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Die EU und der Brexit

 

Die Einigung Europas

Am 25. März 2007 jährte sich die Unterzeichnung der römischen Verträge und damit die Grundsteinlegung zur Europäischen Union zum 50. Mal. Die DVD beleuchtet mit Film- und Bilddokumenten die Entstehung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und ihre damaligen Zielsetzungen im historischen Kontext. Ein Ausblick orientiert über die weitere Entwicklung von der EWG zur Europäischen Union.

Zusatzmaterial: Zeittafel; Glossar; Quellentexte; Arbeitsblätter.

Klassenstufen: SBBZ, Sek 1 9-10, GYM 9-13
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Geschichte

Didaktische Hinweise: Das Medium spannt einen Bogen von den Anfängen der europäischen Einigung nach 1945 bis zur Gegenwart (2007). Es kann als Ergänzung zu anderen Arbeitsmaterialien und Quellen, die im Unterricht behandelt werden, am Ende der Themeneinheit eingesetzt werden.

 

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Entstehung der Europäischen Union

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Idee eines vereinten, friedlichen Europas zunächst eine Vision. Doch bereits im Jahr 1950 wurden mit dem sogenannten „Schuman-Plan“ erste Schritte unternommen, auf der Basis einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit die europäischen Länder zusammenzuführen. Das Ziel war, Frieden und Wohlstand in Europa zu erreichen. Seit dieser Grundsteinlegung hat die EU eine vielschichtige Entwicklung hinter sich. Sowohl hinsichtlich der Anzahl der Mitgliedsstaaten als auch in Bezug auf ihre Organisationsform hat sie einen differenzierten Vertiefungs- und Integrationsprozess durchlaufen. Der Film zeichnet die bedeutendsten Etappen dieser Entstehungsgeschichte nach und beschränkt sich dabei auf die wichtigsten EU-Verträge. Darüber hinaus wird jeweils reflektiert, was mit einer bestimmten Entwicklungsstufe erreicht worden ist und wo noch Handlungsbedarf besteht.

Zusatzmaterial: Bilder; Grafiken; 9 Arbeitsblätter (Word/PDF); Interaktion; Vorschlag zur Unterrichtsplanung; Filmkommentar/Filmtext.

Klassenstufen: Sek 1 9-10; GYM 9-13
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise: Der Film verschafft einen guten Überblick über das Thema, indem er sich auf das Wichtigste beschränkt. Die Mischung aus Interviewsequenzen, historischen Filmpassagen, Experten- und Schülermeinungen ist gelungen und trägt dazu bei, den Zugang zu dem insgesamt sehr abstrakten Gebilde der europäischen Union zu erleichtern. Die inhaltliche Klammer über den Europatag an der europäischen Schule in München schließt direkt an die Lebenswelt der Schüler an oder lässt sich mit dieser vergleichen. Eine Stärke des Films ist es auch, dass Historisches und Gegenwärtiges gut miteinander vereint und aufeinander bezogen werden. Es empfiehlt sich die gut anwählbaren Kapitel des Films durch geeignetes Material zu vertiefen. Das Arbeitsmaterial ist hierfür von unterschiedlicher Qualität.

 

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Institutionen der Europäischen Union

Die Europäische Union ist seit Jahrzehnten ein Garant für Frieden und Sicherheit in Europa und ist in den Medien präsent. Trotzdem wirken ihre Institutionen oft unüberschaubar und fremd. Diese Produktion gibt einen konkreten Einblick in die einzelnen Institutionen der EU, ihre Funktionsweise und die Arbeit der Abgeordneten und Mitarbeiter in Brüssel, um diese meist sperrig wirkenden Institutionen greifbarer zu machen.

Zusatzmaterial: Bilder; Grafiken; 9 Arbeitsblätter (Word/PDF); 2 Interaktionen; Vorschlag zur Unterrichtsplanung; 2 Texte.

Klassenstufen: Sek 1 9-10; GYM 9-13
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise: Der Film verbindet Beispiele aus dem aktuellen Politikbetrieb in Brüssel und Straßburg mit Organigrammen, die die Funktionsweise der europäischen Union beschreiben. Die oftmals abstrakte Institutionenkunde, die gerade im Bereich der EU als schwer verständlich gilt, wird hier mit Leben gefüllt. Dadurch, dass eine junge Praktikantin durch den Film führt, wird vieles leicht verständlich ausgedrückt. Wiederholungen sorgen dafür, dass am Ende des Films ein verwertbarer Eindruck von der Funktionsweise der EU zurückbleibt. Die Lehrkraft sollte allerdings dafür sorgen, dass sich die Lernenden mit Hilfe eines eigens gestalteten Arbeitsblattes Notizen während des Filmes machen. Die dem Film beiliegenden Arbeitsmaterialien sind von unterschiedlicher Qualität.

 

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Rechter Populismus in Deutschland und Europa

Der Film erklärt anhand von PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) wichtige Merkmale von Rechtspopulismus und legt einen Schwerpunkt auf die zentralen rechtspopulistischen Themen Islam- und Fremdenfeindlichkeit. Experten kommen zu Wort, die die Hintergründe erklären. Anhand von Verbindungen zwischen rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Kreisen wird der fließende Übergang deutlich. Der Film gibt einen Überblick zu rechten Gruppierungen und Parteien in Deutschland und seinen europäischen Nachbarländern.

Zusatzmaterial: 14 Bilder; 10 Arbeitsblätter teilweise in Schüler- und Lehrerfassung (Word/PDF); Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Filmtext; Bildbeschreibungen; Begleitheft.

Klassenstufen: Sek 1 8-10; GYM 8-13
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise: Der Film präsentiert verschiedene „Spielarten“ des Rechtspopulismus. Die Beispiele aus mehreren europäischen Ländern machen die Dimension dieses politischen Themas deutlich und geben den Schülern die Gelegenheit, zu einem differenzierten eigenen Urteil zu kommen. Sehr aktuelle Beispiele und die gegenwärtige mediale Präsenz der Aktionen der in vielen deutschen Städten lose zusammenkommenden Gruppierung PEGIDA sind den Schülern geläufig. Insofern greift der Film ein schülerorientiertes Thema auf und liefert Hintergründe. Eventuell sollten jedoch tiefer gehende Informationen von der Lehrkraft ergänzt werden, um die Meinungsbildung der Schüler zu fördern.
Das Arbeitsmaterial geht differenziert vor und fördert die Auseinandersetzung der Schüler mit der Thematik. Interessant ist, dass es sich nicht ausschließlich auf Rechtspopulismus beschränkt, sondern auch Linkspopulismus thematisiert. Insgesamt hat das Arbeitsmaterial problematisierenden Charakter.

 

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Flucht und Asyl

 

Bon voyage

Dutzende Menschen, die ihr Land verlassen wollen, klettern auf einen überfüllten Pritschenwagen. Auf ihrer Reise durch die Wüste und über das Meer gehen viele verloren. Einer kommt durch. Doch gerettet ist er nicht. Vielmehr sieht er sich nun einer ganz anderen Art von Härte gegenüber: Eine Behörde, die über seine Aufnahme zu entscheiden hat.

Zusatzmaterial: Kurzbeschreibung; Vorschlag zur Unterrichtsplanung; Zur Gestaltung des Films; Ausführliche Inhaltsangabe; Interpretation; Einsatzmöglichkeiten; 3 Arbeitsblätter in Schülerfassung; Bilder; Storyboard; Hintergründe; Jurybegründung.

Klassenstufen: SBBZ, Sek 1 9-10; GYM 9-13
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise: Der Film bietet Schülern Anlass über Beweggründe nachzudenken, die zur Flucht z.B. aus afrikanischen Staaten veranlassen. Welche politischen oder gesellschaftlichen Gründe Ursache hierfür sind, bleibt offen und kann mit Schülern diskutiert werden. In Zeichentrickform werden Gefahren und Strapazen einer solchen Flucht gezeigt, welchen die Menschen ausgesetzt sind. Insofern eignet sich der Film als Impulsfilm, um eine Auseinandersetzung mit dieser (stets aktuellen) Problematik in Gang zu setzen. Das Arbeitsmaterial gibt Anregungen für den Einsatz des Films im Unterricht, wobei die Lehrkraft Material ergänzen sollte.

 

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Wie ein Fremder

Azad ist jung und verliebt. Eigentlich müsste ihm die Welt offen stehen, doch als Geduldeter in Deutschland darf er nicht einmal die Stadt verlassen. Während seine Freundin Lisa Zukunftspläne schmiedet, wohnt er mit seiner Familie immer noch in einer Flüchtlingsunterkunft, darf weder arbeiten noch eine Ausbildung machen. Als Lisa wegziehen will, steht Azad vor einem Dilemma. Um mit ihr gehen und endlich ein normales Leben führen zu können, muss er seine Familie dem Risiko der Abschiebung aussetzen. Azad muss sich entscheiden: Freiheit oder Familie.

Zusatzmaterial: 13 Arbeitsblätter; 5 Vorschläge zu Unterrichtsplanung.

Klassenstufen: Sek 1 9-10; GYM 9-13
Fächer: Ethik, Ev. Religionslehre, Kath. Religionslehre, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise Ethik: Der Kurzfilm bietet über den Protagonisten Assad ein hohes Maß an Identifikation und ermöglicht so einen emotionalen Zugang zu einem Thema, das mit vielen Vorurteilen behaftet ist. In wenigen sehr aussagekräftigen Szenen wird exemplarisch zum einen die ausweglose Situation des Jugendlichen, der mit seiner Familie in Duldung lebt, gezeichnet, zum anderen sehr eindrücklich und zugleich liebevoll deutlich gemacht, dass seine Wünsche und Lebensziele die eines jeden Jugendlichen sind. Dieser Kontrast zwischen der Sehnsucht nach freier Lebensgestaltung und dem extrem eingeschränkten und von Behörden fremdbestimmten Alltag wirkt sehr nachdrücklich und bietet die Chance zu Empathie und Perspektivwechsel. So ermöglicht es die Arbeit mit dem Film und der gut ausgearbeiteten Arbeitshilfe, Vorurteile aufzubrechen und zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema Asyl zu gelangen.

Didaktische Hinweise Ev. Religionslehre: Die dramatische Spielfilmhandlung lässt Schülerinnen und Schüler das Dilemma zwischen gefürchteter Abschiebung und perspektivloser Duldung von Menschen mit Migrationsschicksal an einem glaubwürdigen und ihrer Lebenssituation nahen Beispiel mitempfinden. Das Begleitmaterial bemüht sich, mit Vorurteilen gegenüber Asylbewerbern aufzuräumen.

