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Neue Studie: Digital Skills der Mitarbeiter in Unternehmen unzureichend

Sascha Schmidt
Mitarbeiter am Computer

GettyImages/gilaxia

Digitale Fertigkeiten auf dem Prüfstand

Laut der kürzlich veröffentlichten Human Capital Trendstudie 2019 blicken viele Unternehmen skeptisch auf die digitalen Fertigkeiten ihrer Mitarbeiter/-innen.

Sogenannte Digital Skills sind für Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung wichtiger denn je. Zu diesen Skills zählt nicht nur das Bedienen digitaler Anwendungen wie beispielsweise Microsoft Office. Vielmehr sind auch Fertigkeiten wie das Recherchieren und Bewerten von Informationen sowie der respektvolle Umgang mit Personen über digitale Kommunikationswege eingeschlossen.

Von den befragten Unternehmen halten 92 Prozent den Ausbau digitaler Kompetenzen in den nächsten Jahren für wichtig oder sehr wichtig. Allerdings ist nur etwa ein Drittel der Befragten der Meinung, dass mehr als die Hälfte ihrer Mitarbeiter/-innen zum jetzigen Zeitpunkt bereits „digital ready“ sind. Unterschiede sind sowohl hinsichtlich der verschiedenen Industrien als auch der Altersstufen der Belegschaft sichtbar. So werden die Digital Skills der Mitarbeiter/-innen in der Konsumgüter-Industrie deutlich schwächer eingeschätzt als die der Industrien, die sich auf wissensintensive Dienstleistungen spezialisiert haben.

Hinsichtlich des Alters werden die Digital Skills der Generation Z (Geburtszeitraum 1997 bis 2012) am besten bewertet, gefolgt von der Generation Y (Geburtszeitraum 1981 bis 1986). Lediglich als ausreichend werden die digitalen Fertigkeiten der Generation X (Geburtszeitraum 1961 bis 1981) eingeschätzt, während Baby Boomer (Geburtszeitraum 1946 bis 1964) und frühere Generationen am schlechtesten abschneiden. Als denkbare Handlungsansätze sehen die Befragten vor allem On-the-Job-Trainings und Selbstlern-Formate. Damit setzen die meisten Unternehmen vermehrt auf individuell gestaltete Lernprozesse.

An der Human Capital Trendstudie 2019 nahmen knapp 10.000 Personen weltweit teil, davon etwa 600 aus Deutschland. Die Teilnehmer/-innen gehören vor allem dem Personalbereich, dem mittleren Management sowie der Geschäftsführung an.

Sascha Schmidt

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