Die Medienbeispiele wurden von den zuständigen Fachkommissionen der Medienbegutachtung gesichtet und für den schulischen Einsatz empfohlen.

Diese Medien erscheinen in der SESAM-Mediathek mit dem orangefarbenen Daumensymbol.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Titel an allen Medienzentren verfügbar sind.

SESAM-Mediathek

Medienbegutachtung

Medienzentren

Caerlaverock Schloss in Schottland

Purestock/Thinkstock

Willi will's wissen: Auf der Ritterburg

Der Film begleitet Willi durch die Welt mittelalterlicher Burgen. Dafür zieht er sich auch eine Rüstung an. Eine richtig gut erhaltene Burg ist die 800 Jahre alte Churburg in Südtirol. Mit dem Kastellan untersucht Willi das mächtige Burgtor, das Verlies und den Bergfried, in dem sich die Burgbewohner bei einem Angriff als letzte Zuflucht zurückzogen. Und auch den Burgherrn Johannes Graf Trapp lernt Willi kennen. Im Lager einer Gruppe von „Ritterfans“ bekommt Willi eine Ahnung davon, wie heftig es zuging, wenn die Ritter Ernst machten. Ein Burgenfachmann beantwortet Willis Fragen.

Zusatzmaterial: „Willi will's wissen: Wie kam der Ritter in die Rüstung?“ (25 min); Anregungen zur Erschließung des Themenkreises im Unterricht und zu Hause; Unterrichtsmaterialien; Spiele.

Adressaten: A(3-4)
Fächer: Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

Didaktische Hinweise: In der gewohnt witzigen und lockeren Art und Weise holt sich Willi bei einer Mittelaltergruppe Informationen über Rittertum und Ritterkampf. Er ergänzt diese für Grundschulkinder faszinierenden Themen durch den Besuch bei einem Burgherrn um das Kapitel „Leben auf einer Burg im Mittelalter“. Zwischen den einzelnen Filmsequenzen gibt er dem Zuschauer eine thematische Zusammenfassung. Ein Beiheft liefert didaktische Hinweise zum Einsatz des Films im Unterricht und erläutert die Bedeutung seiner historischen Dimension für Kinder im Grundschulalter. Die DVD bietet zudem über den „Kontext-Manager“ Arbeitsblätter und interaktive Spiele. Begleit- und Unterrichtsmaterialien können ausgedruckt werden.

Bildungsstandards BP2004: SO: SO: Grundstufe; GS: BS4
Bildungsstandards BP2016: GS: Klassen 3/4
 

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Bilderbuchkino: Ali Mitgutschs Ritterbuch

Der Film stellt den Autor und Künstler Ali Mitgutsch vor. Sein „Ritterbuch“ gibt die Erzählung eines Knappen vom entscheidenden Turnier seines Ritters und vom Überfall auf eine Burg wieder. Die Bilder Ali Mitgutschs werden durch die Kamera animiert, dazu wird die Geschichte vorgelesen.

Zusatzmaterial: Arbeitsblätter; Didaktische Hinweise; Ergänzende Unterrichtsmaterialien.

Adressaten: A(1-4)
Fächer: Deutsch (Grundschule)

Didaktische Hinweise: Das Ritterbuch verzaubert durch seine detailreichen Bilder voller Situationskomik und Dramatik sowie durch seine sachliche aber lebendige Sprache. Schülerinnen und Schüler lernen eine spannende Geschichte aus der Zeit des Hochmittelalters kennen, die ein Junge der damaligen Zeit erlebt und erhalten gleichzeitig viele grundlegende Informationen über das Leben der Ritter bzw. das Leben auf einer Burg im Mittelalter. Die DVD kann im Grundschulunterricht fächerübergreifend eingesetzt werden. Neben der filmischen Umsetzung der Geschichte beinhaltet die DVD ein Interview und eine Biografie und eignet sich somit auch dazu, sich im Unterricht mit Leben und Werk des Künstlers auseinanderzusetzen. Die Arbeitsblätter im ROM-Teil sind ansprechend gestaltet.

