushandlung einer eigenen Geschlechtsidentität, die Wirkung auf andere Menschen und das eigene Aussehen zu den zentralen Entwicklungsaufgaben bzw. -fragen gehören.
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  • Geschieht Sexting im Freundeskreis, so steht dabei weniger die sexuelle Interaktion miteinander im Vordergrund, sondern es geht eher darum, sich selbst abzubilden, damit auch hier andere eine Rückmeldung geben können. Das kann im Rahmen eines Fotoshootings zwischen besten Freundinnen sein oder im Fitnessstudio nach dem Training, wenn in der Umkleide nur mit einem Handtuch bekleidet der Trainingserfolg dokumentiert wird.

 

Beim Versenden von intimen Bilder hat übrigens der soziale Druck durch Partner, Partnerin oder Freundeskreis sehr viel Einfluss darauf hat, ob junge Menschen an Sexting teilnehmen. Je „positiver“ dieser Druck ist (z.B. Sexting als Beweis von Vertrauen oder Intimität), umso wahrscheinlicher ist es, dass jemand daran teilnimmt. Dieser Druck ist dann auch stärker als die eigene Einstellung zum Thema. [9]

Welche Folgen und Risiken gibt es?

Sexting kann selbstverständlich ganz ohne Folgen vonstattengehen. Das setzt allerdings voraus, dass sich die Beteiligten über die bestehenden Rechte im Netz (z.B. das Recht am eigenen Bild) im Klaren sind und es als selbstverständlich ansehen, diese zu respektieren. Und zwar auch dann noch, wenn eine Freundschaft oder eine Beziehung endet. Die viel diskutierten Probleme mit Sexting entstehen erst dadurch, dass diese Grundregeln missachtet werden. Das passiert leider immer wieder. Daher sollten Jugendliche sich vorher mit den möglichen Folgen von Sexting auseinandersetzen und es nicht einfach unreflektiert ausprobieren. Denn häufig kann man Opfern von „missbräuchlichem“ Sexting kaum helfen.

 

Folgende Punkte gilt es bei Sexting mindestens zu bedenken: [10]

  • Durch die einfache Distribution bzw. Verbreitung von Inhalten mithilfe digitaler Medien ist Sexting einfach und unkompliziert. Geräte wie Smartphones ermöglichen das schnelle Kopieren, Versenden und Hochladen von Bildern in Sekunden, sodass die Inhalte für ein unüberschaubares Publikum zur Verfügung stehen.
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  • Ebenfalls als problematisch gesehen wird, dass Sexting-Bilder erst in naher oder ferner Zukunft, z.B. nach dem Ende einer Beziehung als Racheakt weiterversendet werden könnten. Über diese zeitliche Dimension denken viele nicht nach.
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  • Wird das Bild ungefragt weitergeleitet, so kursiert es durch die schnelle Verbreitung innerhalb kürzester Zeit auf zahllosen Geräten. Das Bild wird von vielen Menschen sorglos weitergeleitet, kopiert, abgespeichert und in anderen Netzwerken hochgeladen. Damit hinterlässt es überall seine Spuren. Und nicht nur in der Netzwelt, sondern auch im echten Leben. Das Bild kann über Schul-, Dorf- und Stadtgrenzen hinweg verteilt werden. Für den oder die Betroffene bedeutet diese ungewollte Bloßstellung meist eine Zeit schweren Leidens, weil es zutiefst beschämend ist, die Bilder in der Öffentlichkeit kursieren zu sehen. Aber machen wir uns erneut klar: In den meisten Fällen sind diese Bilder nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen, sondern wurden nicht autorisiert verbreitet. Häufig gehen mit dieser Situation Cybermobbing-Attacken von anderen Jugendlichen einher.
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  • Sobald man Sexting-Bilder von sich selbst verschickt hat, befinden sich diese nicht nur auf dem Endgerät des Empfängers, sondern auch, je nachdem wie die Bilder versendet werden, auf dem Server eines Netzwerkes. Die Bilder lassen sich dann nicht einfach zurückholen. Selbst wenn der Empfänger (z.B. der Partner oder die Partnerin) sie wieder löscht, liegen sie unter Umständen noch auf einem Server. WhatsApp verpflichtet sich beispielsweise nicht zur Löschung von Bildern vom eigenen Server, auch wenn der Nutzer/die Nutzerin sie am eigenen Gerät löscht. Bei Facebook und Instagram kann man zwar ein Bild melden und die Löschung beantragen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das Bild derweil auf andere Geräte kopiert wurde, ist sehr groß. Zudem dauert es häufig recht lange, bis die Löschung erfolgt. Das Opfer sollte dennoch in jedem Fall (zur Not auch unter Androhung von oder mit rechtlichen Schritten) die Löschung des Bildes einfordern.
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  • Durch das rasante Teilen und Weiterschicken berichten auch immer wieder Jugendliche, dass sie Sexting-Bilder erhalten, die für sie eigentlich nicht vorgesehen waren – sie sind also ungewollt beteiligt. Das hat zahlreiche Effekte: So sehen sie zum einen Bilder, die sie vielleicht gar nicht sehen wollen, was verstörend sein kann. Außerdem erhalten sie unter Umständen Bilder mit Inhalten, die strafrechtlich relevant sind, und machen sich, sofern sie nicht damit zur Polizei gehen, durch den Besitz der Bilder und deren weitere Verbreitung strafbar.

