Die Medienbeispiele wurden von den zuständigen Fachkommissionen der Medienbegutachtung gesichtet und für den schulischen Einsatz empfohlen.

Diese Medien erscheinen in der SESAM-Mediathek mit dem orangefarbenen Daumensymbol.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Titel an allen Medienzentren verfügbar sind.

SESAM-Mediathek

Medienbegutachtung

Medienzentren

Hände vor blauem Himmel

Wavebreakmedia Ltd/Wavebreak Media/Thinkstock

Liebe Leserinnen und Leser,


diese Medienliste ist veraltet und wird zum Ende des Schuljahres ausgeblendet.

Sie können gerne in unseren neuen Medien-Tipps stöbern. Hier haben wir, nach den Schularten sortiert, empfohlene Medien für Ihren Unterricht veröffentlicht.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern.

Viele Grüße Ihr LMZ

BNE Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

Der ökologische Fußabdruck

Die Menschen brauchen die Natur und ihre Ressourcen. Aber ist ihnen auch bewusst, wie viel Fläche der Natur sie nutzen und wie viel ihnen tatsächlich zur Verfügung steht? Dieser Frage geht der ökologische Fußabdruck auf den Grund. Es wird der Umfang und die Auswirkungen des menschlichen Einflusses auf die biotischen Ressourcen der Umwelt im regionalen und globalen Kontext gezeigt und setzt sich mit dem Konzept der Nachhaltigkeit auseinander.

Zusatzmaterial: 2 Grafiken; 3 Karten; 6 Arbeitsblätter (PDF/Word) teilweise in Schüler- und Lehrerfassung; 2 Interaktionen; Vorschlag zur Unterrichtsplanung (5 S.); Filmkommentar/Filmtext; Begleitheft; Internet-Links.

Adressaten: A(5-13)
Fächer: Fächerverbund Materie-Natur-Technik, Fächerverbund Naturwissenschaftliches Arbeiten, Biologie

Didaktische Hinweise: Das Medium veranschaulicht gelungen den Einfluss menschlichen Handelns auf die Umwelt. Die nützlichen Begleitmaterialien sind gut auf den Film abgestimmt und runden das Medienangebot ab. Das Medium bietet sich für den Einsatz in der Sekundarstufe 1, vor allem unter einem fächerübergreifenden Ansatz, an.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS10; RS: BS8; GY: BS10
 

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Sterbehilfe

Die Frage nach einem menschenwürdigen Sterben stellt sich zwar nicht erst seit jüngster Zeit, verschärft sich aber durch die Möglichkeiten der modernen Intensivmedizin. Diese Produktion setzt sich diskursiv mit der Problematik auseinander und regt die Jugendlichen an, sich ein differenziertes Bild davon zu machen. Der zugrunde liegende Film behandelt das Thema „Sterbehilfe“ am Beispiel einer Frau, deren Krankheit als tödlich diagnostiziert wurde. Sie hat sich deshalb entschlossen, von der Möglichkeit eines begleiteten Suizids Gebrauch zu machen, wie er von Organisationen in der Schweiz angeboten wird. Der Gang der Überlegungen, die diese Frau anstellt und konsequent bis zur Ausführung durchsetzt, wechselt sich im Film mit Interview-Blöcken ab, in denen Befürworter und Gegner organisierter Sterbehilfe zu einzelnen Aspekten der Problematik Stellung beziehen.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter (PDF/Word); 4 Texte (Programmstruktur, Filmtext, Sachinformationen, Knotenpunkte der ethischen Diskussion); weiterführende Informationen; Begleitheft.

Adressaten: A(10-13)
Fächer: Ev. Religionslehre, Kath. Religionslehre

Didaktische Hinweise: Die durch Schauspielszenen erweiterte Dokumentation bietet in den Interviewsequenzen die Bandbreite der gängigen Argumente der Sterbehilfe-Debatte. Die Schülerinnen und Schüler werden bei ihrer Voreinstellung abgeholt: Die berührenden (leicht suggestiven) Spielszenen öffnen sie wahrscheinlich für eine überdachte Haltung zur Sterbehilfe. Die Argumente aus den Interviews ergänzen ihren Diskussionshorizont: Neben Vertretern der christlichen Kirchen, Palliativmedizinern und Juristen kommen hier auch Vertreter der Schweizer Freitod-Organisationen zu Wort. Das Arbeitsmaterial bietet maximale Unterstützung zur Erarbeitung und Vertiefung.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS10; RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Schaltet mich ab!

Seit 2009 ist der niedergeschriebene letzte Wille in der Patientenverfügung rechtsgültig. Auch wenn Ärzte anders entscheiden wollten, sie müssen dem Patientenwillen folgen, sonst machen sie sich der Körperverletzung strafbar. Der Film begleitet die Ärzte in einem Krankenhaus: Was im neuen Gesetzestext einfach klingt, wird im Krankenhausalltag zum Dilemma, da viele Patientenverfügungen ungültig sind. Garantiert das neue Gesetz nun den Patientenwillen? Oder bringt es neue Konflikte in die Krankenzimmer?

Zusatzmaterial: Arbeitsmaterialien (PDF); Arbeitsmaterial online abrufbar.

Adressaten: A(10-13)
Fächer: Ethik, Ev. Religionslehre, Kath. Religionslehre

Didaktische Hinweise: Die gut gemachte Dokumentation zeigt aus ärztlicher Perspektive die Folgen der gesetzlichen Neuregelung bei der Patientenverfügung. Sie richtet sich aber vor allem an ein erwachsenes Publikum: Interessierte Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 können durchaus wichtige Informationen aus diesem Film gewinnen und die ethischen Fragestellungen erfassen, werden aber auch mit einer großen Emotionalität konfrontiert, weil sie sowohl das Leiden der Patienten als auch das Ringen um die richtige Entscheidung der Ärzte und Pfleger in der geriatrischen Abteilung miterleben. Das Material bietet eine detaillierte Filmübersicht mit Time-Code, Inhaltsangaben und ethisch-relevanten Aspekten. eher auf außerschulische Kontexte ausgerichtet.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Notausgang

Im Januar 2014 starb das Ehepaar K. gemeinsam durch einen ärztlich unterstützten Suizid in der Schweiz. Der Film begleitet das Ehepaar in dieser selbstbestimmten Entscheidung bis in den Tod. Neben der Suizidbegleitung des Ehepaars K., zu der auch die helfende Ärztin Dr. Erika Preisig befragt wird, lässt der Film auch andere Sterbewillige mit schweren, chronischen lebensverkürzenden Erkrankungen zu Wort kommen. Im Interview beschreibt der Münchener Rechtsanwalt Wolfgang Putz die rechtliche Lage zur Sterbehilfe in Deutschland. Mehrere deutsche Sterbehelfer werden nach ihren Motivationen und Erfahrungen befragt. So versucht der Film den gesellschaftlichen und politischen Diskurs in Deutschland über Sterbehilfe und insbesondere den ärztlich assistierten Suizid über den Blickwinkel der tatsächlich Betroffenen, d. h. den hilfesuchenden, leidenden Patienten und den Sterbehelfern, zu unterstützen und Aufklärung hierüber zu leisten.

Zusatzmaterial: 9 Interviews (ca. 131 min).

Adressaten: A(10-13)
Fächer: Ethik, Kath. Religionslehre

Didaktische Hinweise: Das sehr umfangreiche Medium plädiert klar für den begleiteten Suizid und hebt dabei die Bedeutung eines selbstbestimmten, schmerzfreien und würdevollen Sterbens hervor. Das Ehepaar Kassler beeindruckt und irritiert gleichermaßen durch die große Rationalität, mit der es über die eigene Entscheidung spricht, und durch die Offenheit, mit der es den Zuschauer an der Vorbereitung des eigenen Sterbens und an der Durchführung des begleiteten Suizids selbst teilhaben lässt. Ob diese Szene für eine Schulklasse geeignet ist, muss die Lehrkraft selbst entscheiden. Bereichernd sind die Interviewsequenzen mit der Palliativmedizinerin und Sterbehelferin Dr. Erika Preisig, die sehr klar ihren Einstellungswandel reflektiert und die Situation der Sterbehilfe in der Schweiz darlegt. Das Bonus-Material beinhaltet die ungeschnittenen Einzelinterviews aus dem Hauptfilm sowie weitere Interviews. Die Dokumentation ist demzufolge trotz ihrer Einseitigkeit und ihrer Länge im Ethikunterricht ab Bildungsstandard 10 einsetzbar, da aufgrund der guten Kapiteleinteilung gezielt einzelne Interviewsequenzen als Diskussionsgrundlage, aber auch zur Vermittlung von Hintergrundinformationen (z.B. zur Finanzierung von Sterbehilfe) gezeigt werden können.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Organspende

Für die einen ist es der Gipfel der Nächstenliebe, für die anderen ein Eingriff in die Würde des Sterbenden. Auf Grund der Skandale um die Manipulation bei der Organvergabe ist die Bereitschaft zur Organspende zurückgegangen und die Bedenken diesbezüglich gestiegen. Dabei wird häufig übersehen, dass Organspende auch Leben rettet.

Zusatzmaterial: Grafiken; 8 Arbeitsblätter (PDF/Word); 7 Texte; Filmkommentar/Filmtext.

Adressaten: A(10-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Lehrfilm kombiniert Spielszenen einer Jugendtheatergruppe, die den Entscheidungsprozess von Angehörigen inszenieren, mit Interviews mit Transplantationsärzten und einer Pflegewissenschaftlerin, die selbst als OP-Schwester viele Organentnahmen begleitet hat. Dabei werden die häufigsten Fragen beantwortet und die Zweifel aus persönlicher wie aus ethischer Sicht formuliert. Zusammen mit dem reichhaltigen, gut strukturierten und informativen Arbeitsmaterial ist das Medium eine gute Grundlage für eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik ab Klasse 10.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Filme zum Wegwerfen

Die neun Filme greifen verschiedene Aspekte der Thematik von Entsorgung und Wiederverwertung auf. Sie greifen aber nicht nur Probleme auf, sondern zeigen auch Alternativen. So wird auf einen im Grunde verantwortungslosen Umgang mit verschiedenen Gütern des Alltags wie Essen, Kleidung oder Elektronik aufmerksam gemacht. Gezeigt werden Menschen, die bewusst konsumieren, was andere wegwerfen, oder ihr Überleben mit dem Sammeln von Müll sichern müssen. Es werden verschiedene Initiativen vorgestellt, wie Abfall wieder verwertet werden kann.