Didaktische Hinweise Kath. Religionslehre: Der Film zeigt nachvollziehbar – durch den sympathischen Protagonisten Azad – die Situation von in Deutschland in Duldung lebender Menschen. Der rechtliche Status verbaut ihnen jegliche Zukunft. Da der Film emotional fesselt, kann er das Interesse Jugendlicher an der Thematik „Asyl/Asylrecht, Abschiebung, Menschenrecht und – würde,...“ wecken und zu einer vertieften Auseinandersetzung mit der Problematik beitragen. Die vorhandenen Arbeitsmaterialien bieten Anhaltspunkte zur Aufarbeitung des Films.

Didaktische Hinweise Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde: Die rechtliche Situation der Duldung, in der sich der Protagonist Azad befindet, macht für ihn die alltäglichen Dinge unmöglich, die für Jugendliche in seinem Alter sehr wichtig sind (Zusammensein mit der Freundin, Arbeitsstelle). Indem der Film Empathie für Azad weckt, stellt er die wichtigen Fragen nach den Hintergründen seiner rechtlichen Situation, denn diese sind eine unausgesprochene Grundlage der Handlung. Welche Rolle spielen die persönlichen Dokumente bei der Abschiebung, in welchem Falle dürfen Flüchtlinge in Deutschland bleiben? Weshalb verfährt die Bundesrepublik Deutschland auf diese Weise? Die Lehrkraft muss zwar für die erforderlichen Quellen für die Beantwortung dieser Fragen sorgen. Indem der Film aber dazu beiträgt, das erforderliche Interesse zu wecken, lässt er sich bei der Bearbeitung des Asylrechts gewinnbringend im Unterricht einsetzen.

 

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Akim rennt

In Akims Dorf herrscht Krieg. Auf der Flucht wird Akim wird von seiner Familie getrennt. Eine unbekannte Frau nimmt sich des Jungen an. Dann aber kommen Soldaten und machen ihn zu ihrem Gefangenen. Irgendwann kann Akim fliehen: Er rennt und rennt. Irgendwann erreicht er das Flüchtlingslager auf der anderen Seite des Flusses. Und dort passiert ein großes Wunder: Er findet seine Mutter.

Zusatzmaterial: Buchtext (3 S.); Bilder in der Reihenfolge und ihre Motivik (9 S.); Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Materialblätter; Gebetsanfänge; Booklet (12 S.); Bilder; Fassungen ohne Text.

Klassenstufe: GS 1-4
Fächer: Deutsch, Religion

Didaktische Hinweise Deutsch: Das Bilderbuch gibt nicht direkt betroffenen Kindern einen exemplarischen Einblick in die Problematik rund um Bürgerkrieg und Flüchtlingselend. Indem die Schüler sich durch ausgewählte Bilder anregen lassen, sich in Akims Gefühlswelt hineinzuversetzen, entwickeln sie Verständnis und Mitgefühl.

Didaktische Hinweise Religion: Das Bilderbuchkino kann die für Flüchtlingskinder bedrängende Angst, Lebensgefahr und Verlassenheit mit seinen abgefilmten und leicht animierten Schwarz-Zeichnungen altersentsprechend und zugleich realistisch nachvollziehbar machen. Den Kommentartext (eine Übersetzung aus dem französischen Original) hätte man sich noch etwas kindgemäßer gewünscht. Die Buchgrundlage wurde mit dem deutschen Jugendliteraturpreis und dem katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Die Arbeitsmaterialien mit Unterrichtsvorschlägen schulen das Empathievermögen von Grundschulkindern und ermutigen zum Gebet.

 

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Une girafe sous la pluie

In Djambali, einem fiktiven Ort in Afrika, wird alles Wasser in das Luxusschwimmbad des Löwenkönigs gepumpt. Eine waghalsige Giraffe beschließt, dass dies nun schon lange genug andauert und rebelliert. Doch ihre mutige Tat hat schwerwiegende Folgen: Sie wird des Landes verwiesen und landet in Mirzapolis, einer (ebenso fiktiven) Stadt im Norden. Hier leben fast ausschließlich Hunde – eine wahre Herausforderung für eine Giraffe.

Zusatzmaterial: „Sur la route avec girafe“ Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Historischer Rückblick [Word] (23 S.); Die Menschenrechte – vereinfachte Version (4 S.) (Word); Internationale Konvention über die Rechte des Kindes – vereinfachte Version; Spiel „Unterwegs mit der Giraffe“; Glossar; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Internet-Links.

Klassenstufen: GS 1-4; Sek 1 5-10; GYM 5-10
Fächer: Sachunterricht, Ethik, Religion

Didaktische Hinweise Religion: Ästhetisch stimmiger Zeichentrick macht Integrationsbedürfnisse und -schwierigkeiten von Asylbewerbern als unverdächtige Tierfabel verständlich. Dabei werden ungerechte Lebensverhältnisse als Fluchtursache und menschenrechtswidrige Hürden für die Betroffenen nicht verschwiegen, sondern in ihren persönlichen Auswirkungen sichtbar gemacht.  

Didaktische Hinweise Ethik: Der Animationsfilm macht über die Geschichte der Giraffe Schülerinnen und Schülern ab 8 Jahren sowohl mögliche Fluchtgründe als auch die Schwierigkeiten, mit denen Flüchtlinge in Europa zu kämpfen haben, anschaulich. Es gelingt ihm, diese ernste und komplexe Thematik so leicht, amüsant, aber dennoch tiefgründig darzustellen, dass er mit Sicherheit viele Fragen auslösen und die Schülerinnen und Schüler für die Wichtigkeit einer humanen Flüchtlingspolitik einnehmen wird. Die wenigen Untertitel sind für ein Verständnis nicht hinderlich.

Didaktische Hinweise Sachunterricht: Dieser ästhetisch stimmige Zeichentrickfilm macht Integrationsbedürfnisse und -schwierigkeiten von Asylbewerbern als unverdächtige Tierfabel verständlich. Dabei werden ungerechte Lebensverhältnisse als Fluchtursache und menschenrechtswidrige Hürden für die Betroffenen nicht verschwiegen, sondern in ihren persönlichen Auswirkungen sichtbar gemacht. Das Medium enthält ein pädagogisch sinnvolles Lernspiel für Kinder ab der 3. Klasse. Dabei werden die Kinder aufgefordert, je nach Bedürfnissen Entscheidungen zu treffen; sie vertiefen somit ihr Verständnis für die Situation von Asylsuchenden.

 

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Checker Tobi: Warum so viele Menschen fliehen

Ob durch Flüchtlingskinder in der Schule oder eine Flüchtlingsunterkunft im Ort: Auch Kinder sind in ihrer Umgebung mit Flüchtlingen konfrontiert. Die Produktion greift Zusammenhänge und Begriffe zum Thema Flucht auf. Checker Tobi informiert sich in Deutschland, parallel dazu reist Willi in den Libanon und lernt das Leben in einer Flüchtlingssiedlung kennen.

Zusatzmaterial: 12 Arbeitsblätter teilweise in Schüler- und Lehrerfassung binnendifferenziert [PDF/Word]; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Filmtext; 1 Begleitheft.

Klassenstufen: GS 3-4; Sek 1 5-6; GYM 5-6
Fächer: Sachunterricht, Religion

Didaktische Hinweise: Die Themen Flucht und Flüchtlinge sind in Deutschland allgegenwärtig. Die Produktion greift die Zusammenhänge und Begriffe adressatengerecht auf. Im Film werden neben Betroffenen auch Experten befragt, Fachbegriffe mit einfachen Worten erklärt und dabei durch grafische Animationen unterstützt. Umfangreiches Arbeitsmaterial, differenziert nach Jahrgangsstufen, rundet das Medium ab.

 

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Flucht aus Afrika

Die Flüchtlingskrise nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Am Beispiel afrikanischer Flüchtlinge zeigt die Dokumentation, warum bereits Kinder und Jugendliche ihre Heimat verlassen und sich auf eine lebensgefährliche Reise begeben, die sie durch fremde Länder und über das Mittelmeer führt. Die zahllosen Bedrohungen, denen sie dabei ausgesetzt sind, werden vor Augen geführt. 

Zusatzmaterial: Didaktische Material (23 S.); Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 13 Arbeitsblätter teilw. in Schüler- und Lehrerfassung (PDF/Word).

Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 7-13
Fächer: Englisch, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise Englisch: Der aktuelle Dokumentarfilm der BBC zeigt auf sehr eindrucksvolle und mitunter beklemmende Weise die Hintergründe der Flüchtlingsströme aus afrikanischen Ländern nach Europa. Zahlreiche Interviews mit Flüchtlingen und Repräsentanten von politischen und humanitären Institutionen zeichnen ein umfassendes Bild über die Beweggründe einer Flucht aus Afrika. Durch Vor-Ort-Recherche in Afrika selbst, und dem Erkunden der tatsächlichen Fluchtrouten, wird die Eindrücklichkeit gesteigert. Dies zeigt sich besonders in der Mitte des Films anhand einer Leiche, die in der Wüste gefunden und gezeigt wird. Je nach Gruppe- und Altersstruktur sollte die Szene übersprungen oder im Vorfeld thematisiert werden. Die Bild- und Tonqualität ist sehr gut und wird durch angemessene Musikuntermalung unterstützt. Aufgrund der Aktualität der Thematik und deren eindrücklicher Schilderung im Dokumentarfilm ist ein hoher Lebensweltbezug der Schüler gegeben, die ihre bereits gemachten Erfahrungen zum Thema „Flüchtlinge““ bei der Besprechung des Films einbringen können. Der Dokumentarfilm ist sehr gut verständlich und aufgrund des Sprechtempos und Vokabulars ab der Kursstufe geeignet. Englische Untertitel sind vorhanden. Das umfang- und ideenreiche didaktische Begleitmaterial (pre-, while-, postviewing activities) liegt lediglich auf Deutsch vor, kann aber aufgrund der Editierbarkeit des Dateiformats je nach Bedarf ins Englische übersetzt werden. Das obere Strandbild auf Seite 19 des Begleitmaterials zeigt in der Bildmitte eine oben unbekleidete Frau.

Didaktische Hinweise Gemeinschaftskunde: Der in seiner Thematik sehr aktuelle Film ist für Schüler zugänglich gestaltet. Warum Menschen (hier vor allem Kinder und Jugendliche) ihre Heimat verlassen und sich auf eine gefährliche Reise begeben kann anhand des Films gut im Unterricht betrachtet werden. Der Film versucht sich weitgehend aus der aktuellen Diskussion der „Flüchtlingsproblematik““ herauszuhalten, stattdessen stehen Fluchtrouten und welche Gefahren mit ihnen verbunden sind im Mittelpunkt. Daneben wird die Aufgabe von Frontex relativ wertfrei geschildert. Hier liegt der Vorteil des Mediums, das somit Raum für eine Auseinandersetzung lässt, aber erst nachdem die Problematik der Flüchtlinge aus einer anderen Perspektive geschildert wurde.

