Artikelinhalt anzeigen

Die Medienbeispiele wurden von den zuständigen Fachkommissionen der Medienbegutachtung gesichtet und für den schulischen Einsatz empfohlen.

Diese Medien erscheinen in der SESAM-Mediathek mit dem orangefarbenen Daumensymbol.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Titel an allen Medienzentren verfügbar sind.

SESAM-Mediathek

Medienbegutachtung

Medienzentren

Digitale Daten mit Auge

BrianAJackson/iStock/Thinkstock

Grundschule

 

Checker Tobi: Der Internet-Check

Jeden Tag verschicken wir über das Internet Millionen von Bildern, Nachrichten oder Videos, rund um die Welt. Tobi checkt, wie dieses weltweite Netz der Computer entstanden ist und wie die Informationen transportiert werden. Mit Michael baut Tobi ein Modell, das zeigt, wie soziale Netzwerke funktionieren. Auch die Gefahren werden angesprochen. Und ein Blick in die Zukunft zeigt, dass selbst Autos über das Internet gesteuert werden können.

Zusatzmaterial: 8 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung (PDF/Word); Vorschlag zur Unterrichtsplanung.

Adressaten: A(3-4)
Fächer: Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Didaktische Hinweise: Das Medium ist sinnvoll in verschiedene Sequenzen gegliedert und ermöglicht somit differenzierte Schwerpunkte im Unterricht zu setzen. Eindrucksvolle Modelle veranschaulichen die gezeigten komplexen Sachverhalte. Das Arbeitsmaterial vertieft die Inhalte und beachtet dabei unterschiedliche Lernniveaus.

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4

 

Zur Mediensammlung

Jetzt kommt die Werbung

Der Film zeigt, wie die verschiedenen Bestandteile des Werbespots wirken und die Wahrnehmung beeinflussen. Welche Wirkung haben verschiedene Farben? Wie verändert sich der Werbespot durch einen schnelleren Schnitt? Wie empfindet man die gleiche Szene, wenn sie mit unterschiedlicher Musik und Geräuschen unterlegt ist?

Zusatzmaterial: 12 Module; 2 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung (PDF); Kommentartext (PDF) (3 S.).

Adressaten: A(3-4)

Fächer: Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Didaktische Hinweise: Das Medium ist didaktisch gut konzipiert, da es schrittweise Kindern die Entstehung eines Werbespots anschaulich vermittelt. Die einzelnen Tricks und Methoden, mit denen in Werbesports gearbeitet wird, werden benannt und in ihrer Wirkung verglichen. So lernen Kinder Einflussnahme und Manipulation der Werbung besser zu erkennen.

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4

 

Zur Mediensammlung

Kinder sicher im Netz: Chatten & surfen. Aber sicher!

CHATTEN. ABER SICHER! (ca. 4 min): Der Film weist Kinder auf Sicherheitsregeln beim Chatten hin. Der Fußballprofi Bastian Schweinsteiger gibt Tipps, wie man sich sicher im Chat bewegen kann.

SURFEN. ABER SICHER! (ca. 4 min): In der kurzen Filmhandlung klickt ein Junge beim Surfen auf die falsche Seite und wird mit nicht kindgerechten Seiten konfrontiert. Der TV-Moderator Rudi Cerne gibt Tipps, wie Eltern ihre Kinder vor den Gefahren des Internets schützen können.

Adressaten: A(3-9)
Fächer: Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Didaktische Hinweise: Im Stile von Werbespots liefern zwei Kurzfilme die wichtigsten Hinweise zum Thema „Sicherheit im Netz“. Film eins eignet sich für die ersten Instruktionen zum Thema, wobei die Prominenz von Bastian Schweinsteiger sicherlich dazu beiträgt, die Wirkung des erhobenen Zeigefingers etwas abzumildern. Zu erwähnen ist, dass der zweite Film sich an Eltern und Erzieher richtet. Die kindgerechte Aufmachung der Filme widerspricht teilweise dem Zusatzmaterial, das nützliche Links zum Thema liefert und mit Arbeitsaufträgen zur Beurteilung von Websites beispielsweise durchaus auch für ältere Schüler geeignet ist.

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4

 

Zur Mediensammlung

Bibliothek der Sachgeschichten C3: Computertastatur, Computer, Handy

COMPUTERTASTATUR: Auf der Computertastatur am Keyboard sind die Buchstaben ja nicht in Reihenfolge A-B-C-D usw. angeordnet, sondern wild durcheinander. Dieses Kapitel beantwortet die Frage, warum das genau so und nicht anders ist.

COMPUTER: Weil man das alles mit dem menschlichen Auge nicht sehen kann, wurde dies mal mit Menschen nachgespielt, was sich alles in seinem Innenleben abspielt, wenn man einen Computer einschaltet und dann den Buchstaben A schreiben will.

HANDY: Auch bei einem Handy geht nichts ohne Computer.

Adressaten: A(3-4)
Fächer: Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Didaktische Hinweise: Das Medium stellt mit Hilfe von Schauspielsequenzen komplexe technische Funktionen und Zusammenhänge bei Computern und Handys dar. Dadurch werden die im Hintergrund ablaufenden komplizierten Vorgänge dieser beiden Alltagsgegenstände für Grundschüler anschaulich und leichter verständlich.

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4

 

Zur Mediensammlung

Erfahrung mit digitalen Spielen

Unterrichtsmodul

2014

Fächer: Sprache, Deutsch, Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4

 

Zum Unterrichtsmodul

Spürnasen erkunden die Werbewelt

Unterrichtsmodul

2015

Fächer: Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS2

 

Zum Unterrichtsmodul

Detektive im Netz

Unterrichtsmodul

2015

Fächer: Sprache, Deutsch, Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS2

 

Zum Unterrichtsmodul

Unsere Lieblingsfiguren in den Medien

Unterrichtsmodul

2014

Fächer: Sprache, Deutsch, Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4

 

Zum Unterrichtsmodul

Ich im Internet

Unterrichtsmodul

2013

Fächer: Sprache, Deutsch, Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4

 

Zum Unterrichtsmodul

Surfschein auch mit dem iPad

Unterrichtsmodul

Dritt- und Viertklässler erfahren spielerisch etwas über die Grundideen des Internets und wie sie mit ihren eigenen Daten umgehen sollten.

Fächer: Sachunterricht, Mensch, Natur, Kultur
Zielgruppen: Grundschule, Förderschule

Didaktische Hinweise: Das Medium ist für den Einsatz im Deutschunterricht aller Schularten geeignet. In ihrer Kompaktheit vermitteln die Filmsequenzen äußerst umfangreiche Informationen zum Umgang mit möglichen Gefahren der digitalen Medienwelt. Trotz hoher Informationsdichte auf hohem Sprachniveau animiert das Medium zum Nachdenken über persönliche Erfahrungen und die Auseinandersetzung mit dem individuellen Vorwissen zum Thema. Dabei schaffen die dargestellten authentischen Alltagssituationen (Stand 2017) ein hohes Maß an Identifikationsmöglichkeiten für die jugendlichen Zuschauer. Das durchdachte Arbeitsmaterial mit ansprechenden Fragestellungen hilft den Schülerinnen und Schülern, das schwer überschaubare Themenfeld zu strukturieren und neue Verknüpfungen herzustellen. Des Weiteren bietet das Medium eine Vielzahl von Sprech-, Schreib- und Rechercheanlässen.

Bildungsstandard: GS 3/4

 

Zum Unterrichtsmodul

Kompetent recherchieren mit dem iPad

Unterrichtsmodul

Dritt- und Viertklässler lernen, Infos aus dem Netz richtig zu finden, zu bewerten und dabei ihr Vorgehen zu reflektieren.

Fächer: Sachunterricht, Mensch, Natur, Kultur
Zielgruppen: Grundschule, Förderschule

Bildungsstandard: GS 3/4

Zum Unterrichtsmodul

Anmelden im Schulnetz (paedML GS) – meine Daten gehören mir! (Unterrichtsidee)

Unterrichtsidee

Die Kinder erfahren innerhalb des geschlossenen Schulnetzes, wie wichtig es in einer vernetzten Welt ist, einen persönlichen Zugang zu eigenen Daten zu haben.

Fächer: Sachunterricht, Mensch, Natur, Kultur
Zielgruppen: Grundschule, Förderschule

Bildungsstandard: GS 3/4

Zur Unterrichtsidee

Medienkoffer der Internauten – internauten.de

Online-URL/WebSite

Stand: 2013

Fächer: Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Didaktische Hinweise: „Die Internauten“ machen es sich zur Aufgabe Kinder in spielerischer und kindgerechter Weise bei ihren ersten Schritten im Internet zu unterstützen und sie zu einem verantwortungsvollen Umgang damit anzuleiten. Der dazugehörige Medienkoffer ist für den Einsatz in der Grundschule vorgesehen. Er bietet Lehrkräften gut strukturierte und informative Unterrichtsmaterialien zu verschiedene Arbeitsthemen rund um das sichere Surfen im Internet.

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4

 

Link zur Website

Primolo – Eduversum (Wiesbaden)

Online-URL/WebSite

Stand: 2014

Fächer: Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Didaktische Hinweise: Primolo ist eine interaktive Plattform, mit der Kinder und Lehrkräfte gemeinsam Webseiten gestalten können. Ergänzt wird der Webseiten-Generator durch redaktionelle Inhalte sowie Community-Funktionen wie Chat, Forum und Profil. Primolo ermöglicht eine praxisorientierte Förderung von Medienkompetenz.

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4

 

Link zur Website

Der neue Surfschein des Internet-ABC – Internet-ABC

Online-URL/Website

Stand: 2015

Fächer: Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Didaktische Hinweise: Mit dem Surfschein vom Internet-ABC können Kinder ihr Wissen spielerisch überprüfen und erweitern. Die Entdeckerfreude der Kinder wird genauso angeregt, wie der Ehrgeiz, die Führerscheinprüfung für das Web zu bestehen. Die Begleitmaterialien für Lehrkräfte bieten Unterstützung für den pädagogisch begleiteten Einsatz des Surfscheins in der Schule oder im außerschulischen Bildungsbereich. Grundlegende Kenntnisse zum Internet sind von Vorteil. Die Unterrichts- und Begleitmaterialien unterscheiden zwischen „Internet-Anfängern“ und „Internet-Fortgeschrittenen“.

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4

 

Link zur Website

WebQuest für die Klassenstufen 2, 3 und 4 – Landesbildungsserver BW

Online-URL/WebSite

Stand: 2015

Fächer: Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Didaktische Hinweise: Der Link führt zu einer didaktisch gut aufbereiteten Internetseite. Die Schülerinnen und Schüler finden hier Aufgabenstellungen zu Kinderseiten, die sie in Kleingruppen bearbeiten und beurteilen sollen. Die Anweisungen sind klar strukturiert und ermöglichen ein selbstständiges Arbeiten. Ein gelungenes Beispiel für das Arbeiten mit dem Computer.

