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Illustration von Personen mit unterschiedlichen Berufen

AurieLaki/iStock/GettyImages Plus via Getty Images

Tabellarischer Lebenslauf

Was machen mit dem angebrochenen Leben? Gerade hat Moritz sein Abitur bestanden. Sein Berufsweg scheint klar zu sein – er will er Journalismus studieren. Doch dann trifft Moritz auf Tobias, einen gleichaltrigen umherziehenden Wanderer und Freigeist. Beeindruckt von dessen Lebenseinstellung stellen sich Moritz neue Fragen. Muss man nach dem Schulabschluss direkt das nächste Ziel ansteuern? Welche Erfahrungen machen das Leben aus? Der Film erzählt von gesellschaftlichen Erwartungen in Form von elterlichem Druck, aber auch davon, wie jeder für sich selbst herausfinden muss, was gut für ihn ist.

Zusatzmaterial: Didaktisches Begleitmaterial: Verortung im Bildungsplan, Unterrichtshinweise, Arbeitsmaterialien, Tipps und Internet-Links.

Fächer: Ev. Religionslehre, Kath. Religionslehre, Gemeinschaftskunde
Klassenstufen: Sek 1 8-10; GYM 8-13

Didaktische Hinweise evangelische Religionslehre: Schülerinnen und Schüler höherer Klassen werden sich der leicht gestellt wirkenden Spielfilmhandlung anvertrauen, wenn das Medium klar als Bestandteil lehrkraftinduzierter Themensetzung vorgestellt wird. Dann allerdings kann es als hilfreicher Bestandteil der lebensorientierenden Aufgabe des Religionsunterrichtes gute Dienste leisten. So werden im Begleitmaterial auch gute Unterrichtsschritte als Einstimmung auf den nach der Schule selbst zu beschreitenden Weg angeboten. Durch ausschließlich männliche Hauptdarsteller kann die Identifikationsmöglichkeit eingeschränkt sein, angesichts immer jüngerer Schulabsolventen ist dieses Medienangebot jedenfalls hochrelevant und auch in Beratungstätigkeiten einsetzbar (Studien- und Berufsberatungseinrichtungen).

Didaktische Hinweise Gemeinschaftskunde: Auf sehr witzige und unterhaltsame Weise thematisiert der Film das Spannungsfeld zwischen den sozialen Erwartungen, die aus Familie und Gesellschaft an Jugendliche herangetragen werden und den Wünschen und Vorstellungen der Jugendlichen selbst, wie ihr zukünftiges Leben aussehen soll. Der Film eignet sich gut, Diskussionen innerhalb der Klassen anzustoßen; die deutlich herausgearbeiteten Rollenprofile im Film – der sehr karriereorientierte Vater, der unsichere Sohn, der charismatische Außenseiter und Freigeist – geben hierzu gute Beispiele und Gesprächsanlässe. Das Zusatzmaterial ist umfangreich und ist mit seinen gut angeleiteten, häufig kreativen Arbeitsaufträgen motivierend und weiterführend.

 

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Das Vorstellungsgespräch

Nervös wartet Thomas Howell auf sein Vorstellungsgespräch in einer renommierten Anwaltskanzlei. Da erscheint ein junger Mann mit Downsyndrom und holt ihn ab. Er stellt sich als sein neuer Vorgesetzter Paul Dexter vor und bittet ihn in sein Büro. Thomas weiß nicht, was er davon halten soll, und fragt höflich nach, ob noch jemand anderes zum Gespräch komme. Das verneint Paul und merkt an, dass Thomas eine hässliche Krawatte trage. Das Gespräch nimmt seinen Lauf und wird immer skurriler – bis es zu einer unerwarteten Wendung kommt.

Zusatzmaterial: Filmausschnitte; Bilder; Audio-Dateien; Einführung ins Thema; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Unterrichtsmaterialien (21 S.); 15 Infobögen; 15 Arbeitsblätter; Kleines ABC der Inklusion; Medientipps; Internet-Links.