Fazit: Sexting-Bilder lassen sich nur sehr schwer wieder aus dem Netz beseitigen. Viele junge Menschen denken über die Folgen beim Versenden intimer Bilder immer noch zu wenig nach – über die seelischen Folgen, die Unvergänglichkeit der Bilder und die Schwierigkeiten, einen solchen Fehlschritt zu korrigieren. Ebenso wenig sind sich Internetnutzer über ihre Verantwortung bei der Beteiligung im Klaren. Das Bild wurde in den meisten Fällen nicht für die Öffentlichkeit gemacht und unerlaubt verbreitet – die Schuld liegt also nicht allein beim Produzent oder der Produzentin des Bildes. Das unerlaubte Weiterleiten eines Sexts kann lebenslange (negative) Folgen für den Betroffenen oder die Betroffene nach sich ziehen.

Rechtliche Aspekte zum Thema Sexting

Welche Gesetze gibt es?

Wenn Fälle von Sexting diskutiert werden, dann ist auch immer vom Straftatbestand der Kinder- und Jugendpornografie und von den zahlreichen strafrechtlichen Konsequenzen die Rede. Aber lassen sich die Bilder immer so einfach einordnen und bewerten? Wie ist die rechtliche Lage beim Thema Sexting? Zunächst gilt es zu betonen, dass es sich bei den meisten Sexting-Bildern nicht um kinder- oder jugendpornografische Bilder handelt. [11] Um Kinderpornografie handelt es sich erst dann, wenn sexuelle Handlungen von, an oder vor Kindern abgebildet werden. [12] Um Jugendpornografie handelt es sich, wenn sexuelle Handlungen von, an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren abgebildet sind. [13] „Wenn es sich tatsächlich um jugendpornografische Darstellungen handelt, dann sind die Verbreitung und der Besitz solcher Fotos/Videos strafbar. Letzteres gilt (…) nicht, wenn die dargestellten Personen selbst Besitzer ihrer [eigenen] jugendpornografischen Fotos/Videos sind. (…) Ist die auf den Bildern abgebildete Person unter 14 Jahren, so handelt es sich um Kinderpornografie. Strafbar machen sich [dann] sowohl die Personen, die diese Bilder/Videos weitergeben, als auch diejenigen, die dieses Material besitzen“ [14].

 

Die Kriterien für die Einteilung in Kinder- und Jugendpornografie greifen also nicht, wenn auf dem Bild ein junger Mensch lediglich in Bikini, Badehose, Boxershorts oder in einer sexy Pose zu sehen ist. Jemand der von sich selbst ein – wenn auch sehr freizügiges Bild schießt, macht sich nicht strafbar. Dennoch ist das Thema Sexting kein straffreier Raum. So ist es zum Beispiel verboten, Bilder von anderen Menschen ohne deren Erlaubnis zu verbreiten oder anderen Menschen in besonders persönlichen Situationen (z.B. beim Umziehen in der Umkleide) zu fotografieren. Dann wird das Recht am eigenen Bild [15] oder gar der „höchstpersönliche Lebensbereich“ [16] verletzt und der oder die Personen müssen mit Konsequenzen rechnen.

