App-Smashing im Französischunterricht: Einsatzbeispiele für mobile Endgeräte

Stephanie Wössner
Schultasche mit Tablet

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Fortbildung in Esslingen

Vom 22. bis 23. September versammelten sich circa 20 Französischlehrer/-innen an der Lehrerfortbildungsakademie in Esslingen, um in einer zweitägigen Fortbildung unter der Leitung von Jürgen Wagner vom LPM Saarbrücken in die Nutzung von Tablets im Französischunterricht eingeführt zu werden. Mélanie Auriel, die Referentin, war dazu eigens aus der Bretagne angereist. Sie ist im Département Morbihan für eine Flotte von 1.200 Tablets verantwortlich und bildet zugleich Lehrkräfte für deren Einsatz im Unterricht aus.

Bildschirm spiegeln und Datenaustausch

Zu Beginn wurde verschiedenes Zubehör vorgestellt, welches je nach Budget den Einsatz von Tablets sehr flexibel gestalten kann. Hier wurden vor allem zwei potenziell miteinander in Verbindung auftretende Probleme angesprochen: Wie kann man beim Einsatz von Geräten mit unterschiedlichen Betriebssystemen (zum Beispiel bei einem BYOD-Konzept) und gegebenenfalls ohne WLAN sowohl die Bildschirme aller Geräte problemlos auf den Beamer spiegeln als auch Dateien zwischen verschiedenen Plattformen austauschen?

Normalerweise lassen sich Apple-Geräte am einfachsten mit AppleTV und Android-Geräte mit Miracast-Adaptern kabellos spiegeln. Möchte man jedoch sowohl Apple- als auch Android-Geräte gleichzeitig spiegeln, ist es einfacher, auf einem an den Beamer angeschlossenen Computer AirServer oder Reflector 2 zu installieren und den Bildschirm auf den Computer zu spiegeln, der wiederum das Bild an den Beamer überträgt. Dabei kann der gesamte Bildschirm, und nicht nur der Inhalt bestimmter Apps, gespiegelt werden. Ist der Beamer per HDMI angeschlossen, wird der Ton mit übertragen, ansonsten ist die Benutzung eines Bluetooth-Lautsprechers nötig. AirServer kostet pro Bildungslizenz je nach abgenommener Menge zwischen 10,99 EUR und 6,99 EUR, was um ein Vielfaches günstiger ist als die Anschaffung eines oder mehrerer AppleTV und Miracast-Dongles, die man umstecken müsste. Reflector 2, eine Alternative zu AirServer, liegt je nach Menge preislich zwischen 14,99 USD und 5 USD.

Wenn es darum geht, Dateien zwischen Android und iOS auszutauschen, kann man entweder auf Hardwarelösungen zurückgreifen oder auf Apps. Eine Hardwarelösung ist der HooToo Tripmate. Er ermöglicht die Übertragung von Daten zwischen mobilen Geräten und dem Gerät selbst. Dazu bedarf es einer Dateimanager-App auf den mobilen Geräten, wie zum Beispiel Tripmate (iOS) oder File Manager (Android). Mit dieser Kombination kann man zum Beispiel Medien auf die mobilen Geräte streamen oder Arbeitsergebnisse von unterschiedlichen Geräten einsammeln, um sie auszuwerten. Bevorzugt man eine simple App-Lösung, so kann man auf Instashare zurückgreifen. Bei Instashare handelt es sich um eine App, die dem Apple-eigenen AirDrop ähnelt.

Die mobilen Apps sind kostenlos erhältlich, die dazugehörigen Server kosten für Mac 4,99 USD und für Windows 7,99 USD.

Wer auf kostenpflichtige Lösungen verzichten möchte und über mindestens ein lokales WLAN-Netzwerk verfügt, kann jedoch auch ohne Weiteres die Snapdrop-Lösung  nutzen: Snapdrop ist eine Website, die es ermöglicht über den Browser an alle Geräte, die sich im selben Netzwerk befinden, Dateien und sogar Textnachrichten zu schicken.

Um die Geräte zu identifizieren, lohnt es sich, dem eigenen Gerät einen leicht identifizierbaren Namen zu geben, indem man auf „My device“ klickt und einen Namen eingibt.