Fächer: Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung, Ev. Religionslehre, Deutsch
Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 8-10

Didaktische Hinweise Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung: Bewerbungsverfahren neigen bekanntlich zur Standardisierung und liegen von daher oft etwas quer zu den gemeinschaftskundlichen Fächern, deren Ziel es eher ist, Kritikfähigkeit und Urteilskompetenz der Schüler zu fördern. Dass Bewerbungsverfahren dennoch ihren Platz im Unterricht haben, liegt dann normalerweise an wirtschaftlichen Notwendigkeiten. Dieser Film geht das Thema „Bewerbung“ wohltuend anders an, indem er das Thema Inklusion und den Umgang mit Behinderten mit dem Vorgang der Bewerbung verknüpft. Insofern kann der Film auf zwei Arten sehr sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden: Einmal beim Thema „Inklusion“ und ein anderes Mal, wenn man als Lehrkraft einen motivierenden und abwechslungsreichen Einstieg ins oftmals eher trockene Thema „Bewerbung“ sucht.

Didaktische Hinweise evangelische Religionslehre: Vorstellungsgespräche gehören, wenn auch nicht in der Altersklasse der Protagonisten, auch schon in den Lebenshorizont von Schülerinnen und Schülern. Insofern kann der international preisgekrönte Kurzspielfilm seinen wirkungsvollen Dienst in der Schule tun. Das geschieht mit Spannung und Humor und regt bei vergleichbar vorzustellenden Lebenssituationen mit einem „Was wäre, wenn..?“ inklusives Denken an. Das Medium macht ergänzende weiterführende Angebote mit Zusatzfilmen, u.a. mit dem Werbeclip „Kommen Sie näher!“, dem Aktion-Mensch-Erklärfilm zur Inklusion und einem anschaulichen Kurzporträt einer Tanzassistentin mit Down-Syndrom. Das Arbeitsmaterial ist umfassend angelegt und beweist mit Hintergrundinformationen wie auch konkreten Unterrichtsvorschlägen / Arbeitsblättern beeindruckende Themenkompetenz. Dabei sind als besonderer Service interaktive Seh- und Hörsimulatoren (.swf-Dateien, mit neuerem MS Windows Mediaplayer bedienbar) hervorzuheben, die es uneingeschränkt sehenden und hörenden Schülerinnen und Schülern lehrreich ermöglichen, alters- und erkrankungsbedingte Einschränkungen nachzuempfinden.

Didaktische Hinweise Deutsch: Die Szenen können einzeln bequem aufgerufen werden und stellen einen sinnvollen Diskussionsanlass für den Unterricht dar. Dabei werden z.B. verbale und nonverbale Aspekte des Einstellungsgesprächs, typische Situationen und Verhaltensmuster gezeigt. Schülerinnen und Schüler spielen die entsprechenden Rollen und bieten insofern zwar keine professionellen Darstellungskünste, die Adressaten können sich aber dennoch mit den Personen identifizieren.
Die Mediensammlung enthält leider keine Unterrichtsmaterialien oder Arbeitsaufträge. Eine sinnvolle Fortsetzung dieses Themas wird auf der Mediensammlung "Das Vorstellungsgespräch, Teil 2 - die Wirklichkeit" angeboten (4653864).

 

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Filmlexikon der Ausbildungsberufe

In Kurzfilmen werden 50 Ausbildungsberufe vorgestellt. Was lernt ein Mechatroniker? Was ist der Unterschied zwischen Groß- und Außenhandel? Aus der Sicht der Auszubildenden selbst wird das reale Berufsleben gezeigt mit Ausbildern, Chefs, Unternehmen und Produkten. Ein Einblick in den Alltag der Berufsausbildung.

Zusatzmaterial: Zu jedem Berufsbild gibt es Informationen zum Ausbildungsinhalt, den Berufsvoraussetzungen, Verdienst während der Ausbildung, der Ausbildungsdauer sowie den Weiterbildungsmöglichkeiten (153 S.)

Fächer: Deutsch, Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung
Klassenstufen: Sek 1 9-10; GYM 9-10

Didaktische Hinweise Deutsch: Das Medium eignet sich für Einsatz im Computerraum innerhalb eines Schulnetzwerks zur Vorbereitung von O.i.B., BORS und BOGY, um selbständig offline zu recherchieren. Fünfzig alphabetisch sortierte Ausbildungsberufe werden präsentiert von Auszubildenden, die über Inhalte, Tätigkeiten und Erfahrungen in ihrem Berufsfeld berichten. Die komprimierte Form der Darstellung orientiert sich an den Sehgewohnheiten der Jugendlichen und erlaubt erste Einblicke in den Berufsalltag. Dadurch haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich in kurzer Zeit ganz individuell über eine breite Palette von Berufen zu informieren. Das PDF-Zusatzmaterial ist eine sinnvolle Ergänzung zu den Filmsequenzen und liefert detaillierte Informationen, die auch für Bewerbungsschreiben hilfreich sein können.

Didaktische Hinweise Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung: Mit den Kurzfilmen kann sich der einzelne Schüler gut außerhalb des Unterrichts oder im Rahmen von individualisiertem Lernen informieren. In ihrer alphabetischen Ordnung ermöglichen sie eine schnelle Orientierung und eignen sich für einen ersten Einblick in den avisierten Beruf.

 

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Geschlechterrollen im Wandel

Laut Gesetz sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Doch wie sieht das in der Realität aus? Frauen in Führungspositionen oder Männer in sozialen Berufen sind noch immer nicht die Regel. Betrachtet man die Veränderungen der Gesetzeslage in den letzten Jahrzehnten, wird der Wandel der Geschlechterrollen nachvollziehbar. Das Medium setzt sich mit der Situation auseinander und regt durch kontroverse Stellungnahmen zur Diskussion an.

Zusatzmaterial: 9 Bilder; 7 Grafiken; 18 Arbeitsblätter (PDF/Word); Vorschlag zur Unterrichtsplanung; 9 Bilder; 7 Grafiken; Filmkommentar/Filmtext; Begleitheft; Internet-Links.

Fächer: Ethik, Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung
Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 8-10

Didaktische Hinweise Ethik: Der Lehrfilm bietet in knapper, aber abwechslungsreicher und ansprechender Form Informationen und Diskussionsanstöße zu vier Aspekten des Themas Geschlechterrollen: Rollenklischees, Veränderung der Gesetzeslage, Frauen in Führungspositionen und Männer in traditionellen Frauenberufen. Er kann auch gut kapitelweise eingesetzt werden. Die Arbeitsmaterialien bieten vielfältige, auch kreative Anregungen zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema.

Didaktische Hinweise Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung: Der Film vermittelt einen ersten Überblick über die wichtigsten und kritischen Punkte zum Thema „Geschlechterrolle“. Dabei fällt positiv auf, dass die Rahmenhandlung für Schüler ansprechend und interessant gestaltet ist, ohne jedoch zu viel Raum zu beanspruchen. Die Informationen werden abwechslungsreich, beispielsweise durch Interviews und Textzitate, in die Rahmenhandlung eingefügt. Dadurch liefert der Film die notwendigen Impulse, um die angesprochene Problematik im Unterricht weiter zu vertiefen. Das Arbeitsmaterial leistet dazu wertvolle Hilfe.

 

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Geschlecht und Berufswahl

Unterrichtsmodul

Fächer: Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung (WBS)
Klassenstufen: SBBZ; Sek 1 7-10; GYM 8-10

 

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Mediengestalter, Mediengestalterin

Medien begleiten uns heute überall. Wir arbeiten, kommunizieren und verbringen unsere Freizeit mit ihnen, informieren uns und lernen durch sie – egal ob digital oder auf dem Papier. Die Ausbildung zum Beruf des Mediengestalters umfasst Typografie, Desktop Publishing, Webdesign und Bildbearbeitung. Es gibt drei Fachrichtungen: Beratung und Planung, Konzeption und Visualisierung, Gestaltung und Technik. Der Mediengestalter/die Mediengestalterin ist mit dieser Neustrukturierung wieder mehr auf Design, Kundenbetreuung und Datenhandling, jedoch weniger auf Drucktechnik ausgerichtet. Die Berufsausbildung zum Mediengestalter/zur Mediengestalterin dauert in der Regel drei Jahre. Sie findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Für Schulabgänger und Schulabgängerinnen gibt es nach der Ausbildung viele Möglichkeiten. Sie können sich auf die kreative Seite konzentrieren oder sich in Sachen Projektleitung weiterbilden. In jedem Falle ist es ein Beruf, der immer spannend bleiben wird – denn die digitalen Medien entwickeln sich weiter.

Zusatzmaterial: 13 Arbeitsblätter; 20 Testaufgaben; Ergänzendes Unterrichtsmaterial (8 S.); 5 interaktive Arbeitsblätter.

Fächer: Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung (WBS)
Klassenstufen: Sek 1 7-9; GYM 8-10

Didaktische Hinweise Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung: Der Film gibt einen Überblick über den Beruf des Mediengestalters. Typische Tätigkeiten, Ausbildungsinhalte und Anforderungen werden gezeigt. Dabei geht er sehr schülernah vor und ist deshalb für Schülerinnen und Schüler, die sich für dieses Berufsfeld interessieren, motivierend und interessant. Zusätzlich zum Film gibt es Begleitmaterialien, die mit Arbeitsblättern und Zusatzmaterial eine Hilfestellung bei der eigenen Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler und bei der Bewerbung leisten sollen. Außerdem gibt es interaktive Arbeitsblätter. Im Unterricht bietet sich der Film allenfalls für die Vorbereitung einzelner Schülerinnen und Schüler auf das Berufspraktikum an. Der Film muss im Rahmen von BORS, BOGY bzw. der Berufsorientierten Bildung angesiedelt werden.

 

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Gut begleitet

Der Film informiert über die vielfältigen Arbeitsbereiche in einem Hospiz, die Hospizkultur und die Haltung der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Eine ambulante Begleitung zu Hause bei einer Krebspatientin und bei einem Bewohner eines Altenheimes werden porträtiert und zeigen wie einfühlsame Hilfe durch Beratung und Gespräche, Zuwendung und non-verbale Aktivitäten bei den Patienten und auch den Angehörigen wirken. Zwei regelmäßige Trauerangebote, das Trauercafé und der Trauerspaziergang, werden aus den Blickwinkeln der Trauernden und der Begleiter vorgestellt. Die umfangreiche Ausbildung der ehrenamtlich Tätigen wird gezeigt. In monatlichen Mitarbeitergesprächen wird die Arbeit reflektiert und an die Verstorbenen gedacht.

Fächer: Ev. Religionslehre; Kath. Religionslehre
Klassenstufen: Sek 1 10; GYM 9-12

Didaktische Hinweise Evangelische Religion: Die Dokumentation lebt anbietertypisch von Selbstaussagen der Interviewten bei Fragen aus dem Off. Wertvoll ist gleich zu Beginn die Schilderung einer todgeweihten Krebspatientin zu ihrer Familienbeziehung – ein anschauliches Beispiel, womit es die Hospizdienstmitarbeitenden zu tun haben. Deren Motivation, Erfahrungen und Kompetenzen stehen im Mittelpunkt des Filmes. Schülerinnen und Schüler erfahren so allgemein etwas auch über das Arbeitsfeld der Seniorenbetreuung – nicht immer wird (naturgemäß) klar von der eigentlichen Sterbebegleitung unterschieden. Die Kapiteleinteilung hilft bei der Auswahl aus dem im Ganzen doch etwas länglichen Porträt einer Hospizarbeit.

 

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Frohes Schaffen

Arbeit nennt sich die Religion des 20. Jahrhunderts. Sie ist in der modernen Wohlstandsgesellschaft das tägliche Mantra, der Grund, morgens aufzustehen. Über ihr Schaffen definieren sich die Menschen, beziehen sie ihr Selbstbewusstsein, Bestätigung und ein Sicherheitsgefühl. Der Regisseur reist quer durch die Welt, um den Mythos Arbeit zu ergründen und seine Wurzeln zu suchen. Er sucht die Zentren des modernen Arbeitsbegriffs auf und befragt Experten. Er eröffnet einen neuen Blickwinkel auf das, was man tagtäglich als selbstverständlich empfindet und selten zu hinterfragen wagt. Dahinter liegt eine Wahrheit, so unbequem wie gerne verdrängt: Was bleibt, wenn man keine Arbeit mehr hat?

Zusatzmaterial: Kurzfilm „After capitalism“.

Fächer: Gemeinschaftskunde, Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung (WBS); Ethik
Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 8-12

Didaktische Hinweise Gemeinschaftskunde, Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung (WBS): Der erfrischende Perspektivwechsel auf den Wert der Arbeit wirft verschiedene Fragen auf, die mit den Werten in unserer Gesellschaft, mit der Organisation der Wirtschaft und mit den anthropologischen Grundbedürfnissen des Menschen zusammenhängen. Damit sich das Denken nicht immer in vorgezeichneten Bahnen bewegt, kann es durchaus angebracht sein, gemeinschaftskundliche Themen wie die der beruflichen Orientierung der einzelnen Schüler oder auch der sozialen Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft einmal über diesen Umweg des vorherigen Perspektivwechsels anzugehen. Zu wünschen ist, dass hiermit neue Lösungen gefunden werden, sowohl was die Entscheidungen des Einzelnen als auch, was die gesellschaftlichen Probleme anbelangt. Um den Film mit Gewinn rezipieren zu können, ist es sinnvoll, ihn in Abschnitten zu zeigen. Auch wenn er von seiner Gestaltung her abwechslungsreich ist, Spielfilmszenen mit gut verständlichen Interviewpassagen kombiniert, ist das Thema doch sehr abstrakt und außerdem lässt sich der Film in seiner Gesamtaussage auch gut auf die Dauer einer Schulstunde begrenzen.

Didaktische Hinweise Ethik: Die Dokumentation vertritt sehr klar die These, dass die neue Religion unserer Gesellschaft die Arbeit sei und dass diese Religion mit ihrem unantastbaren Wachstumsglauben, dem Irrglauben an Vollbeschäftigung und ihrem konsumistischen Menschenbild den Menschen in Unfreiheit und Fremdbestimmtheit hält. Als Alternative wird die Neubesinnung auf Werte wie Muße oder Gemeinschaft postuliert, die nachhaltigeres Glück für mehr Menschen zu versprechen scheinen. Obwohl die Dokumentation zum Teil sehr dicht ist und die verschiedenen Interviewpartner die Schülerinnen und Schüler in schneller Folge mit schwergewichtigen Thesen konfrontieren, erschließen sich die zentralen Gedanken nicht zuletzt durch ihre augenzwinkernde, humorvolle Inszenierung in den eingefügten Spielszenen. In der Kursstufe kann der Film sehr gut eingesetzt werden im Kontext verschiedener Themen (Was ist der Mensch? Was ist Glück? Gerechtigkeit und Verantwortung).

 

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Von der Schule in den Beruf

Im Film werden zwei Jugendliche begleitet. Jens und Dilek lernen ihre Fähigkeiten und Interessen einzuschätzen, informieren sich und erhalten dadurch nützliche Hinweise zur Erstellung einer ansprechenden Bewerbungsmappe und zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch.

Zusatzmaterial: 8 Bilder; 9 Arbeitsblätter (PDF/Word); Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Filmtext; Bildbeschreibungen; Begleitheft.

Fächer: Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung (WBS)
Klassenstufen: SBBZ; Sek 1 7-10; GYM 8-10

Didaktische Hinweise Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung: Zwei Schüler/-innen auf ihrem Weg der Berufsfindung werden in dem Film schülernah vorgestellt. Dabei gibt der Film ganz konkrete Anregungen und Tipps zum Beispiel für die schriftliche Bewerbung und das Vorstellungsgespräch an die Hand und macht Mut, wenn es nicht auf Anhieb mit einem Ausbildungsplatz klappen sollte. Die Arbeitsmaterialien sind von unterschiedlicher Qualität. So fragt das Arbeitsblatt „Filmanalyse“ eher Informationen und Meinungen zum Film in W-Fragen-Manier ab oder geht auf die filmische Gestaltung ein. Die anderen Arbeitsblätter lassen mehr eine Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen und Stärken/Schwächen zu und thematisieren das Bewerbungsverfahren, ohne jedoch den Filminhalt aus dem Blick zu verlieren.

 

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Fair pay

Benny hatte scheinbar alles richtig gemacht – Realschulabschluss, anschließend die Ausbildung zum Zahntechniker. Doch jetzt kommt er mit 1200 Euro monatlich netto kaum über die Runden, jobbt nebenher in einer Dortmunder Diskothek und räumt dort die leeren Gläser weg, während die anderen Party machen. Sein Chef Patrick verdient ein Vielfaches, fährt Porsche und leistet sich die Mitgliedschaft in einem Golf-Club. Was macht seine Arbeit scheinbar so viel wertvoller? Wieso geht die Einkommensschere in Deutschland immer weiter auseinander – und lässt sich daran nichts ändern?

Fächer: Gemeinschaftskunde, Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung (WBS)
Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 8-12

Didaktische Hinweise Gemeinschaftskunde, Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung: Der Film greift eine Fragestellung auf, die angesichts der sozialen Schere immer aktueller wird. Indem der Film über das eigentliche Thema der unterschiedlichen Gehälter hinausgeht, ergeben sich für die gemeinschaftskundlichen Fächer unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Thematisiert der Film beispielsweise die Wege der Berufsfindung bei unterschiedlichen Interviewpartnern, kann dies ein guter Einstieg sein für die Berufsorientierung im Unterricht. Wird das Zustandekommen der Löhne am Modell von Angebot und Nachfrage erklärt, so passt das zur Behandlung der sozialen Marktwirtschaft im Unterricht. Insgesamt überzeugt der Film auch durch seine kurzweilige Art, die Erklärungen und Interviews gut miteinander kombiniert.

 

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Traumjob Influencer

Täglich umspülen uns die Medien mit Bildern von scheinbar makellosen Menschen. Gerade Jugendliche sind davon in ihrer Identitätsbildung nachhaltig beeinflusst. Was man zu tragen, zu essen hat und wohin man in den Urlaub fährt, definieren für die Generation Z mittlerweile maßgeblich Influencer und ihre YouTube-Kanäle bzw. Instastorys. Die Produktion zeigt, was Influencer eigentlich sind, wie sie ihr Geld verdienen und wie sie ihre Follower beeinflussen. Auch die verschiedenen Arten der Werbung, die durch YouTube-Stars und Co. in den sozialen Medien vertrieben werden und die nicht gleich als solche zu erkennen sind, werden vorgestellt.

Zusatzmaterial: 10 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 7 Grafiken; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Fächer: Deutsch
Klassenstufe: Sek 1 7-9, GYM 7-10

Didaktische Hinweise Deutsch: Das Medium eignet sich gut für den Einsatz im Deutschunterricht in der achten und neunten Klassenstufe. Influencer sind ein hochaktuelles Phänomen der Mediengesellschaft und insbesondere der medial geprägten Lebenswelt der jugendlichen Zielgruppe. Die Produktion beleuchtet verschiedene Aspekte des neu entstandenen Berufsfeldes „Influencer“ und beschäftigt sich durchaus kritisch mit der Rolle und der Wirkung der vorgestellten Protagonisten im Zusammenhang mit Marketing, Umgang mit Körperkult und rollenspezifischer Besetzung von Influencer-Themen. Empfehlenswert ist die Auswahl einzelner Kapitel und die sich daran anschließende Beschäftigung mit den didaktisch gut aufbereiteten und übersichtlich strukturierten Zusatzmaterialien. Eine besondere Stärke der Produktion liegt in der gelungenen Verbindung von Medienerziehung mit den klassischen Themen des Deutschunterrichts wie Diskutieren, Analysieren, Argumentieren und Erörtern.

 

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Bewerbung

Der Film begleitet vier Jugendliche, die bei einem Bewerbungscoach entscheidende Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung und ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch erhalten. Über die Vielzahl an Berufen, Ausbildungen und Studiengängen können sich Schülerinnen und Schüler bei den Berufsinformationszentren der Bundesagentur für Arbeit informieren. In Interviews mit einer Berufsberaterin, die Jugendlichen Feedback über Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch gibt, erfährt man, wie wichtig der erste Eindruck ist, was es zu vermeiden und was zu beachten gilt.

Zusatzmaterial: 7 Bilder; 11 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF]; 20 Testaufgaben Multiple-Choice in Schüler- und Lehrerfassung [PDF]; 4 interaktive Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 5 MasterTool-Folien; 2 Folien [PDF]; Glossar (2 S.) [PDF]; Begleitheft (57 S.) [PDF]; Sprechertexte (10 S.) [PDF]; Internet-Links.

Fächer: Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung (WBS)
Klassenstufen: Sek 1 7-9, GYM 8-10

Didaktische Hinweise Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung: Die Filme sind gut geeignet, Schülerinnen und Schüler in den verschiedensten Schularten im Berufsfindungsprozess zu begleiten und die Hauptsünden bei der Bewerbung und bei Bewerbungsgesprächen zu vermeiden. Indem die Schülerinnen und Schüler sich häufig in Rollenspielen erproben, erhält die Lehrkraft praktische Impulse für den eigenen Unterricht. Aus der vorgeführten Besprechung der Rollenspiele oder aus Beispielszenen zum Thema ergeben sich die wichtigsten Kriterien im Bewerbungsverfahren, die auch den Schülerinnen und Schülern als Wissensinput am Ende einer Unterrichtseinheit zum Thema dienen können. Die angestrebten Berufe sind genauso zeitgemäß wie die vorgestellten Kriterien, auf die die Firmen Wert legen. Dabei sind die Empfehlungen thematisch so offen formuliert, dass das Medium den verschiedensten Zielgruppen gerecht wird. Das Arbeitsmaterial ergänzt die Filmabschnitte in sinnvoller Form.

 

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Richtig bewerben

Die 16-jährige Kiara bewirbt sich zum ersten Mal. Begleitet wird sie bei ihren Entscheidungen, von der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb über das Anschreiben bis hin zu einem optimalen Bewerbungsfoto. Ein Bewerbungs-Coach erzählt, worauf es bei Bewerbungen ankommt.

Zusatzmaterial: Basisaufgaben + Materialien Weiterführende Aufgaben + Materialien Zusatzaufgaben + Materialien Unterricht begleitendes, medienpädagogisches Computerprojekt Zugangscode zum Online Wissenstest

Fächer: Deutsch, Gemeinschaftskunde
Klassenstufen: Sek 1 7-9, GYM 7-8

Didaktische Hinweise Gemeinschaftskunde: Indem das Medium Hilfestellungen für den Bewerbungsprozess liefert (und dieser beginnt mit der telefonischen Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen) leistet es mehr als ein normales Schulbuch und liefert aktuelle Zusatzinformationen für die Lehrkräfte: Der Hauptfilm gibt Hilfestellungen bei den Fragen und Planungsschritten, die vor dem Aufsetzen des Bewerbungsschreibens vorbereitet werden müssen. Die Erklärfilme beschreiben den schriftlichen Teil der Bewerbung eingehend und übersichtlich, wobei eine von mehreren möglichen Formatiervorlagen als Beispiel gilt. Das Bewerbungsschreiben wird jedoch auch durch die Arbeitsmaterialien vertiefend bearbeitet. Insgesamt ein gut brauchbares Medium für den Unterricht. Es besteht zwar kein ausdrücklicher Bezug zum Bildungsplan, jedoch ist das Medium sehr gut einsetzbar bei TOP BORS.

Didaktische Hinweise Deutsch: Diese DVD ist für den Einsatz im Gymnasium z.B. im Rahmen von BOGY geeignet. Die anschaulichen Beispiele, sowie die vorhandenen Arbeitsblätter sind gut gestaltet und ermöglichen einen guten Einblick in den Bereich Berufsorientierung.

 

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Guter Eindruck

Der Lebenslauf und das Bewerbungsanschreiben sind verfasst und an das Unternehmen verschickt - und dann passiert das Beste, was man sich erhofft hatte: Man wird zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Doch wie bereitet man sich darauf vor? Worauf muss man während des Gesprächs achten? Welche Dos and Donts sollte man im Kopf haben, um einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen?

Zusatzmaterial: 5 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 4 Grafiken; 4 Karten; 5 Bilder; 3 Interaktionen; 5 Filmclips; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Fächer: Deutsch, Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung (WBS)
Klassenstufen: Sek 1 7-10, GYM 7-12, Oberstufe an Gemeinschaftsschulen (11)

Didaktische Hinweise Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung: Auf sehr humorvolle und motivierende Weise vermittelt der Film die Grundregeln, die für ein Bewerbungsgespräch zu beachten sind. Die durchgehende Kontrastierung des korrekten mit den Varianten falschen Verhaltens macht den Film sehr kurzweilig und anschaulich, während die Schülerinnen und Schüler wertvolle Tipps für die Bewerbung erhalten. Insofern ist der Film für den Unterricht absolut zu empfehlen. Das Arbeitsmaterial ergänzt den Film und bietet gute Möglichkeiten zur Weiterarbeit und Vertiefung.

Didaktische Hinweise Deutsch: Das Medium eignet sich hervorragend für den Deutschunterricht ab der neunten Klassenstufe, wenn es darum geht, die Lernenden auf Anforderungen in einem Bewerbungsgespräch fundiert vorzubereiten. Der Hauptfilm ist in einzeln anwählbare, kurze Kapitel gegliedert, die sich jeweils mit relevanten Aspekten für ein gelingendes Vorstellungsgespräch befassen. Die Akteure geben in den Spielszenen authentisch wirkende Beispiele für angemessenes Verhalten, Auftreten und Kommunizieren. Teilweise werden diese Szenen mit parodistischen Negativbeispielen humorvoll aufgelockert. Unterstützt werden die dargestellten Situationen mit klaren, gut verständlichen Grafiken, die sich in den didaktisch gut aufbereiteten und übersichtlich strukturierten Zusatzmaterialien wiederfinden. Sämtliche Arbeitsblätter beziehen sich direkt auf das Filmmaterial und ermöglichen eine vertiefende Beschäftigung mit dem Gesehenen.

 

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