Die Medienbeispiele wurden von den zuständigen Fachkommissionen der Medienbegutachtung gesichtet und für den schulischen Einsatz empfohlen.

Diese Medien erscheinen in der SESAM-Mediathek mit dem orangefarbenen Daumensymbol.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Titel an allen Medienzentren verfügbar sind.

SESAM-Mediathek

Medienbegutachtung

Medienzentren

Eiffelturm in Paris

Design Pics/Thinkstock

BNE Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

Educativ: Oskar und die Dame in Rosa

Oskar ist zehn Jahre alt und Patient in einem Kinderkrankenhaus. Weder die Ärzte noch seine Eltern bringen es übers Herz, dem Jungen zu sagen, wie es wirklich um ihn steht. Nur die entwaffnend ehrliche Pizzabäckerin Rose nennt die Dinge beim Namen und holt Oskar so aus seiner Isolation. Sie ermuntert den kleinen Jungen, sich vorzustellen, dass jeder einzelne Tag so viel zählt wie zehn Jahre, und schlägt ihm vor, Briefe an Gott zu schreiben.

Zusatzmaterial: Making Of (de, fr); Interview mit dem Regisseur; Kurzfilm: Von guten Mächten; Infos zum Film und den Materialien; Methodische Tipps; 6 Infoblätter; 11 Arbeitsblätter; 28 Bilder; Medientipps; Themen A-Z; Audiodatei; Infoblatt (fr); 5 Arbeitsblätter (fr).

Adressaten: A(8-13)
Fächer: Französisch

Didaktische Hinweise: Der Spielfilm Oskar und die Dame in Rosa ist aufgrund der französischen und deutschen Tonspur, sowie der Möglichkeit, Untertitel in deutscher Sprache einblenden zu können, für den Französischunterricht ab der ausgehenden Mittelstufe gut geeignet und bietet sich insbesondere zum parallelen Einsatz mit der Lektüre des gleichnamigen Romans an. Die Romanvorlage wie auch ihre filmische Umsetzung rufen eindringlich dazu auf, Krankheit und Tod nicht zu tabuisieren und offen und ehrlich mit sterbenskranken Kindern umzugehen. Auf ungewöhnliche Art versucht er, dem Zuschauer die Angst vor Krankheit, Tod und Trauer zu nehmen. Insbesondere die immer wieder eingeblendeten Szenen von Mamie Rose als Catcherin gegen abwechselnde Partnerinnen, von denen eine skurriler ist als die andere, sorgen für Abwechslung und Humor, ohne aufgesetzt zu wirken oder dem Film seine Tragik zu nehmen. Das beigefügte Material (Arbeitsblätter zum Film und zu vertiefenden Themen – auch für das Fach Französisch) sind zwar recht anspruchsvoll, aber brauchbar.

Bildungsstandards: RS: BS8, BS10; GY: BS8, BS10, KS
 

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Mit offenen Karten: Frankophonie: Eine andere Globalisierung

Le dessous des cartes: Francophonie: L'autre mondialisation

Französisch wird in vielen Ländern der Welt gesprochen: in Europa, Afrika, Amerika und im Pazifik. Doch was ist eigentlich die Frankophonie? Geht es um eine gemeinsame Sprache, eine gemeinsame Identität oder um eine politische Institution? Der Film gibt Auskunft über die französische Form der Globalisierung.

Zusatzmaterial: Dossiers in deutsch und französisch (18 S.) (PDF); 12 Bilder.

Adressaten: A(10-13)
Fächer: Französisch

Didaktische Hinweise: Dieser kurze 11-minütige Vortrag, der in deutscher und französischer Sprache (wahlweise mit oder ohne Untertitel) betrachtet werden kann, eignet sich als Einführung oder Zusammenfassung des Themas im französischen Landeskundeunterricht und/oder im bilingualen Geographieunterricht. Der Text ist deutlich gesprochen und klar verständlich. Interessantes, anschauliches. immer wieder parallel zum Vortrag neu eingestelltes Kartenmaterial gibt einen guten Überblick über die Rolle des Französischen als Weltsprache. Allerdings wirkt der Vortrag etwas eintönig, was bei der kurzen Dauer nicht wirklich ins Gewicht fällt. Leider fehlt exemplarisches Filmmaterial, das einen Einblick in die Welt der ehemaligen französischen Kolonien geben könnte. Die PDF-Dossiers entsprechen im Wesentlichen dem Text des Vortrags und liefern das entsprechende Kartenmaterial dazu. Didaktisiertes Aufgabenmaterial (in französischer Sprache) fehlt.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Die Nonne