 

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Menschen auf der Flucht

Über 60 Millionen Menschen waren 2015 weltweit auf der Flucht – so viele wie noch nie! Und die Zahl wird laut offizieller Schätzung in den kommenden Jahren noch weiter ansteigen. Anhand dreier Protagonisten (aus Syrien, Eritrea und Deutschland) und anschaulichen Animationen zeigt die Produktion sowohl unterschiedliche Ursachen für Flucht als auch deren Auswirkungen für Heimat- und Zielländer auf und ordnet sie in einen globalen Kontext ein.

Zusatzmaterial: 8 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 8 Grafiken; 13 Bilder; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Klassenstufen: Sek 1 10; GYM 9-12
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Der Lehrfilm vermittelt klar strukturiert in einem ersten Überblick wesentliche Informationen zum Thema Flucht und Migration. Er spricht aktuelle und historische Fluchtgründe an, nennt Zahlen, skizziert Fluchtwege und beschreibt Vorurteile, mit denen Geflüchtete hier zu kämpfen haben. Dabei lernt der Zuschauer in kurzen Interviewsequenzen eine junge Frau kennen, die aus der Militärdiktatur in Eritrea geflohen ist und über Libyen und das Mittelmeer nach Europa gelangt ist, und einen jungen Syrer, der als Kontingentflüchtling ein Flüchtlingslager im Libanon verlassen konnte und so nach Deutschland gekommen ist. In diesen Gesprächen wird deutlich, welch einschneidende und traumatisierende Erfahrung eine Flucht ist, so dass der Film gerade auch wegen seines sachlichen Grundtons dazu geeignet ist, ab Bildungsstandard 10 Vorurteile und Klischees zum Thema Flucht aufzubrechen. Im Materialteil sind inhaltssichernde Arbeitsblätter sowie Aufgabenstellungen, die zur vertiefenden Recherche anregen.

 

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Flüchtlinge

Der Film zeigt die Prozedur, die ein Asylbewerber in Deutschland anno 2015 durchläuft, um ein dauerhaftes Bleiberecht zu erhalten, von der Erstaufnahmeeinrichtung bis hin zur Anhörung. Doch damit beginnt erst der wichtigste Part: die Integration in die neue Gesellschaft, teilweise mit anderen Werten und Lebensweisen als in vielen der Herkunftsländer. Faizullah aus Afghanistan und Pamodou aus Mali geben uns einen Einblick in ihr Leben, von den unerträglichen Bedingungen und Gefahren in der alten Heimat bzw. auf der Flucht bis hin zu ihren Bemühungen um Anschluss, bei denen sie sowohl Hilfe aus auch Vorurteilen begegnen.

Zusatzmaterial: 41 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 5 Interaktive Arbeitsblätter; 5 MasterTool-Folien.

Klassenstufen: Sek 1 8-10; GYM 8-13
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise: Der Film ist vor allem empfehlenswert wegen seiner sehr aussagekräftigen und anschaulichen Schilderungen von Flüchtlingen, die über ihre Flucht, ihr Leben in Deutschland und die Ursachen, warum sie geflohen sind, berichten. Da der Film gut sequenziert ist, können die für den Unterricht interessanten Passagen von der Lehrkraft mühelos ausgewählt werden. Der Beginn des Films, in dem es um juristischen Fragen und die Beschreibung von Asylverfahren geht, muss für die Schüler entsprechend aufbereitet werden. 
Das Arbeitsmaterial kann zur Reproduktion der rechtlichen Bestimmungen verwendet werden. Leider liefert es kaum Hintergrundinformationen zu den politisch viel interessanteren Fragen, wie beispielsweise die Fluchtursachen und die Integration in Deutschland.

 

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Flüchtlinge in Deutschland

Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat und kommen als Flüchtlinge nach Deutschland. Wie reagiert der Staat und die Menschen in diesem Land? Sechs Kurzfilme dokumentieren die ganze Bandbreite des Themas.

Zusatzmaterial: Dossier (23 S.); Didaktischer Kommentar; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 8 Arbeitsblätter.

Klassenstufen: Sek 1 7-9; GYM 8-10
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise: Der Film bietet eine Auswahl an aktuellen Kurzfilmen, die verschiedenste Aspekte rund um das Thema „Flüchtlinge in Deutschland“ beleuchten. Diese Filme sind von unterschiedlicher Qualität, bieten aber in ihrer Gesamtheit sehr viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten im Unterricht. Der Hintergrund der Situation in Syrien vom Beginn erster friedlicher Demonstrationen bis hin zum brutalen Bürgerkrieg wird ebenso thematisiert wie die Frage, ob ein Bauunternehmer von den steigenden Flüchtlingszahlen profitieren darf. Diese Bandbreite der Themen kann im Unterricht zur Problematisierung und intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik genutzt werden. Die Filme bieten also eine gute Voraussetzung, um das Thema schülerorientiert aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

 

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Rechter Populismus in Deutschland und Europa

Der Film erklärt anhand von PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) wichtige Merkmale von Rechtspopulismus und legt einen Schwerpunkt auf die zentralen rechtspopulistischen Themen Islam- und Fremdenfeindlichkeit. Experten kommen zu Wort, die die Hintergründe erklären. Anhand von Verbindungen zwischen rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Kreisen wird der fließende Übergang deutlich. Der Film gibt einen Überblick zu rechten Gruppierungen und Parteien in Deutschland und seinen europäischen Nachbarländern.

Zusatzmaterial: 14 Bilder; 10 Arbeitsblätter teilweise in Schüler- und Lehrerfassung (Word/PDF); Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Filmtext; Bildbeschreibungen; Begleitheft.

Klassenstufen: Sek 1 8-10; GYM 10-13
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise: Der Film präsentiert verschiedene „Spielarten“ des Rechtspopulismus. Die Beispiele aus mehreren europäischen Ländern machen die Dimension dieses politischen Themas deutlich und geben den Schülern die Gelegenheit, zu einem differenzierten eigenen Urteil zu kommen. Sehr aktuelle Beispiele und die gegenwärtige mediale Präsenz der Aktionen der in vielen deutschen Städten lose zusammenkommenden Gruppierung PEGIDA sind den Schülern geläufig. Insofern greift der Film ein schülerorientiertes Thema auf und liefert Hintergründe. Eventuell sollten jedoch tiefer gehende Informationen von der Lehrkraft ergänzt werden, um die Meinungsbildung der Schüler zu fördern.
Das Arbeitsmaterial geht differenziert vor und fördert die Auseinandersetzung der Schüler mit der Thematik. Interessant ist, dass es sich nicht ausschließlich auf Rechtspopulismus beschränkt, sondern auch Linkspopulismus thematisiert. Insgesamt hat das Arbeitsmaterial problematisierenden Charakter.

 

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Diskriminierung und Antisemitismus

 

Checker Tobi: Der Judentum-Check

Tobi verbringt einige Zeit mit Familie Meyer und lernt dabei das Judentum kennen. In der Synagoge trifft er einen Rabbiner, der ihm unter anderem erklärt, warum die Thora für Juden so wichtig ist. Er erfährt, dass gläubige Juden bestimmte Speiseregeln befolgen müssen, der Ruhetag Schabbat aber trotzdem immer mit einem leckeren gemeinsamen Abendessen beginnt. Immer wieder wird Tobi aber auch nachdenklich, z.B. als er hört, warum vor der jüdischen Schule Sicherheitsleute stehen und dass auch Familie Meyer schon liebe Menschen aufgrund von Judenhass verloren hat.

Zusatzmaterial: 22 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 5 Bilder; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Klassenstufen: SBBZ, GS 3-4; Sek 1 5-6; GYM 5-6
Fächer: Religion

Didaktische Hinweise: Die magazinartig und dabei zielgruppennah aufbereitete Dokumentation mit Lehrfilm- und Quizanteilen bietet ausgewogene und gewinnbringende Information zum Judentum. Das Begleitmaterial liefert dazu umfassende Erarbeitungsangebote. Dieses Medienangebot lässt keine Wünsche offen. Auch eine untertitelte Version für Schülerinnen und Schüler mit Einschränkungen beim Hören ist vorhanden.

 

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Antisemitismus heute

15 bis 20 Prozent der Deutschen haben noch immer eine antisemitische Haltungen. Drei Filmemacher begeben sich auf eine Reise durch Deutschland und erzählen die Geschichten hinter den Zahlen. Experten wie Menschen auf der Straße werden befragt. Sie treffen auf Opfer von antisemitischem Denken, von Übergriffen und Demütigungen: Einem Rabbiner, der auf offener Straße von Jugendlichen zusammengeschlagen wurde, einem Schüler der von seinen Mitschülern gemobbt wurde und deswegen nach Israel auswanderte. Die Journalisten sprechen mit Aussteigern aus der rechten Szene und befragen Ahmad Mansour, der die Verbreitung des muslimischen Antisemitismus erforscht. In vielen muslimischen Familien wird Judenhass vorgelebt, gestützt von arabischen Fernsehsendern, die ihre antisemitischen Kampagnen weltweit verbreiten.

Zusatzmaterial: Bilder; Filmclip; Infos zum Film und den Materialien; didaktisch-methodische Tipps; Infoblätter; Arbeitsblätter; Making-of; Themen A-Z; Medientipps; Internet-Links.

Klassenstufen: GYM 11-12
Fächer: Ethik

Didaktische Hinweise: Die für Schülerinnen und Schüler anspruchsvolle Dokumentation zeigt auf, dass nicht nur in der rechten Szene und in der muslimischen Gemeinde in Deutschland Antisemitismus weit verbreitet ist, sondern dass auch in der Mitte der Gesellschaft, im gebildet-bürgerlichen Milieu, antisemitische Vorurteile als Israelkritik verbrämt wieder hoffähig geworden sind. Die Folgen, die sich hieraus für Juden in Deutschland ergeben, werden angerissen, kommen aber insgesamt etwas kurz. Als Projekt, das sich gegen den offenen und versteckten Antisemitismus wendet, wird das Heroes“-Projekt vorgestellt. Insgesamt ist der Film aufgrund seiner Informationsdichte allenfalls für die Kursstufe geeignet. Für den Unterricht ergiebiger wäre eine intensivere Auseinandersetzung mit einem der vielen angerissenen Aspekte (z.B. dem Boykottaufruf und der Forderung nach Warenkennzeichnung oder mit dem Umgang mit Symbolen wie dem Davidstern in der Bühnenshow des britischen Künstlers Roger Waters). Das Arbeitsmaterial bietet methodisch vielfältige Arbeits- und Informationsmaterialien zu den Themen Vorurteile und Antisemitismus.

 

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Spurensuche

Was passiert, wenn man mit jungen Moslems jüdische Plätze in Deutschland aufsucht, sich auf die Spuren begibt, wo jüdisches Leben wieder nach Deutschland zurückgekehrt ist? Man erlebt, dass ganz banale menschliche Begegnungen zu Überforderungen werden können. Ein Film mit Witz und Tiefgang, der einen Einblick gibt in das gedankliche Universum – junger Muslime im Dialog mit Juden und Christen. Identitätsfindung in einer multikulturellen Gesellschaft.

Klassenstufen: Sek 1 9-10; GYM 9-12
Fächer: Religion, Ethik

Didaktische Hinweise: Die gefühlvoll gestaltete Dokumentation bildet ein außergewöhnliches studentisches Projekt der Verständigung in Tübingen ab, bei dem die Geschichte deutscher Schuld an jüdischen Menschen wie ein Katalysator wirkt, der bei den Beteiligten sogar tiefe Einsichten im gegenwärtigen verfahrenen Nahostkonflikt bewirkt. Das Gesprächsniveau ist angesichts des universitären Kontextes anspruchsvoll und vermag nur in der Kursstufe seine Wirkung voll zu entfalten.

 

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Rechter Populismus in Deutschland und Europa

Der Film erklärt anhand von PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) wichtige Merkmale von Rechtspopulismus und legt einen Schwerpunkt auf die zentralen rechtspopulistischen Themen Islam- und Fremdenfeindlichkeit. Experten kommen zu Wort, die die Hintergründe erklären. Anhand von Verbindungen zwischen rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Kreisen wird der fließende Übergang deutlich. Der Film gibt einen Überblick zu rechten Gruppierungen und Parteien in Deutschland und seinen europäischen Nachbarländern.

Zusatzmaterial: 14 Bilder; 10 Arbeitsblätter teilweise in Schüler- und Lehrerfassung (Word/PDF); Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Filmtext; Bildbeschreibungen; Begleitheft.

Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 7-13
Fächer: Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft, Fächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise: Der Film präsentiert verschiedene „Spielarten“ des Rechtspopulismus. Die Beispiele aus mehreren europäischen Ländern machen die Dimension dieses politischen Themas deutlich und geben den Schülern die Gelegenheit, zu einem differenzierten eigenen Urteil zu kommen. Sehr aktuelle Beispiele und die gegenwärtige mediale Präsenz der Aktionen der in vielen deutschen Städten lose zusammenkommenden Gruppierung PEGIDA sind den Schülern geläufig. Insofern greift der Film ein schülerorientiertes Thema auf und liefert Hintergründe. Eventuell sollten jedoch tiefer gehende Informationen von der Lehrkraft ergänzt werden, um die Meinungsbildung der Schüler zu fördern.
Das Arbeitsmaterial geht differenziert vor und fördert die Auseinandersetzung der Schüler mit der Thematik. Interessant ist, dass es sich nicht ausschließlich auf Rechtspopulismus beschränkt, sondern auch Linkspopulismus thematisiert. Insgesamt hat das Arbeitsmaterial problematisierenden Charakter.

 

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Wir sind keine Dinosaurier

Sie gehen zur Schule, haben viele Freunde und mögen alles, was mit Musik und Tanz zusammenhängt. Lisa, Eva und Samuel aus Süddeutschland sind Jugendliche jüdischen Glaubens. Wir begegnen ihnen zum ersten Mal beim Jewrovision, dem größten jüdischen Sing- und Tanzfestival Europas. Hier spüren sie, dass sie keine Exoten sind. In ihrem Alltag fühlt sich das nicht immer so an. Sie kennen Ressentiments, gar Übergriffe, wollen nicht auf die Shoah reduziert werden und fühlen sich als junge Deutsche keineswegs verantwortlich für den Israel-Palästina-Konflikt, auch wenn ihnen der Staat Israel viel bedeutet. Der Film zeigt, wie sie leben, denken, ihren Glauben praktizieren und zu Traditionen stehen. Darüber hinaus geht die Dokumentation auf Feiertage wie Chanukka ein, auf Gebetspraktiken in einer hiesigen Synagoge und versucht zu klären, wie koscher gekocht wird. Im Mittelpunkt aber stehen die drei Jugendlichen und wie sie – möglichst normal – ihr Leben gestalten.

Zusatzmaterial: Infos zum Film; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Arbeitsmaterial; Medientipps; Internet-Links.

Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 7-10
Fächer: Religion, Ethik

Didaktische Hinweise Evangelische Religion: Die schwungvoll gemachte Doku präsentiert ein sympathisches Bild junger Jüdinnen und Juden in Deutschland. Dabei werden für Außenstehende wichtige Bildungsgewinne realisierbar, die auch im christlichen Religionsunterricht relevant sind. Brisantes wie die Haltung zum Israel-Palästina-Konflikt und der leider verbreitete aktuelle Antisemitismus werden nicht ausgespart. Das Arbeitsmaterial liefert Vertiefungsmöglichkeiten sowohl zu Religionskundlichem wie auch zur Aufarbeitung des Antisemitismus.

Didaktische Hinweise Ethik: Die Kurzdokumentation porträtiert drei authentische und reflektierte Jugendliche jüdischen Glaubens. Sie gibt damit dem für Schülerinnen und Schüler oft weit entfernten Judentum mit seinen Traditionen und religiösen Regeln ein Gesicht, mit dem sich Jugendliche gut identifizieren können. Dabei bietet sie immer wieder Ansätze für einen interreligiösen Vergleich. Zu einer detaillierten Erarbeitung müssen die Arbeitsmaterialien herangezogen werden, die jedoch aufgrund ihrer Textlänge und Schwierigkeit für Mittelstufenschüler zu anspruchsvoll sind, der Lehrkraft aber zur Unterrichtsvorbereitung dienen können.

 

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Klimawandel

 

Tomorrow

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift Nature eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

Zusatzmaterial: Booklet; Interview mit Cyril Dion; Deleted scenes.

Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 7-13
Fächer: Religion, Ethik

Didaktische Hinweise: Der prämierte Dokumentarfilm setzt sich mit der Prognose auseinander, dass sowohl unsere Öko- als auch unsere Gesellschaftssysteme in den nächsten vierzig Jahren kollabieren werden. Dabei besticht der Film durch den Optimismus, der sich intellektuell, visuell, akustisch und emotional auf den Zuschauer überträgt. Dies liegt zum einen an der klar spürbaren Wirkabsicht der Filmemacher als auch an der Auswahl der Interviewpartner, die alle von einem großen Enthusiasmus für ihre Ideen und Projekte getragen sind. Allerdings besteht auch die Gefahr, dass die Dichte der Informationen und die Geschwindigkeit, mit der Projekte, Ideen, Modelle und Theorien vorgestellt und erklärt werden, den Zuschauer überfordern. Für die schulische Rezeption kommt erschwerend hinzu, dass alle Interviews auf Englisch oder Französisch geführt werden und mit Untertiteln versehen sind. Dies setzt eine hohe Konzentrationsfähigkeit und eine große Lesegeschwindigkeit voraus, da viele der Interviewpartner in kurzer Zeit komplexe Inhalte zusammenfassen. Diesen verdichteten Phasen werden aber Sequenzen gegenübergestellt, die zum Teil auch kommentarlos mit Bildern und zeitgenössischer Musik von der Schönheit der Welt und der Möglichkeit der Veränderung erzählen. Der Film kann auch in der Kursstufe nur in Ausschnitten gezeigt werden, wobei hier die Unterteilung in die fünf Kapitel Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung hilfreich ist. Ein Filmbegleitheft bietet Module mit informativen Texten und Fragestellungen.

 

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Extremwetterereignisse in Mitteleuropa

Gewitter und Starkregen, Hochwasser, Orkane, wochenlange Hitzeperioden im Sommer – wie kommen solche außergewöhnlichen Wetterereignisse in Mitteleuropa zustande? Mithilfe von Satellitenbildern und meteorologischen Größen wie Luftdruck, Wind, Bewölkung und Niederschlag wird die Entstehung solcher Extremwetterlagen anhand von Beispielen erklärt. Auch die Vorhersagemöglichkeiten und Folgen dieser Ereignisse auf Mensch und Natur werden angesprochen.

Zusatzmaterial: 9 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 14 Grafiken; 6 Karten; 1 Interaktion; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Klassenstufen: Sek 1-5-10; GYM 5-13
Fächer: Geografie

Didaktische Hinweise: Das Medium bereitet das Thema „Extremwetterereignisse“ aktuell und anschaulich auf. Fachlich und sprachlich bewegt sich der Film auf hohem Niveau. Daher muss die Lehrkraft für den Unterricht in der Mittelstufe inhaltlich und fachsprachlich unterstützen und auswählen. Der Film ist sinnvoll strukturiert. Durch die Sequenzierung können einzelne Module leicht angewählt werden. Extremwetterereignisse nehmen weltweit zu. In diesem Zusammenhang setzt sich der Film kritisch und fachlich begründet mit dem Klimawandel auseinander. Die Arbeitsmaterialien haben deutlichen Bezug zu den Filmsequenzen und sind insgesamt gut einsetzbar.

 

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Das Wasser muss für alle reichen

Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen wurde 2010 zum Menschenrecht erklärt. Doch Wasser ist weltweit extrem ungleichmäßig verteilt. Und es ist eine Ressource, die sich viele teilen. Wie können die verschiedenen Bedürfnisse vereinbart werden? Und wie hängt der Konsum bei uns mit dem Wasserbedarf in anderen Ländern zusammen?

Klassenstufen: GS 3-4
Fächer: Sachunterricht

Didaktische Hinweise: Das Medium enthält eine kurze Unterrichtssequenz mit zwei Arbeitsblättern zum Thema „Das Wasser muss für alle reichen“. Es werden in den Handreichungen für die Lehrkraft Unterrichtsvorschläge gemacht und diese mit didaktischen und fachwissenschaftlichen Kommentaren unterfüttert. Zur Veranschaulichung des Themas werden Fotografien und kurze Texte angeboten. Die Materialien können in Einzel-, Partner-, oder Gruppenarbeit bearbeitet werden. Die Arbeitsblätter liegen als Word- Datei vor und können bei Bedarf angepasst werden.

 

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Klimaschutz beim Reisen

Am Beispiel der unterschiedlichen Reisepläne von fiktiven Familien beschäftigen sich die Schüler/-innen mit dem Zusammenhang zwischen der Nutzung verschiedener Verkehrsmittel und dem Klimawandel.

Klassenstufen: GS 3-4
Fächer: Sachunterricht

Didaktische Hinweise: Das Medium enthält eine kurze Unterrichtssequenz zum Thema „Klimaschutz beim Reisen“. In den Handreichungen werden Unterrichtsvorschläge für die Lehrkraft gemacht und diese mit didaktischen und fachwissenschaftlichen Kommentaren unterfüttert. Es werden vier Familien und deren Reiseziele vorgestellt. Die Lernenden sollen diese Reisen hinsichtlich der Belastung für das Klima untersuchen. Die Aufgaben können in Einzel-, Partner-, oder Gruppenarbeit bearbeitet werden. Die Arbeitsblätter liegen als Word- Datei vor und können bei Bedarf angepasst werden.