15 Gründe, die viele Experten anführen, um für den Einsatz mobiler Geräte im Unterricht zu plädieren

  • Die Schülerinnen und Schüler arbeiten motivierter
  • Man kann jederzeit Informationen aus dem Internet abrufen
  • Mobile Geräte können außerhalb des Klassenzimmers oder abseits von der herkömmlichen Sitzordnung benutzt werden
  • PDF-Dokumente können mit Anmerkungen versehen werden
  • Der Arbeitsprozess ist bequemer zum Beispiel von zu Hause vorbereitbar
  • Die Präsentationskompetenz der Schülerinnen und Schüler wird gefördert
  • Die Präsentationen der Lehrkraft, zum Beispiel im Lehrervortrag, sind ansprechender
  • Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrkräfte und Lernende können zusammenarbeiten
  • Der Kreativität der Lerngruppe sind keine Grenzen gesetzt
  • Mediengestützter Unterricht wird ohne Mehraufwand möglich
  • Binnendifferenzierung wird problemlos möglich, jeder Schüler und jeder Schülerin kann entsprechend seinem bzw. ihrem Rhythmus und seinen bzw. ihren Fähigkeiten lernen
  • Förderung der Medienkompetenz bei der Schülerschaft
  • Förderung der Medienkompetenz der Lehrkraft
  • Das Lesen kann durch interaktive Elemente zum erweiterten Leseerlebnis werden
  • Verzicht auf Papier, was auch dem Umweltschutz zugutekommt

Die Herausforderungen des modernen Unterrichts

Natürlich gibt es auch diverse neue Herausforderungen, der sich eine Lehrkraft, die modernen Unterricht mit mobilen Endgeräten gestalten möchte, stellen muss.
Die größte Sorge vieler Kritiker ist, dass die Schülerinnen und Schüler durch mobile Endgeräte vom Unterricht abgelenkt werden. Natürlich ist dies ein berechtigter Einwand, jedoch muss man sich auch darüber im Klaren sein, dass es seit jeher Ablenkungsmöglichkeiten im Unterricht gibt. Man denke nur an Spiele wie Käsekästchen und Stadt, Land, Fluss. Dass diese in Anspruch genommen werden, liegt in der Regel daran, dass die Schülerinnen und Schüler nicht genügend Motivation haben, dem Unterricht zu folgen. Anders als bei analogen Spielen kann man allerdings dem Ablenkungspotenzial mobiler Geräte entgegenwirken, wenn man über die passende Infrastruktur verfügt. So kann man zum Beispiel mit Samsung School Solution die Geräte fernsteuern und den Bildschirm schwarz schalten, wenn man sich der Aufmerksamkeit der Klasse sicher sein möchte. Außerdem besteht bei einer modernen WLAN-Infrastruktur die Möglichkeit, Geräten, die mit dem schulischen WLAN verbunden sind oder die sich alternativ in einem bestimmten Radius aufhalten (Geofencing), zu verbieten, bestimmte Apps, zum Beispiel soziale Netzwerke, zu nutzen, ähnlich wie das das schulnetzeigene Filter im Computerraum machen kann.

Ein zweiter beliebter Kritikpunkt sind die technischen Hürden, der sich nicht jede Lehrkraft gegenüber gewappnet fühlt. Natürlich gibt es manchmal beim Einsatz von digitalen Medien Probleme, doch dies beschränkt sich nicht nur auf mobile Endgeräte, sondern betrifft auch Overheadprojektoren und DVD-Player. Um diesen Unannehmlichkeiten zu begegnen, gibt es mehrere Wege: Man kann einen kühlen Kopf bewahren und sich und seinen Schülerinnen und Schülern gegenüber eingestehen, dass auch ein Lehrer oder eine Lehrerin nicht alles weiß. Des Weiteren kann man die Hilfe seiner Schülerinnen und Schüler erbitten, die dadurch Anerkennung für Kompetenzen außerhalb eines spezifischen Fachs erfahren. Außerdem kann man sich aktiv um Weiterbildung im Umgang mit digitalen Medien bemühen, zum Beispiel in Form von Online-Fortbildungen, wie sie das LPM Saarbrücken regelmäßig für Fremdsprachenlehrer und andere Interessierte anbietet.

Weitere Argumente gegen den Einsatz von mobilen Endgeräten sind schließlich die Tatsache, dass die Schulbücher nicht für deren Einsatz vorgesehen sind, dass die Schülerinnen und Schüler verlernen, handschriftlich zu schreiben, und dass die von den Schülerinnen und Schülern erarbeiteten Produkte schwierig zu handhaben seien, da sie eine viel größere Bandbreite aufweisen, als dies auf Papier möglich wäre.

