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Facebook: Einführung neuer Gesichtserkennung und Telefonnummern-Leak

Sascha Schmidt
Facebook

GettyImages/coffeekai

Mehr als 419 Millionen Telefonnummern öffentlich zugänglich

Das soziale Netzwerk Facebook sorgt in dieser Woche gleich zweimal für Schlagzeilen. Zum einen mit der Einführung einer allgemeinen Gesichtserkennung, zum anderen mit einer im Internet aufgetauchten Datenbank, die hunderte Millionen Telefonnummern enthält.

Im Internet wurde eine Datenbank gefunden, welche hunderte Millionen Telefonnummern enthält. Die Datenbank umfasst mehr als 419 Millionen Datensätze, die mit Facebook-Konten verknüpft sind. Da der dahinter liegende Server nicht kennwortgeschützt war, waren die Daten frei zugänglich. Jeder Datensatz enthält die eindeutige Facebook-ID der Nutzer/-innen sowie die im Konto hinterlegte Telefonnummer. Die Facebook-ID ist eine eindeutige öffentliche Nummer, die mit den Facebook-Konten der Nutzer/-innen verknüpft ist und diese somit zuordnen lässt. Seit etwas mehr als einem Jahr sind Telefonnummern auf Facebook nicht mehr öffentlich, da die Suche nach Freunden über die Telefonnummern zum Datenabgriff missbraucht wurde. Die geleakte Datenbank wurde inzwischen vom Server entfernt. Wie und von wem die Datensätze von Facebook abgegriffen wurden, darüber ist derzeit noch nichts bekannt.

Neben der Datenpanne machte Facebook in der vergangenen Woche auch Schlagzeilen durch die allgemeine Einführung der Gesichtserkennung. Das soziale Netzwerk schlägt den Nutzer/-innen somit zukünftig nicht mehr vor, Personen auf Fotos zu markieren. Stattdessen führt es die allgemeine Gesichtserkennung für alle Nutzer/-innen ein. Ist diese aktiviert, so erhalten die Nutzer/-innen eine Benachrichtigung, wenn Facebook deren Gesicht auf einem hochgeladenen Beitrag erkennt. Die Funktion soll unter anderem dabei helfen, kopierte Konten schneller aufzudecken und zu melden. Nutzer/-innen können die Gesichtserkennung auch generell deaktivieren. Dies ist möglich unter Einstellungen/Privatsphäre/Gesichtserkennung.

Mehr Informationen zu sozialen Netzwerken erhalten Sie hier.

Sascha Schmidt

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