Die Medienbeispiele wurden von den zuständigen Fachkommissionen der Medienbegutachtung gesichtet und für den schulischen Einsatz empfohlen.

Diese Medien erscheinen in der SESAM-Mediathek mit dem orangefarbenen Daumensymbol.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Titel an allen Medienzentren verfügbar sind.

SESAM-Mediathek

Medienbegutachtung

Medienzentren

Abakus – Fach Mathematik

XtockImages/iStock/Thinkstock

Liebe Leserinnen und Leser,


diese Medienliste ist veraltet und wird zum Ende des Schuljahres ausgeblendet.

Sie können gerne in unseren neuen Medien-Tipps stöbern. Hier haben wir, nach den Schularten sortiert, empfohlene Medien für Ihren Unterricht veröffentlicht.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern.

Viele Grüße Ihr LMZ

BNE Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

Sachrechnen – Der Ausflug

Ida und Jakob möchten mit ihren Eltern eine Wanderung zum Wildpark machen. Ihre Eltern überlassen die Planung des Ausflugs den beiden, haben ihnen aber ein paar Vorgaben gemacht, die sie bei der Planung mit einbeziehen sollen. Dafür tragen Ida und Jakob alle wichtigen Informationen zusammen und müssen nun mit Hilfe von Addition und Subtraktion so einige Rechenaufgaben lösen. Diese erstrecken sich auf die Bereiche Längen, Zeit, Geld und Gewicht: Die Gesamtstrecke von zu Hause bis zum Wildpark ist zu lang zum Wandern. Bis zu welchem Ort müssen sie mit dem Zug fahren, damit sie nur noch rund 5 km zu wandern haben?; Wann fährt der erste Zug, den sie nehmen können und wie lange dauert die Reise? Wann müssen sie den Rückweg antreten? Wie viel Zeit können sie im Wildpark verbringen?; Wie viel Geld wird der Ausflug kosten? Reichen 60,- Euro aus?; Wie viel wird der Rucksack mit den Lebensmitteln wiegen?.

Zusatzmaterial: Module „Lösungswege“; Arbeitsblatt mit Rechenaufgaben (PDF); Lösungsblatt (PDF).

Adressaten: A3-4)
Fächer: Mathematik

Didaktische Hinweise: Der Film greift auf Alltagserfahrungen der Kinder zurück und bietet einen für die Schüler nachvollziehbaren Anlass für die unterschiedlichen mathematischen Aufgabenstellungen. Dadurch wird die Vorstellungskraft der Kinder gefördert und der Zugang zu Sachaufgaben erleichtert. Die Rechenwege werden durch grafische Darstellungen verständlich präsentiert. Die Sequenzen sind einzeln anwählbar, was einen gezielten Einsatz im Mathematikunterricht zulässt.

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4
 

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Stochastik: Bernoulli-Prozesse

Zufallsversuche mit zwei möglichen Ausgängen nennt man Bernoulli-Prozesse. Man spricht beim Ergebnis von Erfolg und Misserfolg, Treffer und Niete oder Eins und Null. Im Film wird ein Münzwurf als Beispiel herangezogen. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Versuch ein bestimmtes Ergebnis herauskommt, beträgt immer die Zahl der Erfolgsfälle, hier also 1, durch die Zahl der möglichen Fälle, hier also 2. Bei mehrfachen Versuchen spricht man von der Bernoulli-Kette. Für die Berechnung der Wahrscheinlichkeit, dass bei einer n-stufigen Kette k Treffer erzielt werden, stellt der Film das Galton-Brett und seine grafische Entsprechung, das Baumdiagramm, vor. Er erklärt ihre Wirkungsweise und erläutert außerdem das Pascalsche Dreieck. Mit den dazugehörigen Rechenregeln lässt sich die Frage beantworten.

Adressaten: A(7-10)
Fächer: Mathematik

Didaktische Hinweise: Das Medium erklärt sehr anschaulich den Begriff des Bernoulli-Experimentes anhand des Galtonschen Brettes und Baumdiagrammen. Die Animationen sind einfach und überschaubar gehalten und unterstützen den Sprechertext. Das Pascale'sche Dreieck wird ebenfalls sehr verständlich erklärt. Zu verwendende Rechenregeln für mehrstufige Zufallsexperimente werden somit gut nachvollziehbar hergeleitet. Etwas ungünstig ist allerdings die alleinige Vorstellung eines Experiments mit der Wahrscheinlichkeit p=0,5.

Bildungsstandards: GY: BS8, BS10
 

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Stochastik: Statistische Erhebung

Um Daten für eine statistische Erhebung zu sammeln, kann man messen, zählen oder befragen – je nachdem, was man herausfinden möchte. Alle Messungen müssen auf dieselbe Art durchgeführt werden, und bei Umfragen muss es eine festgelegte Fragestellung geben, da sonst die Ergebnisse nicht vergleichbar sind. Man spricht hier von der Standardisierung. Es gibt sie für viele verschiedene Arten von Fragen. Durch die Standardisierung ist es möglich, die Ergebnisse in Diagrammen grafisch darzustellen. Allerdings ist es wichtig, die richtige Form von Diagramm für das Thema zu finden. Der Film stellt verschiedene Arten von Diagrammen vor und zeigt, wie passend oder unpassend sie zur Darstellung verschiedener Fragestellungen sind. Es wird gezeigt, dass das Ergebnis absichtlich manipulativ dargestellt werden kann.