Bildungsstandards BP2004: SO: Grundstufe; GS: BS4
Bildungsstandards BP2016: GS: Klassen 1/2
 

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Leben auf einer mittelalterlichen Burg

Wie sah der Alltag der Mägde und Knechte auf einer größeren Burg im ausgehenden Mittelalter aus? Rekonstruierte Spielfilmszenen vermitteln einen Eindruck von den Lebensbedingungen und den täglichen Arbeitsvorgängen auf Schloss Burgk in Thüringen. Zu den grundlegenden Aufgaben gehörte die Tierhaltung, denn tierische Produkte versorgten die Burgbewohner mit dem Lebensnotwendigsten. Hinzu kamen die vielfältigen Arbeiten in der Küche, im Burggarten, das Reinigen der Wäsche und der herrschaftlichen Kammern sowie der nächtliche Wachdienst.

Zusatzmaterial: Filmsequenzen; Schaubilder; Texte; Fotos; Gemälde; Arbeitsblätter.

Adressaten: A(7-9)
Fächer: Geschichte, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft

Didaktische Hinweise: Die szenische Darstellung des Alltagslebens vermittelt ein anschauliches Bild von einigen Aspekten des Burgalltags aus der Sicht der Bediensteten. Allerdings werden Abhängigkeitsverhältnisse und Herrschaftsbeziehungen nicht thematisiert und die Gesamtanlage der Burg wird nicht vorgestellt.

Bildungsstandards: GY: BS 8; HS/WRS: BS 9; SO: HS
 

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Mönche und Klöster II: Leben in einem mittelalterlichen Kloster

Der Film zeigt eine typische mittelalterliche Klosteranlage – der innere Klosterbereich mit Kirche, Bibliothek, Schlaf- und Speisesaal ist den Mönchen vorbehalten, zum äußeren Bereich gehören Schule, Friedhof, Garten, Handwerkerhaus, Ställe und Gästehaus. Realaufnahmen und Bilddokumente berichten über das Leben der Nonnen und Mönche, das nach den Regeln des heiligen Benedikts von Nursia aus beten und arbeiten besteht. So veranschaulicht der Film den Alltag und die vielfältigen Tätigkeiten in einem Kloster. Dabei wird zugleich die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung des Klosters im Mittelalter deutlich. (Deutschland, 1991)

Zusatzmaterial: 3 Arbeitsblätter; Internetlinks; Unterrichtsblatt.

Adressaten: A(6-9)
Fächer: Geschichte, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft

Didaktische Hinweise: Ein altersgerechtes und anschauliches Medium. Die Arbeitsblätter lassen sich gut in den Unterricht einbauen; eine Aufgabenstellung beschäftigt sich auch mit dem Bezug zum heutigen Kloster.

Bildungsstandards: GY: BS 8; RS: BS 6; HS/WRS: BS 9; SO: HS
 

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Leben im Mittelalter: Bauern und Grundherren

Norditalienische Freskenmalereien aus dem frühen 15. Jahrhundert, zeigen in Form von Monatsbildern, worin die Arbeiten der Bauern und die Beschäftigungen ihrer Grundherren bestanden: in einem Film erwachen die Menschen auf diesen Bildern zum Leben. Es wird deutlich, was und unter welchen harten Bedingungen Bauern das ganze Jahr arbeiten mussten, und wie es die Grundherren verstanden, ihr Leben zu genießen. Der Alltag und die wirtschaftliche wie gesellschaftliche Ordnung funktionierten aber nur, wenn alle in der mittelalterlichen Welt die ihnen zugewiesenen Rollen ausfüllten. Schließlich beschäftigt sich der Film mit den technischen Fortschritten, die es den Bauern ermöglichten, die Effektivität ihrer Arbeit zu erhöhen. Das „dunkle Zeitalter“ des Mittelalters hat Produktionsformen hervorgebracht, die für viele hundert Jahre in Europa Bestand hatten.

Zusatzmaterial: Arbeitsaufträge; Bilder; Grafiken.