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4

 

Link zur Website

Fit fürs Netz: Info-Laptop zum sicheren Surfen – LO Lehrer-Online (Wiesbaden)

Online-URL/WebSite

Stand: 2015

Fächer: Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Didaktische Hinweise: Der Link bietet eine didaktisch gut aufbereitete Unterrichtseinheit zum Thema Internetsicherheit. Dabei wechseln sich Lehrerimpulse und Selbstlernphasen sinnvoll ab.

Bildungsstandards: SO: GS; GS: BS4

 

Link zur Website

Sekundarstufe

 

Informationen im Netz kompetent beschaffen

Der Film hinterfragt zunächst die Glaubwürdigkeit von Nachrichten im Netz und zeigt, wie sich Falschmeldungen wie eine Lawine im Internet, in sozialen Netzwerken, über Instant-Messaging-Dienste wie WhatsApp oder via Twitter rasend schnell und weltweit verbreiten. Der Film skizziert an Beispielen, wer Interesse an Falschmeldungen im Netz haben könnte. Der Film sensibilisiert dafür, welche Kriterien es für glaubhafte Quellen und Nachrichten gibt, und zeigt, wie Urheber erkannt werden können und wie ein Impressum zu lesen ist. Er vermittelt als Schwerpunkt Kompetenz im Umgang mit Suchmaschinen und Enzyklopädien im Netz. So geht er darauf ein, wie kompetent recherchiert werden kann. Er stellt unter anderem dar, wie ein Artikel bei Wikipedia aufgebaut und mit Quellen hinterlegt ist. Er gibt Hinweise, wie man selbst als Autor auftritt und welche Kriterien und Schritte der Recherche es bedarf, um einen Artikel zu erstellen.

Adressaten: A(5-10)
Fächer: Deutsch

Didaktische Hinweise: Die Filmsequenzen des Mediums eignen sich für den Einsatz im Deutschunterricht ab der achten Klasse. In klarer und verständlicher Weise werden zentrale Aspekte zur Informationsbeschaffung im Netz dargestellt. Der klar strukturierte und didaktisch gut aufgebaute Film kann aufgrund der Kürze als Ganzes eingesetzt werden. Das Hauptmenü bietet durch die Kapiteleinteilung ebenso wie durch den Zugriff über zentrale Stichwörter die Möglichkeit, bestimmte inhaltliche Gesichtspunkte nochmals zu klären, zu wiederholen oder zu vertiefen. Eine schülergerechte Sprache, angemessenes Sprechtempo und eine ruhige Bildregie unterstützen das Verständnis. Das ergänzende Arbeitsmaterial sollte von der Lehrkraft an die Lerngruppe angepasst werden.

Bildungsstandards: GY: BS8, BS10; SEK1: BS9

 

Zur Mediensammlung

Nachrichten clever gecheckt

Sind wir heutzutage gut informiert? Wie wird unser Weltbild von unserem eigenen Surfverhalten und fremden Algorithmen beeinflusst? Und welchen Informationen können wir noch vertrauen? Der Film gewährt Einblicke in aktuelle Herausforderungen seriöser Online Journalisten, hinterfragt ihre Filterblasen und übt, Fake News zu durchschauen.

Adressaten: A(7-13)
Fächer: Gemeinschaftskunde, Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Erdkunde-Wirtschaftskunde-Gemeinschaftskunde, Welt-Zeit-Gesellschaft, Gemeinschaftskunde, Deutsch, Basiskurs Medienbildung

Didaktische Hinweise Gemeinschaftskunde, Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Erdkunde-Wirtschaftskunde-Gemeinschaftskunde, Welt-Zeit-Gesellschaft, Gemeinschaftskunde: Der Film informiert leicht verständlich und gut strukturiert über den Online-Journalismus und das Zustandekommen von Nachrichten. Er eignet sich beim Themenbereich „Medien“ als Einstieg und Grundlage für Problematisierungen, gerade was die Unterthemen „Recherche“, Presserecht und – kontrastierend zur seriösen Berichterstattung – „Fake News“ betrifft. Das Arbeitsmaterial ist ansprechend und eignet sich zur Vertiefung. Weniger gewinnbringend sind hingegen die Erklärfilme mit teilweise trivialem Inhalt.

Bildungsstandards: Sek1: BS9; GY: BS10, BS12

Didaktische Hinweise Deutsch, Basiskurs Medienbildung: Das Medienpaket eignet sich sehr gut für den Einsatz im Deutschunterricht der Sekundarstufe aller Schularten. Die Vernetzung der einzelnen Module (Video, Erklärfilme, Foto- und Bildstrecken, Arbeitsmaterial) ist gut durchdacht und vermittelt den Lernenden die Kompetenz, die Glaubwürdigkeit von Nachrichten fundiert zu untersuchen. Die vorhandenen Arbeitsblätter eignen sich aufgrund der klaren, motivierenden Aufgabenstellung und Gestaltung sowie des engen Bezugs zu den Filmsequenzen für den direkten Einsatz im Unterricht verschiedener Klassenstufen.

Bildungsstandards: Sek1: BS5, BS6, BS9, BS10; GY: BS5, BS6, BS8, BS10

 

Zur Mediensammlung

Die Trolle

Vor ein paar Monaten erschüttert eine Nachricht den kleinen Ort Meßstetten: Ein Polizist soll entführt worden sein. Ein Verdacht liegt nahe: In dem Ort auf der Schwäbischen Alb leben 5.000 Einwohner und fast noch mal genauso viele Flüchtlinge. Wer könnte es sonst gewesen sein? Lokalreporter Michael Würz fängt an zu recherchieren und hat den Polizisten plötzlich an der Strippe. Der ist nicht entführt worden – sondern liegt krank im Bett. Solche Lügengeschichten geistern derzeit massenhaft vor allem durch die sozialen Medien: Bordellgutscheine für Flüchtlinge, entführte Kinder, geklaute Ziegen und Schafe. Alles frei erfunden. Oft sind es Internettrolle, die die Gerüchte in Umlauf bringen. Wie verändern sie die Stimmung im Land? Ein Aufklärungsfilm zum Thema Fake-News.

Adressaten: A(8-13)
Fächer: Deutsch, Gemeinschaftskunde, Ethik

Didaktische Hinweise:

Deutsch: Das Medium eignet sich für den Einsatz im Deutschunterricht ab Klasse 8. Die Kapiteleinteilung ermöglicht das gezielte Abspielen einzelner Sequenzen, die verschiedene Aspekte der Thematik „Trolle in den sozialen Netzwerken“ in den Mittelpunkt rücken. So hat die Lehrperson die Möglichkeit, mit Unterstützung des äußerst umfangreichen und gut strukturierten Materials, die Problematik der Nachrichtenmanipulation nach eigenem Ermessen zu behandeln. Die Moderation durch die Kunstfigur eines Trolls erleichtert den Zugang zum Thema und sensibilisiert die Lernenden zu einem kritisch hinterfragenden Umgang mit Informationen in sozialen Netzwerken.

Gemeinschaftskunde: Der Film greift ein aktuelles Thema auf und stellt dieses über die Darstellung von Trollfabriken in Russland in einen größeren gesamtpolitischen Zusammenhang. Wichtig für den Unterricht in der Schule ist die Thematisierung der gezielten Beeinflussung durch das Internet. Hilfreich ist die Erwähnung von Seiten wie Hoaxmap oder Mimikama, die auch auf anderen mediendidaktischen Plattformen oder in Handreichungen genannt werden. Die Zusatzmaterialien sind mäßig nutzbar, um zielgerichtet den Umgang mit Falschmeldungen im Internet zu behandeln. Hier sollte die Lehrkraft ergänzen. Der Film selbst kann jedoch gut motivieren, einen Zugang zum Thema zu finden.

Ethik: Das Medium zeigt eine Dokumentation der NDR-Reihe Panorama – Die Reporter, die sich sehr gut für den Ethikunterricht ab Bildungsstandard 10 eignet. Sie stellt differenziert, fundiert und komprimiert (30 min) die unterschiedlichen Aspekte dieses Themas dar: Strategien und Motive der Trolle beim Verbreiten von Fakenews werden ebenso deutlich wie der Kampf von Polizei, Journalisten und Aktivisten gegen die Verbreitung von Gerüchten, Falschmeldungen und Hate-Speach. Die politische Wirkung nationaler und internationaler Ebene wird besonders deutlich anhand eines Interviews mit einem ehemaligen Troll, der über die Mechanismen politischer Manipulation berichtet. Die Reportage appelliert nachdrücklich an das kritische Bewusstsein der User und ruft dazu auf, sich aktiv gegen Fakenews zu positionieren. Das reichhaltige Arbeitsmaterial bietet operatorengestützte Arbeitsaufträge sowohl mit kreativ-handlungsorientiertem als auch mit analytisch vertiefendem Charakter. Die Infoblätter dienen nicht nur Lehrkräften bei der Vorbereitung, sondern können auch in der Kursstufe eingesetzt werden.

Bildungsstandards: GY: BS8, BS10; SEK1: BS9

Zur Mediensammlung

Fake News

Gerade Jugendliche informieren sich häufig in sozialen Netzwerken oder Blogs über aktuelle Ereignisse und stoßen dabei auch auf sogenannte Fake News. Der Begriff ist derzeit in aller Munde – doch um was geht es hier eigentlich? Die Produktion vermittelt, was Fake News, Social Bots und Echokammern sind, wie dieses Prinzip funktioniert und wer davon profitiert. Zudem wird gezeigt, wie man Fake News erkennt und sich vor Manipulation schützen kann.

Adressaten: A(9-12)
Fächer: Deutsch

Didaktische Hinweise:

Deutsch: Das Medium eignet sich gut für den Einsatz im Deutschunterricht aller Schularten ab der neunten Klassenstufe, wenn es darum geht, das eigene Medienverhalten zu reflektieren und Informationen aus Medien hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit zu prüfen. Der anschaulich gestaltete Film zeigt in einzeln abrufbaren Kapiteln anhand konkreter Beispiele Merkmale, Absichten, Mechanismen und Auswirkungen von Fake-News. So vermittelt die Produktion der jugendlichen Zielgruppe ein Instrumentarium zum kritischen Umgang mit digital verbreiteten Nachrichten. Das ergänzende Arbeitsmaterial gibt zusätzliche Impulse zur Thematik und ist kann von der Lehrkraft individuell an die Lerngruppe angepasst werden.