Die Folgen einer Kriminalisierung

Die Befürworter von Sexting-Gesetzen und die Vertreter von Anti-Sexting-Kampagnen hoffen, dass durch die Androhung von rechtlichen Konsequenzen bei Jugendlichen eine Abkehr von Sexting erfolgt. Allerdings hat das Vorgehen, in der Prävention und in akuten Fällen von missbräuchlichem Sexting nur die Straftatbestände in den Vordergrund zu stellen und das Thema Sexting damit zu kriminalisieren, verschiedene Nachteile. So vermuten etwa australische Wissenschaftler, dass solch ein Vorgehen sogar den gegenteiligen Effekt haben könnte und Sexting unter Jugendlichen durch das Bewusstsein der Gefahren umso beliebter wird. [17] Eine weitere Konsequenz einer ausschließlich rechtlichen Betrachtung ist, dass Opfern die soziale Unterstützung entzogen wird und sie aus Angst vor einer befürchteten Verurteilung seltener wagen, sich Erziehungsberechtigten oder Lehrkräften zu offenbaren. [18] Beide Argumente sollten dringend bei der Entwicklung eigener Konzepte für die Arbeit mit dem Thema Sexting in den Blick genommen werden.

Welche Bewertungen gibt es zum Thema Sexting?

Wie soll man mit dem Thema Sexting in der Schule umgehen? Diese Frage stellen sich vor allem diejenigen, die gerade vor einem akuten Sexting-Fall stehen, sie ist aber ebenso relevant für alle, die sich vorbeugend damit beschäftigen wollen. Die möglichen Ansichten über den Umgang mit dem Thema gehen weit auseinander.

 

Zum einen gibt es in der Fachwelt Vertreter, die die Debatte um Sexting als übertrieben ansehen und für mehr Gelassenheit mit der Thematik werben. Die Medienwissenschaftlerin Nicola Döring fordert beispielsweise, das Thema Sexting nicht per se als problematisches Mediennutzungsverhalten zu sehen und nicht nur von den missbräuchlichen Fällen auszugehen. [19] Vielmehr schlägt sie vor, Sexting als eine neue Ausdrucksform sexueller Exploration und Emanzipation zu betrachten. Sie sieht das Thema eher bei Jugendlichen, die mit zunehmendem Alter in ein aktives Sexualleben hineinwachsen. Sie fordert daher, sich intensiver mit dem Thema „Safer Sexting“ auseinanderzusetzen, statt es Jugendlichen zu verbieten. Döring will damit nicht nur die Frage zur Diskussion stellen, wie man Sexting auf sicheren Wegen betreiben kann, sondern fordert auch ein Umdenken bezüglich der vorherrschenden Sexualmoral. Sie plädiert dafür, einvernehmliches Sexting ebenso wie einvernehmlichen Sex als Bestandteil der menschlichen Sexualität zu betrachten. Als Belege hierfür gibt sie u.a. an, dass bis zu 50 Prozent der erwachsenen Befragten angeben, Sexting zu betreiben. Es ist also in der Erwachsenenwelt durchaus legitim und daher auch für Heranwachsende spannend.

Bild: © Pro Juventute

Ganz anders positioniert sich beispielsweise die Kampagne „Sexting kann dich berühmt machen“ von Pro juventute. Dieses Projekt spricht sich kategorisch gegen Sexting aus und neigt dazu, die Folgen von Sexting mit dem eigentlichen Vorgang zu vermischen. In eigens für die Kampagne entwickelten Spots werden die Risiken von Sexting in den Blick genommen, wobei der Fokus einseitig auf dem Produzenten oder der Produzentin eines Sexting-Bildes liegt. In einem der zwei Spots ist ein Mädchen zu sehen (oder im zweiten Spot ein Junge), das sich nur mit einer Schärpe bekleidet (und ansonsten nackt) fotografiert und zunächst die dadurch entstehende Aufmerksamkeit (Applaus im Hintergrund) genießt. Dann ändert sich die Stimmung und das Mädchen wird mit den Folgen dieser fragwürdigen Berühmtheit konfrontiert bzw. damit, dass alle das Bild sehen können, und fühlt sich sichtlich unwohl. Nicht in den Blick genommen wird in diesem Spot das unsichtbare, applaudierende Publikum, das repräsentativ für alle beteiligten Personen steht, die die Bilder ohne Einwilligung der Person weitergesendet haben. Daher wäre eine Erweiterung des Spots sinnvoll, der dieses „anonyme“ Publikum ebenso in den Blick und in die Verantwortung nimmt, statt den Fokus nur auf eine Person zu richten.

