Die Medienbeispiele wurden von den zuständigen Fachkommissionen der Medienbegutachtung gesichtet und für den schulischen Einsatz empfohlen.

Diese Medien erscheinen in der SESAM-Mediathek mit dem orangefarbenen Daumensymbol.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Titel an allen Medienzentren verfügbar sind.

SESAM-Mediathek

Medienbegutachtung

Medienzentren

Mädchen-Portrait im Stil der zeitgenössischen Kunst

GettyImages/Olesya22

1000 Meisterwerke: Amerikanische Malerei der 1950er und 60er Jahre

US-amerikanische Malerei der 1950er und 1960er Jahre entstand zu einem Zeitpunkt, als das Land zum Zentrum des internationalen Kunstgeschehens aufstieg. Von Figuration über Farbfeldmalerei bis Pop Art stellen die Autoren Bilder vor, die die Vielfalt der amerikanischen Nachkriegskunst dokumentieren und von denen einige zu Schlüsselwerken ihrer Zeit wurden.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Bildende Kunst

Didaktische Hinweise: Die Werkauswahl ist in jedem Fall gut und repräsentativ, wenngleich durch die eingeschränkte Anzahl der Beispiele kein kompletter Überblick über die amerikanische Nachkriegsmalerei gegeben wird. Aber gerade durch die Kürze und Präzision der fünf Beiträge erhält der Betrachter intensive Einblicke und konzentrierte Hilfestellung zum Verständnis der hier vorgestellten, teilweise sehr unterschiedlichen künstlerischen Auffassungen und Konzeptionen. Für den Einsatz im Unterricht sind besonders hervorzuheben die ruhige Kameraführung, die langsame, gut verständliche Sprache und sehr sorgfältig ausgewähltes, ergänzendes Bildmaterial, welches zur vertiefenden Beschäftigung führen kann.

Bildungsstandards BP 2004: SO: HS; HS/WRS: BS10; RS: BS10, KS
Bildungsstandards BP 2016: Sek 1: BS10; GY: BS10, BS12
 

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Palettes: Faszinierende Entdeckungsreisen ins Reich der Malerei: Von Duchamp zur Pop-Art

MARCEL DUCHAMP: Akt, eine Treppe hinabsteigend (1912) (ca. 30 min): Dieses Bild steht für eine Revolution der Malerei des frühen 20. Jhs. Streng kubistisch und trotzdem keinem Dogma verpflichtet, machte es Duchamp über nacht berühmt.

YVES KLEIN: Anthropometrie der blauen Epoche (1960) (ca. 30 min): Azurblau ist ohne Frage die Farbe, die Klein am häufigsten verwendet hat und die ihm den Spitznamen der „der Einfarbige“ einbrachte. In seinen Anthropetrien setzte er die nackten Körper seiner Modelle als „lebende Pinsel“ ein und gelangte auf diese Weise zu einer völlig neuen Formensprache.

ANDY WARHOL: Ten Lizes (1963) (ca. 30 min): Zehn mal das gleiche Gesicht auf einer riesigen Leinwand – doch ist es wirklich immer das gleiche Gesicht? Nach einem Foto von Elizabeth Taylor schuf Warhol diesen Siebdruck, der scheinbar mit allen Regeln der Porträtkunst bricht.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Bildende Kunst

Didaktische Hinweise: Die drei Beiträge aus der französischen TV Reihe „palettes“ folgen alle einem gut überlegten Konzept: Ausgehend von einer größtenteils sehr genauen und detaillierten Beschreibung des jeweiligen Werkbeispiels erhält man neben allen wesentlichen Informationen über die formalen Merkmale ausgezeichnete Kenntnisse über die Bedeutung der Werke in ihrem kunstgeschichtlichen Kontext. Dabei werden unter anderem höchst interessante Vergleiche mit ähnlichen oder themenverwandten Gemälden anderer Künstler aber auch im eigenen Oeuvre angestellt. Jedoch setzt jeder Beitrag eigene Schwerpunkte, die der Intention des vorgestellten Werkes geschuldet sind. Abschließend wird darüber hinaus eine Fülle von Deutungsansätzen und kunsttheoretischen Fragestellungen angeboten, die fruchtbare Diskussionen im Unterricht anregen können. Das sprachliche Niveau des Beitrags über Duchamp ist vergleichsweise hoch angesiedelt, auch verweisen viele philosophische Überlegungen eher auf einen Einsatz in der gymnasialen Oberstufe. Ebenso sollte der Beitrag über Yves Klein wegen der teilweise obszön anmutenden Genitalabdrücke auf Leinwand und der Filmsequenzen aus Happenings dem Einsatz in der Oberstufe vorbehalten sein. Der Film über Andy Warhol zeichnet sich besonders gut aus durch die didaktisch aufbereitete Schilderung der Siebdrucktechnik und der speziellen Wahrnehmung von Bildern aus den Massenmedien in der heutigen Zeit. Partiell lässt sich der Film auch schon ab Klassenstufe 9 einsetzen.

Bildungsstandards BP 2004: SO: HS; HS/WRS: BS10; RS: BS10GY: KS
Bildungsstandards BP 2016: Sek 1: BS10; GY: BS10, BS12
 

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Vom Porträtfoto zum Fotosiebdruck

Unterrichtsmodul

Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich der Druckgrafik systematisch arbeiten: Entwurf – Umsetzung in einer druckgrafischen Technik – Drucken – experimentelles Arbeiten.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Bildende Kunst

Bildungsstandards BP 2004: RS: BS10; GY: KS
Bildungsstandards BP 2016: Sek 1: BS10; GY: BS10, BS12
 

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Andy Warhol

Andy Warhol ist der erste wirklich amerikanische Künstler von Weltruhm: Vater der Pop-Art, auch nach seinem Tod 1987 der Superstar der New Yorker Kunstszene. Er war Werbedesigner, Musiker, Intellektueller, Geschäftsmann, Filmemacher – und ... und ..., für die einen ein Genie, für die anderen ein Scharlatan, für die einen ein Neuerer, für die anderen ein platter Epigone. Eine kontroverse Persönlichkeit, der Kim Evans in seinem Porträt nachspürt: Welchen Vorbildern ist Warhol verpflichtet? Wie konnte der Sohn einer tschechischen Einwandererfamilie zu einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts aufsteigen? Warum faszinieren Warhols Arbeiten Millionen von Menschen auf der ganzen Welt?

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Bildende Kunst

Didaktische Hinweise: Die DVD über Andy Warhol, die kurz nach seinem Tod produziert wurde, zeigt in chronologisch aufbereiteter Weise den künstlerischen Werdegang vom kommerziellen Grafiker über den Maler und Siebdrucker zum Underground-Filmemacher bis zu seinen Experimenten im TV und abschließend als Produzenten von Pop- und Musikvideos. Überaus abwechslungsreich illustriert wird diese Entwicklung durch die bekanntesten Kunstwerke, Originalaufnahmen und Interviews mit ihm aus der jeweiligen Periode, sowie Kommentaren seiner Mitarbeiter, Freunde oder Galeristen. Dadurch entsteht ein vielseitiges Kaleidoskop, das einerseits das typisch dynamische Zeitkolorit der 60er und 70er Jahre wiedergibt und andererseits die Genialität und Rätselhaftigkeit Warhols eindringlich darstellt. Darüber hinaus werden aber auch viele kritische Anmerkungen angeboten, die im Unterrichtsgespräch zum Hinterfragen und Diskutieren anregen.