Jedoch sind auch diese Argumente leicht zu widerlegen, da immer mehr Schulbuchverlage interaktive eBooks zu ihren Werken herausbringen, wie zum Beispiel das eBook pro von Klett, man inzwischen auf diversen Geräten, wie zum Beispiel dem Samsung Tab A mit S-Pen auch handschriftliche Notizen verfassen und man seine Bewertungskriterien für eine weitaus heterogenere Lerngruppe als sie früher in der Fachdidaktik angenommen wurde problemlos anpassen kann.

Die Theorie: Technologiegestützter Unterricht und das SAMR-Modell

Beim SAMR-Modell von Puentedura handelt es sich um ein Konzept, welches die Vorteile des Einsatzes digitaler Medien im Schulkontext erklärt. Es geht darum aufzuzeigen, wie der moderne, auf die Zukunft der Lernenden ausgerichtete Unterricht nicht nur durch den Einsatz der Technologie verbessert, sondern auch umgestaltet werden kann, um den Lernenden die Kompetenzen zu vermitteln, die sie in ihrer späteren Arbeitswelt brauchen werden.

Das mobile Endgerät kann also nicht nur als Ersatz für analoge Arbeitsmethoden benutzt werden, wenn zum Beispiel eine Mindmap zur Wortschatzarbeit mit einer App anstatt auf Papier erstellt wird, sondern es gibt auch eine funktionale Verbesserung, wenn man die Mindmap zum Beispiel mit Tondateien zur Aussprache der Begriffe ergänzt. Dies stellt definitiv eine Verbesserung gegenüber der früheren analogen Arbeitsweise dar.

Um die Grenze zur Umgestaltung zu überschreiten, ist es das Ziel, die Aufgabe neu zu gestalten. So können die Lernenden zum Beispiel im Anschluss an die Erstellung einer tongestützten Mindmap in Gruppen ein Video zum Thema erstellen, das die Mindmap verbildlicht und so die Aufgabenstellung grundlegend verändert. Die Neudefinition kann dann beispielsweise so aussehen, dass das erstellte Video als Ausgangsbasis für die Erstellung eines interaktiven Spiels oder eines selbstkorrigierenden Tests dient, der die Wiederholung eines bestimmten Wortschatzes ermöglicht.

Bei diesem Modell ist zu beachten, dass man es entweder als ein Spektrum ansehen kann, auf dem sich der Regelunterricht auf- und ab bewegt, oder aber ein linear ansteigendes Konzept, dem eine Lehrkraft, die sich als Einsteiger mit digitalen Medien im Unterricht beschäftigt nach oben bewegt. Im Alltag befinden wir uns zumindest momentan noch beim ersten Szenario des Spektrums, und dies ist für den Augenblick auch absolut ausreichend.

Die Praxis: Beispiele für den Einsatz mobiler Endgeräte im Französischunterricht

Einfache Einsatzszenarien, die analoge Methoden, die seit jeher im Französischunterricht ihren Platz haben, mit Hilfe von kostenlosen Apps erleichtern, sind zum Beispiel:

  • Informationsbeschaffung durch Nutzung des Internets
  • Konjugationsapps: Le Conjugueur
  • Wörterbuchapps: Pons, LEO

Die multimedialen Grundfunktionen von mobilen Endgeräten kann man mit diversen Apps außerdem ergänzen:

Interaktive und selbst erstellbare Übungsmöglichkeiten

Um den Schüler/-innen einen einfachen Zugang zu diversen Übungsmöglichkeiten im Netz zu verschaffen, bietet es sich an, QR-Codes zu den Ressourcen zu erstellen, die die Lernenden dann mit einem QR-Code-Reader einscannen und so direkt zu den Übungen gelangen.

Projekt Nr. 1: Eine berühmte französische Persönlichkeit vorstellen (Sprechkompetenz)

Die Schüler/-innen wählen eine französische Persönlichkeit aus, suchen Informationen (Beruf, Besonderheiten, wichtige Ereignisse, Wohnort, Anekdoten, Geburtsort, gegebenenfalls Todesort) zu ihr und erstellen mit Popplet (iOS) oder SimpleMind (Android, iOS) eine Mindmap.

Die Lernenden suchen ein (legal verwendbares) Foto der Person und speichern es ab. Wichtig ist, dass sie ein Foto finden, das eine Frontalansicht der Person bietet.
Erstellung eines Avatars, der sich vorstellt, ohne seinen Namen zu verraten. Der letzte Satz lautet: „Alors, qui suis-je?“ Die Avatare werden mit iFunface (Android), Morfo (iOS) oder Tellagami (iOS, Android) erstellt. Dabei ist Tellagami eine Notlösung, falls die anderen beiden Apps nicht funktionieren. Die ersten beiden Apps erlauben es, die Person ausgehend vom gefundenen Bild zu animieren.