 

Wir meinen, dass man – statt Sexting per se zu trivialisieren oder zu dramatisieren – im Detail auch das jeweilige Alter der Beteiligten und den Kontext, in dem Sexting geschieht, in den Blick nehmen muss. Außerdem ist es falsch, ausschließlich dem Produzenten oder der Produzentin des Bildes Schuld zu zuweisen. Stattdessen muss man das nicht-einvernehmliche Weiterleiten der Bilder, bzw. das eigentliche Problem in den Blick nehmen. Ebenso muss man die Person(en), die das Bild weiter gegeben hat/haben zur Rechenschaft ziehen, sowie das Netz aus Mittätern, die diese Inhalte teilen und damit ebenfalls strafbar machen.

Was können wir tun?

Ausgehend von den bisherigen Ausführungen gibt es einige Tipps und Anregungen, wie Sie das Thema Sexting in der Schule angehen können.

Vorbeugen:

  • Erweitern Sie Ihre Schulregeln um das Thema Datenschutz bzw. um den respektvollen Umgang mit den Daten anderer Personen.
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  • Diskutieren Sie das Thema weniger von der Schuldfrage aus als vielmehr aus der Perspektive, was zu einem respektvollen Umgang miteinander gehört/gehören sollte.
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  • Achten Sie in der Schule verstärkt auf feindliche, geschlechtsstereotype Äußerungen und greifen Sie diese auch bei anderen Gelegenheiten im Klassengespräch auf. Greifen Sie die genderspezifischen Wertungen auf. Die Erfahrung zeigt, dass Mädchen schneller als „Schlampen“ degradiert werden, wohin gegen Jungen mit ihrem Körper eher prahlen dürfen.
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  • Vermeiden Sie persönliche Wertungen. Der betroffene Jugendliche ist zwar nicht unschuldig an der Entwicklung, braucht aber in jedem Fall Hilfe und Unterstützung. Es gilt also auch das problematische Verhalten der Täter und Mittäter aufzugreifen und Handlungsalternativen aufzuzeigen.
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  • Richten Sie – auch in der Prävention – den Blick auf das System, das hinter einem Sexting-Fall steht. Da sich das Personensystem wie bei Cybermobbing aus Opfer, Täter, Mittätern und Bystandern zusammensetzt, kann man das Thema in der Prävention auch gut mit Cybermobbing kombinieren und die Einflüsse der beteiligten Personen an fiktiven Fällen veranschaulichen.
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  • In der Prävention gilt es unseres Erachtens, die ethisch-moralischen Aspekte, die beim Weiterleiten von Sexts verletzt werden, in den Mittelpunkt zu rücken und Werte zu vermitteln. Denn beim unerlaubten Weiterleiten eines Sexts werden einzelne Menschen zur Unterhaltung anderer degradiert, verletzt und gedemütigt.

Fazit: Im Vordergrund präventiver Maßnahmen müssen neben der Vermittlung der rechtlichen Grundlagen vorrangig die Förderung des sozialen Handelns, die Förderung von Empathie und die Stärkung der Personen stehen, die die Weitergabe von Bildern verweigern. Ein Sexting-Fall erhält seine Dynamik nicht durch eine einzige Person, sondern beginnt erst dann zu eskalieren, wenn andere das Bild weitergeben, sich zu Mitwissenden machen und das Zirkulieren vorantreiben. [20] Letztlich geht es auch beim Thema Sexting um die Frage: Wie wollen wir in der (Medien-) Gesellschaft miteinander umgehen? Die Vermittlung eines respektvollen und achtsamen Umgangs miteinander muss dabei das vorrangige Anliegen von Pädagogen und Eltern sein.

Eingreifen und aktiv helfen:

  • Wenn an Ihrer Schule ein junger Mensch betroffen ist und Sie davon erfahren, schalten Sie die Eltern ein und planen Sie gemeinsam das weitere Vorgehen. Wichtig ist, dass die nächsten Schritte auch in Absprache mit dem Opfer erfolgen.
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  • Lassen Sie sich von der Polizei beraten.
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  • Im akuten Sexting-Fall muss sich der Blick auch auf die anderen „Weiterleiter“ richten: „Kein bloßstellendes Foto zirkuliert von allein. Es wird von vielen Einzelpersonen bewusst weitergeleitet in dem Wissen, dass das intime Bild nicht für sie bestimmt sein kann.“ [21]
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  • Kontraproduktiv wären ausschließliche Schuldzuweisungen und die Androhung von Strafen – das gilt für alle Beteiligten. Es ist wenig hilfreich, Jugendlichen ausschließlich die rechtlichen Konsequenzen von Sexting aufzuzählen – das schürt eher Angst. Stattdessen ist es wichtig, sich der Komplexität schon bei der Entstehung von Sexting-Fällen bewusst zu werden und die Beteiligten eines Sexting-Vorfalls für ihre Rollen und ihren Einfluss auf den Verlauf der Geschichte zu sensibilisieren.
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  • Sehen Sie davon ab, sich das betreffende Bild zeigen zu lassen. Zum einen ist es für das Opfer umso schlimmer, je mehr Personen es sehen können. Zum anderen können Sie die Beurteilung der Rechtslage (sofern unklar) der Polizei überlassen.
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  • Erwägen Sie gemeinsam mit Eltern und Opfer, wie (bzw. in welcher Form) das Thema in der Schule publik gemacht werden muss und zwar vor allem mit Blick auf die weiteren Folgen für das Opfer. Unter Umständen muss das Opfer auch gegenüber seinen Eltern in Schutz genommen werden. Es wäre hilfreich, wenn das Opfer in Ihnen einen Unterstützer sehen kann.
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  • Je nachdem, wo das Bild veröffentlich wurde, lassen Sie (sofern möglich) die Inhalte beim Anbieter (z.B. bei Facebook) löschen. Bei diesem Vorgehen können Sie auch Hilfe von Institutionen wie der Polizei oder dem LMZ erbitten und/oder…
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  • … sprechen Sie mit dem Verursacher und fordern Sie ihn auf, unverzüglich das Bild zu löschen.
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  • Fordern Sie das kollektive Löschen der Inhalte in der Schule auf den Geräten der Mitschülerinnen und Mitschüler und kündigen Sie Konsequenzen (z.B. das Einschalten der Eltern oder Verweise) bei Missachtung an. Signalisieren Sie: Wir stehen geschlossen hinter dem Opfer und geben dem Missbrauch von Bildern keine Chance.

Fazit: Sexting-Fälle an der Schule stellen alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Es geht darum, das System dahinter zu erkennen. Eine weitere große Herausforderung für Lehrkräfte und Schulleitungen besteht auch darin, eigene sexualmoralische Wertungen einzuordnen. Was anstößig und unmoralisch ist, wird von jedem subjektiv anders wahrgenommen und bewertet. Versuchen Sie möglichst, die eigene Wertung außen vor zu lassen. Wird an der Schule ein Fall von Sexting bekannt, so ist in jedem Fall das Opfer zu schützen. Für die betroffene Person ist es essenziell, dass sich Erwachsene in jedem Fall schützend verhalten und Stigmatisierung ablehnen. Nur wenn an der Schule Sexting angesprochen werden darf oder nicht von vornherein verurteilt wird, können sich Schülerinnen und Schüler auch Erwachsenen anvertrauen.

Checkliste: Was tun im Sexting-Fall?

Wenn ein Sexting-Fall in der Schule auftritt, ist meist schnelles Handeln erforderlich. Zu diesem Zweck hat das Landesmedienzentrum eine Handreichung erstellt, in der die wichtigsten Grundlagen zum Thema Sexting zusammengefasst sind und Lehrkräfte eine Checkliste zum Abhaken der wichtigsten Handlungsschritte vorfinden.

Die Checkliste „Was tun im Sexting-Fall?“ finden Sie hier.