Bildungsstandards BP 2004: SO: HS; HS/WRS: BS9, BS10; RS: BS10; GY: KS
Bildungsstandards BP 2016: Sek 1: BS10; GY: BS10, BS12
 

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Art documentary: Roy Lichtenstein

Mit extrem vergrößerten Comic-Motiven erregte Lichtenstein in den 60er Jahren die Gemüter der Kunstwelt. Einer der „schlechtesten Künstler in Amerika“ titelte die New York Times 1964. Inzwischen zählt der 1997 verstorbene Amerikaner neben Andy Warhol zu den größten Ikonen der Pop Art. Die Benday-Dots-Rasterung wurde sein Markenzeichen, das Kunstwerk zur scheinbar anonymen, technischen Reproduktion im Zeitalter von Massenmedien, Disneyland und Reklametafeln. Chris Hunt hat den sympathischen Künstler in seinem New Yorker Atelier aufgesucht. Er traf einen großen Maler und „heimlichen Klassizisten“.

Zusatzmaterial: Bildergalerie; Trailer.

Adressaten: A(7-13)
Fächer: Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Bildende Kunst

Didaktische Hinweise: Die DVD ist die digitalisierte Aufbereitung einer Videodokumentation aus dem Jahr 1990. Interviewsequenzen mit dem Künstler ergänzen eine originell gestaltete Kurzbiographie und alle wichtigen Abschnitte seiner künstlerischen Laufbahn. Der Künstler selbst beschreibt dabei die Entstehung seines ganz typischen Stils. Ausgehend von der reinen Detailvergrößerung aus Comics und Printwerbung über die Auseinandersetzung mit bekannten Werken und Motiven der Kunstgeschichte bis hin zu der für Lichtenstein typischen Punktrasterung dokumentiert der Film auf äußerst anschauliche und kurzweilige Weise alle Phasen seines umfangreichen und vielfältigen Oeuvres. Eine gut verständliche Sprache und interessante Filmausschnitte, die den Künstler bei der Arbeit zeigen, machen für den Betrachter den Entstehungsprozess eines Bildes von der Ideensammlung bis zum fertigen Gemälde eindrücklich nachvollziehbar. Der Film eröffnet für den Unterricht eine Vielzahl von kunsttheoretischen und praktischen Ansatzpunkten.

Bildungsstandards BP 2004: SO: HS; HS/WRS: BS9, BS10; RS: BS8, BS10; GY: KS
Bildungsstandards BP 2016: Sek 1: BS10; GY: BS10, BS12
 

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Art documentary: Robert Rauschenberg

Für die New York Times war Rauschenberg ein „Titan der amerikanischen Kunst“, für den Guggenheim-Chef Thomas Krens der „Picasso der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“. Bereits 1953 machte Rauschenberg mit dem wahnwitzigen Akt der Ausradierung einer De Kooning-Zeichnung auf sich aufmerksam. Mit der Kombination von Alltagsmüll aus den New Yorker Straßen und expressiver, abstrakter Malerei brachte er schließlich die Wirkung plastisch ins Bild und ebnete den Weg für die Pop-Art. Chris Granlund besuchte 1997 den vielseitigen Künstler in seinem Studio in Florida und interviewte bedeutende Weggefährten wie Merce Cunningham und Leo Castelli.

Zusatzmaterial: Bildergalerie; Trailer.

Adressaten: A(9-13)
Fächer: Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Bildende Kunst

Didaktische Hinweise: Beginnend mit einem Atelierbesuch, wobei man beobachten kann, wie Robert Rauschenberg einige der seinerzeit neuesten Arbeiten herstellt, erschließt der Film im Folgenden ein aufschlussreiches Porträt sowie eine Gesamtschau über das Werk des Künstlers. Da in der Hauptsache der Künstler selbst über seine Arbeiten reflektiert, wird dem Betrachter gut verständlich und gut nachvollziehbar Rauschenbergs Denkweise und Konzeption, die über die Jahre selbstverständlich Änderungen unterworfen waren, vermittelt. Persönliche und kunstwissenschaftliche Anmerkungen von Freunden, Galeristen und Kuratoren vervollständigen das Bild und eröffnen damit auch interessante Perspektiven auf die amerikanische Kunst der Nachkriegszeit.