 

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Der ökologische Fußabdrucktest

In den Teilbereichen Essen, Wohnen, Konsum und Mobilität sind Fragen zu beantworten. Am Ende erscheint der persönliche ökologische Fußabdruck samt Bewertung und Tipps, das Ergebnis eventuell zu verbessern.

Klassenstufen: GS 1-4; Sek 1 5-9; GYM 5-9
Fächer: Geografie

Didaktische Hinweise Geographie: Das Material zum „ökologischen Fußabdruck“ ist aktuell, sinnvoll und abwechslungsreich gestaltet und daher im Unterricht nutzbar, um SchülerInnen zu aktivieren und zu motivieren. Einerseits kann der eigene, individuelle Fußabdruck erstellt werden; andererseits bietet die Webseite Links und weiterführendes Material, um einen Vergleich herzustellen. Damit ist eine (selbst)kritische Auseinandersetzung mit der Thematik im Sinne der Nachhaltigkeit möglich.

Didaktische Hinweise Biologie, Naturphänomene und Technik: Die Website bietet schwerpunktmäßig einen Test an, der auf der Grundlage von 13 Fragen einen persönlichen „ökologischen Fußabdruck“ erstellt.  Als Ergebnis ermittelt die Testperson seinen individuellen ökologischen Fußabdruck im Vergleich zum Bundes- und Weltdurchschnitt.  Weiterhin werden Tipps zur Verkleinerung des Fußabdrucks, Hintergründe zur Thematik, Arbeitsmaterialen zum Einsatz im Unterricht und weiterführende Links angeboten. Der Test und die Materialien sind sinnvoll und abwechslungsreich gestaltet und verschaffen auch jüngeren Schülern und Schülerinnen einen motivierenden Zugang zur Thematik. Die Website erweckt Neugier und Lust zur intensiveren Beschäftigung mit dem Thema. Das individuelle Feedback regt zu einer selbstkritischen Auseinandersetzung mit der Thematik und folglich zum eigenen, klimaschonenden, nachhaltigen Handeln an.

 

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Städte im Klimawandel

Wie kann der hohe Energiebedarf der Städte gedeckt werden und trotzdem CO2 eingespart werden? In 3 Kurzfilmen wird aufgezeigt, wie die Städte fit für eine nachhaltige Zukunft gemacht werden können. Experten aus ganz Europa stellen Wege für einen effizienteren Umgang mit Energie vor: Von der nachhaltigen Energiegewinnung und -nutzung bis hin zu Energieeinsparungspotentialen.

Zusatzmaterial: Didaktisches Begleitmaterial (20 S.) [PDF].

Klassenstufen: Sek 1 10; GYM 11-12
Facher: Geographie

Didaktische Hinweise: Das Medium ist klar strukturiert und in drei Kapitel von angemessener Länge unterteilt, die die Thematik in drei Teilaspekten beleuchten. Diese Kapitel sind unabhängig voneinander im Unterricht einsetzbar. Der Sprechertext erklärt Zusammenhänge und Prozesse in gut nachvollziehbarere Weise, essentielle Fachbegriffe sind klar herausgestellt. Die einzelnen Aspekte werden anhand von gut gewählten, realitätsnahen und klar verorteten Beispielen aus ganz Europa illustriert. Zu Verständnis und Erschließung der Inhalte ist eine vorherige Behandlung des Grundthemas Energieerzeugung empfehlenswert, kritische Sichtweisen auf die vorgestellten Maßnahmen werden ausgespart.

 

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Mein CO₂-Fußabdruck

Der Klimawandel wird für alle spürbar. Hauptverursacher ist das Treibhausgas CO₂ – erzeugt durch unseren Konsum und unseren Hunger nach Energie. Der Film begleitet Emilia und ihre Familie an einem ganz normalen Samstag. Emilia will herausfinden, wie viel CO₂ sie verursacht – zum Beispiel beim Duschen, beim Frühstücken, durch das Heizen der Wohnung oder wenn ihre Mutter mit dem Auto fährt. Es wird gezeigt, wie Emilia klimafreundlichere Konsum-Alternativen entdeckt – z.B. auf dem Flohmarkt, in einem Reisebüro oder einem Repair-Café. Abschließend gibt ein Klimaexperte Tipps, wie auch Jugendliche CO₂ einsparen können.

Zusatzmaterial: Bilder; Texttafeln; Diagramme; 3 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; Interaktives Quiz; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Internet-Links; Begleitheft (8 S.) [PDF/Word] WBF (Hamburg), 2017, 8 S.

Klassenstufen: Sek 1 10; GYM 11-12
Fach: Geographie

Didaktische Hinweise: Der Film deutet den „ökologischen Fußabdruck“ um auf eine Betrachtung des persönlichen CO₂-Fußabdrucks. Er stellt in einer gut nachvollziehbar auf die Sekundarstufe 1 angelegten Weise den Anteil der Konsumenten am CO₂-Ausstoß vor und zeigt Möglichkeiten persönlicher Verhaltensänderung auf. Somit sind ausreichend Anknüpfungspunkte an die geographischen Bildungsstandards gegeben. Durch das Beispiel einer Familie ergeben sich Identifikationsmöglichkeiten für die Schüler und somit sind auch die Inhalte passend didaktisch aufbereitet. Die angebotenen Lösungsmöglichkeiten zur Umweltproblematik werden eher unkritisch dargestellt. Die Materialien und mitgelieferten Arbeitsblätter erweitern das Thema auf eine globalere Betrachtung und verstärken die Schüleraktivierung.

 

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Checker Tobi: Der Gletscher-Check

Der Klimawandel hinterlässt sichtbare Spuren an den Gletschern überall auf der Welt. Tobi erkundet gemeinsam mit Gletscherforschern, wie es zum Abschmelzen der Gletscher kommt, welche Auswirkungen der Erderwärmung bereits messbar sind und wie sich die Situation weiter entwickeln könnte. Dabei erkundet er auch, wie Gletscher entstanden sind und schon seit Urzeiten die Landschaft und das Klima auf der Erde beeinflussen.

Zusatzmaterial: 7 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [Word/PDF]; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft FWU (Grünwald), 2016, 11 S.

Klassenstufen: GS 3-4
Fach: Sachunterricht

Didaktische Hinweise: Auf motivierende, unterhaltsame und vor allem kindgerechte Weise vermittelt Checker Tobi Wissenswertes zu Gletschern. Computeranimationen und Modelle veranschaulichen die komplexen Sachverhalte und erleichtern somit das Verständnis. Die Arbeitsmaterialien sind passend auf die Filmsequenzen abgestimmt und liegen in zwei verschiedenen Niveaus (Kinder mit und ohne Förderbedarf) vor.

 

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Klimawandel und Globale Erwärmung

Der Film stellt anhand von Realaufnahmen und Grafiken folgende Schwerpunkte dar: naturwissenschaftliche Seite des Treibhauseffekts; Betrachtung der wichtigsten Treibhausgase; besondere Bedeutung von Kohlenstoffdioxid; Auswahl beteiligter chemischer Reaktionen und Prozesse; Nachweis, dass der Treibhauseffekt durch menschliche Aktivität verstärkt wird; Folgen der globalen Erwärmung; verschiedene Aktivitäten der Verhinderung einer möglichen Klimakatastrophe.

Klassen: Sek 1 8-10; GYM 8-10
Fächer: Naturwissenschaftliches Arbeiten; Biologie

Didaktische Hinweise: Die DVD bietet eine umfassende, gut strukturierte und verständliche Darstellung des Klimawandels. Lediglich die physikalischen Grundlagen des Treibhauseffektes sind zu knapp und unvollständig dargestellt. Gut gelungen ist die Gegenüberstellung der Ursachen für den Klimawandel zu den Alternativen (regenerative Energieträger, Energieeffizienz). Positiv zu erwähnen ist der aktuelle Beitrag zur Klimapolitik. Im Bildarchiv werden nützliche Graphiken und Abbildungen aus dem Film zur Vertiefung angeboten. Der DVD-ROM Teil enthält umfangreiches und nützliches Zusatzmaterial. Die DVD kann für den Einsatz im Unterricht empfohlen werden. Auf Grund des bilingualen Sprachangebots (Deutsch/Englisch) bietet sich die DVD auch für den Einsatz im Fremdsprachenunterricht an.
 

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Kernenergie und Klimawandel

Das Medium beleuchtet die Grundlagen der Stromerzeugung, den Aufbau und die Funktion eines Kernkraftwerks und stellt diese Form der Stromerzeugung und einige ihrer Alternativen in das weitreichende Umfeld von globaler Erwärmung und Klimawandel. Der Film beinhaltet Realaufnahmen, Animationen, Grafiken, Bilder und Auszüge aus aktuellen Webseiten.

Klassenstufen: Sek 1 8-10; GYM 8-10
Fächer: Materie-Natur-Technik; Naturwissenschaftliches Arbeiten; Physik

Didaktische Hinweise: Der Film eignet sich als Einstieg oder Diskussionsgrundlage zum Thema Energieerzeugung und Klimawandel. Es werden zahlreiche Aspekte angesprochen (Rohstoffgewinnung, Kohlendioxid-Bilanz, Abwärmeproblematik etc.), die zum Nachdenken anregen müssen. Antworten kann der Film nicht geben, aber sehr wohl Anstöße zu einer kontroversen Diskussion. Das Begleitmaterial ist nicht sehr tiefgreifend; physikalische Abläufe und technisches Detailwissen stehen nicht im Mittelpunkt der Betrachtungen.

 

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Saubere Energie

Sauberer Strom aus der Steckdose. Dafür zahlt der Verbraucher gerne etwas mehr. Aus angeblicher Sorge vor den Folgen des Klimawandels plant Europa die große Energiewende. Bis 2050 sollen die Stromanbieter ihren CO2;-Ausstoß nahezu auf null herunterfahren. Doch was steckt wirklich hinter den schönen Versprechen von sauberer Energie? Die Dokumentation deckt die Verstrickungen zwischen Wirtschaft und Politik auf und zeigt, wie auf Kosten des Verbrauchers die europäische Klimabilanz sauber gerechnet wird.

