Die Medienbeispiele wurden von den zuständigen Fachkommissionen der Medienbegutachtung gesichtet und für den schulischen Einsatz empfohlen.

Diese Medien erscheinen in der SESAM-Mediathek mit dem orangefarbenen Daumensymbol.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Titel an allen Medienzentren verfügbar sind.

SESAM-Mediathek

Medienbegutachtung

Medienzentren

Mädchen mit zugehaltenem Gesicht

GettyImages/shironosov

Cybermobbing – erkennen und behandeln

Der Psychoterror Mobbing – online wie offline – ist schwer zu erkennen. Mit präventiver Arbeit im Unterricht kann dem vorgebeugt werden. In diesem Modul wird mit aktiven Übungen gearbeitet.

Zusatzmaterial: 4 Arbeitsblätter, Unterrichtsverlauf, URL zum Webauftritt von klicksafe.de mit einem Flyer zum Thema Cyber-Bullying der EU-Initiative klicksafe, URL zum Webauftritt von digizen.org mit dem Video-Spot „Let's fight it together“ der Initiative Childnet International, URL zum Webauftritt von klicksafe.de mit dem Zusatzmodul „Was tun bei Cyber-Mobbing?“ der EU-Initiative klicksafe.

Zielgruppe: HS/WRS: 5/6; RS: 5/6;GY: 5/6; Sek 1: 5/6
Fach: Deutsch

 

Zum Unterrichtsmodul

Rollenspiel – Mobbing und Gewalt

Welche Folgen (Cyber-)Mobbing hat und wie es sich bekämpfen lässt, wird im szenischen Spiel erarbeitet.

Zusatzmaterial: Rollenspiel – Mobbing und Gewalt, Rollenkarten, Kurzfilm Amanda Todd, Plakate über Mobbing, Didaktisch-methodische Hinweise, Unterrichtsverlauf.

Zielgruppe: HS/WRS: 7/8/9/10; RS: 9/10; 7/8; Sek 1: 7/8/9; GY: 7/8; 9/10
Fach: Ethik; Deutsch.

Didaktische Hinweise: Dieses Unterrichtsmodul wurde im Rahmen einer Kooperation des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (Berufliche Schulen) Freiburg mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg veröffentlicht.
Bei diesem Unterrichtsmodul handelt es sich um eine Dokumentation einer Unterrichtseinheit (DUE).

 

Zum Unterrichtsmodul

Liverpool Goalie

Erste filmische Gestaltungsmittel werden erarbeitet, im szenischen Spiel Handlungsoptionen der Figuren ausgelotet und im kreativen Schreibprozess die eigene Lebenswelt mit der filmischen verglichen.

Zusatzmaterial: Arbeitsblätter, Lösungsblätter, Filmanalyse, Unterrichtsverlauf.

Zielgruppe: HS/WRS: 5/6; GY :5/6; RS: 5/6; Sek 1: 5/6
Fach: Deutsch

Didaktische Hinweise: Dieses Unterrichtsmodul wurde im Rahmen einer Kooperation mit dem Kultusministerium (Referat 34: Werkrealschulen und Hauptschulen, Realschulen, Medienpädagogik) und den Realschulen mit bilingualem Zug veröffentlicht.

 

Zum Unterrichtsmodul

The Liverpool Goalie

Der 13-jährige Jo, der nach dem Tod seines Vaters von seiner Mutter zu übergroßer Vorsicht erzogen wird, versucht, an ein legendäres Fußball-Sammelbild zu kommen, um sein nicht sonderlich hohes Ansehen in seiner Klasse, vor allem aber bei einer hübschen Mitschülerin zu steigern.

Zielgruppe: Sek 1: 7/8/9; GY: 7/8; RS: 7/8
Fach: Deutsch

 

Zur Mediensammlung

Cybermobbing – Beispiel Amanda Todd

Jugendliche setzen sich mit Formen und Folgen von Cybermobbing auseinander und reflektieren die Geschichte der Amanda Todd, die infolge solcher Übergriffe Selbstmord beging.

Zusatzmaterial: Arbeitsblätter, Leitfragen für Gruppenarbeit, Zusatzmaterialien, Quellenverzeichnis, Lösungen zu allen Arbeitsblättern, Unterrichtsverlauf.

Zielgruppe: Sek 1: 7/8/9/19; GY: 8/9/10
Fach: Deutsch, Erdkunde-Wirtschaftskunde-Gemeinschaftskunde, Ethik, Gemeinschaftskunde, Welt-Zeit-Gesellschaft

 

Zum Unterrichtsmodul

Cybermobbing – Was tun?

Megan und Joshi sind Opfer von Cybermobbing geworden. Ein Doku-Comic erzählt ihre Geschichten. Die Medienscouts der Gesamtschule Essen-Borbeck zeigen, wie man Cybermobbing verhindern kann und was zu tun ist, wenn man gemobbt wurde. Eine Cyberpsychologin, ein Jurist und eine Beraterin der Telefon-Hotline ordnen die Fälle und auch die Ansätze der Medienscouts psychologisch und juristisch ein. Außerdem führen uns die Medienscouts an einem Experiment mit Schülern vor, wie schnell es zu Cybermobbing kommen kann und wie schnell die Anonymität dazu führt, dass die Schüler alle Hemmungen verlieren.

Zielgruppe: HS/WRS: 7/8; RS: 7/8; GY: 7/8; Sek 1: 7/8/9
Fach: Deutsch

Didaktische Hinweise: Die Produktion ist für den Einsatz im Deutschunterricht gut geeignet. Das Phänomen Mobbing wird anhand von zwei konkreten, gut nachvollziehbaren Einzelfällen veranschaulicht. Die Stärke liegt darin, dass sämtliche für Schüler relevante Ebenen (Familie, Freunde, Schule, Freizeit) angesprochen werden, auf die Mobbing Einfluss hat. Des Weiteren gelingt es dem Medium, die verschiedenen Phasen des Konflikts strukturiert darzustellen und jeweils Sichtweisen der Beteiligten und anschließend Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Filmsequenzen sind einzeln anwählbar. Dies bietet der Lehrkraft gute Auswahlmöglichkeiten für den Einsatz im Unterricht. Für Jugendliche besonders motivierend wirkt die digitale Bearbeitung der Geschichten als „Doku-Comic“.

 

Zur Mediensammlung

Cyber Mobbing

Erzählt wird die Geschichte zweier 14-jähriger Freundinnen, Laura und Mara. Um der zurückhaltenden Laura ein wenig zu helfen, gibt Mara sich in einem Chat als Lars, ein beliebter Junge der Schule, aus und schreibt Laura an. Sie hofft, dass Laura dadurch den Mut findet, diesen Jungen anzusprechen. Als Laura sich nach Tagen dazu durchringen kann, Lars anzusprechen, kommt es zu einem Desaster mit ungeahnten Folgen.

Zielgruppe: Sek 1: 5/6; 7/8/9; GY: 7/8/9/10; RS: 7/8; HS/WRS: 7/8/9; SO
Fach: Erdkunde-Wirtschaftskunde-Gemeinschaftskunde, Ethik, Gemeinschaftskunde, Informationstechnische Grundbildung, Religion, Welt-Zeit-Gesellschaft

Didaktische Hinweise: Der Spielfilm aus der Medienwerkstatt Biberach erzählt von den Tücken einer Mädchenfreundschaft. Er kann in Klasse 7 im Zusammenhang mit den Themen Freundschaft und Gefahren sozialer Netzwerke eingesetzt werden. Allerdings erweist sich hier die Arbeit mit Laienschauspielern als Problem, da die Charaktere und ihre sehr konstruiert wirkenden Konflikte nur bedingt glaubwürdig erscheinen. Da es kein weiterführendes Arbeitsmaterial zum Umgang mit Cyber Mobbing gibt, kann der Film allenfalls als Impuls eingesetzt werden.

 

Zur Mediensammlung

Gedisst

Sebastian wird von einer Schulgang gemobbt und erpresst. Die drei Jungs drohen mit der Veröffentlichung von Fotos. Als jedoch ein peinliches Foto mit Gruppenführer Robin bei Sebastians Schwester landet, startet sie ein Gegenmobbing.

Zielgruppe: Sek 1: 7/8/9/10; GY: 7/8; 9/10; HS/WRS: 7/8; 9/10; RS: 7/8; 9/10
Fach: Deutsch, Ethik, Religion

Didaktische Hinweise: Die Produktion eignet sich für den Einsatz im Deutschunterricht der Sekundarstufe 1 aller Schularten. Gerade weil die Protagonisten jugendliche Laienschauspieler sind, überzeugen sie durch authentische Wortwahl, Körpersprache und ihr gesamtes Auftreten. Die gewählten Schauplätze der Handlung repräsentieren eine realistische, nicht klischeebelastete Umgebung, die dem heutigen Schulalltag entspricht. Dadurch ergibt sich ein hohes Potential an Identifikationsmöglichkeiten für die jugendlichen Zuschauer. Einzelne Filmsequenzen und vor allem das offene Ende bieten vielfältige Gesprächs- und Schreibanlässe, um die Themen Mobbing, Cyber-Mobbing, Jugendgewalt, Erpressung, Zivilcourage und Freundschaft ausführlich zu behandeln. Obwohl alle Szenen ohne den „erhobenen Zeigefinger“ auskommen, werden Konsequenzen für Täter und Opfer eindeutig sichtbar und regen Schülerinnen und Schüler zum weiteren Nachdenken an.
Der von Schülerinnen und Schülern nach einem selbst geschriebenen Drehbuch produzierte Spielfilm eignet sich für den Einsatz im Ethikunterricht Bildungsstandard 8 und 10 zum Thema „Mobbing“, „Cybermobbing“ und „Konflikte und Gewalt“. Dadurch, dass die Darsteller und Darstellerinnen Laien sind, entsteht ein hohes Maß an Authentizität, das sowohl Möglichkeiten der Identifikation und der Reflexion eröffnet als auch zur Eigenproduktion von Spielszenen anregt. Da der Konflikt nicht gelöst wird, regt der Film vor allem dazu an, darüber nachzudenken, welche Handlungsspielräume alle Beteiligten (v.a. auch die Erwachsenen) in solchen Situationen haben.

 

Zur Mediensammlung

Hate speech – Fake oder Fakt?

Die Verbreitung von Falschmeldungen nimmt im Internet immer mehr zu. Es wird gelogen, diffamiert und gefälscht. Dabei sind „alternative Fakten“ häufig gegen Flüchtlinge gerichtet.

Zusatzmaterial: Arbeitsblätter, Lösungen, Unterrichtsverlauf.

Zielgruppe: GY: 7/8; 9/10; 11/12; HS/WRS: 7/8/9; RS: 7/8; Sek 1: 7/8/9;
Fach: Erdkunde-Wirtschaftskunde-Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde, Welt-Zeit-Gesellschaft, Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde

 

Zum Unterrichtsmodul

The Cleaners

Bitte um Beachtung: Wir empfehlen der Lehrkraft dringend, vor einem Unterrichtseinsatz den Film selbst anzusehen!

Der Film macht auf die Schattenindustrie digitaler Zensur in Manila, dem größten Outsourcing-Standort für Content Moderation, aufmerksam. Dort löschen zehntausend Menschen in 10-Stunden-Schichten belastende Fotos und Videos von Facebook, YouTube, Twitter & Co. Die Aufgaben dieser „Content Manager“ werden überwiegend von Arbeitern auf den Philippinen ausgeführt. In sekundenschnelle müssen sie entscheiden welche Inhalte auf Internetplattformen veröffentlicht werden dürfen oder gegen die Richtlinien verstoßen.

Hinweise zum Jugendmedienschutz: Der eindrucksvolle Dokumentarfilm „The Cleaners“ zeigt den bisher noch unbeachteten Beruf des Content-Moderators, der für die Internetdienste Facebook, Twitter und YouTube die hochgeladenen, oft zweifelhaften Videos und Bilder prüft. Hierbei bestimmen Content-Moderatoren maßgeblich mit, was die User dieser Seiten letztendlich zu sehen bekommen. Die Content-Moderatoren sichten dafür mitunter stundenlang pornographisches, gewaltverherrlichendes und hetzerisches Film- und Bildmaterial, was sich letztendlich auch auf ihre Psyche auswirkt. Der Film enthält daher Material, das für Schülerinnen und Schüler sehr verstörend wirken könnte: Bilder einer Enthauptung, Bilder von ertrunkenen Kindern, Videos von körperlicher Gewalt, Videos einer nachgestellten Kreuzigung und detailreiche Beschreibungen von sexuellen Übergriffen. Bereits die FSK Freigabe ab 16 Jahren erlaubt nur einen Einsatz in der Oberstufe. Aufgrund der intensiven Bilder wäre auch ein Einsatz des Filmes ausschließlich mit volljährigen Schülern bzw. nur ausgewählter Szenen denkbar.

Zusatzmaterial: Deleted scenes: Unsichtbare Wunden (05:13 min); Opfere dich (03:58 min); Outsourcing paradise (03:05 min); Make America great again (04:15 min); Begleitheft: Pädagogisches Begleitmaterial (19 S.) [PDF]; Credits; Aufbau und Ziel dieser Begleitmaterialien; Inhalt; Filmische Gestaltung und Dramaturgie; Themen und Ausblick auf die Arbeitsblätter; 4 Aufgabenblöcke.

Zielgruppe: RS: 9/10; GY: 9/10; 11/12; Sek 1: 10; 11/12
Fach: Erdkunde-Wirtschaftskunde-Gemeinschaftskunde, Ethik, Gemeinschaftskunde, Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Religion

Bedrückend liefert die aufwändig recherchierte und gestaltete Dokumentation bislang kaum bekannte Aufklärung über den Umgang globaler kommerzieller sozialer Netzwerke mit nicht akzeptierten Inhalten – einerseits privates (vor allem Bild-)Material mit entwürdigenden und gewalttätigen (darunter auch sexuell perversen) Inhalten (z.B. Missbrauch von Minderjährigen) und entfesselte eskalierende Hassrede, andererseits Material mit relevanter politischer Brisanz, das repressiven Regimes (Beispiel Türkei) ein Dorn im Auge ist oder Pogromstimmungen gegen Minderheiten (Beispiel Rohinga) anheizt sowie Terror (Beispiel IS) verherrlicht. Konzerne wie Google oder Facebook haben die Entfernung solcher Inhalte in empörender Weise gerade in solche Länder „outgesourct“, die auch sonst den Müll der westlichen Welt entsorgen müssen. Aus eigenem Antrieb kommen hier überwiegend asiatische Gesichter hinter solchem „Saubermachen“ (wenn auch anonymisiert) zum Vorschein: ihre Prägung, Überzeugung und ihre Lebensumstände. Eine aktuelle US-Senatsanhörung der Verantwortlichen von Social-Media-Unternehmen (immer wieder in Teilen ausschließlich originalsprachlich eingeblendet) entlarvt wenig mehr als scheinheilige Ausflüchte, das Nachdenken einer einflussreichen (Ex-)Insiderin über die Grundsätze ihrer Löschungsentscheidungen spricht dagegen Bände. Für den evangelischen Religionsunterricht wird vor allem das Menschenbild berührt. Und das im Kontrast dazu, wie eine der Heldinnen aus ihrem philippinisch-katholischen Kontext Selbstaufopferung nach Vorbild der Passion zur Verhinderung des Bösen in der Welt ausdrücklich als Motiv für ihre Arbeit als „Content-Moderatorin“ anführt (psychische Probleme sowie erhöhte Selbstmordraten sind bei solcher Tätigkeit massenhaften Sichtens und Aussortierens von Bösem wohl an der Tagesordnung). Die bunt-rosige Utopie der sozialen Netzwerke von einer machbaren Verbesserung der Welt (der Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg, wird als Beleg angeführt) dürfte mit den hier gezeigten dunklen Seiten deutlich an Überzeugungskraft einbüßen. Wertvoll für die Leitperspektive Medienbildung, die gerade bei der (selten explizit gezeigter, dafür eindringlich und authentisch erzählter) Grausamkeit durchaus eine erwachsene Analyse- und Einordnungsfähigkeit verlangt (FSK 16, Einsatz des Films kommt nur in der Oberstufe in Frage), ist der direkte Bezug zu eigenem Mediennutzungsverhalten (Umgang mit Inhalten, Mechanismen von „Filterblasen“, Empörung als Treibstoff der sozialen Medien) sowie die lohnende Beteiligung an einer politischen Debatte, welche Zukunft des Web wir bei Erhalt demokratischer und humaner Bedingungen eigentlich wollen. Es wird klar, dass ein global-„privatwirtschaftlicher“ Umgang mit belastenden Netzinhalten keine sinnvolle Option mehr sein kann. Das sinnvolle Begleitmaterial erkennt die Handlungsaufforderung in den Entscheidungen der „Content Moderatoren“ (belassen oder entfernen?) und setzt sie für Schülerinnen und Schüler kompetenzorientiert um. Es arbeitet textorientiert mit Zitaten und anregenden Arbeits- und Diskussionsfragen sowie filmologisch mit Szenebildern (dabei die hochwertige Machart des Films würdigend). Der fachspezifische Impuls (S.11) ist dagegen ausbaufähig und verlangt von der evangelischen Religionslehrkraft zusätzlich eigene Bemühungen.

Mit diesem Medium können die wesentlichen Punkte des Artikels fünf des Grundgesetzes aufgegriffen und aktuell diskutiert werden: die Garantie der Meinungsfreiheit und deren Grenzen sind die wesentliche Pole, zwischen welchen sich die Content Moderatoren bewegen. Während es zunächst so aussieht, als bestünde deren Aufgabe darin, eine breite Öffentlichkeit vor Diffamierungen oder beispielsweise gewaltverharmlosenden Inhalten zu schützen, so kommen im Film mehr und mehr die Manipulationsmöglichkeiten und Techniken einer politischen Zensurmaschine zur Sprache. Interessant ist der Film dadurch, dass er hohe Anforderungen an die Bewertungskompetenz des Zuschauers stellt und Raum gibt für Diskussionen, die weiter angesprochene Themen wie beispielsweise Mikrotargeting in einen aktuellen politischen Kontext stellen. Das Arbeitsmaterial ist anspruchsvoll und liefert weitere sinnvolle Hinweise für eine Erarbeitung des Films. Der Film ließe sich gut in einzelne inhaltliche Sequenzen unterteilen und dies würde in Anbetracht seiner Länge auch Sinn für den Einsatz im Unterricht machen. Allerdings ist das Medium selbst nicht in Kapitel mit Inhaltsüberschriften unterteilt. Insofern müsste sich die Lehrkraft bei der Sichtung selbst die Mühe machen, den Film sinnvoll zu untergliedern, vielleicht auch um bestimmte schwer erträgliche Bilder mit Gewaltdarstellungen von der Vorführung auszunehmen. Bitte beachten: FSK 16!

 

Zur Mediensammlung

Konfliktlösungen

Das menschliche Leben in Gemeinschaften ist von Konflikten geprägt. Der Film erläutert, was ein Konflikt ist und dass es unterschiedliche, aber gleichberechtigte Interessen untereinander geben kann: die einen Kinder wollen Fangen, die anderen Fußball spielen. Es wird gezeigt, dass Konflikte keinen Streit nach sich ziehen müssen, sondern auch Kompromisse gefunden werden können. Der Film zeigt, wie man sich in einer Konfliktsituation zunächst beruhigen, über die Situation nachdenken, Ich-Botschaften senden und zu Kompromissen bereit sein kann. Der Film ermutigt Kinder auch dazu, klar „Nein“ zu sagen und zu begründen, warum sie etwas nicht wollen – egal ob gegenüber anderen Kindern oder Erwachsenen.

Zielgruppe: GS: 1/2; 3/4; SO
Fach: Ethik, Mensch, Natur und Kultur, Sachunterricht (BS 2016)

Didaktische Hinweise: Das Medium soll Kinder dazu befähigen, mit Konflikten konstruktiv umzugehen und sie zu lösen. Da die Beispiele aus der kindlichen Alltagswelt stammen, können sich die Kinder sehr gut mit den gezeigten Situationen identifizieren. Die Machart des Films überzeugt, da die einzelnen Problemsituationen von Kindern selbst kommentiert und gelöst werden. Der Film stellt konstruktive Konfliktbewältigung als Handlungsalternative zum Streiten dar.

 

Zur Mediensammlung

Diese Seite teilen: