Die Medienbeispiele wurden von den zuständigen Fachkommissionen der Medienbegutachtung gesichtet und für den schulischen Einsatz empfohlen.

Diese Medien erscheinen in der SESAM-Mediathek mit dem orangefarbenen Daumensymbol.

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Medienbegutachtung

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1000 Meisterwerke: Deutsche Malerei nach 1945

Die Malerei in Deutschland nach 1945 reflektiert so unterschiedliche Themen wie Krieg, Wirtschaftswunder, Mauerbau oder Kuba-Krise. Da verwundert es nicht, dass die Kunst dieser Zeit vor allem durch eines geprägt ist: das Nebeneinander unterschiedlicher Stile, das Gleichzeitige des Ungleichzeitigen. Die hier enthaltenen Künstler stehen für eine Kunst zwischen extremen Polen: Figuration und Abstraktion.

Adressaten: A(11-13)
Fächer: Bildende Kunst

Didaktische Hinweise: Fünf Werke der Malerei, die teilweise bereits unter anderer thematischer Zusammenstellung in der Reihe „1000 Meisterwerke“ veröffentlicht wurden, stehen exemplarisch für die deutsche Malerei nach dem 2. Weltkrieg. Aufgrund der Kürze der Beiträge sind die Bildbeschreibungen durchaus im Unterricht der Sekundarstufe II einsetzbar. Die oftmals in ihrer Fachwissenschaftlichkeit überholt wirkende Sprache erschwert den Schülerinnen und Schülern den Zugang zu den eigentlich sinnvollen Beschreibungen und Deutungen. Teilweise werden durch optische Unschärfen, z.B. bei den Bildern Graubners, angesprochene Details zu Farbnuancen und Oberflächen im Film nicht wahrnehmbar. Die kurzen Beiträge ermöglichen einen ersten Einblick ins Werk des jeweiligen Malers, ergänzt wird dies durch Biographisches und Bezügen zu weiteren Werken.

Bildungsstandards: GY: KS
 

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Over your cities grass will grow

Anselm Kiefer schuf seit 1993 auf dem über 35ha großen Gelände „La Ribaute“ seinen ganz eigenen mystischen Kosmos aus Natur und Kunst. Aus der hügeligen Landschaft, alten Industriegebäuden, Studioräumen, einem eigens gegrabenen Labyrinth aus unterirdischen Tunneln und einer Serie von Betontürmen erwächst eine fremd anmutende Siedlung. Architektur, Malerei, Installationen und Landschaft verschränken sich zu dem Gesamtkunstwerk. In diesem Film wird die Stimmung dieser Kunstlandschaft wie auch das Wesen der künstlerischen Arbeit Anselm Kiefers eingefangen. Er ermöglicht einen außergewöhnlichen Zugang zu Kiefers letzten Tagen in Südfrankreich vor seinem Umzug nach Paris, wo er heute lebt und arbeitet. Zusatzmaterial: Trailer; Audiokommentare.

Adressaten: A(11-13)
Fächer: Bildende Kunst

Didaktische Hinweise: Mit ästhetischen, fast schon poetischen Filmbildern führt die Filmemacherin Sophie Fiennes den Betrachter in die geheimnisvolle Welt von „La Ribaute“, dem vielschichtigen Gesamtkunstwerk Anselm Kiefers in Südfrankreich. Da Fiennes bei ihrem Film auf erklärende Kommentare verzichtet und nur leicht untermalende Musik und Werkstatt- bzw. Arbeitsgeräusche zulässt, erreicht die Filmemacherin zwar ein hohes Maß an Authentizität in der Dokumentation der Arbeitsprozesse, jedoch werden sich dem Betrachter kaum Beweggründe, Konzeptionen und Absichten Kiefers ohne weiteres erschließen. Auch die von Rat- und Hilflosigkeit geprägten Fragen des Interviewers Klaus Dermutz in der Mitte des Films und die eher kryptisch anmutenden Antworten des Künstlers tragen wenig zum Verständnis dieses gewaltigen Kunstprojekts bei. Erst Fiennes' persönlicher Audiokommentar (in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln) demonstriert die Sensibilität, die man für die Wahrnehmung von Kiefers Arbeit benötigt und macht die Vorstellungswelt des Künstlers in großen Teilen für den Betrachter nachvollziehbar. So wird sehr gut deutlich gemacht, wie sich im Zusammenwirken der künstlerischen Disziplinen Malerei, Installation, Architektur und der Elemente Erde, Staub, Asche, Blei, Glas, Farbe, Feuer und Wasser Kiefers Auseinandersetzung mit Literatur, Sprache, Religion, Mythologie, Alchimie und der Elementenlehre manifestiert. Aufgrund der Komplexität und Spezialität der Thematik ist das Medium hauptsächlich für das Profil- und Neigungsfach der gymnasialen Kursstufe zu empfehlen.

Bildungsstandards: GY: KS
 

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