Was ist ein Algorithmus und wie funktioniert er?

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Definition und Funktion

Algorithmen bestimmen zunehmend unseren Alltag. Auf welchem Prinzip basieren sie? Der MDR hat sich auf seinem Medienportal MEDIEN360G mit den „Algorithmen im Alltag“  auseinandergesetzt. Kurz und kompakt wird dort über Algorithmen im Allgemeinen, bei Google und Facebook berichtet. Experten wie Matthias Spielkamp, Mitgründer der Plattform AlgorithmWatch, erläutern zudem einzelne Bereiche im O-Ton. 

Algorithmen stecken in vielen technischen Geräten sowie hinter unserer elektronischen Kommunikation. Die neuste Dimension der Anwendung erfährt der Algorithmus im Bereich Big Data bzw. Data Mining: Dank der gestiegenen Anzahl von gesammelten Daten und der Rechenleistungen von Computern können große Datenmengen mithilfe von Algorithmen nach Mustern und Zusammenhängen durchforstet und ausgewertet werden.

Beispiel:

Der Beitrag des MDR zeigt anhand konkreter Beispiele, wie das Ranking-System von Google auf einem  Algorithmus beruht. So wird dort erläutert, dass der Google-Algorithmus errechnet, welche Websites in welcher Reihenfolge als Ergebnis einer Suche angezeigt werden und wie Google z.B. Aktualität, Sprache und Ort  bei der Sortierung berücksichtigt. 

Auch die persönliche Timeline bei Facebook wird von einem Algorithmus sortiert: Er registriert beispielsweise, wie oft sich welche Nutzer miteinander austauschen. Die entsprechenden Inhalte werden dann eher angezeigt als andere. Außerdem spielt es eine Rolle, wie stark ein Beitrag geteilt, geliked und kommentiert oder ein Link geklickt wird. Je mehr Interaktionen ein Post hat, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er auftaucht, so die Erläuterungen auf MEDIEN360G. Alle Ausführungen zu den „Algorithmen im Alltag“ finden Sie auf dem Medienportal des MDR – inklusive eines Tipps, worauf die Nutzer in Zusammenhang mit den allgegenwärtigen Algorithmen im Netz achten sollen.

 

MDR Beitrag „Algorithmen im Alltag“

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