Informationen suchen und finden

Scarlett Rybarczyk
Suchmaschine

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Formen von Informationsquellen

In unserer Themenreihe „1x1 des Internets“ möchten wir Neueinsteigern und Gelegenheitsnutzern Tipps zur zielgerichteten Nutzung von Medienangeboten und Onlinediensten geben. Im heutigen Beitrag erklären wir, wie Sie im Internet Informationen suchen können und welche Formen von Informationsquellen es heute gibt.

Durch das Internet hat sich die Gesellschaft verändert, so hat sich unter anderem auch eine neue Informationskultur entwickelt. Heute kann jeder Mensch Informationen finden, aber auch hinterlassen. Im Internet finden Sie Antworten für jede Ihrer Fragen und können gezielt nach Nachrichten, Lexikoneinträgen und verschiedensten Informationsangeboten suchen.

Suchmaschinen dienen als Orientierungshilfe und Navigationsmöglichkeit, denn ohne Suchmaschinen müssten Sie immer die genaue Adresse einer Internetseite kennen und diese in die Adresszeile Ihres Browsers eingeben. Suchmaschinen funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip: Geben Sie in der Eingabezeile einer Suchmaschine Ihre Suchanfrage ein und starten Sie die Suche. Die Suchmaschine zeigt anschließend die wichtigsten Ergebnisse als Liste an. Sie können sowohl nach einzelnen Wörtern oder Wortkombinationen, als auch nach ganzen Sätzen suchen. Je nach Suchbegriff werden häufig Werbeanzeigen oder Shopping-Empfehlungen an oberster Stelle prominent platziert. Suchen Sie beispielsweise ein Restaurant oder ein Museum, dann hebt die Suchmaschine Google direkt Adresse, Öffnungszeiten, einen Google Maps-Link, Bewertungen und Kontaktdaten hervor. Wenn Sie in der Ergebnisliste auf einen der blau markierten Links klicken, dann öffnet sich die Zielseite. Zusätzlich können Sie bei Ihrer Suche in Google nach Rubriken, wie Bilder, Videos, Shopping, News, Maps, Bücher, Flüge, Finanzen filtern.

Google – Die bekannteste Suchmaschine der Welt.

Die weltweit am häufigsten genutzte Suchmaschine ist Google. Sie gehört zum Unternehmenskomplex Alphabet.  Dazu gehören auch YouTube, das Android-Betriebssystem für Smartphones, Google Maps und weitere Subunternehmen. Google finanziert die Suchmaschine über Werbeeinnahmen und die Auswertung Ihrer Nutzerdaten. So werden Ihr Suchverhalten oder Ihr Standort, das Gerät, mit dem Sie surfen, etc. erfasst und ausgewertet. Es ist also wichtig zu wissen, dass man mit seinen Daten den Suchdienst Google bezahlt. Durch die Auswertung Ihrer Daten erhalten Sie personalisierte Trefferlisten, Shopping-Tipps und Werbeanzeigen, die auf Sie persönlich zugeschnitten werden.

Welche Alternativen zu Google gibt es?

In Deutschland nutzen über 90% den Suchmaschinen-Anwender Google. Auch weltweit hat Google bei weitem den größten Marktanteil. Google steht aufgrund der umfassenden Datensammelaktivitäten häufig in der Kritik. Sie können zahlreiche Alternativen für Ihre Suchen einsetzen, die teilweise ohne Erfassen von Nutzungsdaten funktionieren. Beliebte Alternativen zu Google sind: Bing, DuckDuckGo, Startpage oder MetaGer.

Nachrichten online lesen, anhören und anschauen

Die morgendliche Tageszeitung gehörte sehr lange zum Alltagsbild in vielen Familien dazu. Doch das Nutzungsverhalten vieler Menschen hat sich durch das Internet stark geändert, viele Menschen greifen lieber auf Nachrichten im Internet zu, als eine gedruckte Tageszeitung oder Zeitschrift zu abonnieren. Viele Zeitungen, Zeitschriften, Fernseh- oder Radiosender nutzen die Potentiale des Internets, um Nachrichten, Berichte, Kommentare oder Zusatzmaterial online zur Verfügung zu stellen. Das geschieht auf Nachrichtenportalen, über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter und über Mediatheken, in denen Sendungen und Podcasts nachträglich angesehen und angehört werden können. Viele dieser Angebote sind kostenlos verfügbar. Manche Zeitungsverlage sind dazu übergegangen, kostenpflichtige Zusatzangebote einzuführen. Wenn man diese lesen möchte, müssen entweder einzelne Beiträge gekauft oder Abonnements für den sogenannten „Plus“-Bereich abgeschlossen werden. Gängige Nachrichtenportale im Netz sind zum Beispiel: spiegel.de, zeit.de, sueddeutsche.de, welt.de, stern.de, n-tv.de, tagesspiegel.de oder faz.net. Ebenso können Sie Nachrichten aus dem Fernsehen im Internet ansehen, zum Beispiel auf tagesschau.de oder auf der ZDF-Seite.

Filterblasen und Meinungsmanipulation

In sozialen Netzwerken wie Facebook oder auf Websites erscheinen immer wieder ähnliche Werbebanner oder Nachrichten. Das Nutzungsverhalten aller Internetnutzer wird von Algorithmen (Computerprogramme) gespeichert und analysiert. Im Anschluss sorgen diese Programme dafür, dass immer Ihren Gewohnheiten entsprechende Beiträge angezeigt werden. Wenn Sie nur noch gefilterte Inhalte mit immer der gleichen Ausrichtung sehen, dann spricht man von einer Filterblase, in der Sie „gefangen“ sind. Infos und Nachrichten mit anderen Inhalten, Produkten oder auch Meinungen würden Sie in diesem Fall gar nicht mehr angezeigt bekommen. Einige Menschen prangern diese Entwicklung an und sprechen von Meinungsmanipulation. Zum Erhalt der persönlichen Objektivität empfehlen wir Ihnen, Quellen verschiedener Anbieter zu nutzen.

Mehr Informationen zur Nutzung von Medienangeboten und Onlinediensten finden Sie in der Broschüre Treffpunkt Internet.

Scarlett Rybarczyk

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