Mark Zuckerberg will Instagram, WhatsApp und Facebook Messenger verbinden

Sascha Schmidt

Fusion bis spätestens Anfang 2020 geplant

Facebook-Chef Mark Zuckerberg plant, die Apps Instagram, WhatsApp und den Facebook Messenger miteinander zu verbinden. Das Vorhaben soll angeblich bereits bis Ende 2019 oder spätestens Anfang 2020 abgeschlossen sein.

Laut Bericht der New York Times wird derzeit eine Verbindung der drei großen Facebook-Apps WhatsApp, Instagram und Facebook Messenger vorbereitet. Die Dienste werden zwar weiterhin als eigenständige Apps betrieben, die zugrundeliegende Infrastruktur soll jedoch vereinheitlicht werden. Auf diese Weise können Nutzerinnen und Nutzer zukünftig auch über die Plattformgrenzen hinweg miteinander kommunizieren. Betroffen wären von diesem Vorhaben mehr als 2,6 Milliarden Menschen, denn so viele Nutzer/-innen zählen aktuell alle drei Apps zusammen.

Das Vorhaben wirft indessen vor allem Fragen nach dem Datenschutz auf, denn die einzelnen Apps erfordern unterschiedliche Datenangaben und Berechtigungen. Aktuell arbeiten angeblich bereits tausende Mitarbeiter daran, die grundlegenden Funktionsweisen der Apps neu zu konfigurieren. Wenn Nutzer/-innen zukünftig noch häufiger auf die Facebook-Apps zurückgreifen, könnte dies entsprechend auch die Werbeeinnahmen des Konzerns erhöhen.

Mit einer Zusammenführung der Apps wendet sich Zuckerberg von seinem bisherigen Kurs ab. Denn zum Zeitpunkt der Übernahmen von WhatsApp und Instagram versprach der Facebook-Chef, dass die Apps weitestgehend autonom bleiben sollen. Beide Apps sind seit der Übernahme jedoch weiter gewachsen. Dieses Wachstum soll durch die Fusion nun auch der gesamten Facebook-Gruppe zugutekommen.

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Sascha Schmidt

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