Das bürgerliche Mädchen Suzanne Simonin ist jung, hübsch und klug. Als es von ihrer Familie dazu gedrängt wird, das klösterliche Gelübde abzulegen, entdeckt sie ein lang gehütetes Geheimnis der Mutter, das fortan ihr Leben bestimmen wird: Suzanne kam unehelich zur Welt und soll für die Schuld der Mutter sühnen. Widerwillig beugt sich das Mädchen seinem Schicksal. Doch auch hinter Klostermauern bleibt Suzannes Hunger nach Freiheit und Selbstbestimmung ungebändigt und es beginnt ein langer, leidenschaftlicher Kampf gegen vorherrschende Konventionen und religiösen Fanatismus. Suzanne erfährt Heuchelei, Grausamkeit, Gewalt und Verführung. Um ihren Willen zu brechen, unterwirft Mutter Oberin Christine sie furchtbaren Erniedrigungen. Suzanne erreicht, dass sie in ein anderes Kloster verlegt wird, wo sie sich jedoch der obsessiven Zuneigung der Mutter Oberin von St. Eutrope ausgesetzt sieht.

Zusatzmaterial: Arbeitsmaterial online abrufbar.

Adressaten: A(10-13)
Fächer: Französisch

Didaktische Hinweise: Dieser Film, der wahlweise in deutscher oder französischer Sprache betrachtet werden kann – Untertitel in deutscher Sprache können eingeblendet werden – ist nicht nur in ästhetischer Hinsicht gelungen. Er ist gut verständlich und eignet sich für den Französischunterricht ab der ausgehenden Mittelstufe. Im Bereich der Landeskunde kann der Film insbesondere zu einem besseren Verständnis der französischen Revolution und des Laizismus in Frankreich beitragen, eignet sich aber darüber hinaus ganz allgemein zur Persönlichkeitsbildung junger Erwachsener – cf. Freiheit, Selbstbestimmung –, insbesondere junger Frauen. Gut konzipierte und anschaulich gestaltete Arbeitsmaterialien finden sich – allerdings leider nur in deutscher Sprache – im beiliegenden Booklet und sind auch online abrufbar.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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BTV Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt

 

Wir sind so verhasst

Im Jahre 1950 trifft ein deutscher Journalist in Paris eine Französin wieder, mit der er während der Besatzungszeit ein Verhältnis hatte, und aus dem ein Sohn hervorging, von dem er bislang nichts wusste. Sie lassen ihre Liebe neu auferstehen, doch auch fünf Jahre nach Kriegsende scheinen die Ressentiments, die man ihrer Beziehung entgegenbringt, unüberwindlich. Auch ein Besuch beim Vater des Mannes in Stuttgart ist von Vorurteilen und überholten Feindbildern überschattet.

Zusatzmaterial: Booklet (PDF).

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Französisch

Didaktische Hinweise: Dieser gut verständliche Film (die Sprachen Deutsch und Französisch sind frei wählbar, Untertitel fehlen leider) lässt sich bereits ab Ende der Mittelstufe einsetzen. Die politische Ebene (Gründung der Montanunion Kohle und Stahl, die langfristig zur EU führen wird) und die persönliche Ebene (das Verhältnis zwischen Jürgen und Marie sowie ihrem familiären Umfeld wechseln sich ständig ab, sind aber eng ineinander verwoben). Neben geschichtlichen und sozialen Inhalten vermittelt dieser Film durch die persönliche Geschichte von Jürgen und Marie sehr anschaulich die Stimmung der 50er Jahre und die schwierige Wiederannäherung Deutschlands und Frankreichs. Das im pdf-Format herunterladbare Booklet bietet (leider nur in deutscher Sprache) neben einer allgemeinen Zusammenfassung sowie einer Kurz-Zusammenfassung der einzelnen Szenen methodische Anregungen für den Filmeinsatz sowie einen geschichtlichen Überblick der deutsch-französischen Beziehungen zwischen 1870 und den Entstehungsjahren der Montanunion.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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La vie devant soi