Zusatzmaterial: 2 Animationen; Arbeitsblätter (PDF); Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Adressaten: A(8-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Das Medium vereint gute und aktuelle Filme zur brisanten Müllproblematik und eignet sich sehr gut für den Einsatz im Unterricht ab Bildungsstandard 8 zu Themen wie Nachhaltigkeit, Ökologie, Gerechtigkeit, Menschenwürde, Verantwortung. Für jeden Film gibt es Begleitmaterial, das die wesentlichen Fakten zusammenfasst und durch weiteres Hintergrundwissen ergänzt. Die Unterrichtsvorschläge bieten vielfältige Anregungen zu jedem Film. Wie zerstören wir die Welt – Müll: Der satirische Animationsfilm kann gut als Impulsmedium verwendet werden, da er auf amüsante Weise die bedrohlichen Ausmaße der Müllproblematik augenfällig macht. The Story of Bottled Water – In schnell animierten Strichzeichnungen werden die ökonomischen Mechanismen gezeigt, mit denen Bedürfnisse kreiert, ein Markt geschaffen, Gewinne maximiert und Natur zerstört wird, so dass wenige profitieren und viele Menschen leiden. Die Animationen wird sehr schnell von einer Moderatorin auf Englisch erläutert. Die Synchronstimme ist deutlich jünger als die sichtbare Sprecherin und versucht mit der Sprechgeschwindigkeit mitzuhalten, so dass viele Zusammenhänge in Dichte und Geschwindigkeit für Schülerinnen und Schüler nur schwer zu erfassen sind. Marlen, la cartonera – Die Dokumentation ermöglicht es dem Zuschauer, einen Tag im Leben der achtjährigen Müllsammlerin Marlen mitzuerleben. Dabei streben die Filmemacher durch Kameraführung (z.T. filmt Marlen selbst mit einer kleinen Digicam), Perspektive, Schnitt, Licht und den Verzicht auf Kommentare größtmögliche Unmittelbarkeit und Authentizität zu erreichen. Dies kann das große Plus dieses Films sein, da er ohne informierenden und bewertenden Kommentar das Gefühl einer großen Ungerechtigkeit generiert. Es besteht allerdings auch die Gefahr, dass die Schülerinnen und Schüler durch die fremde Filmästhetik überfordert sind und sich von der gezeigten Problematik abwenden. Mitumba – Second Hand Kleider auf Reisen: Die Dokumentation ist im Unterricht gut einsetzbar, da sie in für Schüler gut verständlicher und anschaulicher Weise über den weitverzweigten Handel mit Altkleidern informiert. Dabei werden wertneutral die Chancen und die Risiken, die dieser Markt für die Entwicklungsländer birgt, gezeigt. Essen im Eimer – Der Dokumentarfilm vom Regisseur des Kinofilms „Taste the Waste“ stellt auch hier faktenreich und aufwühlend zugleich den Wahnsinn der Lebensmittelverschwendung in der westlichen Gesellschaft dar. Der Film eignet sich sehr gut für den Einsatz im Unterricht. Im Begleitmaterial sind die wesentlichen Fakten zusammengefasst und durch weiteres Hintergrundwissen ergänzt. Die Unterrichtsvorschläge können als Anregung dienen. Trash is Cash – Jugendliche aus den Slums in Kenia zeigen in dieser von ihnen gedrehten Dokumentation wie sie mit großem Willen, viel Engagement und Kreativität ihre Lebenssituation aktiv gestalten und so aus Trash Cash machen. Beeindruckend ist dabei vor allem das große Selbstbewusstsein der Jugendlichen und der ökologische und soziale Antrieb ihrer unterschiedlichen Initiativen. Im Begleitmaterial sind die wesentlichen Fakten zusammengefasst und durch weiteres Hintergrundwissen ergänzt. Die Unterrichtsvorschläge können als Anregung dienen. Der digitale Friedhof – Diese Dokumentation über den von uns verantworteten Mülltourismus kann Schülerinnen und Schülern ab Bildungsstandard 10 für den Zusammenhang zwischen unserem Konsumverhalten und dem Leiden von Menschen, vor allem Kindern und Jugendlichen, in Entwicklungsländern sensibilisieren. Die ungeschminkt gezeigte Ausbeutung der Menschen und die Zerstörung ihres Lebensraums wühlen den Zuschauer auf. Plastic world – Die Dokumentation ist leider für einen Einsatz im Unterricht nicht geeignet, da sie eine inhaltliche Stringenz vermissen lässt und die Schülerinnen und Schüler mit einer Vielzahl verschiedenster Informationen überhäuft. Dabei verbindet sie Sequenzen über die Gefahren des Plastikmülls und die Grenzen des Recyclings mit Beispielen von gelungenen Recyclingprojekten aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt, in denen viel Kreativität und Manpower eingesetzt wird, um lediglich 5% des gigantischen Müllbergs zu verwerten. Diese Diskrepanz erzeugt beim Zuschauer ein starkes Gefühl der Ratlosigkeit. Insel der Blumen – Die Ironie dieser Satire zum Thema (Verteilungs)Gerechtigkeit ist sehr plakativ und eingängig. Allerdings macht die Geschwindigkeit, mit der ökonomische, ökologische, soziale und ethische Fakten verknüpft werden, so dass frappierende und schockierende Zusammenhänge entstehen, den Film in der Rezeption sehr anspruchsvoll. Er kann in der Kursstufe als provokativer Impuls für eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Freiheit und Gerechtigkeit eingesetzt werden.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8, BS10, KS
 

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Mut zum Leben

Als Überlebende von Auschwitz waren Esther Bejarano, Yehuda Bacon, Éva Pusztai und Greta Klingsberg einem der schwersten Angriffe auf die Menschlichkeit in der Geschichte der Zivilisation ausgesetzt. Wie gelang es ihnen, diesen Angriff als Mensch zu überstehen? Was gab ihnen die Kraft zum Leben, Überleben und Weiterleben? Gezeigt werden vier außergewöhnliche Menschen von beeindruckendem Lebensmut, unzerstörter Hoffnung und tiefer Mitmenschlichkeit. In ihren Erfahrungen verdichten sich grundlegende Erfahrungen des Menschseins: Was können die Überlebenden von Auschwitz lehren über die Widerstandskraft des Menschen und die unzerstörbare Würde des Menschseins?

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Dokumentarfilm stellt vier beeindruckende Menschen vor, die in Auschwitz größtmögliches Leid und Unmenschlichkeit erfahren haben und die dem Zuschauer als kraftvolle, strahlende, lebensbejahende Senioren entgegentreten. Durch ihre Erzählungen und Reflexionen werden Schülerinnen und Schüler dazu angeregt, darüber nachzudenken, was sinnerfülltes Leben und was Menschsein (auch für sie selbst) sein kann. Die Dokumentation konzentriert sich ganz auf die Persönlichkeiten und ihre Gedanken, die nur durch wenige Bilder visualisiert werden, so dass es für Schülerinnen und Schüler nicht immer leicht sein wird, sich über die gesamte Länge des Films zu konzentrieren. Die Kapiteleinteilung ermöglicht lediglich einen kleinschrittigeren Einstieg in den Film. Biografische Zusatzinformationen finden sich auf der Homepage zum Film, ansonsten liegt kein Material vor.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Künstliches Leben

Der Evolutionsbiologe Adam Rutherford trifft Wissenschaftler, die Leben im Labor erschaffen. Im Mai 2010 verkündeten Wissenschaftler zum ersten Mal künstliches Leben erschaffen zu haben. Ein Team um Craig Venter präsentierte eine selbst-vermehrende Bakterienart, deren DNA auf einem Computer entworfen und künstlich zusammengesetzt wurde. Der Evolutionsbiologe Adam Rutherford untersucht die Welt der synthetischen Biologie. Er trifft eine neu geschaffene Kreatur, die Spinnenziege. Sie ist ein Mischwesen aus Ziege und Spinne, deren Milch zur Gewinnung künstlicher Spinnenfäden genutzt werden kann. Sie ist Teil eines neuen Forschungszweigs, der synthetischen Biologie, die ein radikales Ziel verfolgt: Die Zerlegung der Natur in ihre Einzelteile, aus denen wir sie nach eigenen Vorstellungen wieder zusammensetzen können. Diese Technologie wird bereits zur Herstellung von Biodiesel als Treibstoff für Autos genutzt. Andere Forscher überlegen, wie wir eines Tages menschliche Emotionen kontrollieren könnten, indem wir „biologische Maschinen“ ins Gehirn senden.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Die BBC-Dokumentation führt den Zuschauer in die Welt der synthetischen Biologie, die durch die Kombination von einzelnen Biobausteinen neue biologische Systeme kreiert oder bestehende umprogrammiert. Dabei wird der Zuschauer stark vom smarten Moderator Dr. Adam Rutherford gelenkt, der uns als Biologie mit einem zum Teil etwas aufdringlich zur Schau gestellten ungläubigen Staunen, durch diese neue Welt führt. Die Befürchtungen oder ethischen Fragestellungen werden dabei zwar immer wieder angerissen, kommen aber insgesamt etwas zu kurz. So wird der einzige Vertreter einer kritischen Position doch übertönt von den Wissenschaftlern, die begeistert ihre Forschungsergebnisse und deren (meist) noch hypothetischen Nutzen vorführen. Die manchmal allzu schönen Bilder der auch musikalisch sehr emotionalen Inszenierung führen dazu, dass ein komplexes wissenschaftliches Thema zwar in leicht konsumierbarer Form dargeboten wird, dessen vertiefende Durchdringung muss dann aber im Unterricht geleistet werden. Dazu bietet das Medium keine Materialien.

Bildungsstandards: GY: KS
 

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Der Traum vom perfekten Kind

Ein perfektes Kind, mit nur wenigen, einfachen Tests während der Schwangerschaft – das ist die Verheißung der neuesten gentechnischen Verfahren. Diese werden das Kinderkriegen von Grund auf verändern. Kürzlich gelang bereits der komplette Gen-Check des ungeborenen Kindes – am Anfang der Schwangerschaft, aus einer einfachen Blutprobe der werdenden Mutter, ohne das Kind durch einen Eingriff zu gefährden. Der Film zeigt, wie diese neue Technologie die Gesellschaft verändern wird und vor welchen schwierigen Entscheidungen werdende Eltern nun stehen. Über Monate wurden mehrere Paare, die ein Kind erwarten, begleitet. Deutlich wird, in welche Konflikte sie durch die Untersuchungen geraten – und welche enormen Herausforderungen die neue Technik in die Schwangerschaft hinein trägt.

Adressaten: A(11-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Die ursprüngliche Fernsehproduktion beleuchtet die neueste „Errungenschaft“ der Pränataldiagnostik, den Bluttest, von verschiedenen Seiten, bietet dabei viele Informationen und stellt die relevanten ethischen Fragen. Der Aspekt des gesellschaftlichen Drucks, der sich aus der Möglichkeit solcher Tests ergeben kann, wird erwähnt und kann zu Diskussionen im Ethikunterricht der Kursstufe im Zusammenhang mit Themen wie Medizinethik oder Wissenschaft und Verantwortung anregen. Die einzelnen Argumente müssen aus vielen halbdokumentarischen Szenen (z.B. Überreichung des Testergebnisses im Wohnzimmer im Kreis der Familie), die dem Reportagecharakter des Formats geschuldet sind, herausgefiltert werden. Da es keine Kapiteleinteilung gibt, können thematische Schwerpunkte nur mit intensiver Vorarbeit gesetzt werden.