Gemeinschaftskunde: Der Film stellt kurzweilige Beispiele für gern geglaubte Fakenews vor, wie wir sie im Netz finden können. Analyse (bedient unsere Vorurteile, verfolgt eindeutige politische Interessen) und Ratschläge (misstrauisch sein bei allem, was Vorurteile bedient) erfolgen durch Experteninterviews und stellen das Problem in einen größeren, auch historischen Rahmen (retuschierte Lenin- oder Hitlerbilder). Wichtig sind, gerade für die Schüleraktivität, vor allem auch die Anleitungen zur Überprüfung von Falschmeldungen. Hier werden auch die wichtigsten Internetseiten erwähnt. Insgesamt geht der Film über sein Thema hinaus und behandelt mit „Echokammer“ und „Social Bots“ andere Phänomene des Internets, die in manipulativer Absicht genutzt werden können, dies allerdings weniger ausführlich. Hier wäre eine Vertiefung ebenfalls sinnvoll, wenn man beispielsweise an die Diskussionen über die Rolle des Internets bei Wahlentscheidungen, gerade in den USA, denkt. Das Arbeitsmaterial liefert sinnvolle Anregungen zur Weiterarbeit, allerdings sind die Arbeitsaufträge manchmal etwas offen formuliert. Einzelne Arbeitsblätter können mit eindeutigen Linkzuweisungen vielleicht noch zielführender eingesetzt werden.

Bildungsstandards: GY: BS10, KS; SEK1: BS10

Zur Mediensammlung

The Cleaners

Bitte um Beachtung: Wir empfehlen der Lehrkraft dringend, vor einem Unterrichtseinsatz den Film selbst anzusehen!

Der Film macht auf die Schattenindustrie digitaler Zensur in Manila, dem größten Outsourcing-Standort für Content Moderation, aufmerksam. Dort löschen zehntausend Menschen in 10-Stunden-Schichten belastende Fotos und Videos von Facebook, YouTube, Twitter & Co. Die Aufgaben dieser „Content Manager“ werden überwiegend von Arbeitern auf den Philippinen ausgeführt. In sekundenschnelle müssen sie entscheiden welche Inhalte auf Internetplattformen veröffentlicht werden dürfen oder gegen die Richtlinien verstoßen. Hinweise zum Jugendmedienschutz: Der eindrucksvolle Dokumentarfilm „The Cleaners“ zeigt den bisher noch unbeachteten Beruf des Content-Moderators, der für die Internetdienste Facebook, Twitter und YouTube die hochgeladenen, oft zweifelhaften Videos und Bilder prüft. Hierbei bestimmen Content-Moderatoren maßgeblich mit, was die User dieser Seiten letztendlich zu sehen bekommen. Die Content-Moderatoren sichten dafür mitunter stundenlang pornographisches, gewaltverherrlichendes und hetzerisches Film- und Bildmaterial, was sich letztendlich auch auf ihre Psyche auswirkt. Der Film enthält daher Material, das für Schülerinnen und Schüler sehr verstörend wirken könnte: Bilder einer Enthauptung, Bilder von ertrunkenen Kindern, Videos von körperlicher Gewalt, Videos einer nachgestellten Kreuzigung und detailreiche Beschreibungen von sexuellen Übergriffen. Bereits die FSK Freigabe ab 16 Jahren erlaubt nur einen Einsatz in der Oberstufe. Aufgrund der intensiven Bilder wäre auch ein Einsatz des Filmes ausschließlich mit volljährigen Schülern bzw. nur ausgewählter Szenen denkbar.

Adressaten: A(11-13)
Fächer: Gemeinschaftskunde, Ethik, Religion

Didaktische Hinweise:

Ethik: Die sehr ambitionierte Dokumentation gewährt verstörende Einblicke in eine Schattenindustrie digitaler Zensur in Manila, dem weltweit größten Standort für Content-Moderation. Dabei werden nicht nur die weitreichenden gesellschaftlichen und politischen Implikationen der Expansion der sozialen Netzwerke aufgedeckt, die anstatt Demokratisierungsprozesse zu fördern, die Grundlagen der Demokratie zunehmend zerstören. Indem der Film den Zuschauer durch diesen komplexen Inhalt vom reinen Wahrnehmen über die Stufe kontroverser Argumente bis hin zu Reflexion und Urteil führt und in einen Handlungsimpuls mündet, entspricht er einerseits sehr gut den prozessorientierten Kompetenzen des Ethikunterrichts. Andererseits kann die sehr hohe Informationsdichte selbst Schülerinnen und Schüler der Kursstufe überfordern. Die Arbeitsmaterialien sind eine gute Grundlage, um die Komplexität zu strukturieren und Verstehensprozesse zu fördern. Zu beachten sind: FSK 16 (u.a. Foto eines enthaupteten Menschens).

Gemeinschaftskunde: Mit diesem Medium können die wesentlichen Punkte des Artikels fünf des Grundgesetzes aufgegriffen und aktuell diskutiert werden: die Garantie der Meinungsfreiheit und deren Grenzen sind die wesentliche Pole, zwischen welchen sich die Content Moderatoren bewegen. Während es zunächst so aussieht, als bestünde deren Aufgabe darin, eine breite Öffentlichkeit vor Diffamierungen oder beispielsweise gewaltverharmlosenden Inhalten zu schützen, so kommen im Film mehr und mehr die Manipulationsmöglichkeiten und Techniken einer politischen Zensurmaschine zur Sprache. Interessant ist der Film dadurch, dass er hohe Anforderungen an die Bewertungskompetenz des Zuschauers stellt und Raum gibt für Diskussionen, die weiter angesprochene Themen wie beispielsweise Mikrotargeting in einen aktuellen politischen Kontext stellen. Das Arbeitsmaterial ist anspruchsvoll und liefert weitere sinnvolle Hinweise für eine Erarbeitung des Films. Der Film ließe sich gut in einzelne inhaltliche Sequenzen unterteilen und dies würde in Anbetracht seiner Länge auch Sinn für den Einsatz im Unterricht machen. Allerdings ist das Medium selbst nicht in Kapitel mit Inhaltsüberschriften unterteilt. Insofern müsste sich die Lehrkraft bei der Sichtung selbst die Mühe machen, den Film sinnvoll zu untergliedern, vielleicht auch um bestimmte schwer erträgliche Bilder mit Gewaltdarstellungen von der Vorführung auszunehmen. Bitte beachten: FSK 16!

Evang. Religionslehre: Bedrückend liefert die aufwändig recherchierte und gestaltete Dokumentation bislang kaum bekannte Aufklärung über den Umgang globaler kommerzieller sozialer Netzwerke mit nicht akzeptierten Inhalten – einerseits privates (vor allem Bild-)Material mit entwürdigenden und gewalttätigen (darunter auch sexuell perversen) Inhalten (z.B. Missbrauch von Minderjährigen) und entfesselte eskalierende Hassrede, andererseits Material mit relevanter politischer Brisanz, das repressiven Regimes (Beispiel Türkei) ein Dorn im Auge ist oder Pogromstimmungen gegen Minderheiten (Beispiel Rohinga) anheizt sowie Terror (Beispiel IS) verherrlicht. Konzerne wie Google oder Facebook haben die Entfernung solcher Inhalte in empörender Weise gerade in solche Länder „outgesourct“, die auch sonst den Müll der westlichen Welt entsorgen müssen. Aus eigenem Antrieb kommen hier überwiegend asiatische Gesichter hinter solchem „Saubermachen“ (wenn auch anonymisiert) zum Vorschein: ihre Prägung, Überzeugung und ihre Lebensumstände. Eine aktuelle US-Senatsanhörung der Verantwortlichen von Social-Media-Unternehmen (immer wieder in Teilen ausschließlich originalsprachlich eingeblendet) entlarvt wenig mehr als scheinheilige Ausflüchte, das Nachdenken einer einflussreichen (Ex-)Insiderin über die Grundsätze ihrer Löschungsentscheidungen spricht dagegen Bände. Für den evangelischen Religionsunterricht wird vor allem das Menschenbild berührt. Und das im Kontrast dazu, wie eine der Heldinnen aus ihrem philippinisch-katholischen Kontext Selbstaufopferung nach Vorbild der Passion zur Verhinderung des Bösen in der Welt ausdrücklich als Motiv für ihre Arbeit als „Content-Moderatorin“ anführt (psychische Probleme sowie erhöhte Selbstmordraten sind bei solcher Tätigkeit massenhaften Sichtens und Aussortierens von Bösem wohl an der Tagesordnung). Die bunt-rosige Utopie der sozialen Netzwerke von einer machbaren Verbesserung der Welt (der Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg, wird als Beleg angeführt) dürfte mit den hier gezeigten dunklen Seiten deutlich an Überzeugungskraft einbüßen. Wertvoll für die Leitperspektive Medienbildung, die gerade bei der (selten explizit gezeigter, dafür eindringlich und authentisch erzählter) Grausamkeit durchaus eine erwachsene Analyse- und Einordnungsfähigkeit verlangt (FSK 16, Einsatz des Films kommt nur in der Oberstufe in Frage), ist der direkte Bezug zu eigenem Mediennutzungsverhalten (Umgang mit Inhalten, Mechanismen von „Filterblasen“, Empörung als Treibstoff der sozialen Medien) sowie die lohnende Beteiligung an einer politischen Debatte, welche Zukunft des Web wir bei Erhalt demokratischer und humaner Bedingungen eigentlich wollen. Es wird klar, dass ein global-„privatwirtschaftlicher“ Umgang mit belastenden Netzinhalten keine sinnvolle Option mehr sein kann. Das sinnvolle Begleitmaterial erkennt die Handlungsaufforderung in den Entscheidungen der „Content Moderatoren“ (belassen oder entfernen?) und setzt sie für Schülerinnen und Schüler kompetenzorientiert um. Es arbeitet textorientiert mit Zitaten und anregenden Arbeits- und Diskussionsfragen sowie filmologisch mit Szenebildern (dabei die hochwertige Machart des Films würdigend). Der fachspezifische Impuls (S.11) ist dagegen ausbaufähig und verlangt von der evangelischen Religionslehrkraft zusätzlich eigene Bemühungen.

Bildungsstandards: GY: KS; SEK1: BS10

Zur Mediensammlung

Hass im Internet

Hasskommentare überfluten das Internet und die sozialen Netzwerke. Der Film Hass im „Internet“ porträtiert vier Personen, die solchen Angriffen ausgesetzt sind und zeigt, wie sie sich dagegen zur Wehr setzen. Dabei kommen auch die strafrechtlichen Folgen zur Sprache, die unbedachte Äußerungen nach sich ziehen können. Unterstützt durch umfangreiches Unterrichtsmaterial werden konkrete Handlungsmöglichkeiten gegen Hass im Netz aufgezeigt, aber auch die Probleme im Umgang mit der Online-Hetze diskutiert.

