Bildungskongress 2017: Programm

Bild: Christian Reinhold / LMZ

Programm am Vormittag

9:00 Uhr Ankommen und Anmeldung

9:30 Uhr Begrüßung
Begrüßung | Wolfgang Kraft, Direktor des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ)

9:45 Uhr Keynote
Baden-Württemberg auf dem Weg zu einer digitalen Bildungsplattform | Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann

10:15 Uhr Prof. Dr. Aufenanger
Perspektiven und Potenziale digitaler Medien in der Schule | Prof. Stefan Aufenanger, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 
Auch wenn inzwischen vermehrt digitale Medien Einzug in Schule und Unterricht halten, werden die Potenziale derselben nicht ausreichend genutzt. Der Vortrag stellt dazu aktuelle Entwicklungen und Diskussionen zum Einsatz digitaler Medien in pädagogischen Settings vor und zeigt anhand wissenschaftlicher Studien auf, wie diese pädagogisch sinnvoll und unter welchen Bedingungen genutzt werden können. Auch wird dazu auf neuere Entwicklungen eingegangen, die Schule und Unterricht verändern werden.

 

Univ.-Prof. Dr. Stefan Aufenanger, Leiter der Arbeitsgruppe Medienpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, ist Professor für Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik an der Universität Mainz.

11:00 Uhr Media Spots: Mit digitalen Medien gute Schule machen

1) Medienbildung am Nellenburg-Gymnasium Stockach | OStD Michael Vollmer & OStRin Dr. Katrin Börm

In diesem Beitrag wird gezeigt, wie das Nellenburg-Gymnasium in Stockach die Herausforderungen der Medienbildung angenommen hat. So wurde in enger Abstimmung mit dem Schulträger einerseits eine technische Ausstattung für das pädagogische Arbeiten ermöglicht. Andererseits wurden auch pädagogische Kompetenzen und personelle Zuständigkeiten definiert, die zu einem kooperativen und projektorientierten Rahmen der Medienbildung geführt haben.

 

Konkret sollen schließlich Beispiele aus dem Schulalltag präsentiert werden, sowie erste Erfahrungen mit der Umsetzung des schuleigenen Basiskurses Medienbildung in Klasse 5.
 
2) Medienbildung an der Grundschule | Nadine Giebenhain, LMZ
 
Referenzschulen im ganzen Land prüfen mit Unterstützung medienpädagogischer Berater in ihrer täglichen Praxis den Mehrwert von Medien für das Lernen in der Grundschule, geben ihre Erkenntnisse an andere Grundschulen weiter und sind deren Ansprechpartner im Landkreis.

 

Diese Schulen sind unterschiedlich groß, haben Schüler verschiedener ethnischer Herkunft und starten mit unterschiedlichsten technischen Voraussetzungen.

 

Was alle Schulen vereint: das Ringen um guten Unterricht!

 

Dieser Beitrag zeigt Blitzlichter aus verschiedenen Fächern und Klassenstufen und damit wie man mit digitalen Medien den Erwerb der Grundfertigkeiten Lesen, Rechnen und Schreiben nachhaltig unterstützen kann.
 
3) Digitales Lernen an der Heinrich-Schickhardt-Schule Freudenstadt | StRin Katharina Müller & StR Robert Reinhardt
 
Im Rahmen der vom Kultusministerium Baden-Württemberg unterstützten Schulversuche „Einsatz von Tablets im Unterricht an Beruflichen Schulen“ (tabletBS) und „Tablet-Einsatz in anerkannten Ausbildungsberufen nach Berufsbildungsgesetz bzw. Handwerksordnung“ (tablet.BS dual) wird an der Heinrich-Schickhardt-Schule (HSS) in Freudenstadt der durchgehende Einsatz von Tablets im Unterricht durch mittlerweile vier Klassen erprobt.

 

An der HSS schätzt man vor allem die neuen Möglichkeiten zur Förderung von Lernmotivation, Kooperation, Interaktivität und zur individuellen Förderung.

 

4) Together as One: interkulturell, integrativ, innovativ | Felix Neumann, JMD2start Lahr, HipHop-Pädagoge (Zweierpasch)
 
Im Vortrag wird praxisnah das Integrationsprojekt „Together as One – interkulturelle Workshops“ vorgestellt, das im Jahr 2016 unter der Leitung von Felix Neumann im Jugendmigrationsdienst Lahr entwickelt und durchgeführt wurde.

 

Schwerpunkt des Vortrags ist ein Geocaching-Projekt, bei dem syrische und deutsche Schüler gemeinsam über die App Actionbound eine Rallye entwickelten, die Geflüchteten auf Deutsch, Englisch und Arabisch ein spielerisches Ankommen und Orientieren in Lahr ermöglicht. Das Angebot wird bis heute regelmäßig mit Smartphones oder Tablets für VKL-Klassen eingesetzt. Angesiedelt ist das Projekt im Jugendmigrationsdienst Lahr. Die Trägerschaft hat das Bundesfamilienministerium und das Diakonische Werk Ortenau.

 

Videoclip zum Projekt: TAO-Crew & Zweierpasch – Together as One

13:30 Uhr Aspekte digitaler Bildung

1) Thesen zur Digitalen Bildung der Zukunft | Dr. Mike Weber, Fraunhofer Institut Berlin
 
Während bildungspolitische Diskussionen und pädagogische Tendenzen nicht zuletzt aufgrund emotionaler persönlicher Erfahrungshintergründe immer wieder neue Zyklen durchlaufen, entwickeln sich Anforderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung kontinuierlich weiter. Dabei kann Digitalisierung wesentlich zum Erfolg des Bildungswesens beitragen, und zwar durch Unterstützung für klassische Lehrkonzepte, allgegenwärtigen Lernmöglichkeiten sowie neue Formen des digital vermittelten Erlebens. So können gut ausgebaute digitale Infrastrukturen und frei zugängliche Bildungsmaterialen zu mehr Chancengleichheit beitragen.
 
2) Bildung 2030 – Sieben Trends, die die Schule revolutionieren werden | Prof. em. Dr. Olaf-Axel Burow & Dr. Heinz Hinz, Kompetenzzentrum Silberburg
 
In kurzen Thesen skizzieren die Referenten, worauf sich Schulen einstellen müssen und welche Zukunftskompetenzen von Schülerinnen und Schülern gefördert werden sollten.
 
3) Konkurrenz oder Kooperation? Medienbildung und Informatik | Prof. Dr. Torsten Brinda, Universität Duisburg/Essen
 
Bei der Konzeption von Bildung in der digitalen Welt wird oft besonderer Wert auf die Transformation des Lehrens und Lernens durch fächerintegrierte digitale Medienbildung gelegt. Vor diesem Hintergrund wird dann oft die Notwendigkeit von informatischer Bildung in Frage gestellt. Umfassende Bildung für die durch Digitalisierung geprägte Welt erfordert es, Phänomene, Kontexte, Artefakte und Systeme dieser „digitalen Welt“ aus anwendungsbezogener, gesellschaftlich-kultureller und struktureller Perspektive in den Blick zu nehmen, um Lernenden einerseits die digitalen Facetten der sie umgebenden Welt in zu anderen Schulfächern vergleichbarem Umfang zu erschließen und sie zur Mitgestaltung dieser Welt zu befähigen. Das macht neben der Vermittlung von Kompetenzen bzgl. digitalen Medien auch den verpflichtenden Erwerb informatischer Kompetenzen unabdingbar.
 
4) Digitale Bildung aus Schülerperspektive | Anna Lange, Lucie Rapp, Schüler-Medienmentorinnen, Hans-Grüninger-Gymnasium Markgröningen

In der Schule sollen vor allem die Schülerinnen und Schüler und ihre Zukunft im Mittelpunkt stehen. Deshalb kommen in diesem Beitrag zwei Schüler-Medienmentorinnen zu Wort, die aus ihrer Sicht das Thema digitale Bildung darstellen werden. Sie werden darüber sprechen, was bereits zu ihrem Alltag gehört, wo sie Ausbaupotenzial sehen und was sie sich in Punkto digitale Bildung noch wünschen würden.