Bildungsstandards: GY: KS
 

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Das Salz der Erde

In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren der sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er die letzten Jahrzehnte Zeuge von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine Fotoreportagen haben den Blick auf die Welt geformt. Salgado selbst wäre seelisch daran fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Fast die Hälfte des Planeten Erde ist bis heute unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart eine Hommage an die Schönheit des Planeten Erde.

Zusatzmaterial: Film; Bilder; Audio-Dateien; Einführung ins Thema; Unterrichtsmaterialien; 14 Infobögen; 9 Arbeitsblätter; Vorschläge für die Unterrichtsplanung; Medientipps; Internet-Links.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der mit Unterstützung von Wim Wenders produzierte Film behandelt das Leben und Werk des Fotografen Salgado. Auf diese Weise werden auch Informationen über die Weltgegenden, Menschen und soziale Gegebenheiten vermittelt. Insbesondere für die Thematik Hunger, Krieg, Konflikte, Flucht und Vertreibung gibt der Film eindrucksvolle (manchmal auch schwer erträgliche) Aufnahmen mit Erklärungen. Das gilt auch in den überwiegend in Schwarzweiß gedrehten Passagen. Durch die Person des Fotografen und seine Erklärung der Arbeit gelingt immer wieder ein wertvoller Beitrag zu schulischer Medienbildung, da über Werthaltungen beim Fotografieren wie auch im Verhältnis zum Abgebildeten nachgedacht werden kann (medienbildnerische Bezüge machen auch die recht breit angelegten Arbeitsmaterialien ausdrücklich).

Bildungsstandards: GY: KS
 

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Das Ende der Geduld

Die Berliner Jugendrichterin Corinna Kleist versucht, den Hass vieler Jugendlicher auf Autoritäten aufzubrechen, indem sie sich gegen die übliche Spirale von drakonischer Bestrafung stemmt. Mit dem so genannten Neuköllner Modell will sie den fast strafmündigen 14-jährigen Rafiq, der als Drogenkurier arbeitet aus den Fängen eines libanesischen Clan-Boss befreien. Sie tritt damit aber eine neuerliche Lawine der Gewalt los.

Zusatzmaterial: Audio-Dateien; Bilder; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Infobögen; Arbeitsblätter; Glossar; Medien-Tipps und Internet-Links.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der sehr gut gespielte Film lässt den Zuschauer aus der Perspektive der Jugendrichterin Kleist den von Gewalt geprägten Alltag im Berliner „Problembezirk“ Neukölln erleben. Der Film macht dabei sowohl Kleists Impetus und ihren starken Willen zur Veränderung als auch die Frustration und den Zynismus von Polizei und Justiz im Umgang mit jugendlichen Straftätern spürbar. Kleists Ohnmacht, Wut und Angst überträgt sich unweigerlich auf den Zuschauer, so dass letztendlich vor allem bei einem jugendlichen Publikum die Gefahr besteht, dass aus der Abwehr dieser Gefühle heraus pauschalisierende Urteile und Vorurteile erwachsen oder sich festigen. So fordert der Einsatz des Films im Unterricht die Lehrkraft dazu heraus, in der Diskussion die Schülerinnen und Schüler von der emotionalen Ebene wegzuführen und sie zum Nachdenken über folgende Fragen zu bringen: Wie kann unser multikulturelles Miteinander in den Städten aussehen? Wie können wir voneinander profitieren? Und welche Regeln geben wir uns dafür? Im Materialteil sind v.a. die Informationen zum Strafrecht, zur Jugendkriminalität, zu den Werten in den sogenannten Parallelgesellschaften brauchbar.

Bildungsstandards: GY: KS
 

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Mit ganzer Kraft

Der 17-jährige Julien, sitzt im Rollstuhl, träumt davon, mit seinem Vater am Ironman-Triathlon in Nizza teilzunehmen. Es geht dabei nicht nur um ihn, sondern auch um seine Eltern, den arbeitslosen Vater und die ausgepowerte Mutter. Gegen alle Widerstände hält der Junge an seinem Vorhaben fest.

Zusatzmaterial: Making Of (ca. 23 min); pädagogisches Begleitmaterial.

Adressaten: A(6-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der französische Spielfilm kann zum Thema Leben mit Behinderung und Inklusion ab Bildungsstandard 8 im Ethikunterricht eingesetzt werden. Der Protagonist, der an einer spastischen Lähmung leidet, überwindet durch seine Beharrlichkeit vor allem die „Hürden im Kopf“ seines Vaters. Weitere für Schülerinnen und Schüler relevante Themen sind die klassischen Pubertätskonflikte: Selbstbestimmung, erste Liebe, Freundschaft und Familie, Rebellion und (sportliche) Leistung, so dass die Frage der Behinderung immer wieder in den Hintergrund tritt. In den letzten zwanzig Minuten des Spielfilms dominieren allerdings die Aufnahmen vom Ironman France, was aber mit Sicherheit auf das Interesse vieler Jugendlicher stoßen wird. Das pädagogische Begleitmaterial liefert interessante und brauchbare Arbeitsblätter und Hintergrundinformationen.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8, BS10
 

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BTV Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt

 

Der Kubist

Der Kubist ist ein Film über einen Mann, dem nur Eckiges gefällt und der alles Runde meidet. Eines Tages trifft er eine Frau und stellt fest, dass die Form der Liebe rund ist. Ein witziger, vielschichtiger Film über geradlinige Ignoranz und das Erkennen neuer Horizonte.

Zusatzmaterial: Arbeitsmaterialien.

Adressaten: A(9-10)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Kurzspielfilm erzählt die Geschichte einer Metamorphose durch die Liebe. Dabei verdichtet er gängige Geschlechterbilder in den Symbolen Quadrat und Kreis. Er kann als Impulsmedium im Zusammenhang mit diesen beiden Themen eingesetzt werden. Da der Film auf Sprache verzichtet, sollen die gezielt komponierten Einzelbilder (der Regisseur kommt vom Werbefilm) mit ihrer Form- und Farbsymbolik die Botschaft von den zwei Weltsichten, der männlichen und der weiblichen, entfalten und zur „praktizierten Menschlichkeit“ aufrufen. Insgesamt wirkt der Film recht steril und bietet durch die Wahl der Protagonisten wenig Identifikationsmöglichkeiten für Jugendliche, so dass er auf diese eher distanzierend, anstatt stimulierend wirken kann.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10
 

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Weihnachten 1914

Erster Weltkrieg, 24.12.1914: Zu Heiligabend ist die Stimmung an der Westfront ganz und gar nicht festlich, hier herrschen Not, Elend, Grausamkeit und Hunger. Sie haben Heimweh und stellen sich vor, was es wohl daheim an Heiligabend als Festessen gibt. In dieser Not bleibt dem diensthabenden Truppenführer nur noch eine Möglichkeit: Er nähert sich den französischen Truppen und bringt ihnen seine friedliche Absicht und die Notsituation seiner Männer zum Ausdruck. Der französische Offizier lädt daraufhin die deutschen Soldaten zum Essen ein. So kommt es dazu, dass vermeintliche Gegner entgegen allen Befehlen gemeinsam Weihnachten feiern und für einen einzigen Abend während des Krieges Frieden herrscht und Feinde zu Gleichgesinnten werden.

Zusatzmaterial: Arbeitsmaterialien.

Adressaten: A(8-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Kurzspielfilm, der von der historisch belegten Fraternisierung der verfeindeten Truppen zu Weihnachten erzählt, kann im Ethikunterricht zum einen im Zusammenhang mit Themen „Religion und ihre Funktion“ oder „Christentum“ eingesetzt werden und hier als Impuls für ein Nachdenken über die Wirksamkeit dieses zentralen christlichen Festes dienen. Zum anderen macht er die grausame Absurdität der Zerstörung menschlichen Lebens in einem Stellungskrieg augenfällig und ist so auch als Denk- und Diskussionsanstoß bei Themen wie „Gewalt und Gewaltlosigkeit“ oder „Konflikte und Konfliktlösungen“ einsetzbar.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS

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Der Gott des Gemetzels

Die Rauferei zweier Elfjähriger, bei der einer zwei Zähne verliert, führt zwei New Yorker Elternpaare zusammen. Nach einem klärenden Gespräch scheint die Sache erledigt, doch als die Mutter des geschädigten Jungen eine Entschuldigung verlangt, läuft die Sache aus dem Ruder. Man redet sich in Rage und beruhigt sich wieder, doch reichlich genossener Whisky befeuert die Situation erneut.(film-dienst)

Zusatzmaterial: Original-Kinotrailer; Darstellerinformationen; Interviews (ca. 32 min). 

Adressaten: A(11-13); J(16-18); Q
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Spielfilm, der vor allem durch seine herausragenden Schauspieler besticht, führt in einer zugespitzten Situation vor, wie dünn die Hülle der Zivilisiertheit und des bürgerlichen Wertesystems ist und wie schnell sich die nur notdürftig kaschierten Aggressionen Bahn brechen. Das Kammerspiel, das zügig auf diesen Kontrollverlust hinführt, wirkt dabei in seiner satirischen Überzeichnung zum Teil vorhersehbar und konstruiert. Es entlarvt die beiden Ehepaare und zeigt hinter ihrer bürgerlichen Fassade einerseits ihre Verletzungen und andererseits ihre Freude am Verletzen der anderen. Insgesamt bietet der Film Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe eher wenig Identifikationsmöglichkeiten und Berührungspunkte mit ihrer Lebenswelt. Daher erscheint ein Einsatz des Films, z.B. im Zusammenhang mit den Themen Konflikte und Aggressionen oder Werte und ihre Tragfähigkeit, nur in der Oberstufe sinnvoll.

Bildungsstandards: GY: KS
 

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Einfache Fahrt

Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms steht der 13-jährige Sidi. Er ist der älteste Sohn einer Tuareg-Familie, die durch die Arbeitssuche des Vaters auseinandergerissen wurde. Bald kann der Vater Frau und Kinder nach Norditalien holen. Nur der jüngste Sohn Alkassoum muss zunächst noch in der Wüste bei seinen Großeltern bleiben, wo er Ziegen hütet. Später kommt auch er nach Italien. Sidi will Journalist werden. Er zeigt mit Hilfe seiner Kamera, was das Leben in zwei verschiedenen Kulturen, was Trennungen und Veränderungen für die Menschen bedeuten. Am meisten bewegt ihn die Frage: Wo ist mein Platz und meine Zukunft?

Zusatzmaterial: Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Inhaltsangabe; Tipps für Lehrer; Arbeitsblätter; Bilder; Hintergrund-Informationen; Audiofile.