Adressaten: A(5-6)
Fächer: Mathematik

Didaktische Hinweise: Im vorliegenden Film wird erläutert, wie Daten standardisiert erhoben werden und wie sie dargestellt werden können. Hierbei wird kurz auf verschiedene Diagrammtypen eingegangen und ihre Vor- und Nachteile kurz angesprochen. Obwohl bei den Diagrammen an den Achsen Einheiten und teilweise Pfeilspitzen fehlen, kann der Film zumindest als Einführung in das Thema Daten genutzt werden.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS10; RS: BS6; GY: BS6
 

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Stochastik: Zufall und Repräsentativität

Eine Wahlprognose basiert auf einer Stichprobe – man kann dafür ja nicht gut alle Wahlberechtigten im Vorfeld befragen. Die Stichprobe muss so ausgewählt werden, dass möglichst keine Fehler das Gesamtergebnis verzerren. Wie leicht das passieren kann, zeigt der Film anhand eines Beispiels aus der Schule. Eine repräsentative Stichprobe muss zufällig gewählt werden, damit weder Geschmack noch Willkür noch unbewusste Entscheidungen hineinspielen. Bei der Wahlprognose allerdings wird die Stichprobe wegen der sehr breit gefächerten Grundgesamtheit in mehrere Schichten zerlegt, aus denen dann die Zufallsstichproben genommen werden. Diese geschichtete Zufallsauswahl macht es wahrscheinlicher, dass das Ergebnis der Stichprobe repräsentativ ist.

Adressaten: A(5-13)
Fächer: Mathematik

Didaktische Hinweise: Der vorliegende Film behandelt die Notwendigkeit einer repräsentativen Stichprobe, um möglichst zuverlässig auf die Grundgesamtheit eines Zufallsexperimentes schließen zu können. Die nicht repräsentative Stichprobe einer Schulbefragung als Eingangsbeispiel wird in ihrer Problematik nachvollziehbar erläutert. Weitere sinnvolle Beispiele aus dem Alltag verdeutlichen das Problem der Repräsentativität weiter. Die Irrtumswahrscheinlichkeit wird jedoch nicht ausreichend erklärt. Der Film eignet sich als Einstieg in das Thema des Testens und zur Sensibilisierung für die Thematik.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS6, BS9, BS10; RS: BS6, BS8, BS10; GY: BS6, KS
 

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MB Medienbildung

 

Das große Rechnen (Lerntrix) – LABBÉ (Bergheim)

Online-URL/WebSite

Stand: 2014

Fächer: Mathematik

Didaktische Hinweise: Der Link bietet viele Übungsaufgaben zu den Grundrechenarten. Diese Aufgaben können vom Schüler am Rechner gelöst werden (mit Kontrollfunktion) oder ausgedruckt werden. Verschiedene Schwierigkeitsgrade ermöglichen differenziertes Arbeiten.

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS2, BS4
 

Link zur Website

VB Verbraucherbildung

 

Zins

Sebastian Wohlrab, Sascha und Eve sind auf der Suche nach einem Motorroller. Sascha wird fündig. Der Traumroller kostet aber 2750 Euro. Weil keiner der drei genug Geld hat, um den Roller sofort zu kaufen, suchen sie nach einem günstigen Kredit. In dieser Lektion wird die Zinsrechnung kennen gelernt. Zunächst wird gezeigt, was der Unterschied zur Prozentrechnung ist und was Zinsen überhaupt sind. Anschließend wird gezeigt, wie man Zinsen mit dem Dreisatz oder der Zinsformel berechnen kann. Wie man die Zinsformel umstellen kann, wird ebenfalls behandelt.

Adressaten: A(5-10)
Fächer: Mathematik

Didaktische Hinweise: Im Film wird anhand des Beispiels eines Rollerkaufs auf Kredit die Zinsrechnung erläutert. Dabei ist die Prozentrechnung bereits bekannt. Das Prinzip wird übertragen. Vorgestellt werden die Methoden Dreisatz und Zinsformel. Zwei verschiedene Angebote für den Kredit werden durch Rechnung verglichen. Die Rechenwege werden anschaulich animiert. Die Darsteller entscheiden sich für das eigentlich teurere Angebot, weil hier die gesamte Summe finanziert wird. Auf die Mehrkosten wird aber nicht eingegangen. Der Film eignet sich als Einstieg für die Zinsrechnung, wenn die Prozentrechnung bereits behandelt wurde.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS9, BS10; RS: BS8, BS10; GY: BS6, BS8
 

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