Bildungsstandards BP 2004: SO: HS; HS/WRS: BS10; RS: BS8, BS10; GY: KS
Bildungsstandards BP 2016: Sek 1: BS10; GY: BS10, BS12
 

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Art documentary: Claes Oldenburg

Riesige Hamburger und Soft-Toiletten – mit verfremdeten Nachbildungen der Konsumwelt und Environments avancierte Claes Oldenburg zu einer Schlüsselfigur der Pop Art. Heute sind seine Landschaftskunst und Monumentalskulpturen moderne Denkmale, die den amerikanischen Objektkünstler weit über die Kunstszene hinaus bekannt machten. Gerald Fox begleitete Claes Oldenburg 1995 beim Aufbau eines dieser Großprojekte und bei der Vorbereitung seiner Anthology-Retrospektive im Guggenheim Museum. Künstler wie Roy Lichtenstein geben Einblick in die Welt eines vielseitigen Künstlers, der alltägliche Gegenstände in sinnlich-ironische Kunstwerke verwandelt.

Zusatzmaterial: Bildgalerie; Trailer.

Adressaten: A(7-13)
Fächer: Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Bildende Kunst

Didaktische Hinweise: Wer ein kurzweiliges Künstlerporträt sowie eine informative Werkübersicht über einen der wichtigsten Vertreter der amerikanischen figurativen Kunst betrachten will, ist mit diesem Film bestens bedient. Denn man erhält einerseits Einblicke in die konzeptionelle Entwurfsarbeit im Atelier, andererseits kann man die teilweise aufwändigen Herstellungsarbeiten in speziellen Werkstätten und den Aufbau vor Ort in Museen (Retrospektive im Guggenheim-Museum in New York) und auf öffentlichen Plätzen verfolgen. Besonders interessant und hilfreich für den Kunstunterricht sind die teilweise eingestreuten „private lessons“, in denen Oldenburg am Zeichenbrett stehend Projekte und Ideen skizziert und zugleich kommentiert.

Bildungsstandards BP 2004: SO: HS; HS/WRS: BS10; RS: BS8, BS10; GY: KS
Bildungsstandards BP 2016: Sek 1: BS10; GY: BS10, BS12
 

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Hockney at the Tate

Maler, Grafiker, Fotograf, Bühnenbildner, Autor – David Hockney ist einer der bedeutendsten und vielseitigsten Künstler unserer Zeit. Seinen internationalen Durchbruch schaffte der Brite Mitte der 60er Jahre mit homoerotischen Duschszenen und kalifornischen, sonnendurchfluteten Pool-Landschaften. Auch in späteren Arbeiten zeigte sich der Künstler als scharfsinniger Beobachter und leidenschaftlicher Experimentator. Melvyn Bragg traf den Künstler 1988 in der Tate Gallery zur großen Hockney-Retrospektive. Hockney selbst verrät Hintergründe, Intentionen und kleine Anekdoten über Meilensteine seiner Karriere.

Zusatzmaterial: Bildergalerie; Trailer.

Adressaten: A(8-13)
Fächer: Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Bildende Kunst

Didaktische Hinweise: Der Film, der hier in digitalisierter Form vorliegt, entstand anlässlich der großen David-Hockney-Retrospektive in der Tate-Gallery 1988. Zwar kann das aktuelle Werk hier keine Berücksichtigung finden, aber man erhält dennoch einen nahezu kompletten Überblick über alle Schaffensphasen bis 1988 und alle Arbeitstechniken, die Hockney auch noch heute anwendet. Im Film folgt der Betrachter dem Journalisten Melvyn Bragg und David Hockney durch die Ausstellung, wobei der Künstler quasi selbst die Führung übernimmt und vor allen wichtigen Schlüsselwerken Rede und Antwort steht. Dadurch erhält der Zuschauer einen erfrischenden, informativen und teilweise auch originellen und witzigen Zugang zum Werk eines bedeutenden zeitgenössischen Künstlers. Für den Unterricht ist von besonderem Vorteil, dass auch nur einzelne Kapitel oder Werkphasen betrachtet werden können.

Bildungsstandards BP 2004: HS/WRS: BS9, BS10; RS: BS10; GY: KS
Bildungsstandards BP 2016: Sek 1: BS10; GY: BS10, BS12
 

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