Quellen

[1] Döring Nicola.: Erotischer Fotoaustausch unter Jugendlichen: Verbreitung, Funktionen und Folgen des Sexting. In: Zeitschrift für Sexualforschung, 1/2012. Stuttgart, S. 4. [zurück]

[2] Ebd., S. 4–25 [zurück]

[3] Ebd. [zurück]

[4] Walrave, Michel / Heirman, Wannes / Hallam, Lara: Under pressure to sext? Applying the theory of planned behaviour to adolescent sexting. In: Behaviour & Information Technology, 33:1/2014, S. 86–98. [zurück]

[5] Döring Nicola: Warum Sexting unter Jugendliche (k)ein Problem ist. In: www.medienbewusst.de, 29.07.2014. [zurück]

[6] Walrave, Michel / Heirman, Wannes / Hallam, Lara: Under pressure to sext? Applying the theory of planned behaviour to adolescent sexting. In: Behaviour & Information Technology, 33:1/2014, S. 86–98. [zurück]

[7] Ebd. [zurück]

[8] Döring Nicola: Erotischer Fotoaustausch unter Jugendlichen: Verbreitung, Funktionen und Folgen des Sexting. In: Zeitschrift für Sexualforschung, 1/2012. Stuttgart, S. 4–25. [zurück]

[9] Walrave, Michel / Heirman, Wannes / Hallam, Lara: Under pressure to sext? Applying the theory of planned behaviour to adolescent sexting. In: Behaviour & Information Technology, 33:1/2014, S. 86–98. [zurück]

[10] Ebd. [zurück]

[11] Sexting. klicksafe 2014. [zurück]

[12] vgl. StGB § 184b. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Strafgesetzbuch. [16.12.2014] [zurück]

[13] vgl. StGB § 184c. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Strafgesetzbuch. [16.12.2014]  [zurück]

[14] klicksafe [zurück]

[15] vgl. KunstUrhG § 22. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. [16.12.2014] [zurück]

[16] vgl. StGB § 201a. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Strafgesetzbuch. [16.12.2014]:  [zurück]

[17] Lee, Murray / Crofts, Thomas / Salter, Michael / Milivojevic, Sania / McGovern, Alyce: Let’s get sexting. Risk, power, sex and criminalization in the moral domain. In: International Journal for Crime and Justice, 1/2013/2, S. 35–49. [16.12.2014]. [zurück]

[18] Döring Nicola: Erotischer Fotoaustausch unter Jugendlichen: Verbreitung, Funktionen und Folgen des Sexting. In: Zeitschrift für Sexualforschung, 1/2012. Stuttgart, S. 20. [zurück]

[19] Döring Nicola: Warum Sexting unter Jugendliche (k)ein Problem ist. In: www.medienbewusst.de, 29.07.2014. [zurück]

[20] Borries, Eva: „Generation Porno? Jetzt entscheide ich!“ Wie wir Mädchen fit machen für den Umgang, mit Pornografie und Sexting. In: tv diskurs. 67 (1), 2014, S. 24–27.  [zurück]

[21] Döring Nicola: Warum Sexting unter Jugendliche (k)ein Problem ist. In: www.medienbewusst.de, 29.07.2014. [zurück]

Pädagogische Praxis

Unterrichtsmodul: Schönheitsideale und ihre Wirkung

Sachunterricht, Klasse 3–4, GS: Die digitale Bearbeitung medialer Bilder beeinflusst die Wahrnehmung menschlicher Schönheit. Irreal überzeichnete, makel- und charakterlose „Schönheiten“ werden für Jugendliche leicht zur Belastung.weiterlesen

Unterrichtsmodul: Sexuelle Kommunikation

Fachunabhängig, Klasse 6–10, WRS/RS/GY: Jugendsprache als sexualisierte Sprache ist oft abwertend und demütigend. In diesem Modul geht es darum, junge Menschen zu stärken, ihnen Hilfen zu bieten, Grenzverletzungen zu erkennen und darauf entsprechend zu reagieren.weiterlesen

Unterrichtsmodul: Pornografie im Netz

Fachunabhängig, Klasse 9–10, WRS/RS/GY: Pornografische Materialien sind ein Teil des Aufklärungs-Mix von Jugendlichen. Falschen und unrealistischen Vorstellungen von Sexualität und Partnerschaft soll durch konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema entgegengewirkt werden.weiterlesen

Weitere Anregungen für die pädagogische Praxis