Adressaten: A(5-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm, der die Geschichte einer Migration aus der Sicht zweier Kinder, eines 13-Jährigen und seines 6-jährigen Bruders, erzählt, verfügt über ein großes Identifikationspotenzial. Dies liegt zum einen daran, dass die beiden Brüder mit der Kamera als Medium auf ihre eigene Situation und ihre besondere Geschichte blicken und sich gegenseitig dazu befragen. Dabei wird ganz auf eine erklärende erwachsene Stimme verzichtet, Vater und Großvater zeigen ihre unterschiedliche Einschätzung nur in kurzen Statements. Zum anderen entfalten die ruhig gefilmten Bilder von den beiden so unterschiedlichen Lebenswelten der Kinder im Niger und in Italien, verstärkt durch die untermalende Musik, eine hohe Emotionalität. Der Film vermittelt dementsprechend sehr schülernah das einschneidende Erlebnis des Verlusts der Heimat, macht spürbar, was es bedeutet, in ein Land aufzubrechen, das ganz und gar fremd ist, aber auch, was es heißt, alleine zurückzubleiben. Dabei wird sehr deutlich, wie die Kinder von den Entscheidungen der Erwachsenen abhängig sind, was sie als Migrantenkinder täglich leisten, welche Aufgaben sie bewältigen müssen, welchen Mut sie aufbringen und welche Sehnsucht und Traurigkeit sie in sich tragen. Die Arbeitsvorschläge sind zum Teil mit Schülern gemeinsam entwickelt und für den Einsatz des Films v.a. in der Unterstufe und zu Beginn der Mittelstufe gut geeignet.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8
 

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Inklusion – Gemeinsam anders

Die an den Rollstuhl gefesselte Steffi, ein intelligentes Mädchen und der sportliche, geistig zurückgebliebene Paul werden im Rahmen eines Projekts in die neunte Klasse der Rousseau-Gesamtschule aufgenommen. Ziel ist ein verbessertes Lernumfeld und die Förderung des Sozialverhaltens der übrigen Schüler. In teilweise dokumentarisch anmutenden Bildern erzählt das stille (Fernseh-)Drama von den alltäglichen Schwierigkeiten, Ressentiments und Konflikten, die den Erfolg des Projekts in Frage stellen.

Zusatzmaterial: Arbeitsmaterialien (PDF).

Adressaten: A(8-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Spielfilm überzeugt durch das authentische Spiel seiner Protagonisten. Er kann trotz seiner Länge gut im Unterricht eingesetzt werden, da er die Thematik über verschiedene Handlungsstränge und mit vielen Teilaspekten bearbeitet. Er lässt sich Zeit für die Entfaltung der Charaktere und deren Entwicklung, so dass diese so vielschichtig werden können, dass sie sich weitgehend allzu glatten Klischeevorstellungen entziehen. Darüber hinaus findet er die Balance zwischen dem Wunsch nach einem Happy End und dem Blick fürs Scheitern. In einer Vertiefungsphase bietet er damit zahlreiche Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit der Frage, wie unsere Gesellschaft mit Behinderung umgeht und welche Schwierigkeiten mit Inklusion verbunden sind.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Educativ: Vergiss mein nicht

Die Mutter von Dokumentarfilmer David Sieveking leidet an schwerer Demenz. Um seinen Vater, der sich seit Jahren um seine Frau kümmert, etwas zu entlasten, übernimmt David für einige Wochen die Pflege seiner Mutter. David ist plötzlich Sohn, Betreuer und Filmer in einer Person. Obwohl sich Gretels Krankheit immer weiter zu erkennen gibt, verliert die Frau nicht ihren Lebensmut und steckt damit auch ihren Sohn an. Durch ihre offene und ehrliche Art lernt David seine Mutter noch einmal ganz neu und von einer ganz anderen Seite kennen. Es gelingt ihm, mit seiner verwirrten Mutter wunderbar lichte Moment zu erleben. Sie verliert ihr Gedächtnis, ihren Sinn fürs Sprechen, aber sie gewinnt etwas anderes: eine entwaffnende Ehrlichkeit und Unschuld, gepaart mit überraschendem Wortwitz und weiser Poesie. Aus Gretels Krankheit entsteht ein Neuanfang, und aus Davids biografischem Filmprojekt wird eine Liebeserklärung an das Leben und die Familie – eine Reise in die Vergangenheit seiner Eltern, dem Schlüssel seiner eigenen Geschichte.

Zusatzmaterial: 2 Filme; Bilder; Ausschnitt aus dem Hörbuch; Zur Produktion; Einführung in den Film; Einsatzmöglichkeiten im Unterricht und in der Bildungsarbeit; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 10 Infobögen in Lehrerfassung; 2 Infobögen in Schülerfassung; 12 Arbeitsblätter; Glossar; Medientipps; Internet-Links.

Adressaten: A(10-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Dokumentarfilm gewährt einen berührenden und intimen Einblick in das Leben mit einer Demenzerkrankung, ohne je voyeuristisch zu werden. Die Veränderungen der geliebten Mutter und der langjährigen Partnerin werden offen gezeigt, aber die Trauer über den Verlust ist weder das einzige noch das dominante Gefühl. Die Auseinandersetzung mit der neuen Situation führt dazu, dass der Sohn seine Mutter, ihre Lebens- und Liebesgeschichte besser kennen lernt, der Ehemann seine Frau in einem anderen Licht sieht und die Familie zu einem intensiven und emotionaleren Kontakt findet. Dabei wird das Portrait einer starken und außergewöhnlichen Frau gezeichnet, deren Biografie die besonderen Ziele und Ideale der 68er Generation erlebbar macht. Die Dokumentation lebt vom Nebeneinander dieser beiden Frauen, der attraktiven, intellektuell und politisch aktiven jungen und der sich immer stärker in sich zurückziehenden alten Frau und nimmt der Demenzerkrankung damit ein Stück ihrer Bedrohlichkeit. Der Film, der eher für die Oberstufe geeignet scheint, kann aber auch bei entsprechender „Reife“ der Lerngruppe im Zusammenhang mit dem Thema „Alter“ im Bildungsstandard 10 gezeigt werden. Das umfangreiche Unterrichtsmaterial bietet neben einigen einfühlenden Aufgabenstellungen viele gut aufbereitete Informationen zu Demenzerkrankungen sowie handlungsorientierte methodische Vorschläge für eine Beschäftigung mit dem Thema „Alter“.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Zeig mir deine Welt

Junge Menschen mit Down-Syndrom werden in ihren Familien, ihrem privaten und beruflichen Umfeld gefilmt. Ottavio (28), lebt seit seiner Geburt bei seiner Großmutter. Er begeistert sich für's Trommeln, Michael Jackson und die Friseurin, mit der Ottavio gerne flirtet. Verenas (22) Arbeitstag in einer Wäscherei wird dokumentiert. Der Film begleitet Sebastian (34) wie er seine Oma besucht, zu der er eine enge Beziehung hat. Er erzählt von seinem Beruf, seiner Liebe und Partnerschaft. Außerdem gibt Sebastian Einblicke in seine Berliner Künstler-WG, in der auch seine Freundin lebt. Ronja (22) arbeitet in einer Großküche. Sie ist sehr glücklich mit ihrer Arbeit und versteht sich gut mit ihrem Chef. Sie lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder zusammen. Eines ihrer Hobbys ist das Reiten.

Zusatzmaterial: Infos zum Film und zu den Materialien; didaktisch-methodische Tipps; Textblatt; Infoblätter; Arbeitsblätter; Bilder; Making of; Medien-Tipps; Internet-Links.

Adressaten: A(7-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Die Fernsehreportage fällt durch ihren warmherzigen und fröhlichen Grundton auf, der es schafft, schnell Nähe zwischen dem Zuschauer und den vier jungen Erwachsenen mit Down-Syndrom herzustellen. Kai Pflaume steht zwar als illustres Fernsehgesicht durchaus im Mittelpunkt, überzeugt aber durch eine beeindruckende Mischung aus reflektiert-respektvollem und unbekümmert-flapsigem Duktus in Sprache und Verhalten. So ist ein Einsatz im Bildungsstandard 10 (eventuell auch mit einem Schwerpunkt auf der Analyse des Moderators) und – je nach Reife der Gruppe – auch in Bildungsstandard 8 denkbar im Zusammenhang mit Themen wie „Ich und die anderen“ oder „Was ist ein glückliches Leben?“. Die Arbeitsmaterialien sind aufgrund der Art der Fragestellungen nur bedingt einsetzbar, die Informationsblätter überzeugen.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8, BS10
 

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Educativ: Monsieur Claude und seine Töchter

Ein konservatives Ehepaar wünscht sich für die jüngste Tochter sehnlichst einen Katholiken als Mann, nachdem bereits seine drei andern Töchter Männer mit Migrationshintergrund bzw. unterschiedlicher Religion geheiratet haben. Dies Mann bekommt es denn auch, allerdings stammt er aus der Elfenbeinküste und bringt zur Hochzeit seinen afrikanischen Clan mit. Der Familienfrieden droht an den Multikultizumutungen zu zerbrechen.

Zusatzmaterial: Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Infomaterialien; 5 Infoblätter; 6 Arbeitsblätter in französischer Sprache; 7 Arbeitsblätter in deutscher Sprache; 10 Bilder; Making Of; Stichwortverzeichnis; Medientipps; Internet-Links.

Adressaten: A(10-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Diese sehr amüsante Gesellschaftssatire kann im Ethikunterricht für eine vergnügliche Stunde zu den Themen religiöse und ethnische Stereotypen, Vorurteile und Alltagsrassismus eingesetzt werden. Eine Vertiefung der Thematik – u.a. die Frage nach den Möglichkeiten einer Überwindung von Vorurteilen – muss im Unterricht geleistet werden. Die angebotenen Unterrichtsmaterialien bieten dafür erste Anregungen.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10
 

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Transpapa

Nach Jahren der Abwesenheit tritt Marens transsexueller Vater, der sich immer noch in seine weibliche Identität hineinlebt, wieder in ihr Leben. Sie gerät darüber in Nöte, weil der Selbstentwurf des Vaters weder mit ihren männlichen noch den weiblichen Rollenvorstellungen kompatibel ist.

Zusatzmaterial: Audiokommentar der Regisseurin/Autorin.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise Ethik: Der mehrfach ausgezeichnete Spielfilm überzeugt vor allem durch die schauspielerische Leistung der beiden Protagonisten. Luisa Sappelt spielt feinsinnig und intensiv zugleich die 16-jährige Maren, die selbst mitten in der (sexuellen) Ichfindung steckt und unvermittelt mit der Transsexualität ihres Vaters konfrontiert wird. Den verloren geglaubten Vater gibt es nicht mehr und Leben und Gebaren der neuen Sophia sind ihr fremd. Devid Stiesow beeindruckt durch seine überzeugende Darstellung der Sophia, die auf ihrem Recht auf Selbstverwirklichung und Freiheit besteht und trotzdem die Beziehung zu ihrer Tochter wieder aufnehmen und leben möchte. Die Spannung, die aus diesem inneren Kampf der beiden Protagonisten um Akzeptanz entsteht, kann Schülerinnen und Schüler ab Bildungsstandard

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Das Vorstellungsgespräch

Nervös wartet Thomas Howell auf sein Vorstellungsgespräch in einer renommierten Anwaltskanzlei. Da erscheint ein junger Mann mit Downsyndrom und holt ihn ab. Er stellt sich als sein neuer Vorgesetzter Paul Dexter vor und bittet ihn in sein Büro. Thomas weiß nicht, was er davon halten soll, und fragt höflich nach, ob noch jemand anderes zum Gespräch komme. Das verneint Paul und merkt an, dass Thomas eine hässliche Krawatte trage. Das Gespräch nimmt seinen Lauf und wird immer skurriler – bis es zu einer unerwarteten Wendung kommt.