Der 14-jährige Momo ist Muslim und lebt im armen Pariser Stadtteil Belleville. Gemeinsam mit anderen Kindern wächst er bei einer Pflegemutter auf: Madame Rosa ist Jüdin, hat Auschwitz überlebt und zieht in Paris Kinder auf, deren Eltern dazu nicht in der Lage sind. Momo schlägt sich in seiner multikulturell geprägten Lebenswelt so gut durch, wie er kann. Als sich Madame Rosas Gesundheitszustand dramatisch verschlechtert, begleitet Momo sie in ihren letzten Tagen.

Zusatzmaterial: Dossier; Vorbemerkungen zur deutschsprachigen Version des Filmes; Didaktisch-methodischer Kommentar; 7 Arbeitsblätter.

Adressaten: A(9-10)
Fächer: Französisch

Didaktische Hinweise: Diese Neuverfilmung aus dem Jahr 2010 ist gut geeignet für den Einsatz im Französischunterricht vor allem in der Mittelstufe. Der Betrachter kann zwischen der deutschen und französischen Tonspur wählen. Auch können Untertitel in französischer Sprache eingeblendet werden, so dass keine sprachlichen Probleme auftauchen dürften. Das zur Verfügung stehende didaktische Dossier ist ansprechend gestaltet und enthält Arbeitsblätter, die zum Teil in deutscher, zum Teil in französischer Sprache gehalten sind. Die französischsprachigen Arbeitsblätter setzen teilweise eine begleitende Lektüre des gleichnamigen französischen Romans „La vie devant soi“ von Romain Gary voraus, gehen auf einzelne Filmsequenzen ein und führen so zu einem guten Verständnis und Gesamtüberblick. Dieser Film könnte als Ergänzung und Vergleich zum Buch und Film „Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran“ von Eric Immanuel Schmitt betrachtet werden, dem Plagiatsvorwürfe in Bezug auf das Buch von Romain Gary gemacht wurden. „M. Ibrahim“ (Film und Buch) richtet sich allerdings eher an ältere Jugendliche, während im Film „La vie devant soi“ 10- bis 14-jährige Kinder mitspielen, was den Einsatz in der Oberstufe weniger geeignet erscheinen lässt.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10
 

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Die Piroge

Eine Gruppe afrikanischer Flüchtlinge versucht, mit einem einfachen Fischerboot die Kanarischen Inseln zu erreichen. Als Kapitän soll Baye Laye die Verantwortung für 30 Männer übernehmen, darunter auch sein Bruder, der hofft, in Europa Karriere als Musiker zu machen. Die Gruppe, die sich in der Enge des Bootes zusammenfindet, ist bunt gemischt. Männer verschiedener Ethnien, die nicht die gleiche Sprache sprechen und zum Teil noch nie das Meer gesehen haben, treffen dort aufeinander. Als blinder Passagier bringt eine Frau Unruhe unter die Reisenden.

Adressaten: A(10-13)
Fächer: Französisch, Ethik, Ev. Religionslehre, Kath. Religionslehre

Didaktische Hinweise Französisch: Dieser sehr spannende Film eignet sich dank der einblendbaren Untertitel durchaus für den Einsatz im Französischunterricht in der Kursstufe bzw. für den bilingualen oder fächerübergreifenden Unterricht im Bereich Ethik und Religion. Der Film beleuchtet im Rahmen des Themas „Immigration“ die traurige Realität und enttäuschten Hoffnungen der afrikanischen Flüchtlinge, die ihr Leben und all ihr Hab und Gut aufs Spiel setzen – in der Hoffnung, dass sie in der EU ein besseres menschenwürdiges Leben führen können. Gleichzeitig spricht der Film ähnlich wie die Dramen Jean-Paul Sartres in einem fast kammerspielartigen Ambiente existentielle Fragen an.
Ohne die Untertitel, die wahlweise in deutscher Sprache (durchgängig) oder in französischer Sprache zur Verfügung stehen (allerdings nur für die Passagen, welche in einer anderen Sprache als Französisch gesprochen werden, z. B. in einer afrikanischen Stammessprache) wäre das mit starkem afrikanischen Akzent gesprochene Französisch teilweise fast nicht zu verstehen.
Das beiliegende Booklet (leider nur in deutscher Sprache) bietet neben einer Zusammenfassung der Handlung eine Kurzinterpretation dieses Films sowie Diskussionsfragen für den Unterricht und einige weiterführende Links, die allerdings fast nur auf deutschsprachige Homepages verweisen.

Bildungsstandards: GY: KS

Didaktische Hinweise Ev. Religionslehre: Der Film beleuchtet im Rahmen des Themas „Immigration“ die traurige Realität und enttäuschten Hoffnungen der afrikanischen Flüchtlinge, die ihr Leben und all ihr Hab und Gut aufs Spiel setzen – in der Hoffnung, dass sie in der EU ein besseres menschenwürdiges Leben führen können. Hierbei ist die Betroffenenperspektive bei der drängenden Herausforderung globaler Ungerechtigkeit zwischen Nord und Süd filmisch eindringlich umgesetzt, auch Motive der biblischen Jona-Geschichte klingen an.

Bildungsstandards: GY: KS

Didaktische Hinweise Ethik, Kath. Religionslehre: Der preisgekrönte Spielfilm (Original mit Untertiteln) entfaltet von Beginn an eine starke Wirkung: einerseits durch die ausdrucksstarke Filmsprache (viele Großaufnahmen, lange Einstellungen, Reduktion der Tonspur) und andererseits durch die kammerspielartige Dramaturgie, die den Zuschauer tief in die existenzielle Situation und in die Emotionen der Bootsinsassen hineinzieht. Er stellt für den Zuschauer eine Herausforderung dar, da er ihm kaum Möglichkeit lässt, sich der dichten Atmosphäre zu entziehen, indem er auf jegliche Effekthascherei verzichtet und so größtmögliche Authentizität herzustellen vermag. Neben dem zentralen Thema „globale Ungerechtigkeit“ und der Frage nach der europäischen Verantwortung in der Flüchtlingspolitik werden über die Protagonisten mehrere allgemeinmenschliche Themen entfaltet, wie zum Beispiel Schuld und Verantwortung, Hoffnung und Scheitern, die Frage nach einem besseren Leben. Der Film, dem eine Broschüre mit Informationen über den Regisseur, einer Filmanalyse und einigen filmerschließenden Fragen beigefügt ist, kann im Ethikunterricht ab Klasse 10 eingesetzt werden.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Educativ: Monsieur Claude und seine Töchter

Ein konservatives Ehepaar wünscht sich für die jüngste Tochter sehnlichst einen Katholiken als Mann, nachdem bereits seine drei andern Töchter Männer mit Migrationshintergrund bzw. unterschiedlicher Religion geheiratet haben. Dies Mann bekommt es denn auch, allerdings stammt er aus der Elfenbeinküste und bringt zur Hochzeit seinen afrikanischen Clan mit. Der Familienfrieden droht an den Multikulti-Zumutungen zu zerbrechen.

Zusatzmaterial: Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Infomaterialien; 5 Infoblätter; 6 Arbeitsblätter in französischer Sprache; 7 Arbeitsblätter in deutscher Sprache; 10 Bilder; Making Of; Stichwortverzeichnis; Medientipps; Internet-Links.

Adressaten: A(11-13)

Didaktische Hinweise: Dieser erfolgreiche, humorvolle und gut verständliche Film eignet sich dank der einblendbaren Untertitel in deutscher Sprache gut für den Französischunterricht ab der ausgehenden Mittelstufe, – nicht nur um Spaß und Unterhaltung in den Unterricht zu bringen, sondern auch zur Thematisierung von Klischees, zum Aufbau eines interkulturellen Bewusstseins und zur Überwindung von Rassismus. Er wäre auch ein genialer Einstieg in das Thema „Weltreligionen“ z. B. im fächerübergreifenden Unterricht mit Ethik oder Religionslehre. Im Begleitmaterial finden sich allgemeine Informationen zum Film sowie nach Fächern geordnete Arbeitsblätter. Die Arbeitsblätter für das Fach Französisch sind durchaus ansprechend konzipiert und gestaltet, sind vom Niveau her allerdings nicht mit den Arbeitsblättern in deutscher Sprache vergleichbar.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Gabrielle

Eine Frau und ein Mann, beide geistig behindert, lernen sich bei Konzertproben in einem Chor kennen und lieben. Die 22-Jährige wohnt in einem Zentrum für Behinderte, ihr etwas älterer Freund bei seiner Mutter. Ihre Liebe und Sexualität stoßen auf Widerstände: Während bei ihr der Wunsch nach Selbstständigkeit erwacht, gibt er den Einwänden seiner Mutter nach.

Zusatzmaterial: Dokumentation „Ich heiße Gabrielle“; Begleitheft des Films. Printmaterial: Filmbesprechung; Interview mit Wilfried Wagner-Stolp; Hintergrund; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Arbeitsblatt mit 5 Aufgaben; Glossar.

Adressaten: A(10-13)
Fächer: Französisch

Didaktische Hinweise: Dieser Film, der in deutscher und französischer Sprache – mit einblendbaren deutschen Untertiteln – betrachtet werden kann, ist gut verständlich und eignet sich für den Französischunterricht ab der ausgehenden Mittelstufe. Er kann einen Beitrag im Bereich der Inklusion leisten und zu einem besseren Verständnis und einer gewissen Enttabuisierung der Lebenssituation behinderter junger Menschen beitragen, die ganz normale Bedürfnisse haben wie andere Menschen. Aufgrund der anspruchsvollen Thematik bietet sich eine fächerübergreifende Erarbeitung des Films (Französischunterricht in Zusammenarbeit mit Ethik- und Religionsunterricht, Deutschunterricht, ...) an.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Mit ganzer Kraft

Der 17-jährige Julien, sitzt im Rollstuhl, träumt davon, mit seinem Vater am Ironman-Triathlon in Nizza teilzunehmen. Es geht dabei nicht nur um ihn, sondern auch um seine Eltern, den arbeitslosen Vater und die ausgepowerte Mutter. Gegen alle Widerstände hält der Junge an seinem Vorhaben fest.

Zusatzmaterial: Making Of (ca. 23 min); pädagogisches Begleitmaterial.

Adressaten: A(6-13)
Fächer: Französisch

Didaktische Hinweise: Dieser in Frankreich spielende, gut verständliche Film in deutscher und französischer Sprache eignet sich (dank der Untertitel in deutscher Sprache) gut für den Französischunterricht ab Klasse 6 bzw. für den bilingualen oder fächerübergreifenden Unterricht zum Thema „Inklusion“ – z. B. in Kooperation mit den Fächern Religion oder Ethik – nicht nur in Inklusionsklassen. Der Untertitel des Films („Hürden gibt es nur im Kopf“) suggeriert, dass mit entsprechendem Willen und großer Ausdauer fast alles möglich ist. Das pädagogische Begleitmaterial liefert interessante und brauchbare Arbeitsblätter und Hintergrundinformationen, allerdings nur in deutscher Sprache.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS9, BS10; RS: BS6, BS8, BS10; GY: BS6, BS8; BS10, KS
 

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Ein Sommer in der Provence

Da sich die Eltern kurz vor den großen Ferien getrennt haben, müssen Léa, Adrien und ihr kleiner gehörloser Bruder Théo den Sommer bei ihrem brummigen Großvater in der Provence verbringen – weit weg vom lebendigen Paris. Während die Großmutter sie liebevoll umsorgt, hält der Großvater sie für unerzogene Störenfriede. Nur langsam nähern sich die Generationen einander an, machen neue Erfahrungen, akzeptieren ihre Unterschiedlichkeit und finden sich am versöhnenden Ende als Familie.

Zusatzmaterial: Making of.

Adressaten: A(6-10)
Fächer: Französisch

Didaktische Hinweise: Dieser gut verständliche Film (wahlweise mit deutschen Untertiteln) eignet sich insbesondere für den Französischunterricht der ausgehenden Unter- und Mittelstufe. Das französische Alltagsleben in der Provence, Land und Leute werden anhand dieses Familiendramas auf charmante und amüsante Art und Weise vermittelt.

Bildungsstandards: RS: BS6, BS8, BS10; GY: BS6, BS8, BS10
 

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