Adressaten: A(7-13)
Fächer: Ethik, Gemeinschaftskunde, Religion

Didaktische Hinweise:

Ethik: Der Lehrfilm eignet sich sehr gut für den Einsatz im Ethikunterricht der Kursstufe. Durch sinnvoll ausgewählte Interviewpartner aus den Bereichen Politik und Wirtschaft ist er nah an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Er vermeidet es, reißerisch zu sein, obgleich er in plastischer Weise die Dimensionen von Hass im Internet zeigt. Durch seinen klaren Appellcharakter und zeigt er den Schülerinnen und Schülern Handlungsmöglichkeiten auf und nimmt sie damit in die Verantwortung. Das Zusatzmaterial ist eher für den Bildungsstandard 10, gibt aber auch für die Kursstufe hilfreiche Impulse.

Gemeinschaftskunde: Die betroffenen Politiker gewinnen in diesem Film durch die vorgeführten Hassparolen eindeutig an Sympathiepunkten. Gemeinsam mit der ebenfalls vorgestellten Unternehmerin, die durch ihr einwandfreies ökologisches und soziales Engagement geradezu Vorbildfunktion für sich reklamieren kann, sind sie die eindeutigen moralischen Gewinner dieses verbalen Kriegsschauplatzes, den das Netz hier darstellt. Aufbauend darauf unterbreitet das Arbeitsmaterial verschiedene Vorschläge, wie die Gründe (gesellschaftliche und psychologische Dimension) und Auswirkungen (rechtliche Seite) dieser Hassbotschaften im Unterricht behandelt werden können. Die Arbeitsaufträge sind kombiniert mit weiterführenden Links, die teilweise amüsant, immer aber informativ und aktuell sind. Insofern lässt sich das Medium gut in einer Einheit zum Thema „Medien“ im Unterricht einsetzen.

Evang. Religionslehre: Der Lehrfilm eignet sich sehr gut für den Einsatz im evangelischen Religionsunterricht. Durch sinnvoll ausgewählte Interviewpartner aus Politik und Wirtschaft ist er für die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler im Bereich des Vorstellbaren. Er vermeidet es, reißerisch zu sein, obgleich er in plastischer Weise die Dimensionen von Hass im Internet zeigt. Durch seinen klaren Appellcharakter zeigt er den Schülerinnen und Schülern Handlungsmöglichkeiten auf und nimmt sie damit auch selbst in die Verantwortung für ihr Online-Verhalten. Das Unterrichtsmaterial ist eher für den Bildungsstandard 10 (besonders das Arbeitsblatt zu christlicher Ethik), gibt aber auch noch für die Kursstufe hilfreiche Impulse.

Bildungsstandards: GY: BS10, KS; SEK1: BS9, BS10

Zur Mediensammlung

Digitale Gewalt

Neue Handytechniken, Apps und soziale Netzwerke machen es schnell und einfach möglich, privates Bild- und Tonmaterial, Verleumdungen oder Hasskommentare in die Welt zu posten und zu vervielfältigen. Auf diese Weise wird digitale Gewalt ausgeübt. Der Film definiert verschiedene Formen digitaler Gewalt. Sie thematisiert falsche Behauptungen und Beleidigungen in sozialen Netzwerken, Nacktaufnahmen im Internet sowie live ins Netz übertragene Straftaten. Es werden praktische Tipps zur Prävention und den Opfern Hilfestellungen im Umgang mit digitaler Gewalt gegeben. Auch mögliche straf- und zivilrechtliche Konsequenzen werden aufgezeigt. Insbesondere definiert der Film Begriffe und Sachverhalte wie Cybermobbing, Stalking, Shitstorm, Missbrauch von digitalen Aufnahmen, digitale Kontrolle und Übergriffe und gibt einen Einblick in Methoden organisierter digitaler Kriminalität. Insgesamt informiert er umfassend und sensibilisiert für Internetsicherheit. Sie versetzt Opfer in die Lage, sich richtig zu verhalten und Hilfe organisieren zu können.

Adressaten: A(8-13)
Fächer: Deutsch, Ethik

Didaktische Hinweise:

Deutsch: Das Medium sollte aufgrund seiner hohen Informationsdichte und der schnellen Text- und Bildabfolge nur in der Sekundarstufe 2 eingesetzt werden. Der Film eignet sich insbesondere als Einstieg in das Thema „Digitale Gewalt“. Die einzeln anwählbaren Kapitel bieten dabei Anlässe zur weiteren Recherche oder zu Diskussionen. Die begleitenden Arbeitsblätter und interaktiven Übungen können im Unterricht sinnvoll eingesetzt werden.

Ethik: Das Medium bietet in 15 Minuten einen Überblick über alle Formen digitaler Gewalt von Cybermobbing bis hin zu Cyberterrorismus, ihre juristische Relevanz sowie mögliche Schutzmaßnahmen. Der Abstraktionsgrad und die Informationsdichte (z. B. schnelle Aufzählung von Begriffen) sind für den Bildungsstandard 8 eigentlich zu hoch. Dennoch kann das Medium im Ethikunterricht einen Überblickstext ersetzen. Die für die Schülerinnen und Schüler zentralen Aspekte des Themas digitaler Gewalt (Cybermobbing) müssen jedoch im Unterricht vertieft werden. Hierzu bietet das Arbeitsmaterial eine Linksliste. Die übrigen Arbeitsaufträge sind nicht operatorengestützt und bieten nur Möglichkeiten zur Reproduktion des Filminhalts.

Bildungsstandards: GY: BS8, KS; SEK1: BS9, BS10

Zur Mediensammlung

Soziale Medien

Ein neuartiges Phänomen ist in den sozialen Netzwerken zu beobachten – das demonstrative Zurschaustellen des Reichtums der Eltern. Plattformen wie die „Rich Kids of Instagram“ haben Hunderttausende Abonnenten. Die Reportage stellt in kontroverser Form drei „Rich Kids“ vor und lässt Psychologen und Eltern zu Wort kommen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Verhalten in sozialen Medien und auf die Ungleichverteilung von Wohlstand und Chancen. Ein weiterer Schwerpunkt auf den Möglichkeiten und Methoden filmischer Wertung.

Adressaten: A(7-13)
Fächer: Deutsch

Didaktische Hinweise: Die Filmsequenzen eignen sich gut für den Einsatz im Deutschunterricht, wenn es darum gehen soll, die eigene Meinung zu begründen (lineare/kontroverse Erörterung). Die Persönlichkeit und die Aussagen der Protagonisten sowie die Sprecherkommentare polarisieren in verschiedener Hinsicht, so dass Jugendliche problemlos zum Formulieren einer eigenen Meinung zur Thematik motiviert werden können. Die modern produzierte zwölfminütige Reportage, bei der sich Sachlichkeit, Ironie und Emotionalität immer wieder abwechseln, wirkt insgesamt kurzweilig und lässt sich auch sinnvoll in Einzelsequenzen abspielen. Das umfangreiche Begleitmaterial, das in verschiedenen Dateiformaten vorliegt, bietet der Lehrkraft eine vielfältige Auswahl an Arbeitsblättern zum Filmmaterial.

Bildungsstandards: GY: BS8, BS10; SEK1: BS9, BS10

Zur Mediensammlung

Medien und Gesellschaft: Schule aktiv! Gegen Cybermobbing

„Du bist nicht das Problem“, das versucht Ulrich Munz, Präventionsbeauftragter am Paul-Klee-Gymnasium, Mobbing-Opfern zu vermitteln. Mit dem Medium wird gezeigt, wie man Mobbing an einer Schule vorbeugen kann, und welche Handlungsmöglichkeiten Betroffene und Lehrer haben. Hilfe bekommt, wer Hilfe sucht.

Zusatzmaterial: Audio-Bereich: 5 Fragen/5 Antworten an Birgit Kimmel (EU-Initiative „klicksafe“); Wir haben Bürger gefragt: Wer ist verantwortlich für Cybermobbing?; Fotostrecke; Schaubildstrecken; Arbeitsblätter (PDF/Word); Interaktives Material; Material von „Klicksafe“.

Adressaten: A(5-10)
Fächer: Ethik, Wahlpflichtfach Gesundheit und Soziales, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise Ethik: Das Medienpaket beinhaltet eine Reportage und drei animierte Erklärfilme zum Thema Cybermobbing in der Schule, die die grundlegenden Informationen vermitteln und den Schwerpunkt auf konkrete Lösungsansätze im Schulalltag legen. So werden die Schülerinnen und Schüler vor allem auf der kognitiven Ebene angesprochen, ein emotional-empathischer Zugang wird jedoch durch die Spielszenen in der Reportage nicht wirklich erreicht. Interviews mit zwei Experten liegen als Video- und Audio-Datei vor und auf Einzelschaubilder der Erklärfilme kann in den Bildstrecken zurückgegriffen werden. Als interaktives Material gibt es drei Spiele (Whiteboad-geeignet), von denen zwei auch online kostenfrei nutzbar sind. Die Materialien bieten ab Klasse 5 gut einsetzbare Unterrichtsvorschläge sowie Zusatzinfos von Klicksafe (auch online abrufbar) an.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8, BS10

Didaktische Hinweise Wahlpflichtfach Gesundheit und Soziales, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde: Der Film beschäftigt sich auf sehr schülernahe Art und Weise mit den Themen Mobbing und Cybermobbing anhand zweier konkreter Beispiele, die Situationen zeigen, die Schülerinnen und Schüler gut nachvollziehen können. Die Lehrkraft hat die Möglichkeit, den Film immer wieder anzuhalten, um das Vorwissen von Schülerinnen und Schülern abzufragen, eigene Erfahrungen zu thematisieren oder Diskussionen anzuregen. Eventuell kann die Lehrkraft hier ergänzen oder eine Auseinandersetzung mit entsprechenden Impulsen anregen. Das Arbeitsmaterial gibt der Lehrkraft eine gute Hilfestellung für den Einsatz des Films im Unterricht. Die Schülerarbeitsmaterialien sind gut und regen zu einer aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema an.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS6, BS9; RS: BS6, BS8; GY: BS8
 

Zur Mediensammlung

Smartphone und Internet

Darf ein Kind ins Internet wann und wie es will? Laut einer neuen Studie, stellt die Hälfte der Eltern dem Nachwuchs keinerlei Regeln auf, was das Surfen betrifft. Wenn Kinder und Jugendliche auf sich allein gestellt sind, folgen sie immer ihren Impulsen. Das ist das große Dilemma bei einer Suchtentwicklung. Doch die wenigsten Eltern wissen das. Der Untersuchung zufolge geben 70 % der Eltern nicht vor, wo Kinder surfen und spielen dürfen, 50 % setzen kein zeitliches Limit und 30 % kontrollieren nicht, was die Kinder im Netz treiben. Häufig bekommt das Handy den Vorzug vor dem echten Leben.

Zusatzmaterial: 16 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 18 Testaufgaben; Ergänzendes Unterrichtsmaterial in Schüler und Lehrerfassung; 5 interaktive Arbeitsblätter; 5 MasterTool-Folien.

