Medienentwicklungspläne bleiben verbindlicher Bestandteil

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Zumeldung zur Pressemitteilung des Kultusministeriums: „DigitalPakt: Praktikableres Verfahren für raschere Umsetzung“

In seiner aktuellen Pressemitteilung stellt das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport die schlanke Antragsstellung für Fördermittel des DigitalPakt Schule vor. Das Landesmedienzentrum und der Medienzentrenverbund Baden-Württemberg, zuständig für die Begleitung und Zertifizierung der Medienentwicklungspläne (MEP), ergänzen diese Pressemitteilung wie folgt.

Schulen und Schulträger können künftig schneller auf die Gelder des Antragsprozesses zugreifen. „Wichtig bleibt jedoch, dass Technikanschaffungen dem pädagogischen Gesamtkonzept folgen müssen“, betont Fabian Karg, Projektleiter in der Stabstelle für die Medienentwicklungsplanung am LMZ. „Alle Kolleginnen und Kollegen des LMZ sowie der 51 Stadt- und Kreismedienzentren stehen auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite, damit die Anschaffung teurer Geräte und Infrastruktur zu einem nachhaltigen Gewinn für Schulen wird“, so Karg.

 

Was bedeutet das beschleunigte Verfahren für die Beratung von Schulen und Schulträgern?

„Das veränderte Vorgehen sieht vor, dass die Schulträger ihre Anträge zunächst ohne Medienentwicklungsplan stellen und diesen erst mit der Abrechnung der Maßnahme vorlegen müssen. […] Der Medienentwicklungsplan ist und bleibt aber ein verbindlicher Bestandteil, um Fördermittel des DigitalPakt Schule zu erhalten.“ (Pressemitteilung des Kultusministeriums, 16. Juli 2020)

Alle bereitgestellten Unterstützungsmaterialien sowie das volle Beratungsangebot des Landesmedienzentrums sowie der regionalen Medienzentren stehen Ihnen weiterhin zur Unterstützung der Medienentwicklungsplanung zur Verfügung. Für Schulen und Schulträger bedeutet das: Sie können schneller auf die Gelder des Antragsprozesses zugreifen, haben für die Ausformulierung Ihrer Medienentwicklungsplanung jedoch ein größeres zeitliches Fenster zur Verfügung.

 

Was bedeutet das beschleunigte Verfahren für bereits begonnene oder erstellte Medienentwicklungspläne und bereits gestellte Anträge?

„Der Medienentwicklungsplan ist und bleibt aber ein verbindlicher Bestandteil, um Fördermittel des DigitalPakt Schule zu erhalten.“ (Pressemitteilung des Kultusministeriums, 16. Juli 2020)

Laufende Prozesse sind von der Änderung nicht unmittelbar betroffen. Begonnene Medienentwicklungspläne müssen „spätestens mit Abrechnung der Maßnahme“ vorgelegt werden. Sie haben nun aber die Möglichkeit, einen Förderantrag auch schon vor der Zertifizierung der mit dem Antrag verknüpften Pläne bei der L-Bank zu stellen.

 

Wie verhält es sich mit den Rahmenbedingungen und welche Anschaffungen lohnen sich?

Die bestehenden Rahmenbedingungen bleiben unverändert weiter bestehen. Dazu zählen: Die Liste der förderfähiger Maßnahmen, die Verwaltungsvorschrift DigitalPakt Schule sowie die Kriterienliste. Anlaufstelle für die Überprüfung der Förderfähigkeit bleibt die L-Bank. Das erweiterte Zeitfenster ermöglicht Ihnen beispielsweise, bereits jetzt einen Ausbau grundlegender digitaler Infrastruktur (WLAN, LAN, strukturierte Verkabelung, Präsentationsgeräte) anzugehen, da diese Maßnahmen häufig viel zeitlichen Vorlauf benötigen. Auch in diesen Fragen berät Sie ihr lokales Medienzentrum wie gewohnt. Alle bereitgestellten Unterstützungsmaterialien sowie das volle Beratungsangebot des Landesmedienzentrums und der regionalen Medienzentren stehen Ihnen weiterhin zur Unterstützung der Medienentwicklungsplanung zur Verfügung. 

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