Das entstandene Video wird auf einem von der Lehrkraft vorher erstellten Padlet mit dem Titel „Qui suis-je?“ hochgeladen. Da die Padlet-Apps noch nicht einwandfrei funktionieren, kann man Padlet einfach im Browser öffnen. Zugang dazu erhält man entweder durch den Link oder einen entsprechenden QR-Code.

Projekt Nr. 2: Interaktive Wegbeschreibung (Sprech- und Hörkompetenz)

  • Den benötigten Stadtplan auf der Website Podcast Français Facile herunterladen
  • In ExplainEverything ein neues Projekt erstellen
  • Den Stadtplan einfügen
  • Die Arbeitsanweisung „Ecoutez l’enregistrement et dessinez le parcours sur le plan“ hinzufügen
  • Mit einer Sprachrecorder App (siehe oben) eine Wegbeschreibung mit mindestens fünf Wegpunkten aufnehmen - leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler können die Wegbeschreibung in eine kleine Geschichte einbetten und gegebenenfalls schwierigere Zeiten als das Präsens verwenden (z.B. futur simple, imparfait/passé composé). Leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler können die Beschreibung zuerst verschriftlichen. Die Aussprache kann z.B. mit GoogleTranslate im Vorfeld eingeübt werden
  • Die Aufnahme in ExplainEverything einfügen
  • Eine zweite Folie im Projekt anlegen, die den Stadtplan mit der eingezeichneten Lösung einblendet
  • Das Projekt im Format .XPL exportieren und an die Lehrkraft übermitteln (siehe oben)

Die Lehrkraft kann dann alle Projekte der Klasse zugänglich machen. Jeder Schüler und jede Schülerin öffnet die Projekte in ExplainEverything, hört die Wegbeschreibung an und zeichnet den Weg mit dem Stift ein. Im Anschluss daran überprüft er oder sie die Lösung, indem die zweite Folie aufgerufen wird.

Erweiterung: Das Einzeichnen des zurückgelegten Weges kann durch Drücken des Aufnahmeknopfs aufgezeichnet werden. Wenn man die zweite Folie löscht, kann man im Anschluss das Projekt einschließlich der Aufnahme der grafischen Wegbeschreibung und der mündlichen Beschreibung als Video exportieren. So kann auch ein interaktiver Stadtführer erstellt werden, den man z.B. einer Partnerklasse im Ausland zur Verfügung stellt.

Hinweis zu ExplainEverything: Die ExplainEverything Classic-App ist über die Website des Herstellers nur noch für iOS verfügbar. Alle anderen Versionen werden mittlerweile mit einem Abomodell betrieben. Allerdings findet man im Netz noch diverse APKs, mit denen man ExplainEverything Classic auch auf Android-Geräten installieren kann.

Projekt Nr. 3: Eine digitale Postkarte verfassen (Schreibkompetenz)

  • Ein passendes (und legal verwendbares) Foto suchen
  • Das Foto in die App Photocard (iOS) bzw. MyPostcard (Android, iOS) importieren
  • Den Text für die Postkarte verfassen
  • Einen Screenshot der Postkarte erstellen

Projekt Nr. 4: Ein interaktives Poster zu Victor Hugo erstellen (Schreib- und Sprechkompetenz)

  1. Im Internet Informationen zu Victor Hugo suchen (Fakten, Fotos, Texte…)
  2. Mit iFunface (Android) oder Morfo (iOS) ein Video von Victor Hugo anfertigen, der seine Biografie in der Ich-Form erzählt
  3. Mit Glogster, alternativ mit PicCollage ein interaktives Poster zu Victor Hugo erstellen, in das die gesammelten Informationen und Medien sowie das Video mit Victor Hugo eingebunden wird

Hinweis zu Glogster

  • Die Glogster-App kann über den siebentägigen Testzeitraum hinaus nur mit einem zahlungspflichtigen Glogster-Education-Konto genutzt werden.
  • Auch jenseits des siebentägigen Testzeitraums kann man innerhalb eines Lehrerkontos kostenfrei bis zu zehn Schülerkonten anlegen, die man auf dem Computer nutzen kann.
  • Die iOS-App läuft momentan etwas stabiler als die Android-App, jedoch funktionieren beide gut.

Projekt Nr. 5: Gemeinsam einen Text verfassen (Schreibkompetenz)

  • Auf der Seite von Etherpad (alternativ: Titanpad) ein Dokument erstellen.
  • Einen QR-Code zum Pad erstellen und den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stellen.
  • Die Schülerinnen und Schüler wählen auf der Seite eine Farbe und geben ihre Namen an.
  • Schließlich schreiben sie z.B. unter Verwendung von bestimmten Grammatikphänomenen oder zu einem bestimmten Thema gemeinsam eine Geschichte. Dabei können sie sich gegenseitig korrigieren, Ideen einfügen und sich im Chat über den weiteren Verlauf austauschen.

Hinweis zu Etherpad: Ein Etherpad kann auch auf dem eigenen Schulserver installiert werden.

 

Projekt Nr. 6: Gemeinsam ein deutsch-französisches Kochbuch verfassen (Schreib- und Sprechkompetenz)

  1. Im Internet ein (einfaches) Rezept für ein typisch französisches oder typisch deutsches Rezept suchen
  2. In der App BookCreator (Android , iOS) ein neues Buch erstellen (einheitliches Format vorgeben!) und es unter dem Namen des Rezepts abspeichern
  3. Auf der ersten Seite ein Foto einfügen und den Namen des Rezepts als Sprachaufnahme einfügen
  4. Auf der zweiten Seite die Zutaten und ein Bild der Zutaten einfügen. Der Hauptbestandteil wird hervorgehoben.
  5. Auf der dritten Seite wird die Zubereitung beschrieben und ein Video (auf dem man aus Datenschutzgründen z.B. nur die Hände sieht) der Zubereitung eingefügt.
  6. Das fertige Buch wird der Lehrkraft übermittelt, sodass diese (oder die/der erste Schüler/-in der/die fertig ist) mit der kostenpflichtigen Version der App alle Rezepte zu einem Buch zusammenfügt. Schließlich wird noch ein Titelbild für das Buch entworfen.

Dieses Projekt bietet sich gut an, um den französischen Teilungsartikel, Mengenangaben und den Imperativ zu üben. Außerdem kann es im Rahmen eines französisch-deutschen Austauschprojekts auch für landeskundlichen Unterricht genutzt werden: die französische Klasse sucht typisch deutsche Rezepte, eventuell auch aus einer bestimmten Region, und die deutsche Klasse typisch französische Rezepte. Wenn die Schülerinnen und Schüler sehr motiviert sind, können sie auch die Rezepte zu Hause nachkochen, sich dabei filmen und die Filme auf einem Padlet mit den Partnern aus dem anderen Land teilen.
Hinweis zu BookCreator:

  • Die kostenlose Version ermöglicht lediglich das Erstellen eines Buchs.
  • Die iOS-Version hat einen etwas größeren Funktionsumfang als die Android-Version.

Projekt Nr. 7: Ein interaktives Quiz über französische Sänger erstellen (Schreibkompetenz)

  1. Erstellung eines Kontos auf GetKahoot (Chrome-Browser verwenden).
  2. Ein Quiz erstellen (jeweils vier mögliche Antworten, wovon eine richtig ist; es können neben Textfragen auch Bilder und Videos eingefügt werden).
  3. Die Schülerinnen und Schüler bilden Gruppen und spielen die erstellten Quizze mit der Kahoot-App (Android, iOS) oder im Browser. Dazu müssen sie lediglich die Spiele-PIN eingeben und einen beliebigen Namen angeben.

Natürlich kann zu jedem anderen Thema ein Quiz erstellt werden, einschließlich Wortschatz und Grammatik.

Projekt Nr. 8: Einen Videoausschnitt (Film, Werbung…) mit eigenen Dialogen versehen (Sprechkompetenz)

  • Das Video (zum Beispiel mit Instashare oder Snapdrop, siehe oben) auf das mobile Gerät und in die Videoschnitt-App (siehe oben) importieren
  • Die Tonspur entfernen
  • Eine neue Tonspur aufnehmen, je lustiger desto besser
  • Das Video exportieren

Alternativen: Reporter spielen, Wetterbericht …

Kurze Videoausschnitte können von YouTube über diverse Webseiten im MP4-Format exportiert werden. Die so erstellten Videos dürfen nur unter sehr genau definierten Bedingungen (Genehmigung des Rechteinhabers) weiterverbreitet werden.

Hinweise zu allen Apps

  • Legal verwendbare Fotos findet man zum Beispiel auf Pixabay.
  • Viele, aber nicht alle der erwähnten Apps benötigen eine Internet/WLAN-Verbindung.

Stephanie Wössner

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