Die Medienbeispiele wurden von den zuständigen Fachkommissionen der Medienbegutachtung gesichtet und für den schulischen Einsatz empfohlen.

Diese Medien erscheinen in der SESAM-Mediathek mit dem orangefarbenen Daumensymbol.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Titel an allen Medienzentren verfügbar sind.

SESAM-Mediathek

Medienbegutachtung

Medienzentren

Farbe mit Pinseln

meumi/istock/Thinkstock

Liebe Leserinnen und Leser,


diese Medienliste ist veraltet und wird zum Ende des Schuljahres ausgeblendet.

Sie können gerne in unseren neuen Medien-Tipps stöbern. Hier haben wir, nach den Schularten sortiert, empfohlene Medien für Ihren Unterricht veröffentlicht.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern.

Viele Grüße Ihr LMZ

BNE Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

Das Salz der Erde

In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren der sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er die letzten Jahrzehnte Zeuge von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine Fotoreportagen haben den Blick auf die Welt geformt. Salgado selbst wäre seelisch daran fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Fast die Hälfte des Planeten Erde ist bis heute unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart eine Hommage an die Schönheit des Planeten Erde.

Zusatzmaterial: Film; Bilder; Audio-Dateien; Einführung ins Thema; Unterrichtsmaterialien; 14 Infobögen; 9 Arbeitsblätter; Vorschläge für die Unterrichtsplanung; Medientipps; Internet-Links.
 
Adressaten: A(9-13)
Fächer: Bildende Kunst
 
Didaktische Hinweise: Dem Regisseur Wim Wenders gelingt in diesem Dokumentarfilm über Sebastião Salgado nicht nur ein äußerst intensives und intimes Künstlerporträt eines Ausnahmefotografen; er präsentiert dessen Schwarz-Weiß-Fotografien – eingebettet in Film- und Interviewsequenzen – im Kinoformat und macht das Betrachten dieser Bilder, die oft schon den Status von Ikonen der Fotokunst besitzen, zu einem außergewöhnlichen, aber teilweise auch emotional fordernden Seherlebnis. Der Künstler und sein Werk sind teilweise gleichzeitig im Bild, Salgado kommentiert seine Aufnahmen und spricht dabei den Zuschauer oft direkt an. Im Vordergrund stehen dabei nicht technische Aufnahmedetails, sondern die Beweggründe, für ein Filmprojekt oft mehrere Jahre Arbeit zu investieren. Da die einzeln anwählbaren Kapitel das Leben und Werk Salgados chronologisch wiedergeben, ist der Film auch ein bewegendes Dokument der Zeitgeschichte der vergangenen 50 Jahre. Die Themen Armut, Umweltzerstörung, Völkermord und daraus resultierende Flüchtlingskrisen besitzen fast beklemmende Aktualität. Eine im Menü anwählbare Bildergalerie ermöglicht auch eine Einzelanalyse unter kompositorischen und fototechnischen Aspekten. Für den Einsatz im Unterricht wird der Film ergänzt durch umfangreiches und gut strukturiertes Zusatzmaterial in Form von Interviewtexten, Infobögen mit Hintergrundwissen zu Salgados Projekten, Arbeitsblättern mit Abbildungen, klar formulierten Verständnisfragen und Schreibaufgaben.

Bildungsstandards: GY: KS
 

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PG Prävention und Gesundheitsförderung

 

Design 1

DER CITROËN DS 19 (ca. 25 min): Im Oktober 1955 stellte Citroën auf dem Pariser Autosalon seinen DS 19 vor und war mit der damals sehr kühnen Konstruktion der internationalen Konkurrenz gut zehn Jahre voraus. Das Publikum brach anhand der innovativen Technik und der avantgardistischen Ästhetik in Begeisterungsstürme aus. Roland Barthes sah in diesem Auto „humanisierte Kunst“ und einen Wendepunkt in der Mythologie des Automobils.

DAS BUBBLE CLUB SOFA (ca. 25 min): Zack, zack, zack – mit wenigen Bleistiftstrichen erklärt Philippe Starck das Konzept des Sofas Bubble Club, das er für die italienische Firma Kartell Anfang der 1990er Jahre entwarf. Es besteht komplett aus Plastik und spielt virtuos mit unseren heutigen Vorstellungen, wie ein Sofa auszusehen hat.