Adressaten: A(7-9)
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise: Der Film problematisiert das Thema der Handynutzung und der Internetsucht bei Jugendlichen sehr schülernah. Die gewählten Beispiele sind originell gewählt und regen zum Nachdenken über die eigene Handynutzung und den Umgang mit dem Internet an. Das Arbeitsmaterial liefert einige gute Anregungen und Hintergrundinformationen für den Unterricht. Die Fragestellungen sind jedoch oft wenig offen und die erwarteten Antworten sind weitgehend vorgegeben. Eine offenere Herangehensweise, die die Urteilskompetenz der Schüler mehr fördert, lässt sich von der Lehrkraft durch leichtes Abändern der gegebenen Materialien erreichen.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS9; RS: BS8
 

Zur Mediensammlung

Freizeit und Medienkonsum

Medien spielen in unserem Alltag eine wichtige Rolle, schon bei Grundschulkindern sind sie Bestandteil der Freizeitgestaltung. So ist das auch bei Familie Schaumann, der der Film bei ihrem Medienkonsum über die Schulter schaut. Dabei werden folgende Fragen thematisiert: Was sind Medien und wofür nutzen wir sie? Wie viel Zeit verbringen wir mit Medien? Müssen Medien wirklich immer sein? Im Sinne der Medienerziehung werden die Schülerinnen und Schüler ohne erhobenen Zeigefinger dazu aufgefordert, sich mit ihrer Mediennutzung und ihrem Medienkonsum auseinanderzusetzen.

Zusatzmaterial: 10 Arbeitsblätter zum Teil mit Schüler- und Lehrerfassung (Word/PDF); 6 Bilder; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Filmtext; Begleitheft.

Adressaten: A(3-4)
Fächer: Deutsch

Didaktische Hinweise: Das Medium eignet sich für den Einsatz im Deutschunterricht der Sekundarstufe 1 aller Schularten. Die klar strukturierten Filmsequenzen erklären in anschaulicher und kindgerechter Weise wesentliche Grundbegriffe der Medienbildung und regen zur Reflexion über den alltäglichen Umgang mit Medien an. Die umfangreichen, didaktisch gelungenen Materialien des CD-ROM-Teils beziehen sich direkt auf das Filmmaterial und bieten der Lehrkraft viele Auswahlmöglichkeiten zur Vertiefung der Thematik.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS6; RS: BS6; GY: BS6
 

Zur Mediensammlung

Invention of trust

Der junge Gymnasiallehrer Michael Gewa bekommt eine rätselhafte Nachricht – Das Unternehmen „b.good“ hat seine Internet- und Handydaten gekauft und stellt ihm aufgrund seines digitalen Fußabdrucks ein Rating aus – über seine persönlichen und beruflichen Fähigkeiten, über seine Beziehung zu seiner Freundin. Nachdem er das Angebot ausschlägt, das Rating gegen einen monatlichen Beitrag privat zu halten, entsteht schnell ein Flächenbrand. Er findet sich in der Situation wieder, bei Freunden, Kollegen und Schülern, um seinen Ruf und das beschädigte Vertrauen in ihn zu kämpfen.

Adressaten: A(9-13); Q
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der preisgekrönte Kurzspielfilm eignet sich sehr gut für den Einsatz im Ethikunterricht ab Bildungsstandard 10, da das fiktionalisierte Gedankenexperiment Schülerinnen und Schüler zu einer Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Schutz von Privatsphäre, Menschenwürde und Persönlichkeitsrechten im Internet-Zeitalter anregt. Besonders spannend ist dabei das Konstrukt der Firma „b.good“, die aus unserem laxen Umgang mit persönlichen Daten und unserer Bewertungsmanie Profit schlägt. Hier bietet der Handlungsraum Schule, die ja auch ein „analoger“ Bewertungsraum ist, einen weiteren Diskussionsanstoß und Möglichkeiten zur Identifikation. Neben der Reflexion von medienethischen Fragestellungen werden die Schülerinnen und Schüler aber auch zum Nachdenken über den für unser Zusammenleben so wichtigen Wert des „Vertrauens“ angeregt. Der sehr umfangreiche Materialteil beinhaltet viele informierende und weiterführende Zusatztexte und sinnvolle Fragestellungen, die die Schülerinnen und Schüler immer wieder dazu auffordern, die Perspektive zu wechseln und Position zu ergreifen.

Bildungsstandards: Sek1: BS10; GY: BS10, BS12

 

Zur Mediensammlung

Die kleine Benimmschule 9: Im Netz 2

Diese Sommerferien müssen die Geschwister Ella (14) und Miri (11) zu Hause in Berlin verbringen. Dann macht auch noch Ellas erster Freund Aaron plötzlich per SMS mit ihr Schluss. Die beste Freundin im Urlaub, die Mutter weit weg und der Vater mit seinem neuen Job überfordert, sucht Ella Halt und Bestätigung im Internet. Für ein selbst gedrehtes Video erhält sie viel Lob und tausende Likes. Damit ihre neuen Internetbekanntschaften weiterhin von ihr Notiz nehmen, begibt sich Ella in große Gefahr. Ihre kleine Schwester Miri folgt ihr dabei unbemerkt. Als Miri Ella zu Hilfe eilen will, kommt es zu einem Unglück. Anhand der Geschichte der Protagonistin werden die aktuellen Fragen rund um ein richtiges Verhalten im Internet behandelt: Gefahren durch Handy-Nutzung als Fußgänger im Straßenverkehr, Schluss machen per SMS, Gefährliche Internet-Challenges, Handy-Daten richtig löschen, Peinliche oder brutale Inhalte über andere verbreiten, Gruppenzwang, Inhalte zu liken, Betrugsmasche mit Handy-PINs, Gefährliche Selfies.

Adressaten: A(5-10); J(10-16); SO
Fächer: Religion, Ethik

Didaktische Hinweise Katholische Religion und Ethik: Der Spiel-Lehrfilm bindet in eine fiktive Spielhandlung verschiedene Gefahren ein, die die Nutzung von Internet und elektronischen Medien birgt, und ist auf Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis 7 zugeschnitten. Dabei kommen verschiedenste Aspekte zur Sprache, wie zum Beispiel Datensicherung und Datenklau, Verhalten in sozialen Netzwerken, Funktion von Videokanälen und Selfies. Das nur in Papierform vorliegende Arbeitsmaterial bietet zu jedem Kapitel eine Seite mit problemorientierten Fragestellungen zum Thema Mediennutzung und Mediengesellschaft. So kann dieses recht solide Paket im Zusammenhang mit dem Thema Medienerziehung im Ethikunterricht eingesetzt werden.

Bildungsstandards: GY: BS6, BS8; Sek1: BS6, BS9

Didaktische Hinweise Evangelische Religion: Typische Anforderungssituationen jugendlicher Mediennutzung sind in eine einigermaßen plausible wenn auch filmisch eher anspruchslose Handlung eingebettet, die in einer Kapiteleinteilung angeboten werden. Die Laiendarsteller/-innen sind im Alter der Zielgruppe und manchmal akustisch etwas schwer verständlich. Die Anforderungssituationen (klar als didaktisch intendiert erkennbar – da bleiben Zweifel an der Akzeptanz zumindest durch ältere Zielgruppen) sind überwiegend solche des Jugendmedienschutzes. Für den Religionsunterricht lohnend bleibt die Filmhandlungsanalyse für das Untersuchen lohnender Beziehungen und der Kontexte moralischer Enscheidungen. Der drastische Schluss gibt durch Textinsert, das vor Selfies auf Bahngleisen warnt, die Hauptintention der Gefahrenabwehr preis. Das separat erhältliche Arbeitsmaterial geht stracks den Anforderungssituationen entlang und hat den persönlichen Transfer im Auge.

Bildungsstandards: GY: BS6; Sek1: BS6

 

Zur Mediensammlung

Internetkriminalität und Internetsicherheit

Vorgestellt wird die breite Grauzone von strafrechtlichen Vergehen über Straftatbestände bis hin zu schweren Verbrechen im Netz. Beginnend mit der Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten bewegt man sich beispielsweise beim Cybermobbing bereits im Bereich des Strafrechts. Der Film klärt darüber auf, wie man vermeidet zum Opfer oder gar zum Täter im Netz zu werden. Es wird deutlich gemacht, wie schnell man Grenzen überschreiten kann, die strafrechtliche Ermittlungen nach sich ziehen. Gleichsam lauern Fallen wie bei „Fake-Shops“, wodurch man zum Opfer von Internetbetrug, Phishing und Identitätsdiebstahl werden kann. Herabwürdigende Darstellungen, Stalking, Beleidigung, Hasskommentare, die Darstellung verfassungsfeindlicher Symbole und Volksverhetzung sind weitere Themen.

Adressaten: A(7-13); SO
Fächer: Deutsch, Religion

Didaktische Hinweise Deutsch: Das Medium ist für den Einsatz im Deutschunterricht aller Schularten geeignet. In ihrer Kompaktheit vermitteln die Filmsequenzen äußerst umfangreiche Informationen zum Umgang mit möglichen Gefahren der digitalen Medienwelt. Trotz hoher Informationsdichte auf hohem Sprachniveau animiert das Medium zum Nachdenken über persönliche Erfahrungen und die Auseinandersetzung mit dem individuellen Vorwissen zum Thema. Dabei schaffen die dargestellten authentischen Alltagssituationen (Stand 2017) ein hohes Maß an Identifikationsmöglichkeiten für die jugendlichen Zuschauer. Das durchdachte Arbeitsmaterial mit ansprechenden Fragestellungen hilft den Schülerinnen und Schülern, das schwer überschaubare Themenfeld zu strukturieren und neue Verknüpfungen herzustellen. Des Weiteren bietet das Medium eine Vielzahl von Sprech-, Schreib- und Rechercheanlässen.

Bildungsstandard: GY: BS10; Sek1: BS9, BS10

Didaktische Hinweise Religion: Der konzentriert-knappe Erklärfilm gibt einen allgemeinen Überblick über derzeit aktuelle Aspekte von Fehlverhalten und Kriminalität im Internet. Dabei hat er die Lebenswelt Jugendlicher zwar im Auge, könnte aber wegen deutlich erwachsenenorientiertem moralischem Unterton Akzeptanzprobleme in der Klasse haben. Insbesondere unüberlegtes Fehlverhalten Jugendlicher im Netz in einem Aufwasch (im selben Film) zusammen mit gezielter organisierter Internetkriminalität anzuführen kann problematisch wirken und die Intention zunichtemachen. Die Lehrkraft wird sich im Klaren darüber sein müssen, dass sie mit diesem Film ihre eigene Rolle des Warnens und des Appells an Verantwortungsbereitschaft verstärkt. Die offensichtliche Zielgruppe mittleren Bildungsniveaus wird eventuell durch gehäufte Erwachsenensprache überfordert, das versucht das Glossar des Arbeitsmaterials auszugleichen. Das Arbeitsmaterial wartet zumeist mit Verständnissicherung und nachhaltiger (Gruppen-)Bearbeitung des Filminhalts auf, führt an einigen Stellen aber mit Konkretionen und Anwendungen darüber hinaus. Die Bildungsplan-Leitperspektiven „Prävention und Gesundheitsförderung“ sowie „Verbraucherbildung“ werden bedient, bei der Leitperspektive „Medienbildung“ sind es „Jugendmedienschutz, Persönlichkeits-, Urheber-, Lizenzrecht und Datenschutz“.