Klassenstufen: GYM 10-13
Fächer: Gemeinschaftskunde, Wirtschaft

Didaktische Hinweise: Eine Hauptaussage des Films ist die Verknüpfung von wirtschaftlichen Interessen und politischem Versagen. Dies wird so vermittelt, dass die Lernenden leicht folgen können. Es ist das Verdienst des Filmes, ausgehend von den aktuellen Auswirkungen des Klimawandels die Hintergründe einer verfehlten Energiepolitik zu erläutern. Das Zusammenstellen des Materials erfolgt so in einer Weise, die für den Unterricht geeignet ist, da sich Bekanntes mit Unbekanntem abwechselt, Abstraktes mit Konkretem. Auch wenn manche termini technici nicht als bekannt vorausgesetzt werden können, so kann ihre Bedeutung doch aus dem Zusammenhang erschlossen werden. Neben dem Prinzip „Nachhaltigkeit“ berührt der Film auch Themen wie die EU oder bürgerliches Engagement, wobei die Energiepolitik der EU kritisch beleuchtet wird. Aufgrund der Länge des Filmes empfiehlt es sich zu kürzen. Dies ist aufgrund der Sequenzierung des Filmes gut möglich.
 

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Mensch und Klima

Eingegangen wird auf die Bevölkerungsentwicklung im Laufe der letzten 3000 Jahre und die damit einhergehenden massiven Einflüsse auf die Natur. Die gigantischen Rodungen und der enorm steigende Wasserverbrauch werden als zwei Bespiele für den Verbrauch der Ressourcen analysiert. Die Abhängigkeit der Regeneration der Wasservorräte von den klimatischen Bedingungen verdeutlicht den engen Zusammenhang zwischen Mensch und Klima. Auf die Frage, was Klima ist und wie es bestimmt wird, geht der Film ebenfalls ein. Bei einem Besuch des Klimarechenzentrums des MPI werden in Modellrechnungen die gravierenden Klimaveränderungen für die nächsten 100 Jahre vorausgesagt.

Klassenstufen: GYM 10-13
Fächer: Geographie

Didaktische Hinweise: Das Medienpaket enthält die wesentlichen Informationen zum Thema Klimaveränderung. Im Film werden die relevanten Vorgänge dargestellt, durch Grafiken und anderes Anschauungsmaterial illustriert. Das komplexe Thema ist gut strukturiert. Allerdings wirken die langen Sprechanteile in Form eines Lehrervortrags gleichförmig und ermüdend. Sie lassen wenig Raum zu eigenen Überlegungen. Dennoch kann man die einzelnen Sequenzen im Unterricht sinnvoll einsetzen. Das Arbeitsmaterial beschränkt sich keineswegs auf Klimaveränderungen, sondern enthält ein Sammelsurium zum Thema Klima. Soweit es die Klimaveränderung betrifft, ist es gut zu verwenden.
 

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Klimawandel

Unterrichtsmodul

Das Thema wird mit einem Film eingeführt, der den Treibhauseffekt und den damit zusammenhängenden Klimawandel erklärt. Im anschließenden Klassengespräch werden die wichtigsten Begriffe nochmals erklärt. Anschließend machen sich die Kinder Gedanken über die Folgen des Klimawandels und erstellen dazu gemeinsam ein MindMap. Ein selbst durchgeführter Versuch verdeutlicht erneut die Auswirkungen des Treibhauseffekts. Schwerpunkt der Einheit ist die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Energieverhalten. Arbeitsteilige Gruppenarbeiten erklären dabei den Kindern, was sie selbst zur Verzögerung des Klimawandels beitragen können. Sie präsentieren Energiespartipps, die als Ergebnissicherung in einem Büchlein zusammengefasst werden. Anhand dieser Energiespartipps versuchen die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss der Einheit, ihr eigenes Verhalten kritisch zu reflektieren und evtl. zu ändern.

Klassenstufen: GS: 3-4
Fächer: Sachunterricht
 

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Seuchen und Viren

 

Seuchen

Sie gelten als Boten des Bösen: Seuchen. Sie kosten vielen Menschen das Leben oder lassen ihre Opfer entstellt zurück. Die Produktion wirft einen Blick auf diese Infektionskrankheiten und beleuchtet ihre Ausbreitung. Außerdem wird der Unterschied zwischen Endemie, Epidemie und Pandemie erklärt. Auch einzelne Seuchen mit ihrer jeweiligen Übertragungsweise werden genauer vorgestellt.

Zusatzmaterial: 11 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 4 Grafiken; 6 Interaktionen; 11 Infotexte; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Klassenstufen: Sek 1 7-9; GYM 7-12
Fächer: Biologie

Didaktische Hinweise: Die Inhalte werden eindrücklich durch Interviews mit Wissenschaftlern sowie anhand von gelungenen Animationen veranschaulicht. Die überwiegend hilfreichen Arbeitsmaterialien sind gut auf den Film abgestimmt. Die Thematik setzt immunbiologische Grundkenntnisse voraus wird und wird vorwiegend auf anspruchsvollem Niveau behandelt. Dadurch bietet sich der Einsatz des Mediums ab den höheren Klassen der Sekundarstufe 1 und vor allem in der Sekundarstufe 2 an.

 

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Immunsystem I

Die Filme begleiten den Architekturstudenten Markus, dessen Körper von Bakterien und Viren attackiert wird (entzündete Schnittwunde und Grippeerkrankung). Die unterschiedlichen Abwehrmöglichkeiten seines Körpers bis hin zur voll ausgebildeten Immunreaktion werden von 3D-Computeranimationen verdeutlicht.

Zusatzmaterial: 14 Grafiken; 12 Arbeitsblätter (PDF).

Klassenstufen: Sek 1 7-9; GYM 9-10
Fächer: Biologie

Didaktische Hinweise: Das Material zeigt in animierter Form die komplexen Abläufe einer Immunreaktion. Es handelt sich durchweg um gut geeignete, übersichtliche Animationen, die den Sachverhalt für die gewählte Altersgruppe (Sekundarstufe 1) in verständlicher Form darstellen. Ein kleiner Mangel ist die unzureichende Darstellung des Schlüssel-Schloss-Prinzips bei der Aktivierung der Immunreaktion. Die wiederholte Darstellung des Krankheitsfalles „Markus“ zu Beginn jeder Filmsequenz kann als störend empfunden werden.

 

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Hygiene

Seuchen wie Cholera oder Pest und Krankheiten wie die spanische Grippe, waren die Ursache für den Tod von vielen Menschen. Die Entdeckung, dass mangelnde Sauberkeit und fehlende Hygiene zu diesen Krankheiten führen können, haben zu einem Kampf gegen Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten geführt. Was hilft uns Menschen tatsächlich im Kampf um die Gesundheit und wo wird dieser Kampf vielleicht zum unnützen Krampf oder verkehrt sich ins Gegenteil, sodass wir davon krank werden? Orte wie Schule, zu Hause und Krankenhaus beleuchten wir aus hygienischer Sicht. Unser Essen, die Räume, in den wir uns aufhalten, unsere Umwelt, unser Wasser und die Luft, die wir atmen sind mit der Hygiene verbunden. Heute wissen wir, dass es auch Bakterien gibt, die uns helfen, nicht krank zu werden. Eine sinnvolle Hygiene heißt, dass man darüber nachdenkt, was uns möglicherweise krank macht und was uns hilft gesund zu bleiben.

Zusatzmaterial: 14 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF]; 20 Testaufgaben Multiple-Choice in Schüler- und Lehrerfassung [PDF]; Ergänzendes Unterrichtsmaterial in Schüler und Lehrerfassung (4 S.) [PDF]; 5 interaktive Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 2 Folien; Sprechertexte (8 S.) [PDF]; Internet-Links [PDF]; Glossar (2 S.) [PDF]; 5 MasterTool-Folien; Bilder.

Klassenstufen: GS 1-2; Sek 1 7-9; GYM 7-8
Fächer: Sachunterricht, Biologie

Didaktische Hinweise Sachunterricht: Obwohl das Medium eigentlich für den Einsatz in Sek. I /II produziert wurde, können einzelne Filmsequenzen auch gut in der Grundschule gezeigt werden. Die Inhalte werden anschaulich und nachvollziehbar präsentiert und fördern somit ein hygienebewusstes Verhalten. Zugleich wird von einer übertriebenen Hygieneerziehung abgeraten. Das Arbeitsmaterial richtet sich an die eigentliche Zielgruppe.

 

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Checker Can: Der Hygiene-Check

Was sind eigentlich Bakterien? Wie sehen sie aus? Und warum muss man sich die Hände waschen? Gemeinsam mit einem „Bakteriendetektiv“, dem Bakteriologen Andreas Wieser von der Uni München, geht der „Checker“ Can Mansuroglu in einer großen Wohnung auf Wollmausjagd und Bakterienfang. Im Labor nimmt er die Kleinsttierchen unter die Lupe und riskiert eine Wette: Wo finden sich mehr Bakterien: auf dem Schwamm oder auf der Klobürste? Mit einem echten Chirurgen schließlich macht Can den Hygiene-Check an dem Ort, wo es immer sehr sauber sein muss: dem Operationssaal. Und im Chat klärt Can noch eine ganz besondere Hygiene-Frage: Wie geht der Astronaut aufs Klo?

Zusatzmaterial: 7 Arbeitsblätter (PDF); Vorschläge zur Unterrichtsvorbereitung; Begleitheft; Internet-Links.

Klassenstufen: GS 1-2
Fächer: Sachunterricht

Didaktische Hinweise: Mit Hilfe des Films bekommen die Kinder einen guten Einblick in das komplexe Thema Hygiene und begreifen deren Notwendigkeit. Auch diverse sachunterrichtliche Themenbereiche Wasser, Körper oder auch Haustiere weisen starke Bezüge dazu auf. Die kindgerechte Gestaltung des Films trägt dazu bei das Thema als etwas Spannendes und Bedeutsames erscheinen zu lassen. Die Leitfigur Can agiert mitreißend und weckt, nicht zuletzt durch seine eigene Begeisterung für die Themen, das Interesse des jungen Publikums.

 

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Impfen

Impfungen gelten als wirksamste präventive Maßnahmen der Medizin zur Eindämmung ansteckender Krankheiten. Dennoch sind sie heutzutage nicht unumstritten. Diese Produktion klärt sachlich über die Mechanismen und die Wirkungsweise von Impfungen auf und bietet so eine Grundlage für die Diskussion „Impfen – Ja oder nein?“.

Zusatzmaterial: 8 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 9 Grafiken; 6 Infotexte; 1 Interaktion; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Klassenstufen: Sek 1 7-9; GYM 7-8
Fächer: Biologie

Didaktische Hinweise: Das Medium veranschaulicht die Inhalte besonders gelungen anhand von ansprechenden Animationen und prägnanten Interviews. Die Arbeitsmaterialien sind überwiegend hilfreich.

 

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Viren oder Bakterien – Was uns krank machen kann

Pom niest und fühlt sich schlecht, daher gucken er und Mappi einen Film über Viren und Bakterien: Wie unterschieden sich die Krankheitserreger voneinander? Es wird gezeigt, dass Bakterien Einzeller und somit eigenständige Lebewesen sind, die sich durch Zellteilung vermehren können. Viren hingegen brauchen eine Wirtszelle, die sie zur Vervielfältigung ihres Erbmaterials zwingen können. Verschiedene Krankheiten, die von Bakterien und Viren ausgelöst werden können, werden angeführt. Bakterien kann man mit Antibiotika bekämpfen. Gegen Viren geht das körpereigene Immunsystem vor, während man lediglich die Symptome wie Husten, Schnupfen oder Fieber mit Medikamenten bekämpft. Gegen manche Krankheiten gibt es Impfungen. Trotzdem ist ein gesundes Immunsystem immer der beste Schutz gegen Krankheitserreger.

Klassenstufen: SBBZ; GS 3-4
Fächer: Sachunterricht

Didaktische Hinweise: Der kurze Film geht anschaulich auf Viren und Bakterien ein. Die Erklärungen sind kindgerecht und werden durch Computeranimationen unterstützt. Wiederholungen am Ende jeder Filmsequenz fassen den dargebotenen Lernstoff sowie das Fachvokabular kompakt und sinnvoll zusammen.

 

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Fake News

 

Fake News?!

Gerade Jugendliche informieren sich häufig in sozialen Netzwerken oder Blogs über aktuelle Ereignisse und stoßen dabei auch auf sogenannte Fake News. Der Begriff ist derzeit in aller Munde – doch um was geht es hier eigentlich? Die Produktion vermittelt, was Fake News, Social Bots und Echokammern sind, wie dieses Prinzip funktioniert und wer davon profitiert. Zudem wird gezeigt, wie man Fake News erkennt und sich vor Manipulation schützen kann.

Zusatzmaterial: 8 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 2 Texte; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 7-12
Fächer: Deutsch, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise Gemeinschaftskunde: Der Film stellt kurzweilige Beispiele für gern geglaubte Fakenews vor, wie wir sie im Netz finden können. Analyse (bedient unsere Vorurteile, verfolgt eindeutige politische Interessen) und Ratschläge (misstrauisch sein bei allem, was Vorurteile bedient) erfolgen durch Experteninterviews und stellen das Problem in einen größeren, auch historischen Rahmen (retuschierte Lenin- oder Hitlerbilder). Wichtig sind, gerade für die Schüleraktivität, vor allem auch die Anleitungen zur Überprüfung von Falschmeldungen. Hier werden auch die wichtigsten Internetseiten erwähnt. Insgesamt geht der Film über sein Thema hinaus und behandelt mit „Echokammer“ und „Social Bots“ andere Phänomene des Internets, die in manipulativer Absicht genutzt werden können, dies allerdings weniger ausführlich. Hier wäre eine Vertiefung ebenfalls sinnvoll, wenn man beispielsweise an die Diskussionen über die Rolle des Internets bei Wahlentscheidungen, gerade in den USA, denkt. Das Arbeitsmaterial liefert sinnvolle Anregungen zur Weiterarbeit, allerdings sind die Arbeitsaufträge manchmal etwas offen formuliert. Einzelne Arbeitsblätter können mit eindeutigen Linkzuweisungen vielleicht noch zielführender eingesetzt werden.

Didaktische Hinweise Deutsch: Das Medium eignet sich gut für den Einsatz im Deutschunterricht aller Schularten ab der neunten Klassenstufe, wenn es darum geht, das eigene Medienverhalten zu reflektieren und Informationen aus Medien hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit zu prüfen.
Der anschaulich gestaltete Film zeigt in einzeln abrufbaren Kapiteln anhand konkreter Beispiele Merkmale, Absichten, Mechanismen und Auswirkungen von Fake-News.
So vermittelt die Produktion der jugendlichen Zielgruppe ein Instrumentarium zum kritischen Umgang mit digital verbreiteten Nachrichten. Das ergänzende Arbeitsmaterial gibt zusätzliche Impulse zur Thematik und ist kann von der Lehrkraft individuell an die Lerngruppe angepasst werden.

 

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Manipulation von Bildern

Der Film sensibilisiert für falsche Darstellungen in Bildern im Netz oder in anderen Informationsquellen. An historischen und zeitgeschichtlichen Beispielen wird gezeigt, wie Politik und öffentliche Meinung durch die Manipulation von Bildern beeinflusst werden. Der Film geht dabei auf Beispiele aus dem Nationalsozialismus sowie der Sowjetunion und der DDR ein. Er zeigt auch manipulierte Bilder der Neuzeit in Zeitungen und Fernsehen. Ein eigenes Kapitel erläutert, welche Rolle in zwei Golfkriegen Bilder von angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak und ein von einer PR-Agentur inszeniertes Massaker in einem kuwaitischen Krankenhaus spielten. Der Film macht nicht nur Manipulationen sichtbar und sensibilisiert den kritischen Blick, er gibt auch praktische Tipps zur Medienkompetenz: Wer lanciert mit welchem Interesse Bilder? Wie erkenne ich die Seriosität von Quellen?

Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 7-12
Fächer: Bildende Kunst, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise Bildende Kunst: Das Medium ist absolut unentbehrlich für den Einsatz in allen unterrichtlichen Bereichen, die mit Bild und Information arbeiten. Gut gegliedert und sinnvoll strukturiert in einzeln anwählbare kurze Kapitel geht die Produktion auf nahezu alle Bereiche der Medienmanipulation ein und wählt dabei treffende und prägnante Beispiele. Die komplexen Sachverhalte werden konsequent auf die Erfahrungswelt der Lernenden abgestimmt und sind inhaltlich auf aktuellstem Stand (2018). Den Abschluss bilden nützliche und gut durchdachte Hinweise zum lebenspraktischen Umgang mit der Medienmanipulation. Die Berücksichtigung von vertrauenswürdigen Referenzen, entsprechenden Quellen und Bewertungen sowie der Hinweis auf Urheberschaft und Identität (Impressum) sind mehr als hilfreiche Handreichungen zur kritischen Einschätzung von Informationen. Sinnvoll ergänzt wird der Filmbeitrag, der fächerübergreifend einsetzbar ist, durch gut strukturiertes und anregendes Arbeitsmaterial (Bild- und Filmmaterial, Arbeitsblätter, Lösungen und weiterführende Hinweise). Ein überaus gelungenes Medium für zentrale Bereiche der Medienbildung!

Didaktische Hinweise Gemeinschaftskunde: Der Film bietet eine gute Auswahl verschiedener, z.T. aus der jüngsten Geschichte bekannten Manipulationen von Filmen und Bildern (z.B. der Irak-Krieg und die angeblichen Massenvernichtungswaffen, die zur Kriegsentscheidung der USA führten). Anhand dieser Beispiele kann im Unterricht das Thema „Manipulation von Bildern“ vertieft werden.
Das Arbeitsmaterial ist wenig motivierend, da die Aufgabenformate wenig Abwechslung bieten und die Schülerinnen und Schüler oft überfordert werden. (z.B. werden die S.u.S. aufgefordert, sich selbst am Computer in ein historisches Bild hineinzumontieren oder Beispiele zu finden, bei denen Informationen vorenthalten werden).

 

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Die kleine Benimmschule 11: Im Netz 3 – Fake News

Der 11-jährige Jonathan ist stolz, als seine Mutter sich von ihrer Bürgerinitiative zur Kandidatin für die nächste Bürgermeisterwahl aufstellen lässt. Doch schon bald erscheinen die ersten falschen Darstellungen dazu im Internet. Anfänglich werden nur ausgedachte Interviews veröffentlicht und Bilder in einem falschen und negativen Zusammenhang gebracht. Dann aber greift ein Unbekannter die ganze Familie an. Besonders ärgert es Jonathan, dass Mitschüler und Freunde jedes Wort im Netz für bare Münze nehmen und unkritisch weiterverbreiten. Jonathan handelt. Er nutzt seine Computerkenntnisse, um auf die Spur desjenigen zu kommen, der seiner Familie schadet, denn er hat einen Verdacht.

Zusatzmaterial: Informationen zum Film; Szenenfolge.

Klassenstufen: Sek 1 5-10; GYM 5-10
Fächer: Ethik, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise Ethik: Das medienpädagogisch sehr wichtige Thema Fake-News wird hier in einer recht konstruiert wirkenden Spielhandlung für Schülerinnen und Schüler im Bildungsstandard 6 aufbereitet, kann aber auch in Klasse 7 noch eingesetzt werden. Die informativen Inhalte werden dem ca. 12-jährigen Protagonisten in den Mund gelegt, der sowohl seine medial unerfahrene Mutter als auch seine unbedarften Mitschülerinnen und Mitschüler darüber aufklärt, wie und aus welchen Gründen Fake-Profile erstellt werden und woran man sie erkennen kann. Dass die destruktiven Folgen von Fake-News dramaturgisch in einem Selbstmordversuch der Schwester umgesetzt werden und die Motive von Hatern als Folge von Sozialneid dargestellt werden, wirkt vereinfachend, kann aber durchaus als Ausgangspunkt für eine vertiefende Recherche dienen. Die Arbeitsmaterialien bieten einige Impulse zum kritischen Umgang mit Informationen im Netz.

Didaktische Hinweise Gemeinschaftskunde: Dem Film gelingt es, die wichtigsten Informationen zur Enttarnung von Fake-News zu verknüpfen mit einer ansprechenden Handlung, die glaubwürdig die Hintergründe und Motivationen schildert, die zu Internet-Mobbing führen können. Das Arbeitsmaterial enthält gute Ideen zur eigenständigen Recherche der Schülerinnen und Schüler, die hier einüben können, was der Film vermittelt: Die Überprüfung von Social-Media-Accounts, im Netz veröffentlichten Texten und Bildern nach ihrem Wahrheitsgehalt. Außerdem finden sich noch motivierende Aufgaben zur Textanalyse (Enttarnung von mutmaßlich gefälschten Inhalten) und Textproduktion (Umschreiben eines vorgegebenen Textes).

 

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Digitale Gewalt

Der Film beschäftigt sich mit „Digitaler Gewalt“. Digitale Gewalt umfasst eine Vielzahl von Angriffsformen, die auf Herabsetzung, Rufschädigung, soziale Isolation und die Nötigung oder Erpressung eines bestimmten Verhaltens der Betroffenen abzielen. Die durch digitale Medien mögliche anonyme Vorgehensweise erleichtert die Angriffe.

Zusatzmaterial: Bilder; Internet-Links; Arbeitsblätter; Kommentartext; Glossar.

Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 7-12
Fächer: Deutsch, Ethik

Didaktische Hinweise Deutsch: Das Medium sollte aufgrund seiner hohen Informationsdichte und der schnellen Text- und Bildabfolge nur in der Sekundarstufe 2 eingesetzt werden. Der Film eignet sich insbesondere als Einstieg in das Thema „Digitale Gewalt“. Die einzeln anwählbaren Kapitel bieten dabei Anlässe zur weiteren Recherche oder zu Diskussionen. Die begleitenden Arbeitsblätter und interaktiven Übungen können im Unterricht sinnvoll eingesetzt werden.

