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Themenspecial zu TikTok bei Handysektor: Was steckt hinter der populären App?

Jiří Hönes
Zwei Mädchen stellen ein Musikvideo nach

Nachgespielte Musikvideos gehören zu den beliebtesten Inhalten auf TikTok. | GettyImages/DaniloAndjus

Aus musicall.ly wurde TikTok

Erwachsenen fällt es mitunter schwer, die Faszination nachzuvollziehen, die die App TikTok auf Jugendliche ausübt. Der Dienst, der vor einigen Monaten noch unter dem Namen musical.ly bekannt war, taucht in den Medien meist im Zusammenhang mit Problemfällen auf, etwa Belästigung und Mobbing, aber auch wegen der oftmals allzu freizügigen Selbstdarstellung durch jugendliche Nutzerinnen und Nutzer.

Das Erfolgsrezept der App beruht darauf, dass User kurze, mit Musik unterlegte Videos erstellen und mit der Community teilen können. Besonders beliebt sind Playback-Videos oder – alleine oder mit Freunden – aufgeführte Choreographien zur Musik.

Das Portal Handysektor widmet sich nun mit einem Themenspecial der beliebten App. Diese zeigt sich vor allem im Hinblick auf die Privatsphäre problematisch. Das zeigt der ausführliche App-Test, den Handysektor durchgeführt hat. Zum einen sind veröffentlichte Videos in den Standardeinstellungen komplett öffentlich. Zudem können die in der App veröffentlichten Videos auch von Fremden angeschaut werden, die dazu kein Nutzerkonto benötigen. Auch angemeldete Nutzer treten lediglich unter Pseudonymen auf.

Problematisch wird es beim Schutz der Privatsphäre

Gerade die Anonymität und der Mangel an Privatsphäre eröffnen viele Gelegenheiten, Nutzerinnen und Nutzer zu belästigen. Immer wieder berichten schon Kinder und Jugendliche, dass sie in TikTok von Fremden kontaktiert werden – teilweise mit Aufrufen, noch aufreizendere Videos zu veröffentlichen. Wer sich vor diesen und weiteren Problemen schützen will, sollte folgende Tipps von Handysektor beachten:

  • Privatsphäre-Einstellungen: Wer vor Belästigung sicher sein will, kann mit den richtigen Einstellungen Kontakt durch Fremde vermeiden und Videos nur mit Freunden teilen.
  • Schutz vor Mobbing: Auch von Bekannten und Freunden gibt es nicht immer nur Nettes zu den eigenen Videos zu hören. Praktischerweise lässt sich die Kommentarfunktion für einzelne Videos abschalten.
  • Urheberrecht: Während das Veröffentlichen von Videos mit von TikTok bereitgestellter Musik in dieser Hinsicht unproblematisch ist, kann es beim Teilen der Videos in anderen Apps (z. B. Instagram) zu Urheberrechtsverstößen kommen.

Den ausführlichen App-Test und weitere Materialen finden Sie bei Handysektor. Zudem gibt es dort einen App-Flyer mit allen wissenswerten Infos rund um TikToK.
Ausführliche Informationen zum Jugendmedienschutz und zur Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken finden Sie in unserem Themenbereich Social Media.

Jiří Hönes

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