Bildungsstandards: HS: BS9; BS10; RS: BS10; GY: BS10

 

Zur Mediensammlung

Schütze deine Daten

Im Zeitalter von sozialen Netzwerken, Twitter, Blogs, Fotos und Videos auf fast jedem privaten Handy machen sich viele Jugendliche zu gläsernen Nutzerinnen und Nutzern der digitalen Vernetzung – mit wenig Bewusstsein für den Schutz ihrer Daten und Privatsphäre. Zwar sind die Zeiten eines massenhaften Volkszählung-Boykotts längst vorbei, doch ist auch heute ein sorgsamer Umgang mit persönlichen Daten, Inhalten und Bildern unerlässlich. Der Film stellt typische Szenen aus der Alltagswelt von Jugendlichen dar und zeigt, wo überall Datenspuren hinterlassen werden und wie rasend schnell und unkontrolliert sich Texte, Bilder und Videos im Netz verbreiten. Es wird veranschaulicht, wie Firmen regelrechte Profile von jugendlichen Internet-Usern anlegen, um gezielt Werbemails zu versenden und wie Anzeigen auf Profil- oder Internetseiten platziert werden, die zum Kauf von Produkten bei bestimmten Anbietern animieren sollen.

Zusatzmaterial: Lernmodule; 8 Bilder; Internet-Links; 5 Arbeitsblätter; Sprechertext; Glossar.

Adressaten: A(7-10)
Fächer:
Deutsch, Ethik, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise Deutsch: Der Film eignet sich gut für den Einsatz in der Sekundarstufe 1 aller Schularten. Die teilweise anspruchsvollen Begleitkommentare werden in anschaulicher Weise mit dem aussagekräftigen Bildmaterial verknüpft, so dass sie für die Klasse nachvollziehbar werden. Durch die Darstellung realistischer und relevanter Situationen durch zwei authentische jugendliche Protagonisten entstehen vielfältige Identifikationsmöglichkeiten für die Schüler. Die einzelnen Filmsequenzen sind in übersichtliche Kapitel nach Inhalten eingeteilt und lassen sich von der Lehrkraft gezielt anwählen. Das Zusatzmaterial bezieht sich zwar auf die Filminhalte, sollte jedoch vor der Verwendung im Unterricht überarbeitet werden.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS9, BS10; RS: BS8, BS10; GY: BS8, BS10

Didaktische Hinweise Ethik: Der Lehrfilm bündelt die wichtigsten Aspekte des Themas Datensicherheit und Schutz der Persönlichkeit im Internet und gibt wertvolle Tipps, ohne moralisierend zu wirken. Eine Vielzahl an Informationen wird fast durchgängig durch eine Off-Sprecherin sehr sachlich, aber auch relativ trocken vermittelt. Mit einer Laufzeit von 14 Minuten eignet sich der Film gut für eine eigenständige Erarbeitung durch die Schülerinnen und Schüler. Die sehr einfach gestrickten Arbeitsblätter fragen das Verständnis der wesentlichsten Inhalte ab, ebenso wie drei (sehr einfache) interaktive Lernmodule.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8

Didaktische Hinweise Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde: Der Hauptfilm liefert gute und nützliche Informationen vorwiegend zur rechtlichen Seite der Datensicherheit im Netz. Außerdem liefert er viele praktische Hinweise und wertvolle Tipps für die Schülerinnen und Schüler, wie sie mit ihren Daten im Netz umgehen sollen. Eine Sequenzierung der vortragsartig gestalteten filmischen Darstellung ist aufgrund der Informationsdichte und auch der Monotonie des Sprechertextes notwendig. Eine übersichtliche Kapitelanwahl erleichtert diese. Das Zusatzmaterial sollte von der Lehrkraft stellenweise überarbeitet werden. Die Arbeitsblätter sind nicht immer sinnvoll und ansprechend gestaltet. Die Fragenhäufung in der Aufgabenstellung wirkt manchmal unklar und möglicherweise wenig motivierend. Oft zielen die Fragen nur auf eine reine Reproduktion der Filminformationen ab. Manchmal bieten die Arbeitsblätter nicht alle zur Beantwortung der Fragen notwendigen Informationen.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS9; RS:BS8
 

Zur Mediensammlung

Sexting

„Sexting“ ist eine Kombination aus „Sex“ und „Texting“, dem englischen Begriff für „SMS-Schreiben“. Und Sexting ist in Deutschland angekommen – in einem Ausmaß, mit dem kaum einer gerechnet hat. Viele Jugendliche leiden unter dem Leichtsinn, mit dem sie ein intimes Foto versendet haben und dies dann ohne Kontrolle weiterverbreitet wurde. Ist ein derartiges Foto einmal im Netz, kann es nicht wieder zurückgenommen werden. Viele Opfer leiden unter heftigen Mobbingaktionen. Mit den daraus resultierenden psychologischen Schäden kämpfen viele ihr Leben lang, wenn sie denn überhaupt mit dieser Last leben können. Es gibt mittlerweile viele Jugendliche, wie Amanda Todd, die aufgrund dessen Suizid begehen. Der Film zeigt die Folgen des Phänomens „Sexting“ auf, die den Jugendlichen meist gar nicht bewusst sind. Er soll ihnen die Augen öffnen dafür, was passieren kann und welche kurz- und langfristigen Konsequenzen unüberlegtes Handeln auf diesem Gebiet haben kann.

Adressaten: A(9-10); SO
Fächer: Religion, Ethik, Erdkunde-Wirtschaftskunde-Gemeinschaftskunde, Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit, Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise Evangelische Religion: Die für Belange des Jugendmedienschutzes hochrelevante Thematik des Versendens von Intimbildern wird hier in wünschenswert drastischem Aufzeigen der Folgen und damit wertvoll aufgegriffen: Jugendliche können hier ihre Kompetenz der Antizipationsfähigkeit indirekter Folgen ihres Tuns erweitern. Allerdings stört dabei die Erwachsenenperspektive der Empörung und des Verbietens, also der bewahrpädagogischen Einstellung zu jugendlichem Mediennutzungsverhalten. Damit erleidet das Medium Glaubwürdigkeitseinbußen: in pubertär üblichem Absetzbemühen von der Erwachsenenwelt wird die Zielgruppe die hier angebotenen Einschätzungen und Ratschläge älterer Herren (ironischerweise repräsentieren sie genau die Bevölkerungsgruppe, aus der auch ein Großteil der pädophilen Übergriffe kommt) schon allein deshalb ablehnen, weil sie von Erwachsenen kommt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass im Film authentische Aussagen und Schicksale von Jugendlichen selbst zu Wort kommen. Medienethisch dürften Zweifel bleiben, ob ein „Selbstversuch“ – selbst mithilfe eines volljährigen und damit rechtsfähigen „Lockvogels“ – allein zum Zwecke der medialen Verwertung statthaft ist. Zumindest hätte man sich nicht nur eine „Auflösung“ als direkte Konfrontation mit dem offensichtlich pädophilen Täter gewünscht, sondern es wäre wichtig gewesen zu sehen, wie auch die medialen Spuren beseitigt werden können und welche Prognosen für die persönliche Zukunft des „Lockvogels“ gestellt werden können. Das Mädchen hätte durchaus auch selbst zu Wort kommen dürfen, um Souveränität über die von ihr hier erzeugte „eindeutige“ jornalistisch induzierte mediale Präsenz zurückzuerlangen. Das Arbeitsmaterial (mit interaktiven Dateien für SMARTboard und Mastertool-Folien) sind mit hilfreichen Zusatzinformationen ausgestattet – auch wenn zuweilen mit nicht ganz alters- und sachentsprechenden „Quizmethoden“ („Wortsalat“, „Kreuzworträtsel“).

Bildungsstandard: GY: BS8

Didaktische Hinweise Katholische Religion und Ethik: Das Medium klärt über das neue Phänomen Sexting, also das Versenden von Intimbildern über Smartphones, auf und zeigt mitunter sehr reißerisch (und mit vielen Intimfotos) die vernichtenden Folgen für die betroffenen Jugendlichen. In einem fragwürdigen fingierten Versuch wird außerdem deutlich, dass pädophile Erwachsene diesen „freien““ Bildermarkt für sich entdecken und nutzen. Die medienpädagogischen Konsequenzen, die sich aus diesem Befund ergeben, werden auf Medienverbot und Verweis auf Strafebarkeit reduziert. Die Frage nach dem Selbstbild, das sich in solchen Fotos offenbart, wird leider nicht thematisiert. Das Arbeitsmaterial (mit interaktiven Dateien für SMARTboard und Mastertool-Folien) ist mit hilfreichen Zusatzinformationen ausgestattet – auch wenn zuweilen mit nicht ganz alters- und sachentsprechenden „Quizmethoden“ („Wortsalat“, „Kreuzworträtsel“).

Bildungsstandard: GY: BS6, Sek1: BS6

 

Zur Mediensammlung

Daten verschlüsseln einfach erklärt

Erklärvideos zur Verschlüsselung vor allem von schützenswerten, persönlichen Daten.

Adressaten: A(5-12) (7-10)
Fächer: Deutsch

Didaktische Hinweise: Das Medienpaket, bestehend aus fünf lehrreichen und gleichermaßen unterhaltsamen Einzelfilmen, eignet sich gut für den Einsatz im Unterricht der Sekundarstufe 1 aller Schularten ab Klasse 8. In anschaulicher, verständlicher und gut nachvollziehbarer Weise werden zentrale Begriffe und praktische Anwendungen zum Thema „Datenverschlüsselung“ erklärt. Dabei werden komplexe Zusammenhänge altersgerecht in Form von ansprechend gestalteten Animationsfilmen kommuniziert. Neben der Informationsebene regt der Film dazu an, den Umgang mit persönlichen Daten kritisch zu überdenken. Konkrete Lösungen werden jeweils vorgestellt und gut nachvollziehbar begründet.

Bildungsstandards: Sek1: BS9, BS10; GY: BS8, BS10

 

Zur Mediensammlung

Verklickt!