14:30 Uhr Praxisforum 1: Individuelles und kooperatives Lernen

1) Handlungsorientierter Unterricht: 7R – durch sieben Räume zur Zukunftskompetenz im digitalen Zeitalter | Prof. Dr. Olaf-Axel Burow & Dr. Heinz Hinz, Kompetenzzentrum Silberbuch 

 

Anhand der von den Referenten entwickelten 7R-Methode, werden Anregungen geben, wie individuelles und kooperatives Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter unterstützt werden kann. Bei der 7R-Methode handelt es sich um eine Didaktik für die Entwicklung von Zukunftskompetenzen. 

 

2) Schule365 – einfacher, mediengestützter, individueller und kooperativer Unterricht auch für die technikferne Lehrkraft | Jan Weiss, Eduard-Spranger-Gymnasium Filderstadt 

 

Lernplattform, Computer, Tablets. Windows 7, Windows 8, Windows 10, iOS und Android. Ein Dschungel an Apps und Software für jeden pädagogischen Zweck. Die Ansprüche an eine Lehrkraft beim Einsatz digitaler Geräte im Unterricht scheinen vielfach zu hoch; man droht sich in den vielfältigen Möglichkeiten zu verlieren. Das Eduard-Spranger-Gymnasium in Filderstadt vereinfacht mit Schule365 die Anforderungen an ihre Lehrkräfte und überwindet Berührungsängste mit digitalen Medien. Mit nur drei bekannten Programmen lassen sich individuelles und kooperatives Lernen problemlos umsetzen. 

 

3) Das e-Portfolio zur individuellen Förderung | Christoph Koop, LMZ

 

Die Leitperspektive Medienbildung in den Bildungsplänen 2016 zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass sie spiralcurricular aufgebaut, in die Fächer integriert und in den Kerncurricula der Fächer verankert ist. Wie aber sollen die Lernzuwächse der Schülerinnen und Schüler in einer prozess- und kompetenzorientierten Leitperspektive dokumentiert werden? Ein wichtiges Instrument ist hierfür ein e-Portfolio. Das LMZ hat in Kooperation mit Kollegen aus Rheinland-Pfalz ein solches entwickelt, das auf einem Kompetenzraster Medienbildung basiert und das den Anforderungen an die Leitperspektive folgt. Ziel dieses Teils des Forums ist es, das e-Portfolio in seinen Grundfunktionalitäten vorzustellen und seine Möglichkeiten für das individuelle und kooperative Lernen zu diskutieren.

14:30 Uhr Praxisforum 2: Lernen mit mobilen Endgeräten

1) Potenziale des mobilen Lernens & Erfahrungen mit Tablets in Französisch, Italienisch & Spanisch | Dr. Elke Höfler, Universität Graz
 
Potenziale des mobilen Lernens oder Mobile (Seamless) Learning
Mobile Endgeräte, also Smartphones und Tablets, bieten einfache Möglichkeiten, die Lernenden aktiv am Unterricht teilhaben zu lassen. Sie können, didaktisch wohlüberlegt eingesetzt, sowohl beim Lernen als auch Lehren eine große Erleichterung bieten. Diese Potenziale mobiler Begleiter sollen im Mittelpunkt stehen.
 
Erfahrungen mit Tablets in Französisch, Italienisch und Spanisch
Tablets und Smartphones bieten im Sprachunterricht zahlreiche Möglichkeiten, die unterschiedlichen Teilkompetenzen (Hören, an Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen, Lesen und Schreiben) und gerade auch die Interkulturelle Kompetenz zu festigen. Es werden praktische Unterrichtsbeispiele vorgestellt und aus dem Nähkästchen geplaudert. Was können Tablets (und Smartphones) konkret im Sprachunterricht? Worauf sollte man achten?
 
2) Erfahrungen mit Tablets in anderen Fächern | Maximilian Stoller, Tablet-Teachers
 
Der 30-minütige Vortrag führt kurz in die Herausforderungen des Lernens im 21. Jahrhunderts ein („21st Century Skills“) und leitet daraus mögliche Szenarien für das Mobile Lernen ab, wie sie an der Rennbuckel Realschule Karlsruhe (eine Schule mit neun BYOD-iPad-Klassen) in den unterschiedlichen Fächern umgesetzt werden. Um das iPad kompetenzorientiert in der Schule zu nutzen, bedarf es einer durchdachten Didaktik für das Mobile Lernen. Aus diesem Grund soll das iPAC Framework nach Kearney, Schuck, Burden & Aubusson als vielversprechendes Tool bei der Planung von tabletgestütztem Unterricht für Lehrerinnen und Lehrer vorgestellt werden.

14:30 Uhr Praxisforum 3: Digitales Erleben und Kommunikation

1) Potenziale digitalen Erlebens: Virtual Reality, Gaming & Co in der Bildung | Dr. Mike Weber, Fraunhofer Institut Berlin
 
Schon seit einiger Zeit gibt es immer mehr Beispiele dafür, wie mit einfachsten Mitteln die Grenzen zwischen Virtuell und Real verschwimmen. Immersion, das Eintauchen und partielle Auflösen der Persönlichkeit im Virtuellen, wird seit langem diskutiert. Inzwischen bietet die Technik dazu neue Möglichkeiten. Virtuelle Welten sind optisch und akustisch kaum mehr von realen zu unterscheiden. Die Digitalisierung macht Virtuelles real und Reales virtuell. In der Bildung ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten, ganzheitlich Erfahrungen im Klassenzimmer zu sammeln. Diese neuen Erlebniswelten zu strukturieren und in der Bildung zu nutzen ist keinesfalls trivial, angesichts der vorschreitenden Bedeutung digitaler Medien zugleich aber auch unerlässlich.
 
2) Lernen mit Virtual Reality im Fremdsprachenunterricht und in weiteren Fächern | Stephanie Wössner B.A., LMZ
 
Der Begriff „Virtual Reality“ ist spätestens seit dem Marktstart der VR-Brille Oculus Rift in aller Munde, und es gibt immer mehr vielversprechende VR-Apps, die eindrücklich beweisen, dass VR nicht nur im Gaming- und Entertainmentbereich großes Potenzial hat, sondern auch der Kommunikation dienen kann. Auch in der Schule kann VR vielfältig eingesetzt werden, und zwar nicht nur zur anschaulicheren Darstellung von Lerninhalten in den naturwissenschaftlichen Fächern, sondern auch produktiv und kommunikativ in Fremdsprachen.
 
Dieser Beitrag wird einen Überblick geben, wie man VR-Brillen (Samsung Gear VR, Oculus Rift, Google Cardboard) und Apps ohne großen Aufwand ganz konkret im Unterricht (ab der Mittelstufe) einsetzen kann, um vielfältige Kompetenzen zu trainieren. Außerdem wird darauf eingegangen, wie man selbst VR-Content produzieren kann, den man mit VR-Brillen, aber auch am Computer oder am Smartphone anschauen kann.

14:30 Uhr Praxisforum 4: Informatik und Medienbildung

1) Konkurrenz oder Kooperation? Medienbildung und Informatik | Prof. Dr. Torsten Brinda, Universität Duisburg / Essen
 
Medienbildung und informatische Bildung werden oft unzureichend voneinander abgegrenzt, woraus sich die unzulässig verkürzte Sichtweise entwickelt, es gehe im Kern nur um die Frage, ob entsprechende Kompetenzen fächerintegriert oder in einem eigenen Unterrichtsfach vermittelt werden sollen. Anhand eines aktuellen Praxisbeispiels wird daher exemplarisch gezeigt, worin spezifische Beiträge von Medienbildung und Informatik liegen und warum die entsprechenden Kompetenzen nicht ausschließlich fächerintegriert erworben werden können. Daraus ergeben sich Anforderungen an die Weiterentwicklung von Bildungsplänen.
 
2) Informatik und Medienbildung im Bildungsplan von Baden-Württemberg 2016/17 sowie Beispiele aus der Praxis | Alexander Mittag, Landesinstitut für Schulentwicklung
 
Im Bildungsplan 2016 BW sind Inhalte der Medienbildung bereits mit dem „Basiskurs Medienbildung“ und der „Leitperspektive Medienbildung“ verankert.
 
Mit dem neuen „Aufbaukurs Informatik“ werden nun auch informatische Inhalte innerhalb eines verpflichtenden Unterrichtsfaches ausgewiesen. Damit erfolgt in der Mittelstufe erstmals ein systematischer Aufbau informatischer Kompetenzen. Hierbei stehen hinter den prozessbezogenen und inhaltsbezogenen Kompetenzen des Bildungsplanes jeweils zentrale Konzepte der Informatik. An Beispielen wird gezeigt, wie diese im Unterricht altersgerecht vermittelt werden können.
 
3) Der Aufbaukurs Informatik in der Praxis | OStRin Leonore Dietrich, Ottheinrich-Gymnasium Wiesloch

Mit Informatik in Klasse 7 startet Baden-Württemberg in die informatische Allgemeinbildung. Welche konkreten und alltäglichen Beispiele können genutzt werden, um Siebtklässlern Grundkenntnisse der Informatik zu vermitteln? Wie kann informatische Allgemeinbildung im Schulalltag und schulorganisatorisch umgesetzt und Schüler für das Fach begeistert werden?

14:30 Uhr Praxisforum 5: Einstieg in die Medienbildung

1) Der Medienentwicklungsplan Online | Matthias Rummel, LMZ
 
Mit dem Medienentwicklungsplan des Landesmedienzentrums soll Schulen der Einstieg in eine geplante Medienbildung im Unterricht erleichtert werden. Diesen Medienentwicklungsplan lernen Sie in diesem Forum in Grundzügen kennen, erhalten einen Überblick über die Features des „MEP-Online“ und auch Perspektiven für die Weiterentwicklung und den zukünftigen Einsatz der Medienentwicklungsplanung in Baden-Württemberg sollen angesprochen werden. Schließlich präsentieren wir Ihnen wie Ihre ersten Schritte aussehen könnten.
 
2) Erfahrungen einer Grundschule | Anke Leucht & Eleonora Kraft, Schillerschule Walldorf 

Frau Leucht wird über den Einstieg ihrer Schule in das Thema Medienbildung berichten. Es soll darum gehen, wie der Einstieg konkret verlaufen ist, wieso Medienbildung auch in der Grundschule wichtig ist, sowie um konkrete Unterrichtsbeispiele, die das Potenzial des Medieneinsatzes in der Grundschule besonders gut verdeutlichen.
 
3) Erfahrungen einer weiterführenden Schule | Valentin Schneider, Max-Planck-Gymnasium Karlsruhe

Herr Schneider vom Max-Planck-Gymnasium in Karlsruhe wird den Einstieg seiner Schule in die Medienbildung im Rahmen des Medienentwicklungsplans skizzieren. Er wird darauf eingehen, wie das Medienbildungskonzept der Schule entstanden ist, wie der Einstieg konkret verlief und auch Unterrichtsbeispiele zeigen, die verdeutlichen, wieso Medienbildung in der weiterführenden Schule unbedingt ihren Platz haben muss und dass die Umsetzung der Leitperspektive Medienbildung sehr einfach sein kann.
 
4) Medienentwicklungsplan nach Freiburger Modell | Eva Taraschewski & Mariela Castro Kohler, Stadt Freiburg
 
Die Schulen stehen vor der Herausforderung, die Medienbildung als übergreifende Leitperspektive des Bildungsplanes umzusetzen und die digitale Medienausstattung nach pädagogischer Zielsetzung sinnvoll auszuwählen und anzuwenden. Anstatt ihre Schulen einfach mit der Technik auszustatten, geht die Stadt Freiburg als Schulträger einen anderen Weg: Hier dient die Medienentwicklungsplanung dazu, die pädagogische Zielsetzung mit den technischen Voraussetzungen (Ausstattung, Vernetzung, Wartung) und den organisatorischen Notwendigkeiten (Finanzierung und Fortbildung) zu verbinden. Es geht also um die fachkompetenten Unterstützung und aktive Begleitung der Schulen im Medienentwicklungsplanungsprozess.

 

Neben der Vorstellung des Konzepts, welches auch auf andere Städte übertragbar ist, werden auch Erfahrungen aus der Praxis mit einfließen.

16:30 Uhr Gemeinsamer Abschluss

Schüler-Medienmentoren fassen den Tag zusammen.