Zusatzmaterial: Filmausschnitte; Bilder; Audio-Dateien; Einführung ins Thema; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Unterrichtsmaterialien (21 S.); 15 Infobögen; 15 Arbeitsblätter; Kleines ABC der Inklusion; Medientipps; Internet-Links.

Adressaten: A(8-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der ungewöhnliche und humorvolle Kurzspielfilm durchbricht mehrmals die Erwartungen des Publikums und die seines Protagonisten. Indem der Zuschauer mit Spannung die Reaktionen des Protagonisten auf die außergewöhnliche Situation erwartet, überlegt er sich unweigerlich, wie er sich selbst verhalten würde. Da an die Stelle eines moralischen Zeigefingers der Humor und das etwas märchenhaft erscheinende Happyend treten, kann der Film Schülerinnen und Schüler ab Bildungsstandard 10 zu einer zugleich emotionalen wie intellektuellen Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion anregen. Der überaus reichhaltige Materialteil bietet neben filmerschließenden Arbeitsblättern und Sachinformationen zum Thema Inklusion auch Spiele und Anregungen zu Simulationsübungen.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Hirngespinster

Der erwachsene Sohn eines gefeierten Architekten fühlt sich für seine Mutter und seine kleine Schwester verpflichtet, als sein Vater mit der Diagnose „Schizophrenie“ in die Psychiatrie eingewiesen wird. Doch auch nach dessen Entlassung schafft er nicht den Absprung in ein eigenes Leben, weil die Angst vor dem nächsten Ausbruch des Vaters alle lähmt. (film-dienst)

Zusatzmaterial: Making Of.

Adressaten: A(10-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Spielfilm besticht durch seine hervorragenden Schauspieler und durch seine anrührende, aber nicht sentimentale Coming-of-Age-Geschichte. Er eignet sich für den Einsatz im Ethikunterricht im Bildungsstandard 10 zu Themen wie „Identität“, „Familie“, „Erwachsenwerden“. Der Umgang der einzelnen Familienmitglieder mit der psychischen Erkrankung des Vaters regt dazu an, sich damit auseinanderzusetzen, wie stark eine Familie durch eine Erkrankung bestimmt wird, wie die Betroffenen zwischen Verantwortungsgefühl, Ohnmacht, Überforderung, Solidarität und Wut hin- und hergeworfen sind und alle Unterstützung brauchen.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10
 

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Das Ende der Geduld

Die Berliner Jugendrichterin Corinna Kleist versucht, den Hass vieler Jugendlicher auf Autoritäten aufzubrechen, indem sie sich gegen die übliche Spirale von drakonischer Bestrafung stemmt. Mit dem so genannten Neuköllner Modell will sie den fast strafmündigen 14-jährigen Rafiq, der als Drogenkurier arbeitet aus den Fängen eines libanesischen Clan-Boss befreien. Sie tritt damit aber eine neuerliche Lawine der Gewalt los.

Zusatzmaterial: Audio-Dateien; Bilder; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Infobögen; Arbeitsblätter; Glossar; Medien-Tipps und Internet-Links.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Ethik; Ev. Religionslehre

Didaktische Hinweise: Der sehr gut gespielte Film lässt den Zuschauer aus der Perspektive der Jugendrichterin Kleist den von Gewalt geprägten Alltag im Berliner „Problembezirk“ Neukölln erleben. Der Film macht dabei sowohl Kleists Impetus und ihren starken Willen zur Veränderung als auch die Frustration und den Zynismus von Polizei und Justiz im Umgang mit jugendlichen Straftätern spürbar. Kleists Ohnmacht, Wut und Angst überträgt sich unweigerlich auf den Zuschauer, so dass letztendlich vor allem bei einem jugendlichen Publikum die Gefahr besteht, dass aus der Abwehr dieser Gefühle heraus pauschalisierende Urteile und Vorurteile erwachsen oder sich festigen. So fordert der Einsatz des Films im Unterricht die Lehrkraft dazu heraus, in der Diskussion die Schülerinnen und Schüler von der emotionalen Ebene wegzuführen und sie zum Nachdenken über folgende Fragen zu bringen: Wie kann unser multikulturelles Miteinander in den Städten aussehen? Wie können wir voneinander profitieren? Und welche Regeln geben wir uns dafür? Im Materialteil sind v.a. die Informationen zum Strafrecht, zur Jugendkriminalität, zu den Werten in den sogenannten Parallelgesellschaften brauchbar.

Bildungsstandards: GY: KS
 

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Honig im Kopf

Eine Elfjährige Tilda aus neureichem Haus will sich nicht damit abfinden, dass ihr an Alzheimer erkrankter Großvater Amandus in einem Seniorenheim vor sich hinsiechen soll. Sie entführt den vergesslichen Alten und begibt sich mit ihm auf eine turbulente Reise nach Venedig.

Zusatzmaterial: Audiokommentar von Til Schweiger und Hilly Martinek; Teamfilm; Hinter den Kulissen; Outtakes; Musikvideos.

Adressaten: A(7-8)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: In das Thema Demenz kann mit diesem Spielfilm im Bildungsstandard 8 eingeführt werden. Die sehr emotionale Beziehung zwischen der Enkelin und ihrem Opa, beide Rollen sind überzeugend gespielt, zeigt auf tröstliche Weise, dass sich durch Demenz das Verhältnis zum geliebten Familienmitglied zwar radikal verändert, aber dennoch möglich ist. Dabei wird die Grundstruktur der Erkrankung in einer anschaulichen Metapher erklärt. Allerdings besteht an einigen Stellen die Gefahr, dass aus dem herzhaften Lachen der Komödie auch ein Sich-Lustig-Machen über den Erkrankten wird. Die Beziehung Vater – Sohn sowie dessen Eheproblematik sind dagegen in selbstverliebter Weise inszeniert und für Schülerinnen und Schüler in dieser Darstellung nicht relevant. Die Einteilung des sehr langen Spielfilms in 12 Kapitel erleichtert eine gezielte Rezeption.

Bildungsstandards: GY: BS8
 

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PG Prävention und Gesundheitsförderung

 

Soft

Der Zuschauer wird in das Szenario einer zunehmend eskalierenden Gewaltspirale geführt, in der er als Beobachter aber nicht neutral bleiben kann, sondern sich in fast jeder Szene fragen muss: „Und wie hättest du jetzt reagiert?“ Scott, ein etwa 16 Jahre alter Junge, wird Opfer einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit einer 7-köpfigen Jugendgang, die den Überfall mit Handykameras filmt. Zu Hause kann sich Scott seinem Vater zunächst nicht anvertrauen. Erst als dieser selbst vor einem Kiosk Opfer eines ähnliches Angriffs derselben Gang wird, kommt es zu einem Gespräch zwischen Vater und Sohn, in dem die Ängste des Vaters ebenso offenbar werden wie die Erschrockenheit des Jungen über die Unfähigkeit seines Vaters, sich in einer solchen Konfliktsituation angemessen zu verhalten. Die Situation eskaliert, als die Gang vor dem Haus auftaucht und vor den Augen von Vater und Sohn randaliert. Vorbesichtigung empfohlen!

Zusatzmaterial: Begleitheft (PDF); 5 Arbeitsblätter (PDF).

Adressaten: A(8-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Trotz englischer Sprache und englischem Milieu ist der Kurzspielfilm sofort auf unsere Situation übertragbar. Er schildert eindrücklich den Konflikt, die Ängste und Ohnmacht von Sohn und Vater angesichts der Gewalt einer Jugendgang, mit der sie konfrontiert werden. In diesen Auseinandersetzungen verschieben sich die Rollenmuster von Vater und Sohn. Betroffen macht die fehlende Zivilcourage der Mitmenschen. Der Film eignet sich als Diskussionsanregung zu den Themen Gewalt in Schule und Alltag, Rollenerwartungen, Zivilcourage, Happy Slapping. Die detaillierte Kapiteleinteilung ermöglicht Unterbrechungen und gezielte Stellungnahmen. Umfangreiches Material bietet gute Informationen und didaktische Hilfen.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Cyber Mobbing

Erzählt wird die Geschichte zweier 14-jähriger Freundinnen, Laura und Mara. Um der zurückhaltenden Laura ein wenig zu helfen, gibt Mara sich in einem Chat als Lars, ein beliebter Junge der Schule, aus und schreibt Laura an. Sie hofft, dass Laura dadurch den Mut findet, diesen Jungen anzusprechen. Als Laura sich nach Tagen dazu durchringen kann, Lars anzusprechen, kommt es zu einem Desaster mit ungeahnten Folgen.

Adressaten: A(7-10)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Spielfilm aus der Medienwerkstatt Biberach erzählt von den Tücken einer Mädchenfreundschaft. Er kann in Klasse 7 im Zusammenhang mit den Themen Freundschaft und Gefahren sozialer Netzwerke eingesetzt werden. Allerdings erweist sich hier die Arbeit mit Laienschauspielern als Problem, da die Charaktere und ihre sehr konstruiert wirkenden Konflikte nur bedingt glaubwürdig erscheinen. Da es kein weiterführendes Arbeitsmaterial zum Umgang mit Cyber Mobbing gibt, kann der Film allenfalls als Impuls eingesetzt werden.

Bildungsstandards: GY: BS8
 

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Medien und Gesellschaft: Schule aktiv! Gegen Cybermobbing

„Du bist nicht das Problem“, das versucht Ulrich Munz, Präventionsbeauftragter am Paul-Klee-Gymnasium, Mobbing-Opfern zu vermitteln. Mit dem Medium wird gezeigt, wie man Mobbing an einer Schule vorbeugen kann, und welche Handlungsmöglichkeiten Betroffene und Lehrer haben. Hilfe bekommt, wer Hilfe sucht.

Zusatzmaterial: Audio-Bereich: 5 Fragen/5 Antworten an Birgit Kimmel (EU-Initiative „klicksafe“); Wir haben Bürger gefragt: Wer ist verantwortlich für Cybermobbing?; Fotostrecke; Schaubildstrecken; Arbeitsblätter (PDF/Word); Interaktives Material; Material von „Klicksafe“.

Adressaten: A(5-10)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Das Medienpaket beinhaltet eine Reportage und drei animierte Erklärfilme zum Thema Cybermobbing in der Schule, die die grundlegenden Informationen vermitteln und den Schwerpunkt auf konkrete Lösungsansätze im Schulalltag legen. So werden die Schülerinnen und Schüler vor allem auf der kognitiven Ebene angesprochen, ein emotional-empathischer Zugang wird jedoch durch die Spielszenen in der Reportage nicht wirklich erreicht. Interviews mit zwei Experten liegen als Video- und Audio-Datei vor und auf Einzelschaubilder der Erklärfilme kann in den Bildstrecken zurückgegriffen werden. Als interaktives Material gibt es drei Spiele (Whiteboad-geeignet), von denen zwei auch online kostenfrei nutzbar sind. Die Materialien bieten ab Klasse 5 gut einsetzbare Unterrichtsvorschläge sowie Zusatzinfos von Klicksafe (auch online abrufbar) an.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8, BS10
 

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... und du so?

In diesem Film kommen junge Menschen, Experten, Musiker, Schauspieler, TV-Moderatoren und auch ein Politiker zu Wort. Sie sprechen über Glück in ihrem Leben und wie sie schwierige seelische Krisen gemeistert haben, was ihnen geholfen hat und wer ihnen zur Seite stand. Mit ihren Beiträgen wollen sie Mut machen, informieren und hilfreich begleiten.

Zusatzmaterial: Begleitheft mit Arbeitsblätter und Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Adressaten: A(7-10)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Die DVD vereint unter dem Titel „psychische Gesundheit“ unterschiedliche Filmbeiträge zu den Themenschwerpunkten: Umgang mit Krisen im Allgemeinen und mit Depressionen und Suizid bei Jugendlichen. Die Straßeninterviews und die Interviews mit Prominenten zum sehr weit gefassten Thema „Glück und Krisen“ sind wenig ergiebig. In zwei informativen Blöcken können Schülerinnen und Schüler, erneut in Interviews diesmal mit Experten, Näheres über verschiedene Krisen und Krankheitsbilder sowie über Hilfsangebote und Anlaufstellen erfahren. Die Filmclips sind betont jugendlich und werden zum Großteil von Prominenten aus dem aktuellen Showbiz getragen. Alle Clips finden sich auch auf der Internet-Seite des Vereins „Freunde fürs Leben e.V.“. Dort bietet sich eine arbeitsteilige Recherche mit den Schülerinnen und Schülern an.
Sehr gut ist der Kurzspielfilm „Der zweite Bruder“, der eine Familie zeigt, die den Verlust eines Kindes durch Selbstmord verarbeiten muss. In der Auseinandersetzung mit diesem traumatischen Erlebnis und der Trauer rückt die Frage in den Mittelpunkt: Was ist ein „normales“ Leben? Der Film überzeugt durch die schauspielerische Leistung, die facettenreiche Charakterzeichnung und das vielschichtige Beziehungsgeflecht in der Familie. Ab Klasse 10 bietet er viel Raum für Identifikation, Deutung und Diskussion.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10
 

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Educativ: Vierzehn

Als Fabienne erfährt, dass sie schwanger ist, kann sie es zuerst nicht glauben. Sie dachte, bei einem Mal wird schon nichts passieren. Zunächst überlegt sie abzutreiben, doch dann entscheidet sie sich für das Kind. Und sie freut sich darauf. Das Umfeld reagiert zwiespältig und ihr Freund ist verunsichert, denn – Fabienne ist erst vierzehn. Auch Steffi, Lisa und Laura sind ungewollt schwanger geworden und auch sie haben die wichtigste Entscheidung ihres Lebens – eine Entscheidung über Leben oder Tod – mit vierzehn Jahren fällen müssen. Der Film begleitet vier Mädchen auf ihrem Weg von der Schwangerschaft bis zum Muttersein. Er zeigt, welche Konsequenzen diese Entscheidung trägt, wie die Mädchen und ihre Umgebung mit der neuen Situation umgehen und wie sie ihr Leben mit Kind meistern.

Zusatzmaterial: 4 thematische Filme; 14 Bilder; Infos zum Film und den Materialien (5 S.) (PDF); Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Textblatt „Die Leibesfrucht spricht“ von Kurt Tucholsky (PDF); 2 Themenblätter (Word/PDF); 7 Infoblätter (Word/PDF); 7 Arbeitsblätter (Word/PDF); Making of (3 S.) (PDF); Medientipps; Internet-Links.

Adressaten: A(7-10)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Die Langzeitdokumentation lässt sich zunächst sehr viel Zeit, um die vier Protagonistinnen in ihrem Freundeskreis, mit ihren Partnern, in ihren Familien zu zeigen. Dabei werden viele alltägliche Situationen und geradezu banale Gesprächsausschnitte (z.T. mit starkem dialektalem Einschlag) gezeigt. Dies setzt ein hohes Maß an Geduld beim Zuschauer voraus, der in der schulischen Rezeption so nicht vorausgesetzt werden kann. Allerdings gewinnt die Dokumentation zunehmend an Dichte und die Reflexionen der vier Mädchen erzählen über die jeweiligen Themen hinaus (wie Schwangerschaftsabbruch, Veränderung der Beziehung zum Partner, Veränderung des Alltags, Verantwortung etc.) vom plötzlichen Verlust der Kindheit und Jugend und von einer großen Ernüchterung. Mit einer gezielten Auswahl einzelner Kapitel kann die Dokumentation sehr wohl Diskussionen über die oben genannten Themen anregen und einen emotionalen Bezug zu diesen herstellen. Es werden zahlreiche Info- und Arbeitsblätter angeboten, die alle wichtigen Aspekte des Themas „Teenager-Schwangerschaften“ abdecken.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10
 

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Im Kreis

Daniel ist ein trockener Spieler, der von seiner Freundin Chris zum ersten Mal wieder Taschengeld erhält. Davon will er ihr ein Geburtstagsgeschenk kaufen. Doch „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, denkt sich Chris und nun droht ihrer Beziehung eine Krise...

Zusatzmaterial: Arbeitsmaterialien (PDF); Arbeitsmaterial online abrufbar.

Adressaten: A(10-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Die Thematik der Spielsucht ist eine im Zusammenhang der Suchtprävention eher seltener aufgegriffene Suchtart, anhand derer die Mechanismen von Sucht beispielhaft erarbeitet werden können. Dass die Protagonisten junge Erwachsene sind, stört dabei die Annäherung an das Thema nicht. Die ziemlich klischeehafte Darstellung der Therapiegruppe muss mit den Schülerinnen und Schülern reflektiert werden, um zu verhindern, dass solche Formen im Umgang mit Sucht ins Lächerliche gezogen werden. Das Arbeitsheft umfasst einen ausführlichen Informationsteil mit zahlreichen Materialien zur Suchtthematik. Die Unterrichtsanregungen sind weniger hilfreich (lange Auflistungen von W-Fragen) und z.T. eher auf außerschulische Kontexte ausgerichtet.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Magersucht

Hungern um jeden Preis. Besonders junge Menschen, die fortlaufend nach Orientierungspunkten suchen, werden durch die verzerrten Schönheitsideale, die die Massenmedien verbreiten, in ihrem Verhalten und Empfinden fatal beeinflusst. Der Film zeigt, wie die junge Rebecca genau in diesen Teufelskreis geraten ist. Sie nahm immer weiter ab, bis sie zusammenbrach. Inzwischen hat sie endlich erkannt, dass sie dringend Hilfe benötigt und ist dabei, sich mühsam in das Leben zurück zu kämpfen, das sie um ein Haar durch ihre Essstörung verloren hätte.

Zusatzmaterial: Arbeitsblätter; Testaufgaben; interaktive Arbeitsblätter; Unterrichtsmaterial; MasterTool-Folien.

Adressaten: A(7-10)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Die Reportage aus dem Privatfernsehen kann im Zusammenhang mit den Themen „Wer bin ich?“ und „Selbst- und Fremdwahrnehmung“ im Bildungsstandard 8 (in der Realschule in Klasse 9) eingesetzt werden. Als Impulsmedium eröffnet sie eine erste Diskussion zum Thema „Magersucht“. Die Ursachen für diese Krankheit müssen ebenso wie präventive Aspekte im Unterricht vertiefend erarbeitet werden. Hierbei ist das Arbeitsmaterial nur sehr bedingt einsetzbar.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8
 

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BO Berufliche Orientierung

 

Künstliches Leben

Der Evolutionsbiologe Adam Rutherford trifft Wissenschaftler, die Leben im Labor erschaffen. Im Mai 2010 verkündeten Wissenschaftler zum ersten Mal künstliches Leben erschaffen zu haben. Ein Team um Craig Venter präsentierte eine selbst-vermehrende Bakterienart, deren DNA auf einem Computer entworfen und künstlich zusammengesetzt wurde. Der Evolutionsbiologe Adam Rutherford untersucht die Welt der synthetischen Biologie. Er trifft eine neu geschaffene Kreatur, die Spinnenziege. Sie ist ein Mischwesen aus Ziege und Spinne, deren Milch zur Gewinnung künstlicher Spinnenfäden genutzt werden kann. Sie ist Teil eines neuen Forschungszweigs, der synthetischen Biologie, die ein radikales Ziel verfolgt: Die Zerlegung der Natur in ihre Einzelteile, aus denen wir sie nach eigenen Vorstellungen wieder zusammensetzen können. Diese Technologie wird bereits zur Herstellung von Biodiesel als Treibstoff für Autos genutzt. Andere Forscher überlegen, wie wir eines Tages menschliche Emotionen kontrollieren könnten, indem wir „biologische Maschinen“ ins Gehirn senden.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Die BBC-Dokumentation führt den Zuschauer in die Welt der synthetischen Biologie, die durch die Kombination von einzelnen Biobausteinen neue biologische Systeme kreiert oder bestehende umprogrammiert. Dabei wird der Zuschauer stark vom smarten Moderator Dr. Adam Rutherford gelenkt, der uns als Biologie mit einem zum Teil etwas aufdringlich zur Schau gestellten ungläubigen Staunen, durch diese neue Welt führt. Die Befürchtungen oder ethischen Fragestellungen werden dabei zwar immer wieder angerissen, kommen aber insgesamt etwas zu kurz. So wird der einzige Vertreter einer kritischen Position doch übertönt von den Wissenschaftlern, die begeistert ihre Forschungsergebnisse und deren (meist) noch hypothetischen Nutzen vorführen. Die manchmal allzu schönen Bilder der auch musikalisch sehr emotionalen Inszenierung führen dazu, dass ein komplexes wissenschaftliches Thema zwar in leicht konsumierbarer Form dargeboten wird, dessen vertiefende Durchdringung muss dann aber im Unterricht geleistet werden. Dazu bietet das Medium keine Materialien.

Bildungsstandards: GY: KS
 

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Mit ganzer Kraft

Der 17-jährige Julien, sitzt im Rollstuhl, träumt davon, mit seinem Vater am Ironman-Triathlon in Nizza teilzunehmen. Es geht dabei nicht nur um ihn, sondern auch um seine Eltern, den arbeitslosen Vater und die ausgepowerte Mutter. Gegen alle Widerstände hält der Junge an seinem Vorhaben fest.

Zusatzmaterial: Making Of (ca. 23 min); pädagogisches Begleitmaterial.