Mia und Anne sind beste Freundinnen, sie teilen alles – auch Passwörter für ihre Profile im Sozialen Netzwerk. Doch dann verschickt Anne in Mias Namen gemeine Kommentare über einen Mitschüler, andere machen es ihr nach, der Mitschüler muss immer mehr Hasstiraden ertragen. Annes Bruder Robin hingegen steht auf Skaten, Computerspiele und Filme. Max hat die gleichen Hobbys – und er kennt noch ein paar Wege, um Filme illegal aus dem Internet zu ziehen. Das geht so lange gut, bis eine Rechnung über ein teures Abonnement bei Robins Eltern im Briefkasten landet. Die Polizei hat sich in diesem Film den Schwerpunkt gesetzt, die Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien bei Kindern und Jugendlichen und ihren erwachsenen Bezugspersonen zu verbessern und sie vor den Gefahren und Straftaten der virtuellen Welt zu schützen.

Zusatzmaterial: Hinweise zur Unterrichtsplanung; Arbeitsmaterialien.

Adressaten: A(7-10)
Fächer: Deutsch, Ethik, Fächerverbund Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise Deutsch: Das Medienpaket „Verklickt“ ist gut für den Einsatz im Deutschunterricht der Sekundarstufe 1 geeignet. Der in drei Hauptsequenzen unterteilte, spannende Spielfilm thematisiert die komplexe Welt der modernen digitalen Kommunikation. Die Themenfelder „Mobbing“, „Identiätsdiebstahl“ und Rechtsverstöße im Internet werden in die Filmhandlung logisch eingebunden und geben Anlass zu vielfältigen Gesprächen. Ohne erhobenen Zeigefinger werden die jugendlichen Betrachter zu kritischem Nachdenken über Möglichkeiten, Gefahren und irreversible Folgen von unüberlegter Internetnutzung angeregt. Der Film zeigt eindrücklich, wie moderne Kommunikationsplattformen zwischenmenschliche Beziehungen, vor allen Dingen Freundschaften, auf oft unberechenbare und unerwünschte Weise beeinflussen. Das im Internet bereitstehende modular aufgebaute Download-Material bietet brauchbare Anregungen für den Einsatz im Deutschunterricht. 

Bildungsstandards: HS/WRS: BS9, BS10; RS: BS8, BS10; GY: BS8, BS10

Didaktische Hinweise Ethik: Das Medienpaket umfasst einen in drei Kapitel unterteilten didaktischen Spielfilm und ein umfangreiches Begleitheft. Die darin angebotene Zeitleiste erleichtert den gezielten Einsatz einzelner Sequenzen des Films. Sammlungen von Impulsfragen, Zusatzinformationen zu den einzelnen Schwerpunktthemen wie Cybermobbing, Identitätsklau, illegale Downloads etc. sowie konkrete Tipps für den Umgang mit Mediensicherheit im schulischen Alltag erleichtern die konkrete Unterrichtsvorbereitung. Die Protagonisten des Spielfilms sind zwar Acht- und Zehntklässler, dennoch wird ein Einsatz des Pakets vor allem für Bildungsstandards 8 empfohlen. Die doch sehr konstruiert wirkende Dramaturgie, in der alle möglichen Schwierigkeiten im Umgang mit dem Internet in kürzester Zeit auftauchen und gelöst werden müssen, kann in höheren Klassenstufen zu einem Authentizitätsproblem führen und die Schülerinnen und Schüler eher distanzieren.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8

Didaktische Hinweise Fächerverbund Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde: Auch wenn der Film in der Darstellung der Charaktere teilweise mit Stereotypen arbeitet, entwickelt sich die Handlung oft entgegengesetzt zu den Erwartungen. Das unterscheidet ihn von den üblichen pädagogischen Aufklärungsfilmen. Eine gut wahrnehmbare Spannungskurve sorgt dafür, dass während der sechzigminütigen Dauer des Films die Aufmerksamkeit des Zuschauers nicht erlischt. Dabei sind die durch die neuen Medien initiierten Probleme so vielfältig, dass die pädagogische Absicht des Films klar erkennbar ist. Aber auch in seiner Grundaussage weicht er hier etwas von den üblichen Medien ab. Im Zentrum stehen nicht nur die gängigen Warnungen vor dem gedankenlosen Umgang mit persönlichen Daten, sondern auch die Einflussnahme neuer Medien auf die Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen. Der Film führt an mehreren Stellen vor, wie die sozialen Netzwerke direkte zwischenmenschliche Kommunikation verändern, und dies nicht nur zum Guten. Insgesamt bietet der Film zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Unterricht. Das Begleitmaterial liefert wichtige Informationen zur rechtlichen Situation, interessante Internetlinks (hier finden sich auch Arbeitsblätter) und zahlreiche Impulsfragen, die sich leicht in geeignete Arbeitsaufträge für die Schüler umwandeln lassen.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS9; RS: BS8; GY: BS8
 

Zur Mediensammlung

Dennis Digital: Eure Fragen zum Internet

Wie kriege ich einen blöden Film von mir wieder aus Facebook? Wer darf mich wann fotografieren und die Bilder online stellen? Welche Musik darf ich auf meinem iPhone haben? Gesammelt wurden Fragen von Schülerinnen und Schülern über Smartphones, Internet und Co. Diese als Clip aufgezeichneten Fragen sind Bestandteil der Filme, in denen Antworten auf diese Fragen gesucht werden.

Adressaten: A(7-10)
Fächer: Deutsch

Didaktische Hinweise: Die Fernsehreihe „Dennis Digital“ ist für den Einsatz im Deutschunterricht der Sekundarstufe 1 gut geeignet. Die kurzweilig sowie anschaulich gestalteten Videosequenzen thematisieren unterschiedliche Fragestellungen zum Umgang mit dem Smartphone und den damit verbundenen Risiken und Chancen der neuen Medienwelt. Daraus ergeben sich vielfältige Gesprächs- und Diskussionsanlässe für den Unterricht. Zudem eignet sich die Website als sinnvolle Option zur Recherche zu ausgewählten Themenfeldern. Die dargestellten Situationen entsprechen dem technischen Stand des Jahres 2014.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS9, BS10; RS: BS8, BS10; GY: BS8

 

Zur Mediensammlung

Steffi gefällt das

Paul gehört der Generation an, die jedes Ereignis mit seinen Online-Freunden teilt. Durch sein Smartphone geschieht dies wie in Echtzeit. Virtuelle Freundschaften, digitale Gruppenzugehörigkeiten und Fotoverlinkungen sind wichtige Werte für ihn. Die Offenlegung seiner Privatsphäre sieht er als selbstverständlich an. Ein Leben ohne Smartphone? Für Paul undenkbar. Doch an seinem Glückstag hätte er es lieber zu Hause lassen sollen.

Zusatzmaterial: Arbeitsmaterialien 22 S. (PDF).

Adressaten: A(6-10)
Fächer: Deutsch, Ethik, Ev. Religionslehre, Kath. Religionslehre

Didaktische Hinweise Deutsch: Die DVD dient in unterhaltsamer Weise als Impuls-Medium im Unterricht der Sekundarstufe aller Schularten und liefert somit einen Gesprächsanlass für verschiedene Themen, die die Schüler dieser Altersstufe schulartübergreifend beschäftigen. Trotz der einfachen und auf einen Protagonisten reduzierten Darstellung ist der Kurzfilm rätselhaft und spannend, da das Ende offen bleibt. Dies provoziert die Jugendlichen zu Vermutungen über den Ausgang des Geschehens. Außerdem ist ein Transfer auf die eigene Lebenswelt und den Umgang mit dem Thema Freundschaft möglich, ohne sich selbst offenbaren zu müssen. Dabei ist die kritische Auseinandersetzung mit sozialen Netzwerken unumgänglich. Das Themenheft, das einige Unterrichtsvorschläge enthält, liegt in digitaler Form als PDF-Datei vor.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS9, BS10; RS: BS8, BS10; GY: BS8

Didaktische Hinweise Ethik, Ev. Religionslehre, Kath. Religionslehre: Die 5-minütige Satire eignet sich als Impulsfilm für die Themenfelder „Medien und ihre Bedeutung im Alltag“, „reale und virtuelle Freundschaften“ und „Identitätsfindung“. Auf lustige und überzeichnete Weise, ohne moralischen Zeigefinger weist der Kurzfilm auf das Suchtpotenzial von Social Online Networks hin und zeigt, wie der Bezug zur realen Welt verloren gehen kann. Dabei findet er für die abstrakten Aspekte der Thematik konkrete Bilder und ermöglicht durch diese spielerisch zugespitzte Machart eine gestaltende und kreative Erarbeitung mit den Schülern. Er regt an, eigenständig über die Gefahren nachzudenken und diese zu formulieren. Trotz des erwachsenen Protagonisten ist der Film vorwiegend für die Bildungsstandards 6-8 geeignet, da in dieser Altersgruppe soziale Netzwerke eine große Rolle spielen und die Schülerinnen und Schüler einen verantwortungsbewussten Umgang erst lernen müssen.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS6, BS9; RS: BS6, BS8; GY: BS6, BS8

 

Zur Mediensammlung

Die Arbeit kann warten, jetzt kümmern wir uns erstmal um die Backstreet Boys

Mona will unbedingt zum Konzert der Backstreet Boys. Doch das ist schon ausverkauft und Monas Mutter weigert sich, Karten auf dem Schwarzmarkt zu ersteigern. Mona ist sauer und enttäuscht. Schön, dass es Tom gibt. Mit ihm chattet Mona schon seit Ewigkeiten. Er ist so nett und lieb und hat einen Teddy als Profilfoto. Und jetzt hat er auch noch eine Karte für das Konzert übrig, die er Mona gerne geben möchte. Dafür braucht er nur ihre Adresse. Nichts von Fremden annehmen, nicht zu Unbekannten ins Auto steigen – es sind diese Warnungen, die auch im digitalen Zeitalter nichts an Wertigkeit verloren haben, wie der Film zum Thema Cyberhacking zeigt. Das Mädchen Mona wird ausspioniert, sogar zuhause, wo sie sich eigentlich sicher fühlt.