Adressaten: A(3-9)
Fächer: Geschichte, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft

Didaktische Hinweise: Ein brauchbares Medium für jüngere Schüler, bei denen es auf die exakte wissenschaftliche Begriffsbestimmung (Mittelalter oder frühe Neuzeit, Fürstbischof oder Kronvasall) nicht ankommt. Die Filme präsentieren auf anschauliche und leicht verständliche Art einen Eindruck vom Lebensalltag der Bauern und der Adligen in einer Zeitspanne vom späten Mittelalter bis zur frühen Neuzeit. Die sinnvollen Arbeitsaufträge sind von geringem Umfang, die mit dem vorliegenden Material der DVD erfüllt werden können.

Bildungsstandards: GY: BS 8; RS: BS 6; HS/WRS: BS 9; SO: HS
 

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Guédelon – Bauen wie im Mittelalter

Lebendiges Mittelalter: In dem französischen Ort Guédelon entsteht eine Burg unter historischen Bedingungen – ohne Bagger, Kran und Bohrmaschine. Steinmetze, Maurer, Zimmerleute arbeiten wie im 13. Jahrhundert. Der Film bietet die Gelegenheit, eine mittelalterliche Baustelle zu besichtigen.

Zusatzmaterial: Wir bauen eine Ritterburg (ca. 45 min).

Adressaten: A(5-9)
Fächer: Geschichte, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft

Didaktische Hinweise: Das Medium veranschaulicht sehr gut die Herausforderungen des Burgenbaus, die Dauer und die dabei eingesetzten Baumaterialien. Das grundlegende Wissen über die Funktion einer Burg und ihrer Einzelteile im Mittelalter steht hier nicht im Mittelpunkt. Während die 90-minütige Hauptdokumentation auch weniger relevante Informationen enthält (beispielsweise die Motivation eines teilnehmenden Handwerkers), richtet sich der 45-minütige Bonusfilm in seiner Gestaltung gezielt an Schüler und Schülerinnen auch jüngeren Alters (die Kommentatoren sind zwei ca. 12-jährige Kinder). Inhaltlich werden hier alle wichtigen Informationen vermittelt, so dass sich der Bonusfilm sehr wohl für den Einsatz im Unterricht empfehlen lässt.

Bildungsstandards: GY: BS 8; RS: BS 6; HS/WRS: BS 9; SO: HS
 

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Wirtschaft im Mittelalter: Die Hanse

Bremen, Rostock, Hamburg oder Lübeck – noch heute tragen sie den Namen „Hansestadt“. Doch wie kam es dazu? Was bedeutet „Hanse“? Welche Rolle spielte die Hanse im Mittelalter? Die Produktion erzählt mittels Animationen, Spielszenen und Filmaufnahmen die Geschichte der Hanse. Dabei geht es auch um die besondere Stellung, die die Hansekaufleute durch ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss erhielten und somit auf Augenhöhe mit den Herrschenden am Verhandlungstisch saßen. An zwei Beispielen (Ausgrabungen und Briefe) zeigt der Film auch, woher wir unser Wissen über diese Zeit beziehen.

Zusatzmaterial: 8 Arbeitsblätter (pdf und Word); 1 Interaktion; Hinweise zur Verwendung im Unterricht; 1 Karte; Filmkommentar/Filmtext; Begleitheft; Linkliste.

Adressaten: A(6-8)
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Geschichte

Didaktische Hinweise: Ein anschaulich und altersgerecht gestaltetes Medium zur Vermittlung eines Überblicks zum Thema. Die im Film verwendeten Karten sind jedoch nur kurz eingeblendet und lassen sich zum Teil schwer erfassen. Es empfiehlt sich deshalb, die im Arbeitsmaterial angebotene Karte vor dem Filmeinsatz den Schülern zur Verfügung zu stellen.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS 6; RS: BS 6; GY: BS 8
 

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Vom wirtschaftlichen Wandel um 1500

Dokumente und lebendige Spielfilmszenen veranschaulichen den Aufstieg der Fugger zu einer der reichsten Familien Europas im 16. Jahrhundert: von Hans Fugger, der es als Sohn eines Landwebers zum Hausbesitzer und Meister in Augsburg gebracht hatte, bis zu seinem Enkel Jacob dem Reichen. Beispielhafte Spielfilmszenen, eine Graphik und eine Trickkarte geben ein Bild von der Vielfalt der europaweiten Unternehmungen Jacob Fuggers. (Deutschland, 1991)

Zusatzmaterial: 3 Arbeitsblätter; Internet-Links; Unterrichtsblatt.

Adressaten: A(7-9)
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Geschichte

Didaktische Hinweise: Die DVD liefert auf anschauliche Weise gute Grundlagenkenntnisse zum Thema des Frühkapitalismus, die in einem Lehrer-Schüler-Gespräch zusammengefasst werden können. Vor dem Hintergrund der heutigen Globalisierung bietet der Film einen guten Ansatzpunkt für frühere Tendenzen in dieser Richtung. Die begleitenden Arbeitsmaterialien arbeiten den Film auf, ermöglichen aber auch ergänzende Zugänge.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS 9; RS: BS 8; GY: BS 8
 

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Markttag in einer mittelalterlichen Stadt

Spielfilmszenen und Bilddokumente zeigen das lebhafte Treiben auf einem Markt vor 500 Jahren: die zahlreichen Handwerker und Händler, Bänkelsänger und Scharlatane und die Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten. Dargestellt wird der Markt als wirtschaftliches und gesellschaftliches Zentrum von Stadt und Land.

Zusatzmaterial: Bilder; Graphiken; Diagramme u.v.m.

Adressaten: A(6-9)
Fächer: Geschichte, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft

Didaktische Hinweise: Das Medium vermittelt altersangemessen das Marktgeschehen in einer mittelalterlichen Stadt. Dabei werden vielfältige Alltagssituationen anschaulich und lebensnah dargestellt. Die ergänzenden Materialien sind für die Hand der Lehrkraft eine nützliche Grundlage zur Unterrichtsvorbereitung.

Bildungsstandards: RS: BS 6; GY: BS: 8; SO: HS; HS/WRS: BS 9
 

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Europa im Mittelalter 1

VON RITTERN UND TURNIEREN (45 min): Don Pacheco, ein junger portugiesischer Ritter, ist auf großer Tour für Ruhm und Ehre. Auf Turnieren beweist er seinen Mut und kämpft für sein Seelenheil beim Kreuzzug gegen die letzten Heiden in Osteuropa. Doch nicht nur die Aventiure, die Lust auf Abenteuer und Turniere, sondern auch die Minne, die Sehnsucht nach romantischer Liebe, erfüllen die Träume eines Ritters. In der berühmten Schlacht von Crécy 1346 muss Don Pacheco auf der Seite der Franzosen die militärische Niederlage seines Standes erleben.

VON MÖNCHEN UND KETZERN (45 min): Auf Pilgerreise durch Europa und auf der Suche nach einer Handschrift über den Kosmos und den Lauf der Gestirne ist Edward, ein Zisterziensermönch aus Schottland. In Spanien lernt er auf arabische Weise rechnen, erlebt, dass eine Sonnenfinsternis nicht den Weltuntergang bedeutet, gerät in einen Ketzerprozess und findet über die Wallfahrt nach Rom zu seinen Ordensbrüdern zurück.

Adressaten: A(6-10)
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Geschichte

Didaktische Hinweise: Im Wechsel von Spielfilmszenen und wissenschaftlichen Erläuterungen werden jeweils an einer fiktiven Hauptfigur die Themen Rittertum und Mönchtum dargestellt, anschaulich, spannend und für jedes Alter im Wesentlichen begreiflich. Außerdem ermöglicht die Kapitelanwahl die jeweilige Anpassung an den Unterricht.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS 9; RS: 6; GY: BS 8, BS 10
 

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Europa im Mittelalter 2

VON BAUERN UND EDELMÄNNERN (45 min): Adam, der Gaukler und Seiltänzer, stammt aus dem Volk der fahrenden Leute und bringt etwas Abwechslung in das Einerlei der Bauern und Burgherren. Seine Reise durch die bäuerliche Lebenswelt verdeutlicht, dass das Getreide und die Wind- und Wassermühlen Europa reicher machten als die übrige Welt. „Mitgefangen – mitgehangen“: Nach einem nächtlichen Pferdediebstahl hat Adam die Schlinge schon um den Hals, wäre da nicht ein altes, ungeschriebenes Gesetz.

VON STÄDTEN UND KATHEDRALEN (45 min): Heinrich Schuder, Kosmograph, unterwegs in geheimer Mission zwischen Venedig, Nürnberg, Chartres und Lissabon. Er macht sich nicht nur mit dem neuen Geld- und Bankwesen vertraut, seine Wissbegier lässt ihn auch erkunden wie mittelalterliche Städte geplant und Kathedralen gebaut wurden. Aus erster Hand erfährt er vom Nürnberg-Sagres-Projekt, der Erstellung eines Globus. Als einer der Ersten sieht er die Welt, wie sie nie zuvor gesehen wurde.

Adressaten: A(6-10)
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Geschichte

Didaktische Hinweise: Im Wechsel von Spielfilmszenen und wissenschaftlichen Erläuterungen werden jeweils an einer fiktiven Hauptfigur Themen wie Ständegesellschaft, Errichtung von Städten und Kathedralen, geografische Karten und ihre Bedeutung, das beginnende Bankenwesen dargestellt, anschaulich, spannend und für jedes Alter im Wesentlichen begreiflich. Außerdem ermöglicht die Kapitelanwahl die jeweilige Anpassung an den Unterricht.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS 9; RS: 6; GY: BS 8, BS 10
 

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Die Kreuzzüge 1: Der Erste Kreuzzug, eine Massenbewegung

Eine Trickkarte veranschaulicht die Einflusssphären Westroms und Ostroms und das sich ausdehnende Reich der Seldschuken. 1095 ruft Papst Urban II. zur Befreiung Jerusalems auf. Sowohl das einfache Volk „Kreuzzug der Armen“ als auch der Adel „Söldner Christi“ leisten diesem Aufruf Folge. Der Film schildert mit Hilfe von Spielfilmszenen und Bilddokumenten ihre Motive, er zeigt Waffen und Marschrouten der Beteiligten und beschreibt erste Ausschreitungen schon im eigenen Land. (Deutschland 1990)

Zusatzmaterial: 3 Arbeitsblätter mit Lösungen (PDF/Word); Internet-Links; Unterrichtsblatt (PDF/Word).

Adressaten: A(6-9)
Fächer: Geschichte, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft

Didaktische Hinweise: Das Medium ist altersgerecht und anschaulich gestaltet, vorwiegend mithilfe von Spielfilmszenen und einem erläuterndem Kommentar. Die Aufgabenstellungen des Begleitmaterials beziehen sich auf den Film und das Quellenmaterial des Kreuzzugsaufrufs von 1095.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS 9; RS: BS 6; GY: BS 8
 

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Die Kinderkreuzzüge

Was veranlasste im Jahre 1212 Tausende von Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen in Frankreich und Deutschland – unbewaffnet und unvorbereitet – Jerusalem von den Muslimen befreien zu wollen? Anführer dieser Kreuzzüge, die wohl unabhängig voneinander stattfanden, waren zwei Jugendliche. Spielfilmszenen zeigen den Aufruf der beiden Anführer, den langen, strapaziösen Marsch sowie das tragische Scheitern dieser Kinderkreuzzüge. In einem Rückblick werden die Motive der Kreuzritter, die Eroberung Jerusalems 1099 durch die Christen sowie die Rückeroberung der Heiligen Stadt durch Saladin 1187 veranschaulicht.

Zusatzmaterial: Filmclips; Karten; Texte; Arbeitsblätter; Gemälde; Fotos; interaktive Arbeitsblätter.

Adressaten: A(5-12)
Fächer: Geschichte, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft

Didaktische Hinweise: Der Ansatz, die Kreuzzüge über die Kinderkreuzzüge zu behandeln, kann sehr fruchtbar sein. Der Film erklärt im Ansatz die Motive der Kinder und erklärt die sozialen Umstände, er wirft aber auch Fragen auf, die im Unterricht vertieft werden können. Das angebotene Material ist anschaulich und entspricht der Altersklasse. Dass Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt stehen, motiviert zusätzlich, sich mit gesellschaftlichen Problemen des Mittelalters auseinanderzusetzen.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS 9; RS: BS 6; GY: S 8
 

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Karl der Große und seine Außenpolitik

Wie sah das Reich Karls des Großen zu Beginn seiner Herrschaft aus? Wie wurde er Alleinherrscher und wie vergrößerte er das Frankenreich zu einem Imperium? Spielfilmszenen, animierte Karten und Bilddokumente vermitteln einen Eindruck von diesen Vorgängen. Sie werfen die Frage nach dem Sinn und der Angemessenheit dieser Expansionspolitik auf. Höhepunkt des Films sind die Ereignisse in Rom im Dezember 800 n.Chr., die zur Kaiserkrönung Karls des Großen führen.

Adressaten: (5-9)
Fächer: Geschichte, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft

Didaktische Hinweise: Der Hauptfilm zeigt in stark personalisierter und vereinfachender Darstellung die Machtpolitik Karls. Die filmische Dramatisierung kommt der kindlichen Erwartungshandlung entgegen und ist geeignet, Interesse und Motivation zu wecken. In den Materialien finden sich zusätzliche Filmsequenzen und Anregen für den Unterricht, die zur sachlichen und problemorientierten Betrachtung anregen können. Die Karten sind auf einfache Flächenumrisse reduziert, genügen aber ebenso wie die Arbeitsblätter den Anforderungen der Klassenstufe 5 – 7.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS 9; RS: BS 6; GY: BS 8
 

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Karl der Große und seine Innenpolitik

Wie wirkten sich die Eroberungen Karls des Großen innenpolitisch aus? Spielfilmszenen und Bilddokumente zeigen, dass die Bauern den Kriegsdienst teuer bezahlen mussten. Eine Graphik stellt das System des Lehnswesens dar. Treue Adlige und Dienstmannen belohnte Karl mit hohen Ämtern, untreue Gefolgsleute verloren ihr Land. Der Film veranschaulicht, wie Karl sein Reich durch Marken sicherte, wie er als Reisekaiser seine Regierungsaufgaben wahrnahm und wie er durch Bildungspolitik den Nachwuchs für die vielfältigen Aufgaben in seinem Reich förderte.

Zusatzmaterial: Filmsequenzen; Schaubilder; Texte; Fotos; Gemälde; Arbeitsblätter.

Adressaten: A(5-9)
Fächer: Geschichte, Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft

Didaktische Hinweise: Der Hauptfilm zeigt in stark personalisierter und vereinfachender Darstellung die Verwaltung des Frankenreiches zur Zeit Karls des Großen. Die filmische Dramatisierung Kommt der kindlichen Erwartungshaltung entgegen und ist geeignet, Interesse und Motivation zu wecken. In den Materialien finden sich zusätzliche Filmsequenzen und Anregungen für den Unterricht, die zur sachlichen und problemorientierten Betrachtung Anregen können. Die Karten sind auf einfache Flächenumrisse reduziert, genügen aber Ebenso wie die Arbeitsblätter den Anforderungen der Klassenstufe 5-7.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS 9; RS: BS 6; GY: BS 8
 

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Die Deutschen I: Heinrich und der Papst

Der Film dokumentiert, wie auch das Ringen um weltliche und kirchliche Vormacht die deutsche Geschichte prägte. Im Investiturstreit kommt es zwischen dem Salierkönig Heinrich IV. und Papst Gregor VII. zu einer entscheidenden Machtprobe. Wer hat den höheren Rang? Steht der Papst über dem Monarchen oder umgekehrt? Der römische Pontifex jedenfalls wird neben den Fürsten und dem König zur dritten Kraft, die je nach Stärke oder Schwäche in die deutschen Verhältnisse hineinregiert. Der legendäre Gang Heinrichs IV. nach Canossa markiert den symbolischen Höhepunkt des Konflikts. (ca. 43 min).

Zusatzmaterial: Interviews.

Adressaten: A(5-9)
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Geschichte

Didaktische Hinweise: Auf exemplarische Weise vermittelt der Film den wichtigen Konflikt des Mittelalters: Den Gegensatz zwischen Kaiser und Papst. Deutlich werden ebenso das Reisekönigtum und ausgewählte Beispiele romanischer Bauten (Speyerer Dom). Die zugespitzte Dramatisierung des Gangs nach Canossa zeigt anschaulich und lebhaft, wie der Konflikt kulminierte. Die Kapitelauswahl ermöglicht eine Konzentration auf Themenschwerpunkte.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS 9; RS: BS 6; GY: BS 8, S 10
 

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Giganten der Gotik (Langfassung)

Diese Dokumentation erzählt wie die gotischen Kathedralen seit dem 12. Jh. in den Himmel wuchsen. Eine Zeitreise zurück ins Mittelalter mitten in das Leben der einfachen Menschen, der Mönche und Händler, Bauern und Handwerker, die sich auf den lebensgefährlichen Baustellen plagten. Die Kathedralen sind Licht durchflutete steinerne Hallen mit aufstrebenden Pfeilern und riesigen Fenstern aus leuchtend buntem Glas. Nichts ist Zufall: kein Ornament, kein Stein, keine Säule, kein Bogen, kein Raum. Alles hat seinen Platz, seine Form und somit seinen Sinn und seine tiefe Symbolik. Der Kölner Dom ist ein steinernes Credo, der Bau ein Buch, das heute kaum jemand mehr lesen kann.Der Film versucht die Symbole der Gotik im Kölner Dom, in der Abteikirche St. Denis bei Paris und in der Kathedrale von Chartres zu entschlüsseln. Mit Spielszenen und Computergrafiken wird die Geschichte der „Pyramiden des Abendlandes“ gezeigt.

Adressaten: A(7-10)
Fächer: Bildende Kunst; Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten

Didaktische Hinweise: Der Film entschlüsselt nicht nur die geheimnisvolle Symbolwelt der gotischen Kathedralbauten, sondern vermittelt am Beispiel der Lebensgeschichte der drei Dombaumeister Wilhelm von Sens, Villard d’Honnecourt und Meister Gerhart und deren berühmten Bauten eine ganze Reihe von zusätzlichen wichtigen Informationen, die Entstehung, Gestalt und Ästhetik der gotischen Kathedralbaukunst ausmachen. Reichlich Eingestreute Spielszenen geben sehr anschauliche authentische Einblicke in die Historischen, wirtschaftlichen und sozialen Lebensumstände, sowie die diffizilen und Vielschichtigen Arbeitsschritte, die zum Bau einer Kathedrale führen.
Computeranimierte Schemadarstellungen zeigen gut verständlich die notwendigen physikalisch-statischen Zusammenhänge am Bauwerk genauso wie die daraus Entstehende eigentümliche Ästhetik in Form von Wandauflösung und feingliedriger Skelettbauweise. Der Film verzichtet weitgehend auf Fachtermini der Bauelemente, setzt kaum Grundkenntnisse voraus und ist somit ein guter Einstieg in die gotische Sakralarchitektur.

Bildungsstandards BP2004: HS/WRS: BS9, BS9; RS: BS10; GY: BS8, BS10, KS
Bildungsstandards BP2016: Sek1: Klassen 7/8/9, Klasse 10; GY: Klassen 7/8, 9/10, 11/12
 

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Giganten der Gotik: Das Geheimnis der Kathedralen

Plötzlich war sie da – wie aus dem Nichts: Die Gotik. Ein Baustil, der wie eine Revolution das Europa des 12. Jahrhunderts erfasst. Zuerst in Frankreich entstehen Kirchen, die alle bisherigen Maßstäbe sprengen. Sie sind in ihrer Zeit die größten Gebäude überhaupt. Anders als die Gotteshäuser der Romanik scheinen die Türme dieser gotischen Kathedralen direkt in den Himmel zu ragen. Sie sind lichtdurchflutet, an die Stelle massiver Mauern treten bunte Fenster; die gesamte Fensterfläche der Kathedrale von Chartres beispielsweise ist größer als ein Fußballfeld. Aber wie ist das möglich? Woher stammt das Wissen, stammt die Technik, kurzum das Know How für den Bau solcher Monstermonumente? Welche Geheimnisse stecken in der Konstruktion dieser bizarren, mit ihren gestreckten Säulen, Streben und Pfeilern fast zerbrechlich wirkenden Bauwerke? Der Film fahndet nach den Rätseln und Geheimnissen dieser Giganten der Gotik, eine visuell aufwändige Dokumentation über die wohl eindrucksvollsten Bauwerke unserer Kultur.

Adressaten: A(8-12)
Fächer: Bildende Kunst; Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten

Didaktische Hinweise: Der Film eignet sich gut als knappe, effektvolle Einführung in ein komplexes baugeschichtliches Thema. Mit aufregenden Perspektiven, Spielszenen und einer an Superlativen reichen Sprache werden insbesondere die geschichtlichen Hintergründe, die zur Entstehung der Gotik führten, dargestellt. Das Gewicht liegt eher auf geschichtlichen Aspekten; trotzdem bietet der Film einen guten Einstieg auch in architektonische Fragestellungen.

Bildungsstandards BP2004: HS/WRS: BS9, BS9; RS: BS10; GY: BS8, BS10, KS
Bildungsstandards BP2016: Sek1: Klassen 7/8/9, Klasse 10; GY: Klassen 7/8, 9/10, 11/12
 

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Reise ins Mittelalter am Oberrhein

Das Musée d'Unterlinden Colmar und die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe besitzen zahlreiche Kunstwerke, die das Leben im Mittelalter beleuchten. So entstand die Idee, ein gemeinsames Projekt zu realisieren, das sowohl den französischen wie auch den deutschen Schülern diesseits und jenseits des Rheins die mittelalterlichen Sammlungen erschließt. Die „Reise ins Mittelalter“ in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe führt die Schüler in verschiedene Aspekte des mittelalterlichen Lebens ein. Dabei werden die Themenbereiche Essen, Wohnen, Kleidung, Frömmigkeit, Menschen (Klerus und Ritter), Stadt, Landschaft, Pflanzen und Maltechnik vorgestellt.

Zusatzmaterial: Bildergalerie; Arbeitsblätter (de, fr)

Adressaten: A(5-12)
Fächer: Bildende Kunst, Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten, Französisch

Didaktische Hinweise Bildende Kunst, Fächerverbund Musik-Sport-Gestalten: Die DVD-ROM bietet eine übersichtliche Zusammenstellung von didaktisch gut aufbereiteten Materialien, die bei einem Museumsbesuch in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und/oder im Musée d’Unterlinden Colmar benutzt werden können. Die ansprechend gestalteten Arbeitsblätter mit gut verständlichen Text- und Bildinformationen sind so konzipiert, dass die angebotenen Themen, die jeweils noch eine Binnendifferenzierung von Grundschule bis Sekundarstufe 2 aufweisen, während eines Museumsbesuchs vollständig oder auch in einer vorher getroffenen Auswahl von Schülergruppen selbständig bearbeitet werden können. Auch wenn ein Museumsbesuch und die Begegnung mit dem Original nicht möglich sind, können die Themen im Klassenzimmer anhand von Projektionen, Ausdrucken oder vorher in den Museen als Klassensatz besorgten Kunstpostkarten behandelt werden. Die Bildergalerie ermöglicht nach dem Museumsbesuch eine Nachbearbeitung oder Vertiefung einzelner Themenbereiche im Unterricht. Da alle Materialien in Deutsch und Französisch angeboten werden, kann das Medium hervorragend auch im bilingualen Unterricht eingesetzt werden.

Bildungsstandards: SO: HS; HS/WRS: BS 9; RS: BS 6, BS 8, BS 10; GY: BS 6, BS 8

Didaktische Hinweise Französisch: Bei den Arbeitsblättern in französischer Sprache, die im bilingualen Unterricht oder eventuell sogar im Französischunterricht eingesetzt werden sollen, muss die Zuordnung zu den einzelnen Schularten, so, wie auf den Arbeitsblättern angegeben, natürlich je nach Lernstand und Interesse der Lerngruppe angepasst werden. Ein Einsatz ist jedoch bei einer entsprechenden Vereinfachung bereits in der frühen Mittelstufe denkbar.

Bildungsstandards: HS/WRS: BS 10; RS: BS 10; GY: BS 10, KS
 

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