Adressaten: A(6-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der französische Spielfilm kann zum Thema Leben mit Behinderung und Inklusion ab Bildungsstandard 8 im Ethikunterricht eingesetzt werden. Der Protagonist, der an einer spastischen Lähmung leidet, überwindet durch seine Beharrlichkeit vor allem die „Hürden im Kopf“ seines Vaters. Weitere für Schülerinnen und Schüler relevante Themen sind die klassischen Pubertätskonflikte: Selbstbestimmung, erste Liebe, Freundschaft und Familie, Rebellion und (sportliche) Leistung, so dass die Frage der Behinderung immer wieder in den Hintergrund tritt. In den letzten zwanzig Minuten des Spielfilms dominieren allerdings die Aufnahmen vom Ironman France, was aber mit Sicherheit auf das Interesse vieler Jugendlicher stoßen wird. Das pädagogische Begleitmaterial liefert interessante und brauchbare Arbeitsblätter und Hintergrundinformationen.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8, BS10
 

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MB Medienbildung

 

Soft

Der Zuschauer wird in das Szenario einer zunehmend eskalierenden Gewaltspirale geführt, in der er als Beobachter aber nicht neutral bleiben kann, sondern sich in fast jeder Szene fragen muss: „Und wie hättest du jetzt reagiert?“ Scott, ein etwa 16 Jahre alter Junge, wird Opfer einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit einer 7-köpfigen Jugendgang, die den Überfall mit Handykameras filmt. Zu Hause kann sich Scott seinem Vater zunächst nicht anvertrauen. Erst als dieser selbst vor einem Kiosk Opfer eines ähnliches Angriffs derselben Gang wird, kommt es zu einem Gespräch zwischen Vater und Sohn, in dem die Ängste des Vaters ebenso offenbar werden wie die Erschrockenheit des Jungen über die Unfähigkeit seines Vaters, sich in einer solchen Konfliktsituation angemessen zu verhalten. Die Situation eskaliert, als die Gang vor dem Haus auftaucht und vor den Augen von Vater und Sohn randaliert. Vorbesichtigung empfohlen!

Zusatzmaterial: Begleitheft (PDF); 5 Arbeitsblätter (PDF).

Adressaten: A(8-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Trotz englischer Sprache und englischem Milieu ist der Kurzspielfilm sofort auf unsere Situation übertragbar. Er schildert eindrücklich den Konflikt, die Ängste und Ohnmacht von Sohn und Vater angesichts der Gewalt einer Jugendgang, mit der sie konfrontiert werden. In diesen Auseinandersetzungen verschieben sich die Rollenmuster von Vater und Sohn. Betroffen macht die fehlende Zivilcourage der Mitmenschen. Der Film eignet sich als Diskussionsanregung zu den Themen Gewalt in Schule und Alltag, Rollenerwartungen, Zivilcourage, Happy Slapping. Die detaillierte Kapiteleinteilung ermöglicht Unterbrechungen und gezielte Stellungnahmen. Umfangreiches Material bietet gute Informationen und didaktische Hilfen.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Cyber Mobbing

Erzählt wird die Geschichte zweier 14-jähriger Freundinnen, Laura und Mara. Um der zurückhaltenden Laura ein wenig zu helfen, gibt Mara sich in einem Chat als Lars, ein beliebter Junge der Schule, aus und schreibt Laura an. Sie hofft, dass Laura dadurch den Mut findet, diesen Jungen anzusprechen. Als Laura sich nach Tagen dazu durchringen kann, Lars anzusprechen, kommt es zu einem Desaster mit ungeahnten Folgen.

Adressaten: A(7-10)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Spielfilm aus der Medienwerkstatt Biberach erzählt von den Tücken einer Mädchenfreundschaft. Er kann in Klasse 7 im Zusammenhang mit den Themen Freundschaft und Gefahren sozialer Netzwerke eingesetzt werden. Allerdings erweist sich hier die Arbeit mit Laienschauspielern als Problem, da die Charaktere und ihre sehr konstruiert wirkenden Konflikte nur bedingt glaubwürdig erscheinen. Da es kein weiterführendes Arbeitsmaterial zum Umgang mit Cyber Mobbing gibt, kann der Film allenfalls als Impuls eingesetzt werden.

Bildungsstandards: GY: BS8
 

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Medien und Gesellschaft: Schule aktiv! Gegen Cybermobbing

„Du bist nicht das Problem“, das versucht Ulrich Munz, Präventionsbeauftragter am Paul-Klee-Gymnasium, Mobbing-Opfern zu vermitteln. Mit dem Medium wird gezeigt, wie man Mobbing an einer Schule vorbeugen kann, und welche Handlungsmöglichkeiten Betroffene und Lehrer haben. Hilfe bekommt, wer Hilfe sucht.

Zusatzmaterial: Audio-Bereich: 5 Fragen/5 Antworten an Birgit Kimmel (EU-Initiative „klicksafe“); Wir haben Bürger gefragt: Wer ist verantwortlich für Cybermobbing?; Fotostrecke; Schaubildstrecken; Arbeitsblätter (PDF/Word); Interaktives Material; Material von „Klicksafe“.

Adressaten: A(5-10)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Das Medienpaket beinhaltet eine Reportage und drei animierte Erklärfilme zum Thema Cybermobbing in der Schule, die die grundlegenden Informationen vermitteln und den Schwerpunkt auf konkrete Lösungsansätze im Schulalltag legen. So werden die Schülerinnen und Schüler vor allem auf der kognitiven Ebene angesprochen, ein emotional-empathischer Zugang wird jedoch durch die Spielszenen in der Reportage nicht wirklich erreicht. Interviews mit zwei Experten liegen als Video- und Audio-Datei vor und auf Einzelschaubilder der Erklärfilme kann in den Bildstrecken zurückgegriffen werden. Als interaktives Material gibt es drei Spiele (Whiteboad-geeignet), von denen zwei auch online kostenfrei nutzbar sind. Die Materialien bieten ab Klasse 5 gut einsetzbare Unterrichtsvorschläge sowie Zusatzinfos von Klicksafe (auch online abrufbar) an.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8, BS10
 

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Steffi gefällt das

Paul gehört der Generation an, die jedes Ereignis mit seinen Online-Freunden teilt. Durch sein Smartphone geschieht dies wie in Echtzeit. Virtuelle Freundschaften, digitale Gruppenzugehörigkeiten und Fotoverlinkungen sind wichtige Werte für ihn. Die Offenlegung seiner Privatsphäre sieht er als selbstverständlich an. Ein Leben ohne Smartphone? Für Paul undenkbar. Doch an seinem Glückstag hätte er es lieber zu Hause lassen sollen.

Zusatzmaterial: Arbeitsmaterialien 22 S. (PDF).

Adressaten: A(6-10)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Die 5-minütige Satire eignet sich als Impulsfilm für die Themenfelder „Medien und ihre Bedeutung im Alltag“, „reale und virtuelle Freundschaften“ und „Identitätsfindung“. Auf lustige und überzeichnete Weise, ohne moralischen Zeigefinger weist der Kurzfilm auf das Suchtpotenzial von Social Online Networks hin und zeigt, wie der Bezug zur realen Welt verloren gehen kann. Dabei findet er für die abstrakten Aspekte der Thematik konkrete Bilder und ermöglicht durch diese spielerisch zugespitzte Machart eine gestaltende und kreative Erarbeitung mit den Schülern. Er regt an, eigenständig über die Gefahren nachzudenken und diese zu formulieren. Trotz des erwachsenen Protagonisten ist der Film vorwiegend für die Bildungsstandards 6-8 geeignet, da in dieser Altersgruppe soziale Netzwerke eine große Rolle spielen und die Schülerinnen und Schüler einen verantwortungsbewussten Umgang erst lernen müssen.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8
 

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Laut und leise

Jeden Nachmittag trifft die 12-jährige Greta ihren Kumpel Gunnar auf dem Abenteuerspielplatz. Die beiden sind Freunde, doch irgendwie merkt Greta auf einmal, dass sie vielleicht ein wenig mehr will und in Gunnar verliebt ist. Und Liebe ist doch einfach nur schön und süß, denkt Greta. Bis ihr auf einmal ein Junge aus der Schule ein Video schickt, das Greta eklig findet und das sie erschreckt. Was hat das denn mit Liebe zu tun?

Adressaten: A(6-7)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der prämierte Kurzspielfilm erzählt sensibel und berührend von der Ambivalenz des sexuellen Erwachens. Auf der einen Seite sind da die Sehnsucht nach Berührung und Nähe und die Neugierde auf das Unbekannte, auf der anderen Seite lähmen Unsicherheit und Angst, die hier durch die ungewollte Konfrontation mit pornografischer Darstellung von Sexualität massiv verstärkt werden. Da der Film weitgehend auf Sprache verzichtet und vor allem Mimik und Gestik der beiden Protagonisten von der Gefühlsverwirrung und -verunsicherung erzählen lässt, setzt er ganz auf Einfühlung und Identifikation des Zuschauers. Inwiefern diese inneren Stürme im Unterricht versprachlicht werden können (und müssen), bleibt auszutesten. Die Bedeutung von Medienerziehung bzw. Kinder- und Jugendschutz kann aber mit diesem Kurzfilm gut erarbeitet werden. Unterrichtsmaterial liegt leider nicht vor. Aufgrund des Alters der Protagonisten ist der Film vor allem für Bildungsstandard 6 geeignet, kann aber je nach Gruppe auch noch in Klasse 7 gezeigt werden.

Bildungsstandards: GY: BS8
 

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Soziale Netzwerke

Ich weiß, wer du bist und wo du bist, obwohl du mich gar nicht kennst ... Das ist das erschreckende Ergebnis des Facebook-Experiments einer Reporterin. Vier Wochen lang sammelt diese mit einem Fake-Profil Informationen wie Adresse, Telefonnummer, Arbeitszeiten und vieles mehr. Mit den richtigen Interessen hat sie innerhalb von drei Wochen 113 Facebook-Freunde, die sie gar nicht kennt. Der Film zeigt, dass Jugendliche zu unvorsichtig mit ihrer Privatsphäre im Netz umgehen. Auf den ersten Blick sehen die Informationen harmlos aus, doch die Reporterin erfährt, wann wer wo ist. Das bedeutet, sie kann die Jugendlichen auf dem Schul- oder Arbeitsweg abfangen. Der Film soll zeigen, wie wichtig es ist, seine Privatsphäre im Netz zu schützen und nicht zu viel preiszugeben. Er soll Jugendliche dafür sensibilisieren, keine Fremden zu adden, die Privatsphäre zu schützen und niemals zu posten, wann man wo ist.

Zusatzmaterial: Arbeitsblätter; 10 Testaufgaben; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 6 interaktive Arbeitsblätter; 5 MasterTool-Folien.