Adressaten: A(5-10)
Fächer: Deutsch

Didaktische Hinweise: Das Medium eignet sich hervorragend zum Einsatz im Unterricht bis zur sechsten Klasse. Der zehnminütige Kurzspielfilm im Zusammenhang mit den durchdacht strukturierten Arbeitsmaterialien bietet vielfältige Möglichkeiten den Themenbereich „Cyberstalking“ zu behandeln. Die Grundstruktur der Handlung ermöglicht das gezielte Unterbrechen des Films an Gelenkstellen, um weiterführende Analysen und Unterrichtsgespräche zu initiieren. Das umfangreiche Zusatzmaterial bietet relevante Basisinformationen und Hintergrundwissen zum angesprochenen Thema, aber vor allem auch eine Fülle von klar und verständlich formulierten Aufgabenstellungen und Bildmaterial.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS6; RS: BS6; GY: BS6
 

Zur Mediensammlung

Soziale Netzwerke

Ich weiß, wer du bist und wo du bist, obwohl du mich gar nicht kennst ... Das ist das erschreckende Ergebnis des Facebook-Experiments einer Reporterin. Vier Wochen lang sammelt diese mit einem Fake-Profil Informationen wie Adresse, Telefonnummer, Arbeitszeiten und vieles mehr. Mit den richtigen Interessen hat sie innerhalb von drei Wochen 113 Facebook-Freunde, die sie gar nicht kennt. Der Film zeigt, dass Jugendliche zu unvorsichtig mit ihrer Privatsphäre im Netz umgehen. Auf den ersten Blick sehen die Informationen harmlos aus, doch die Reporterin erfährt, wann wer wo ist. Das bedeutet, sie kann die Jugendlichen auf dem Schul- oder Arbeitsweg abfangen. Der Film soll zeigen, wie wichtig es ist, seine Privatsphäre im Netz zu schützen und nicht zu viel preiszugeben. Er soll Jugendliche dafür sensibilisieren, keine Fremden zu adden, die Privatsphäre zu schützen und niemals zu posten, wann man wo ist.

Zusatzmaterial: Arbeitsblätter; 10 Testaufgaben; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 6 interaktive Arbeitsblätter; 5 MasterTool-Folien.

Adressaten: A(8-10)
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Das Medium beinhaltet zwei Kurz-Reportagen eines Fernsehformats, die zwei Selbstversuche dokumentieren, anhand derer der naive und vertrauensselige Umgang von Jugendlichen mit Facebook entlarvt und damit auf die Gefahren von sozialen Netzwerken hingewiesen werden soll. Die Machart und der boulevard-journalistische Grundton sowie die redundante Eingangssequenz des zweiten Films, der die Ergebnisse des ersten wörtlich aufnimmt, verweisen deutlich auf die Herkunft der Filme aus dem Privatfernsehen. Dennoch kann mit einem der beiden Dokus ein Einstieg in die Problematik im Bildungsstandard 8 gestaltet werden und einige der Arbeitshilfen sind z.B. für das Aktivieren des Vorwissens einsetzbar. Die interaktiven Arbeitsblätter sind wenig ertragreich.

Bildungsstandards: RS: BS10; GY: BS8
 

Zur Mediensammlung

Cybermobbing

Wenige Zeilen und ein Mausklick genügen: Cybermobbing, das gezielte Diffamieren und Schikanieren Einzelner mithilfe des Internets und anderer elektronischer Medien, stellt eine neue, gefährliche Dimension von Mobbing dar – völlig anonym und vor einer weltweiten Öffentlichkeit. Dabei ist den Tätern häufig nicht einmal bewusst, welch drastische Auswirkungen ihr vermeintlich „harmloses“ Tun für die Opfer haben kann. Der Film „Cybermobbing – Attacke im Netz“ veranschaulicht am Beispiel zweier Jugendlicher die Folgen von Cybermobbing und zeigt Möglichkeiten auf, wie man als Betroffener reagieren kann.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter (pdf/word); Hinweise zur Verwendung im Unterricht; Filmkommentar/Filmtext; Begleitheft; Links.

Adressaten: A(7-10)
Fächer: Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft

Didaktische Hinweise: Die Dokumentation zeigt die Folgen von Cybermobbing am Beispiel zweier Mädchen auf, die Opfer solcher Attacken im Internet wurden und sensibilisiert für die Folgen, die Cybermobbing für die Betroffenen haben kann. Der Film eignet sich für die Verwendung im Unterricht, weil er für einen offenen Umgang mit diesem Thema wirbt. Viele Betroffene ziehen sich zurück und fügen sich in die Opferrolle. Die beiden Mädchen, die in der Dokumentation die Hauptrollen spielen, handeln genau gegenteilig. Sie schalten Eltern, Polizei und Schulleitung ein, um nicht ins Abseits gedrängt zu werden. Im Unterricht kann man diese Handlungsstrategien im Anschluss diskutieren und bewerten. Das beigefügte Arbeitsmaterial ist zielführend und eignet sich hierfür gut.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS9; RS: BS8; GY: BS8

 

Zur Mediensammlung

Let's check! Mobile Kommunikation

Handys und Smartphones bestimmen zunehmend den Alltag der Menschen heute: Sie haben Einfluss auf ihre Stimmung, darauf, wie sie sich in der Welt bewegen oder miteinander kommunizieren. Die Reportage geht den Fragen, warum das so ist und welche Folgen das haben kann anhand des von Schülern entworfenen Theaterstücks „Das Handy macht Theater – My second life reloaded“ nach.

Adressaten: A(5-9); SO
Fächer: Deutsch

Didaktische Hinweise Deutsch: Die DVD eignet sich für den Einsatz im Deutschunterricht der Sekundarstufe 1 aller Schularten. In zeitgemäßer Darstellungs- und Produktionsweise wirkt das klar strukturierte Medium kurzweilig und motivierend und liefert zahlreiche Gesprächsanlässe zur Vielfältigkeit des Themas „Handy“. Die interaktive Version ermöglicht der Lehrkraft, den Film jeweils an der geeigneten Stelle zu unterbrechen. Durch zielführende Fragestellungen können dabei gemeinsam mit der Lerngruppe einzelne Aspekte erarbeitet werden. Dies ist eine gute Basis für eine weitere vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik.

Bildungsstandards: GY: BS8; Sek1: BS9

 

Zur Mediensammlung

Wahr oder falsch im Internet? – Informationskompetenz in der digitalen Welt

Informationen sind überall in zunehmender Menge verfügbar, aber die Bewertung nach Verlässlichkeit und Relevanz bleibt eine zu erlernende Kompetenz. Die Übungsmaterialien greifen diesen Punkt auf.

Adressaten: A(7-10)
Fächer: Deutsch

Didaktische Hinweise: Das Medium eignet sich auszugsweise für den Einsatz im Unterricht der Sekundarstufe 1 aller Schularten. Es muss darauf hingewiesen werden, dass sich juristische und schulspezifische Inhalte auf das Land Österreich beziehen und die Materialien sich als Vorbereitung für den Unterricht verstehen, wobei zahlreiche Links auf Clips oder Zusatzmaterial direkt im Unterricht eingesetzt werden können. Der Methodenpool mit vielfältigen, didaktisch durchdachten Unterrichtsmodulen bietet der Lehrkraft ein umfangreiches Angebot zum Thema „Wahr oder falsch im Internet?“.

Bildungsstandards: GY: BS8, BS10; Sek1: BS9, BS10

 

Zum Dokument

Rollenspiel: Mobbing und Gewalt

Welche Folgen (Cyber-)Mobbing hat und wie es sich bekämpfen lässt, wird im szenischen Spiel erarbeitet.

Adressaten: (A11-13)
Fächer: Deutsch

Bildungsstandards: GY: BS8; SEK1: BS9

 

Zum Unterrichtsmodul

Hate speech – Fake oder Fakt?

Die Verbreitung von Falschmeldungen nimmt im Internet immer mehr zu. Es wird gelogen, diffamiert und gefälscht. Dabei sind „alternative Fakten“ häufig gegen Flüchtlinge gerichtet.

Adressaten: A(7-13)
Fächer: Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde, Welt-Zeit-Gesellschaft, Erdkunde-Wirtschaftskunde-Gemeinschaftskunde

Bildungsstandards: GY: BS10; Sek 1: BS9, BS10

 

Zum Unterrichtsmodul

Webseiten-TÜV

Unterrichtsmodul

2014

Fächer: Deutsch

Bildungsstandards: HS/WRS: BS9, BS10; RS: BS8, BS10; GY: BS8, BS10
 

Zum Unterrichtsmodul

Generation Online 1: Always „on“?

Die Schüler/-innen setzen sich mit ihrem eigenen Mediennutzungsverhalten auseinander und gehen der Frage nach, ob sie zu Recht als „Generation Online“ bezeichnet werden können.

Adressaten: (9-12)
Fächer: Deutsch

Bildungsstandards: Sek 1: BS9, BS10; GY: BS10, BS12

 

Zum Unterrichtsmodul

Generation Online 2: Jugendliche Medienwelten

Unterrichtsmodul

2014

Fächer: Deutsch

Bildungsstandards: HS/WRS: BS10; RS: BS10; GY: BS10
 

Zum Unterrichtsmodul

Generation Online 3: Kommunikation und Freundschaft im Web 2.0

In diesem Modul finden Jugendliche für sich heraus, ob und wie die digitale Kommunikation Freundschaften und Beziehungen beeinflusst und verändert.

Adressaten: (7-10)
Fächer: Deutsch

Bildungsstandards: Sek 1: BS9, BS10; GY: BS10, BS12

 

Zum Unterrichtsmodul

Generation Online 4: Ich und meine Daten im Internet

Unterrichtsmodul

2013

Fächer: Deutsch

Bildungsstandards: HS/WRS: BS10; RS: BS10; GY: BS10
 

Zum Unterrichtsmodul

Generation Online 5: Onlinesüchtig? Das passiert mir doch nicht!?

Unterrichtsmodul

2013

Fächer: Deutsch

Bildungsstandards: HS/WRS: BS10; RS: BS10; GY: BS10
 

Zum Unterrichtsmodul

Computerspiele bewerten 

Unterrichtsmodul

2013

Adressaten: A(9-10)
Fächer: Deutsch

Bildungsstandards: HS/WRS: BS10; RS: BS10; GY: BS10
 

Zum Unterrichtsmodul

Blogging zum Thema Datenschutz

Unterrichtsmodul

2014

Fächer: Deutsch

Bildungsstandards: HS/WRS: BS6, BS9; RS: BS6, BS8; GY: BS6, BS8
 

Zum Unterrichtsmodul

Selbstdarstellung und Datenschutz im Internet

Unterrichtsmodul

2014

Adressaten: A(8-9)
Fächer: Deutsch

Bildungsstandards: HS/WRS: BS9; RS: BS8; GY: BS8
 

Zum Unterrichtsmodul

Online-Quiz zum Thema Datenschutz

Unterrichtsmodul

2014

Adressaten: A(8-10)
Fächer: Deutsch

Bildungsstandards: HS/WRS: BS9, BS10; RS: BS8, BS10; GY: BS8, BS10
 

Zum Unterrichtsmodul

Cybermobbing – erkennen und handeln

Unterrichtsmodul

2014

Fächer: Deutsch

Bildungsstandards: HS/WRS: BS6; RS: BS6; GY: BS6
 

Zum Unterrichtsmodul

Diese Seite teilen:

Das könnte Sie auch interessieren: