1. Sie befinden sich hier:
  2. Newsroom
  3. Aktuelle Beiträge aller Bereiche
  4. 1,5 Milliarden Downloads: Kurzvideo-App TikTok weiter auf Erfolgskurs

1,5 Milliarden Downloads: Kurzvideo-App TikTok weiter auf Erfolgskurs

Sascha Schmidt

TikTok lässt sogar Instagram hinter sich

Der Erfolg der Kurzvideo-App TikTok hält weiter an: Mit inzwischen mehr als 1,5 Milliarden Downloads zählt die App zu den am häufigsten heruntergeladenen Apps aller Zeiten.

Laut Analyse-Portal SensorTower knackte die Kurzvideo-App TikTok kürzlich die 1,5 Milliarden Marke bei den Downloads. Damit steht sie 2019 bei den Nicht-Spiele-Apps auf dem dritten Platz der am häufigsten heruntergeladenen Titel. Vor TikTok liegen aktuell nur WhatsApp und der Facebook Messenger. Selbst Instagram konnte TikTok hinsichtlich der Downloadzahlen hinter sich lassen. Das Wachstum der App beeindruckt auch deshalb, weil TikTok die Milliarden-Marke erst im Februar 2019 erreichte.

Challenges haben LipSync-Videos abgelöst

TikTok ermöglicht es, Videos mit einer Länge von maximal 15 Sekunden aufzunehmen. Dabei greift die App auf einen stetig wachsenden Musikkatalog zurück, mit dem die Videos unterlegt werden können. Ursprünglich wurde TikTok vor allem durch sogenannte LipSync-Videos bekannt, bei denen die Nutzerinnen und Nutzer Musikstücke möglichst lippensynchron mitsingen. Inzwischen spielen diese Videos nur noch eine geringfügigere Rolle im Konzept der App. Challenges, also Wettbewerbe zu einem bestimmten Hashtag oder Thema, prägen aktuell die Nutzungsgewohnheiten bei TikTok. 

Werbung bei TikTok

TikTok ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt, entwickelt sich rasant und bietet mit den Kurzvideos eine hohe Konsumgeschwindigkeit aufseiten der Nutzerinnen und Nutzer. Deshalb wird die Plattform auch aus Marketingsicht immer interessanter. Werbung bei Tiktok kennzeichnet sich allerdings nicht ausschließlich durch klassische Anzeigen. Vielmehr nutzen Unternehmen die Kernfunktionen der App, um ihre Marke unter anderem über Challenges bekanntzumachen. So hat beispielsweise der Versandhändler OTTO die Challenge #machdichzumotto gestartet, bei der allein in den ersten sechs Tagen nach Kampagnenstart 59.000 Videos mit peinlichen und lustigen Inhalten von der Community hochgeladen wurden.

Ähnlich wie Instagram plant TikTok zukünftig noch mehr auf Social Commerce zu setzen, also Shopping-Funktionen innerhalb der App. Die Ersteller der Videos sollen so zukünftig Shopping-Links direkt in ihren Beiträgen platzieren können. Jene Funktionen sind in China bereits aktiv und könnten bald auch in Europa zur Verfügung stehen.

Im Hinblick auf die immer komplexer werdenden Marketingformen ist es wichtig, Kinder und Jugendliche für Werbung im Netz und speziell in Social Media zu sensibilisieren. Mehr Informationen zu den Themen Werbung in sozialen Netzwerken erhalten Sie hier.

Sascha Schmidt

E-Mail senden

Diese Seite teilen:

Weitere Informationen

Kategorien: