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Klicksafe Broschüre: Was macht mein Kind eigentlich bei TikTok?

Sascha Schmidt
Zwei Mädchen stellen ein Musikvideo nach

Nachgespielte Musikvideos gehören zu den beliebtesten Inhalten auf TikTok. | GettyImages/DaniloAndjus

Die Erfolgsstory der Kurzvideo-App

Die Video-App TikTok erfreut sich nach wie vor steigender Beliebtheit. Auch trotz derzeitiger Schlagzeilen zum Verbot der App in den USA steigen die Nutzerzahlen weiter. Doch was machen die Nutzerinnen und Nutzer von TikTok dort eigentlich? Eine neue Klicksafe-Broschüre klärt auf.

Im Zentrum von TikTok standen ursprünglich sogenannte LipSync-Videos. In diesen tragen die Nutzer/-innen häufig eine Choreografie vor und bewegen ihre Lippen synchron zur ausgewählten Musik. Mit ein paar Videoeffekten entstehen so in Kürze professionell wirkende Videos, die meist nicht länger als 60 Sekunden sind. Auf diese können andere Nutzer/-innen in Form von Likes und Kommentaren reagieren. Inzwischen haben auch alternative Videoformate aus den verschiedensten Bereichen wie beispielsweise Comedy oder Beauty auf der Plattform Einzug gehalten.

Grundsätzlich nennt TikTok in seinen AGB ein Mindestnutzungsalter von 13 Jahren unter Zustimmung der Eltern. In den App-Stores liegt die USK-Altersempfehlung bei zwölf Jahren. Bei Betrachtung der ersten Videos fällt auf, dass viele Nutzer/-innen deutlich jünger als das vorgegebene Mindestalter sind. Dies liegt mitunter daran, dass TikTok das Einverständnis der Eltern nicht überprüft.

Herausforderungen beim Umgang mit der App

Zu den Herausforderungen beim Umgang mit der App zählen für Jugendliche die In-App-Käufe. Beispielsweise können die Nutzer/-innen den Streamern gegen Echtgeld virtuelle Geschenke kaufen, um in Live-Streams aufzufallen. Deshalb ist es besonders ratsam, In-App-Käufe für die App oder möglicherweise für den gesamten App-Store des Smartphones zu deaktivieren. Dies ist in den Einstellungen der jeweiligen App-Stores möglich. Darüber hinaus versuchen viele Nutzer/-innen, mit besonders freizügigen Darstellungen Aufmerksamkeit zu erzielen. Bei TikTok gibt es jedoch nur eingeschränkte Möglichkeiten, die Verbreitung der Clips zu kontrollieren. Wer hier also zu offene Einstellungen wählt, dessen schützenswerte Videos gelangen möglicherweise schnell an einen unbekannten Empfängerkreis. Auch die Themen Cybermobbing und Falschinformationen spielen inzwischen eine Rolle auf der Plattform.

Welche weiteren Herausforderungen die Nutzung von TikTok mit sich bringt und wie Eltern hiermit umgehen sollten, finden Interessierte in der Klicksafe-Broschüre „Was macht mein Kind eigentlich bei TikTok?“.

Download Klicksafe-Broschüre „Was macht mein Kind eigentlich bei TikTok?“ (PDF)

Sascha Schmidt

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