DER BIC CRISTAL (ca. 25 min): 1950 brachte der Baron Marcel Bich den ersten Einweg-Kugelschreiber auf den Markt und revolutionierte damit gängige Schreibgewohnheiten. Der BIC® Cristal®, beachtenswert wegen seiner Benutzerfreundlichkeit und seiner einfachen, der Funktionalität untergeordneten Form, ist über ein halbes Jahrhundert später aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

DIE AKARI-LAMPE (ca. 25 min): Für die Erfindung der Akari-Lampe – dieses leichten und fragilen, aber kompromisslos modernen Papierlampions – ließ sich der amerikanisch-japanische Bildhauer und Designer Isamu Noguchi von traditionellen japanischen Laternen inspirieren, die Licht in Skulpturen verwandeln.

DER STAUBSAUGER HOOVER (ca. 25 min): In der Geschichte des Staubsaugers verbindet das Hoover-Modell „One-Fifty“, 1934 vom Designer Henry Dreyfuss entwickelt, auf bis dato beispiellose Weise Form mit Funktionalität. Der Name „Hoover“ wurde so berühmt, dass er sich unter amerikanischen Konsumenten rasch als Synonym für das Wort Staubsauger durchsetzte.

DER iMAC (ca. 25 min): 1998 schlug der eiförmige, durchscheinende, nutzerfreundliche und bunte iMac wie eine Bombe auf dem von Beige und Grau dominierten Informationstechnologiemarkt ein. Der Designer Jonathan Ive entmythologisierte den Computer, der sich in der Folgezeit vom Bürogehilfen zum Mitbewohner entwickelte.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Bildende Kunst

Didaktische Hinweise: In der fünfteiligen Reihe werden in etwa dreißigminütigen Beiträgen Klassiker der Designgeschichte vorgestellt. Sehr anschauliche und lebendige Bezüge zu Zeitgeschichte und Kunst ergänzen die assoziationsreichen und vielfältigen Einzelbeiträge, die auch filmisch überzeugen. Nahaufnahmen, Details, originelle Animationen und pointiert eingestreute Originalaufnahmen machen die in ihrer Kürze für den schulischen Einsatz gut geeigneten Filme zu einem Seherlebnis, das neben komprimierter Information auch faszinierende Anregungen für den Unterricht bietet. Zum Beispiel lassen sich die Beiträge zu BIC-Christal und zur Akari-Lampe als Motivation und Anregung für eigene praktische Gestaltungen einsetzen. Die Filme zu Citroen und iMac bieten zudem aufschlussreiche Einblicke in wesentliche Kapitel der Technik-Geschichte und den daraus abgeleiteten Herausforderungen an das Design.
 
Bildungsstandards: HS/WRS: BS10; RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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Design 3

DER WALKMAN (ca. 25 min): Der Sony-Chef wollte gerne beim Golfspielen Musik hören. Aus diesem Wunsch heraus entstand die Idee des individuellen Musik-Konsums, die im digitalen Zeitalter als iPod überlebt hat.

DER JAGUAR E-TYPE (ca. 25 min): Auf dem Genfer Autosalon im Februar 1961 wurde der Jaguar-Stand förmlich überrannt. Unmengen von Bestellungen wurden für ein Auto aufgenommen, das mit extravagantem Design, revolutionärer Technik und verblüffender Leistung überraschte.

DIE VALENTINE-Schreibmaschine (ca. 25 min): Ettore Sottsass war verantwortlich für die Gestaltung der Olivetti-Büromaschinen. 1969 entwarf er die knallrote Schreibmaschine Valentine, eine Provokation aus Kunststoff, die ihn schlagartig weltberühmt machte.

DER SITZSACK SACCO (ca. 25 min): Der birnenförmig-ergonomische Sacco-Sessel kam 1968 auf den Markt. Kein Wunder, dass für Sacco neben der Pop-Art auch der revolutionäre und spielerische Geist dieser Epoche Pate stand.

DER FERNSEHER ALGOL 11 (ca. 25 min): Dieser Fernseher, 1964 von Marco Zanuso und Richard Sapper entwickelt, leitete den Siegeszug des portablen TV ein. Sein stabiles Plastikgehäuse, die kräftigen Farben und die Chromleisten unterstreichen das poppige Design.