Adressaten: A(8-10)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Das Medium beinhaltet zwei Kurz-Reportagen eines Fernsehformats, die zwei Selbstversuche dokumentieren, anhand derer der naive und vertrauensselige Umgang von Jugendlichen mit Facebook entlarvt und damit auf die Gefahren von sozialen Netzwerken hingewiesen werden soll. Die Machart und der boulevard-journalistische Grundton sowie die redundante Eingangssequenz des zweiten Films, der die Ergebnisse des ersten wörtlich aufnimmt, verweisen deutlich auf die Herkunft der Filme aus dem Privatfernsehen. Dennoch kann mit einem der beiden Dokus ein Einstieg in die Problematik im Bildungsstandard 8 gestaltet werden und einige der Arbeitshilfen sind z.B. für das Aktivieren des Vorwissens einsetzbar. Die interaktiven Arbeitsblätter sind wenig ertragreich.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8
 

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Verklickt!

Mia und Anne sind beste Freundinnen, sie teilen alles – auch Passwörter für ihre Profile im Sozialen Netzwerk. Doch dann verschickt Anne in Mias Namen gemeine Kommentare über einen Mitschüler, andere machen es ihr nach, der Mitschüler muss immer mehr Hasstiraden ertragen. Annes Bruder Robin hingegen steht auf Skaten, Computerspiele und Filme. Max hat die gleichen Hobbys – und er kennt noch ein paar Wege, um Filme illegal aus dem Internet zu ziehen. Das geht so lange gut, bis eine Rechnung über ein teures Abonnement bei Robins Eltern im Briefkasten landet. Die Polizei hat sich in diesem Film den Schwerpunkt gesetzt, die Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien bei Kindern und Jugendlichen und ihren erwachsenen Bezugspersonen zu verbessern und sie vor den Gefahren und Straftaten der virtuellen Welt zu schützen.

Zusatzmaterial: Hinweise zur Unterrichtsplanung; Arbeitsmaterialien.

Adressaten: A(7-10)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Das Medienpaket umfasst einen in drei Kapitel unterteilten didaktischen Spielfilm und ein umfangreiches Begleitheft. Die darin angebotene Zeitleiste erleichtert den gezielten Einsatz einzelner Sequenzen des Films. Sammlungen von Impulsfragen, Zusatzinformationen zu den einzelnen Schwerpunktthemen wie Cybermobbing, Identitätsklau, illegale Downloads etc. sowie konkrete Tipps für den Umgang mit Mediensicherheit im schulischen Alltag erleichtern die konkrete Unterrichtsvorbereitung. Die Protagonisten des Spielfilms sind zwar Acht- und Zehntklässler, dennoch wird ein Einsatz des Pakets vor allem für Bildungsstandards 8 empfohlen. Die doch sehr konstruiert wirkende Dramaturgie, in der alle möglichen Schwierigkeiten im Umgang mit dem Internet in kürzester Zeit auftauchen und gelöst werden müssen, kann in höheren Klassenstufen zu einem Authentizitätsproblem führen und die Schülerinnen und Schüler eher distanzieren.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8
 

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Faszination Medien – Ein multimediales Lernangebot

Gleichzeitig Filme sehen und chatten, surfen, Fotos hochladen oder spielen – Kinder und Jugendliche nutzen Medien oft parallel und schaffen dabei selbst neue Medieninhalte. Eine tiefgreifende Medienkompetenz ist deshalb wichtiger denn je. Dazu zählen neben grundsätzlichem Wissen auch Kritikfähigkeit und ein Reflektieren des eigenen Umgangs mit Medien. Die enthaltenen Materialien ermöglichen eine Auseinandersetzung mit Computerspielen und Online-Communities, mit Filmen und Fernsehnachrichten, mit Videos und Reality-TV. Dabei geht es neben Film und Fernsehen auch um die Rolle von sozialen Netzwerken – und ihre Bedeutung als Geschäftsmodell.

Adressaten: A(7-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Das Medium eignet sich für den Einsatz im Ethikunterricht ab Bildungsstandard 10 sehr gut im Zusammenhang mit verschiedenen Themenkomplexen (z.B. mediale Gewalt, Sexualität und Pornografie in den Medien, Identitätsfindung im Medienzeitalter). Das Medium ist sehr gut strukturiert: In einen eher informativ ausgerichteten Bereich der „Themenfelder“ und in einen eher interaktiv ausgerichteten Bereich der „Diskurse“. Das Material beider Bereiche ist sehr abwechslungsreich gestaltet und überzeugt gleichermaßen durch Anschaulichkeit (reale Medienbeispiele) und inhaltliches Niveau (Expertenclips). Die Inhalte können von den Schülerinnen und Schülern selbstständig erarbeitet werden, wobei bei der Materialfülle von der Lehrkraft eine Auswahl getroffen werden muss. Hierfür macht das Begleitheft einige sinnvolle didaktische Vorschläge. Das Medium ist auch für die Unterrichtvorbereitung geeignet und kann auch in außerschulischen Kontexten zur Medienerziehung eingesetzt werden.

Bildungsstandards: RS: BS10: GY: BS10
 

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VB Verbraucherbildung

 

Der ökologische Fußabdruck

Die Menschen brauchen die Natur und ihre Ressourcen. Aber ist ihnen auch bewusst, wie viel Fläche der Natur sie nutzen und wie viel ihnen tatsächlich zur Verfügung steht? Dieser Frage geht der ökologische Fußabdruck auf den Grund. Es wird der Umfang und die Auswirkungen des menschlichen Einflusses auf die biotischen Ressourcen der Umwelt im regionalen und globalen Kontext gezeigt und setzt sich mit dem Konzept der Nachhaltigkeit auseinander.

Zusatzmaterial: 2 Grafiken; 3 Karten; 6 Arbeitsblätter (PDF/Word) teilweise in Schüler- und Lehrerfassung; 2 Interaktionen; Vorschlag zur Unterrichtsplanung (5 S.); Filmkommentar/Filmtext; Begleitheft; Internet-Links.

Adressaten: A(5-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Lehrfilm zeigt zunächst sehr anschaulich, verständlich und mit Augenzwinkern das Konsumverhalten eines westlichen Normalbürgers und seinen selbstverständlichen Umgang mit den Ressourcen. Im zweiten Schritt wird das Buchhaltungssystem des. „ökologischen Fußabdrucks“ vorgestellt und mit einprägsamen Visualisierungen erklärt. Diese beiden Teile eignen sich sehr gut für den Einsatz im Unterricht. Lediglich der abschließende Teil, in dem der Zuschauer mit hinreichend bekannten Imperativen (z.B. Fahre lieber mit dem Fahrrad, statt mit dem Auto…) zu ökologisch bewussterem Verhalten aufgefordert wird, kommt sehr moralisierend daher und schwächt damit die starke Botschaft der beiden ersten Teile.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Servicehotline

Eine junge Frau, Mia, will sich auf den Weg zur Arbeit machen, aber ihre automatische Wohnungstüre ist blockiert. Mia kontaktiert eine Hotline und trifft auf einen freundlichen und geduldigen Callcenter-Mitarbeiter, der ihr Schritt für Schritt erläutert, wie sie ihre Türe manuell öffnen kann.

Zusatzmaterial: Kurzbeschreibung; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Arbeitsblätter in Schülerfassung; Bilder.

Adressaten: A(5-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Kurzspielfilm wirft ein satirisch-ironisches Schlaglicht auf die zunehmende Technologisierung unserer Arbeits- und Lebenswelt und führt uns auf amüsante Weise vor Augen, dass wir so immer mehr Alltagskompetenzen und damit auch Selbstständigkeit verlieren und auf das Funktionieren der Technik bzw. auf Experten angewiesen sind. Der Film regt zu Diskussionen über diese Fragestellungen an, kann aber Schülerinnen und Schüler auch zu einem kreativen Zugang zu dieser Thematik animieren, indem sie selbst satirische Spielszenen entwickeln. Die im Begleitmaterial angebotenen Arbeitsblätter sind sehr einfach aufgebaut (W-Fragen mit Platz für Schülerantworten) und deshalb nicht wirklich hilfreich.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8, BS10, KS
 

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Armut und Reichtum

...OFT ESSEN WIR SOGAR ZWEIMAL AM TAG (ca. 41 min): Im Dialog mit vier Gesprächspartnern wird der Frage nachgegangen, was in der Welt Armut verursacht und wie Armut und Reichtum miteinander zusammenhängen. Die Lebensumstände der Waisenkinder in einem kleinen Dorf irgendwo in einem sogenannten „Entwicklungsland“ stehen in einem direkten Zusammenhang mit Regelungen, die in den reichen Ländern der Erde getroffen werden: Subventionen für den Export von Agrarüberschüssen in Europa z.B. machen es Bauern in vielen afrikanischen Ländern unmöglich, mit ihren Erzeugnissen ein angemessenes Einkommen zu erwirtschaften. Die Ausbeutung von Rohstoffen führt zwar vielfach zu einem bemerkenswerten Wachstum des Bruttosozialprodukts, wenn die Gewinne jedoch bei Tochterfirmen internationaler Konzerne anfallen, die das Kapital ins Ausland transferieren, profitiert die einheimische Bevölkerung nicht davon. Sie leidet im Gegenteil unter steigenden Preisen. ...

OFT ESSEN WIR SOGAR ZWEIMAL AM TAG (Kurzfassung ca.25 min). HEALTH IMPACT FUND (ca. 8 min): Der Film zeigt, dass es Initiativen gibt, die Mut machen: Am Beispiel eines neuen Vergütungssystems für Arzneimittel, das den Armen der Welt Zugang zu neu entwickelten Medikamenten ermöglichen will, wird ein Weg aufgezeigt, das herrschende System intelligent zu umgehen. Derzeit laufen die ersten Pilotprojekte an, in denen das von T. Pogge entwickelte Konzept umgesetzt wird.

Zusatzmaterial: Bilder der Kinder; Booklet; Filmzitate; Kurzbiographien; Transkripte; Weltkarte.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Die Dokumentation ist für den Einsatz ab Bildungsstandard 10 zu Themen wie „Gerechtigkeit“, „strukturelle Gewalt“ und „Verantwortung“ einsetzbar. Zwar setzt die Dokumentation mit ihrer hohen Informationsdichte ein großes Maß an Konzentrationsfähigkeit und ein gewisses Reflexionsniveau voraus, ihre didaktische Aufbereitung ermöglicht aber dennoch einen (binnen-) differenzierten Einsatz im Unterricht: So gibt es eine Lang- und eine Kurzversion und einzelne Kurzsequenzen aus den Interviews mit besonders zugespitzten Statements, Transkripte zu Einzelthemen u.v.m. Die Sequenzen aus dem Waisenhaus bieten einen emotionalen Zugang zu der komplexen Thematik. Obwohl in den Expertenbeiträgen die Dominanz der von den reichen Ländern gemachten Strukturen deutlich wird, geht von ihnen allen doch ein starker Appell aus, der jeden Einzelnen mit in die Verantwortung nimmt. So ist der Schritt von den globalen Zusammenhängen hin zur Gestaltungsmöglichkeit im Leben der Schülerinnen und Schüler gut machbar.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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