Mit Familie und Freunden kommunizieren

Scarlett Rybarczyk
Mann telefoniert über sein Tablet

GettyImages/Zinkevych

Wir erklären, welche digitalen Kommunikationsmittel es gibt und wie Sie diese nutzen können

In unserer Themenreihe „1x1 des Internets“ möchten wir Neueinsteigern und Gelegenheitsnutzern Tipps zur zielgerichteten Nutzung von Medienangeboten und Onlinediensten geben. Im heutigen Beitrag erklären wir, welche digitalen Kommunikationsmittel Sie nutzen können, um mit der Familie und Freunden kommunizieren zu können.

Das Internet bietet eine Vielzahl an kostengünstigen Möglichkeiten, um sich mit der Familie, Freunden und Bekannten auszutauschen oder neue Kontakte zu knüpfen. Mit einem Smartphone können Sie kleine und große Alltagsmomente Ihrer Lieben auch dann miterleben, wenn Sie zum Beispiel weit entfernt leben.

E-Mail: Das Urgestein der Online-Kommunikation

Eine E-Mail ist wie ein elektronischer Brief, den Sie innerhalb weniger Sekunden an eine andere Person schicken können. Sie geben eine Adressatin oder einen Adressaten sowie einen Betreff an, formulieren ein Schreiben und können bei Bedarf noch ein Dokument, wie ein Foto, anhängen. Besonders im beruflichen Leben spielt die E-Mail nach wie vor die wichtigste Rolle.Über E-Mail können Sie nicht nur ihre privaten Kontakte, sondern auch Ansprechpartner aus nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen erreichen, wie Ärzte, Verbraucherzentralen, Beratungsstellen oder Krankenkassen. Um eine E-Mail zu versenden, benötigen Sie einen E-Mail-Account, auch Benutzerkonto genannt. Dieses können Sie sich kostenfrei entweder bei Ihrem Internetanbieter oder einem anderen Anbieter Ihrer Wahl einrichten, wie zum Beispiel www.web.de oder www.gmail.com. Das Versenden und Empfangen von E-Mails ist kostenlos, Sie benötigen lediglich einen Internetzugang und das eingerichtete Benutzerkonto. Ihr Benutzerkonto ist nicht an ein bestimmtes Gerät gebunden. Jeder, der Ihre E-Mail-Adresse kennt, kann Ihnen eine E-Mail schicken. Es kann aber auch vorkommen, dass Sie ungewollt Werbenachrichten oder E-Mails mit dubiosen Inhalten erhalten (Spam). Am besten Sie löschen verdächtige Nachrichten umgehend und ohne auf darin enthaltene Anhänge oder Links zu klicken. Es könnte sich hierbei um einen Virus oder eine sogenannte Phishing-Mail handeln.

SMS: Ein Überbleibsel der Handygeneration

SMS steht für den englischen Begriff Short Message Service und bedeutet übersetzt Kurznachrichtendienst. Die Nachrichtenfunktion wird Ihnen auf jedem Handy oder Smartphone als Standardfunktion geboten. Um eine SMS zu versenden, benötigen Sie weder ein Benutzerkonto noch eine Internetverbindung. Der Versand von SMS erfolgt nicht über das Internet, sondern über Ihren Mobilfunkanbieter und wird nach dessen Konditionen abgerechnet (ca. 0,19 Euro/SMS oder via SMS-Flatrate). Für den Versand von Bildnachrichten (MMS) oder Videos fällt eine noch höhere Gebühr an. MMS steht für Mobile Media Message Service und bedeutet übersetzt Multimedia-Nachrichtendienst. Seit dem Aufkommen von Instant Messangern wie WhatsApp, hat die klassische SMS immer mehr an Bedeutung verloren. Das liegt hauptsächlich daran, dass über Messanger kostenlos und unkompliziert Text-, Bild- und Videonachrichten verschickt werden können und den Nutzerinnen und Nutzern weitere Zusatzfunktionen geboten werden.

Instant Messenger

Instant Messenger ist der englische Überbegriff für Dienste mit sofortiger Nachrichtenübermittlung über das Internet. Besonders gefragt sind in Deutschland die Angebote WhatsApp sowie der Messenger von Facebook und Skype. Dienste wie diese gehören für Jung und Alt weltweit zu den wichtigsten und beliebtesten Anwendungen auf dem Smartphone. Es handelt sich dabei um Apps, mit denen kurze Nachrichten, Bilder, Videos und Sprachaufnahmen schnell hin und her verschickt werden können. Für diesen Austausch gibt es sogenannte Chats.  Das sind Nachrichtenfenster, in die Sie zeitgleich mit einer anderen Person oder sogar mit mehreren Personen hineinschreiben können. Diese Form des Austausches wird Chatten genannt. Es können Chat-Gruppen angelegt werden, zu denen viele Leute gleichzeitig gehören. So gibt es in Familien häufig die „Familiengruppe“ oder im Sportverein die beispielsweise „Tennisgruppe“. Die meisten Messenger bieten neben der Chatfunktion zusätzlich auch die Möglichkeit, Anrufe oder Videoanrufe über die Internetverbindung zu tätigen. Videoanrufe verbrauchen viel Datenvolumen, weshalb es sinnvoll ist, die Videoanrufe über das WLAN zu tätigen, um Ihr Datenvolumen nicht zu sehr zu verbrauchen.
Bevor Sie sich für einen Messenger entscheiden, fragen Sie am besten in Ihrer Familie oder Freundeskreis nach, welche Dienste diese benutzen. Die Kommunikation über Messenger mit anderen Personen funktioniert nur, wenn diese ebenfalls ein Benutzerkonto bei dem gleichen Dienst haben. Nachdem Sie die Messenger-App aus Ihrem App Store heruntergeladen haben, ist eine einmalige Registrierung erforderlich. Bei der Registrierung werden Daten wie Ihre Mobilfunknummer und Ihre E-Mail-Adresse abgefragt. Sie haben dann ein Benutzerkonto mit Ihrer individuellen Kennung, mit dem Sie Nachrichten versenden und empfangen können.

Mehr Informationen zur Nutzung von Medienangeboten und Onlinediensten finden Sie in der Broschüre Treffpunkt Internet.

Scarlett Rybarczyk

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