PAIMIO-SESSEL (ca. 25 min): Den Paimio-Sessel entwarf der finnische Architekt und Designer Alvar Aalto 1931 für das Lungensanatorium von Paimio. Ideal für die Atmung, gehört der elegante Schwingsessel zu den berühmtesten „Accessoires der Architektur“.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Bildende Kunst 

Didaktische Hinweise: In der fünfteiligen Reihe werden in etwa dreißigminütigen Beiträgen Klassiker der Designgeschichte vorgestellt. Sehr anschauliche und lebendige Bezüge zu Zeitgeschichte und Kunst ergänzen die assoziationsreichen und vielfältigen Einzelbeiträge, die auch filmisch überzeugen. Nahaufnahmen, Details, originelle Animationen und pointiert eingestreute Originalaufnahmen machen die in ihrer Kürze für den schulischen Einsatz gut geeigneten Filme zu einem Seherlebnis, das neben komprimierter Information auch faszinierende Anregungen für den Unterricht bietet. Besonders geeignet für den Einsatz im Unterricht sind die Beiträge zum Sony- Walkman und zum Sitzsack Sacco, die durch ihre Nähe zu jugendkulturellen Phänomenen eine Brücke zwischen kulturhistorischer Betrachtung und aktuellem Alltagsleben schlagen. Das Kapitel zum Paimio-Sessel enthält neben produktions- und gestaltungsbezogenen Aspekten insbesondere einen Ein- und Überblick zu dem Phänomen des skandinavischen Möbeldesigns.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS10; RS: BS10; GY: BS10, KS
 

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BO Berufliche Orientierung

 

Moebius Redux

Der vielleicht einflussreichste Comiczeichner und -autor aller Zeiten ist vor allem unter seinen Pseudonymen „Gir“ und „Moebius“ bekannt. Als solche erfand er u.a. den „Leutnant Blueberry“, gab die revolutionäre Zeitschrift „Métal Hurlant“ („Schwermetall“) heraus, arbeitete an Alejandro Jodorowskys geplanter „Dune“-Verfilmung und an Ridley Scotts „Alien“ mit, entwickelte in den USA den „Silver Surfer“ weiter und entwarf das Design für Luc Bessons Space-Oper „Das fünfte Element“. Doch wer ist dieser Mensch, der all diese fremdartigen, phantastischen Welten und Geschichten erfand, mit einigen der ungewöhnlichsten Künstler zusammenarbeite, Fans und Nachfolger in der ganzen Welt hat, von dem aber nur wenige Dinge bekannt sind. Hasko Baumann hat Jean Giraud und viele seiner berühmten Wegbegleiter getroffen und sich mit der Kamera in die Welten von Gir und Moebius entführen lassen.

Zusatzmaterial: Booklet, Audiokommentare, zusätzliche und erweiterte Szenen, Interviews, Animationen, Impressionen, Entstehung von DUNE, Feature: Men at Work.

Adressaten: A(7-13)
Fächer: Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Bildende Kunst 

Didaktische Hinweise: DVD 1 bietet eine filmisch hervorragend und originell aufbereitete Dokumentation über das Leben sowie das vielseitige künstlerische Werk des Zeichners Jean Giraud, genannt „Moebius“. Neben dem Künstler selbst kommentieren viele Kollegen und Weggefährten die unterschiedlichsten Entwicklungsstadien, angefangen bei den frühesten Zeichenserien als Schüler bis zu den letzten Großprojekten in Zusammenarbeit mit amerikanischen Comicproduzenten und Filmregisseuren. Dabei wird besonders gut herausgearbeitet, wie Giraud durch seine schier unzähligen Visionen ein absolut einzigartiges, komplexes Fantasie-Universum schuf, das ihn letztendlich zu einer Gallionsfigur in der Comicszene werden ließ. Darüber hinaus erhält der Betrachter interessante Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der französischen Print-Medien sowie in die Entstehung einer eigenständigen französischen Comic-Variante, die sich erheblich von der US- amerikanischen Comic- Kultur unterscheidet. DVD 2 eignet sich für den Einsatz im Unterricht besonders gut, da hier einzelne Aspekte aus DVD 1 nochmals thematisch geordnet und konzentriert zusammengefasst werden. Sehr empfehlenswert sind die Kapitel „Omgraphic Motion Picture“ und „Men at Work“; hier wird der Betrachter quasi Zeuge des Entstehungsprozesses von Zeichnungen des Künstlers sowie mehrerer seiner Kollegen.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS10; RS: BS8, BS10; GY: BS8, GY
 

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NZZ Format: Maskerade

Der Wunsch, in eine andere Rolle zu schlüpfen, jemand anderes zu sein, ist so alt wie die Menschheit selbst. Masken können verbergen und entblössen, und häufig kommt erst unter der Maske das wahre Ich hervor. Dieses Spiel der Verwandlung kann man nicht nur beim Karneval in Venedig beobachten, wo die traditionellen Masken aus dem 17. und 18. Jahrhundert dominieren. Durch die bildende Kunst inspiriert sind die abstrakten Masken von Mummenschanz, dem legendären Maskentheater aus der Schweiz. An der Bayerischen Theaterakademie in München lernen Studenten, mit welchen Spezialeffekten und Fähigkeiten sie einen Menschen verändern können.

Zusatzmaterial: Tschäggättä im Lötschental (ca. 6 min.); Die Silvesterkläuse in Urnäsch (ca. 5 min.); Afrikanische Meister, Masken im Museum Rietberg 2014 (ca. 6 min.).

Adressaten: A(5-9)
Fächer: Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Bildende Kunst

Didaktische Hinweise: Der Film eignet sich in besonderer Weise für einen vielseitigen Einsatz im Kunstunterricht. Die Gliederung in die drei Hauptaspekte (Karneval in Venedig, Maskenbildnerei als Beruf, Ausdruckstheater und Performance mit Verkleidung und Maske) ermöglicht eine zielgerichtete Präsentation auch in Teilbereichen. Prägnant und anschaulich wird das Prinzip der Maskerade in drei unterschiedlichen Kontexten exemplarisch vorgestellt. Gleichzeitig motiviert die Dokumentation zur praktischen Umsetzung des Gesehenen. Im Zusatzmaterial ergänzen zwei Kurzfilme zur Maske in Tradition und Brauchtum (Tschäggättä und Silvesterkläuse) das Medium sinnvoll.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS; BS6, BS9; RS: BS6, BS8; GY: BS6, BS8
 

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MB Medienbildung

 

Meisterwerke der Kunst: Medienkunst

Das Medium dokumentiert 18 beispielhafte Medienkunstwerke aus der Sammlung des ZKM und beleuchtet die Entwicklung der Medienkunst von ihren Anfängen bis heute.

Printmaterial: Begleitheft mit einer Vita der Künstler/-innen und Beschreibung der Kunstwerke, 22 S.; 18 Ausdrucke der Kunstwerke.

Adressaten: A(11-13)
Fächer: Bildende Kunst

Didaktische Hinweise: Die Mappe zeichnet sich durch die für diese Reihe typischen und gut gemachten Beschreibungen und Interpretationen der Kunstwerke aus. Neu ist, dass hier auch eine DVD dabei ist, auf der die Werke in ihrer Museumsumgebung gezeigt werden. Dabei fängt die Kamera nicht nur das einzelne Kunstwerk ein, sondern zum Teil auch Betrachter oder Künstler, die ihre Werke kommentieren. Medienkunst lässt sich nicht anhand eines Fotos verstehen. Daher ist die DVD nicht nur Bereicherung, sondern auch Notwendigkeit in der Vermittlung dieser Kunstform. Die Texte auf der DVD sind zum Teil englischsprachig. Auch der teilweise recht anspruchsvolle Inhalt zeugt davon, dass es hier nicht um eine Einführung in die Medienkunst geht, sondern dass vom Betrachter Vorwissen gefordert wird, ebenso wie die Fähigkeit zur Interpretation und Reflexion. Gezeigt werden Werke im Detail und im Raum, so dass die Wirkung gut erfahrbar wird. Interessant ist auch, dass gezeigt wird, wie der Besucher des Museums selbst zu einem Akteur, bzw. Kreateur werden kann – alles im Sinne des Künstlers. Dadurch ergeben sich interessante Fragen, die zu Diskussionen über Medienkunst anregen. Für den Unterricht ist es besonders gut, dass die Beiträge einzeln angewählt werden können. Der Trailer des ZKM kann darüber hinaus durchaus als weitere Informationsquelle genutzt werden.

Bildungsstandards: GY: KS
 

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