Didaktische Hinweise Ethik: Das Medium bietet in 15 Minuten einen Überblick über alle Formen digitaler Gewalt von Cybermobbing bis hin zu Cyberterrorismus, ihre juristische Relevanz sowie mögliche Schutzmaßnahmen. Der Abstraktionsgrad und die Informationsdichte (z. B. schnelle Aufzählung von Begriffen) sind für den Bildungsstandard 8 eigentlich zu hoch. Dennoch kann das Medium im Ethikunterricht einen Überblickstext ersetzen. Die für die Schülerinnen und Schüler zentralen Aspekte des Themas digitaler Gewalt (Cybermobbing) müssen jedoch im Unterricht vertieft werden. Hierzu bietet das Arbeitsmaterial eine Linksliste. Die übrigen Arbeitsaufträge sind nicht operatorengestützt und bieten nur Möglichkeiten zur Reproduktion des Filminhalts.

 

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Die Trolle

Vor ein paar Monaten erschüttert eine Nachricht den kleinen Ort Meßstetten: Ein Polizist soll entführt worden sein. Ein Verdacht liegt nahe: In dem Ort auf der Schwäbischen Alb leben 5.000 Einwohner und fast noch mal genauso viele Flüchtlinge. Wer könnte es sonst gewesen sein? Lokalreporter Michael Würz fängt an zu recherchieren und hat den Polizisten plötzlich an der Strippe. Der ist nicht entführt worden – sondern liegt krank im Bett. Solche Lügengeschichten geistern derzeit massenhaft vor allem durch die sozialen Medien: Bordellgutscheine für Flüchtlinge, entführte Kinder, geklaute Ziegen und Schafe. Alles frei erfunden. Oft sind es Internettrolle, die die Gerüchte in Umlauf bringen. Wie verändern sie die Stimmung im Land? Ein Aufklärungsfilm zum Thema Fake-News.

Zusatzmaterial: 6 Bilder; Infos zum Film (4 S.) [PDF]; Vorschläge zur Unterrichtsplanung (4 S.) [PDF]; 4 Infoblätter [PDF/Word]; 15 Arbeitsblätter teilw. binnendifferenziert [PDF/Word]; Kokordanz Stichwort/Arbeits-und Infoblatt; Medientipps; Internet-Links.

Klassenstufen: Sek 1 7-9; GYM 7-12
Fächer: Deutsch, Gemeinschaftskunde, Ethik

Didaktische Hinweise Deutsch: Das Medium eignet sich für den Einsatz im Deutschunterricht ab Klasse 8. Die Kapiteleinteilung ermöglicht das gezielte Abspielen einzelner Sequenzen, die verschiedene Aspekte der Thematik „Trolle in den sozialen Netzwerken“ in den Mittelpunkt rücken. So hat die Lehrperson die Möglichkeit, mit Unterstützung des äußerst umfangreichen und gut strukturierten Materials, die Problematik der Nachrichtenmanipulation nach eigenem Ermessen zu behandeln. Die Moderation durch die Kunstfigur eines Trolls erleichtert den Zugang zum Thema und sensibilisiert die Lernenden zu einem kritisch hinterfragenden Umgang mit Informationen in sozialen Netzwerken.  

Didaktische Hinweise Gemeinschaftskunde: Der Film greift ein aktuelles Thema auf und stellt dieses über die Darstellung von Trollfabriken in Russland in einen größeren gesamtpolitischen Zusammenhang. Wichtig für den Unterricht in der Schule ist die Thematisierung der gezielten Beeinflussung durch das Internet. Hilfreich ist die Erwähnung von Seiten wie Hoaxmap oder Mimikama, die auch auf anderen mediendidaktischen Plattformen oder in Handreichungen genannt werden. Die Zusatzmaterialien sind mäßig nutzbar, um zielgerichtet den Umgang mit Falschmeldungen im Internet zu behandeln. Hier sollte die Lehrkraft ergänzen. Der Film selbst kann jedoch gut motivieren, einen Zugang zum Thema zu finden.

Didaktische Hinweise Ethik: Das Medium zeigt eine Dokumentation der NDR-Reihe Panorama – Die Reporter, die sich sehr gut für den Ethikunterricht ab Bildungsstandard 10 eignet. Sie stellt differenziert, fundiert und komprimiert (30 min) die unterschiedlichen Aspekte dieses Themas dar: Strategien und Motive der Trolle beim Verbreiten von Fakenews werden ebenso deutlich wie der Kampf von Polizei, Journalisten und Aktivisten gegen die Verbreitung von Gerüchten, Falschmeldungen und Hate-Speach. Die politische Wirkung nationaler und internationaler Ebene wird besonders deutlich anhand eines Interviews mit einem ehemaligen Troll, der über die Mechanismen politischer Manipulation berichtet. Die Reportage appelliert nachdrücklich an das kritische Bewusstsein der User und ruft dazu auf, sich aktiv gegen Fakenews zu positionieren. Das reichhaltige Arbeitsmaterial bietet operatorengestützte Arbeitsaufträge sowohl mit kreativ-handlungsorientiertem als auch mit analytisch vertiefendem Charakter. Die Infoblätter dienen nicht nur Lehrkräften bei der Vorbereitung, sondern können auch in der Kursstufe eingesetzt werden.

 

Zur Mediensammlung

Nachrichten clever gecheckt

Sind wir heutzutage gut informiert? Wie wird unser Weltbild von unserem eigenen Surfverhalten und fremden Algorithmen beeinflusst? Und welchen Informationen können wir noch vertrauen? Der Film gewährt Einblicke in aktuelle Herausforderungen seriöser Online Journalisten, hinterfragen ihre Filterblasen und üben, Fake News zu durchschauen.

Zusatzmaterial: 49 Bilder; 16 Interaktive Bilder; Vorschläge zur Unterrichtsplanung [PDF]; 6 Arbeitsblätter [PDF]; Vorlagenblätter [PDF]; Internet-Links.

Klassenstufen: Sek 1 5-10; GYM 5-10
Fächer: Deutsch, Basiskurs Medienbildung, Ethik, Gemeinschaftskunde

Didaktische Hinweise Deutsch: Das Medienpaket eignet sich sehr gut für den Einsatz im Deutschunterricht der Sekundarstufe aller Schularten. Die Vernetzung der einzelnen Module (Video, Erklärfilme, Foto- und Bildstrecken, Arbeitsmaterial) ist gut durchdacht und vermittelt den Lernenden die Kompetenz, die Glaubwürdigkeit von Nachrichten fundiert zu untersuchen. Die vorhandenen Arbeitsblätter eignen sich aufgrund der klaren, motivierenden Aufgabenstellung und Gestaltung sowie des engen Bezugs zu den Filmsequenzen für den direkten Einsatz im Unterricht verschiedener Klassenstufen.  

Didaktische Hinweise Ethik: Das interaktive Medium eignet sich sehr gut für den Einsatz im Ethikunterricht. Die darin enthaltene Reportage zeigt Schülerinnen und Schülern, wie man das Internet zur sicheren Informationsbeschaffung nutzen kann. Als Interaktionspunkte sind drei Fragen in die Reportage eingefügt, die die Jugendlichen dazu anregen, über die Herkunft ihres Weltbildes, den Stellenwert von Transparenz und die Frage, welche Schlagzeilen sie ansprechend finden, nachzudenken. Auf diese Weise lernen die Jugendlichen die im Film angesprochenen Aspekte auf ihren Lebensalltag bezogen zu hinterfragen oder anzuwenden. Neben der Reportage bietet das Medium drei kurze und gelungene Erklärvideos zu den in die Reportage eingewobenen Begriffen Weltbild, Newsfeeds und Fake News. Auf der ROM-Ebene findet sich die DVD nicht nur Foto- und Bildstrecken zu allen Filmen, sondern auch Übungen und Grafikpools zu den Erklärvideos. Die Materialreichhaltigkeit macht das Medium ab Bildungsstandard 8 vielfältig einsetzbar.

Didaktische Hinweise Gemeinschaftskunde: Der Film informiert leicht verständlich und gut strukturiert über den Online-Journalismus und das Zustandekommen von Nachrichten. Er eignet sich beim Themenbereich „Medien“ als Einstieg und Grundlage für Problematisierungen, gerade was die Unterthemen „Recherche“, Presserecht und – kontrastierend zur seriösen Berichterstattung – „Fake News“ betrifft. Das Arbeitsmaterial ist ansprechend und eignet sich zur Vertiefung. Weniger gewinnbringend sind hingegen die Erklärfilme mit teilweise trivialem Inhalt.

 

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Fake News

Fake News verbreiten sich heute über die Sozialen Medien und sind manchmal schwer von echten Nachrichten zu unterscheiden. Wie können wir solche Falschmeldungen entlarven?

Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 7-12
Fächer: Deutsch

 

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So geht Medien

Wie entstehen Nachrichten? Wie entlarve ich Lügen im Netz? Woher wissen Journalisten überhaupt, ob etwas wahr ist? Das sind einige der Themen, die „so geht MEDIEN“ behandelt.

Klassenstufen: Sek 1 7-10; GYM 7-12
Fächer: Deutsch

 

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Charlie und die sonderbare Nachricht

Charlie erhält eine sonderbare Nachricht. Ob die echt ist? Gefälschte Nachrichten, Profile, Bilder oder Kettenbriefe geistern durch das Internet. Sie verbreiten oft Lügen und können viel Schaden anrichten.

Klassenstufen: GS 3-4
Fächer: Deutsch

Didaktische Hinweise: In diesem Kurzfilm geht es darum, die Kinder im Umgang mit „Fake-News“ im Internet zu sensibilisieren. Die Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten bietet hier anschauliche Informationen dazu, wie leicht sich die falschen Nachrichten im Internet verbreiten und wie man damit umgehen kann. Des Weiteren bietet der Film gute Hinweise, wie Schülerinnen und Schüler Falschmeldungen erkennen können. 

 

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Lügner und Betrüger im Internet

Das Lernmodul behandelt Kriminalität im Internet, mahnt zur Vorsicht bei Behauptungen und Angeboten aus unbekannter Quelle und erläutert einige betrügerische Muster.

Klassenstufen: GS 3-4
Fächer: Deutsch

Didaktische Hinweise: Der Link präsentiert Kindern ein interaktives Lernmodul, das Basiswissen zum Internet vermittelt. Abwechslungsreiche Übungen, Rätsel und Spiele helfen die komplexen Inhalte zu verstehen. Somit lernen sich Kinder sicherer im Netz zu bewegen.

 

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