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Alle hier aufgeführten Medien und Materialien sind von den zuständigen Fachkommissionen der Medienbegutachtung für den schulischen Einsatz besonders empfohlen.

Sie stellen aber nur eine kleine Auswahl der Medien dar, die Ihnen in der SESAM-Mediathek zu diesem Fach zur Verfügung stehen. Dort sind empfohlene Medien mit einem orangefarbenem Daumen gekennzeichnet.

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Papiertüte mit Lebensmitteln

GettyImages/KucherAV

Klasse 7–9

 

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Wenn sich der Körper gegen bestimmte Nahrungsmittel wehrt und deren Verzehr Beschwerden verursacht, kann eine Unverträglichkeit von Lebensmitteln dahinterstecken. Die vier häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten – die Intoleranzen gegenüber Laktose, Fruktose und Histamin sowie die Glutenunverträglichkeit Zöliakie – werden in dieser Produktion genauer im Hinblick auf ihre Symptome, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt.

Zusatzmaterial: 5 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 21 Grafiken; 2 Bilder; 5 Infoblätter; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Das Medium bietet einen informativen Überblick zur aktuellen und relevanten Thematik. Durch Wechsel von Interviews, unterhaltsamen Spielszenen, gelungene Animationen und Konzentration auf das Wesentliche verschafft der Film einen sachlichen und motivierenden Zugang zur Bedeutung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die Arbeitsmaterialien sind gut auf den Filmteil abgestimmt und überwiegend hilfreich.

 

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Konservierung von Lebensmitteln

Lebensmittel lagern wir oft bis zum Verzehr im Kühlschrank, damit sie nicht verderben. Doch nicht immer schon gibt es Kühlschränke. Daher versuchten die Menschen früher Nahrungsmittel mit unterschiedlichen Methoden möglichst lange zu konservieren. Auch heute werden diese physikalischen und chemischen Verfahren der Haltbarmachung noch angewandt und unter Zuhilfenahme moderner Lebensmittelzusatzstoffe oder mikrobiologischer Prozesse optimiert.

Zusatzmaterial: 6 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 24 Grafiken; 3 Infoblätter; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Der Film gibt einen guten Überblick zur Thematik und veranschaulicht die Inhalte anhand von ansprechenden Realaufnahmen, Spielszenen und Animationen überwiegend gelungen. Z.T. ist die Informationsdichte hoch und es treten unnötige Niveausprünge bei der Erklärung Sachverhalte auf (z.B. Formelschreibweise Konservierung durch Nitrit). Hierdurch bleibt die Zielgruppe unklar. Die Arbeitsmaterialien sind gut auf den Film abgestimmt und vorwiegend hilfreich.

 

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Ernährung und Verdauung des Menschen [Fassung 2018]

Die Filme geben einen Einstieg in das jeweilige Unterthema der menschlichen Ernährung und Verdauung. 3D-Computeranimationen verdeutlichen den Aufbau des Verdauungstraktes und den Ablauf der Verdauung, filmisch eingebettet in eine kleine Rahmenhandlung. Moritz, ein junger Mann liefert als Protagonist des Films mit kurzen Episoden aus seinem täglichen Leben den Rahmen.

Zusatzmaterial: 20 Filmmodule; 9 Grafiken; 11 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF]; 20 Testaufgaben Multiple-Choice in Schüler- und Lehrerfassung [PDF].

Didaktischer Hinweis: Das Medium bietet einen guten Überblick zur Thematik. Durch die einfache Sprache, die unterhaltsame Rahmenhandlung, gelungene Animationen und Konzentration auf das Wesentliche verschafft der Film einen raschen und motivierenden Zugang zur Bedeutung der Ernährung und Verdauung. Die Arbeitsmaterialien sind gut auf den Filmteil abgestimmt und überwiegend hilfreich.

 

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45 min: Glaubensfrage Ernährung – NDR

Vegan, vegetarisch, zuckerfrei, glutenfrei, lactosefrei: Gesunde Lebensmittel auszuwählen ist inzwischen eine Wissenschaft für sich. Die Dokumentation setzt sich kritisch mit aktuellen Ernährungstrends auseinander.

Didaktische Hinweise: Die populärwissenschaftliche Dokumentation setzt sich kritisch mit aktuellen Ernährungstrends auseinander, wobei vielfältige Aspekte wie z.B. Marketing, Gesundheit, Ethik thematisiert werden. Obwohl es sich um kein didaktisches Medium handelt, kann der Film im Unterricht eingesetzt werden, um einen Gesprächsanlass zu schaffen und Teilaspekte zu vertiefen.

 

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Der Bauer & sein Prinz

Der englische Thronfolger Prinz Charles etablierte in den 1980er-Jahren in Cornwall die Duchy Home Farm, die seitdem nach den Prinzipien der ökologischen Landwirtschaft betrieben wird. Das Projekt wurde zunächst belächelt, gilt mittlerweile aber als visionäre Pionierarbeit mit Vorbildcharakter. Die Dokumentation stellt die Erfolge der Farm dar und untermauert sie mit konkreten Zahlen, wobei sich die unspektakuläre filmische Umsetzung weitgehend auf die Bebilderung eines Rundgangs über das Farmgelände beschränkt (filmdienst).

Zusatzmaterial: Animationsfilm „Let's talk about soil“.

Didaktischer Hinweis: Der Film zeigt mit romantischen Bildern und schöner musikalischen Untermalung die Erfolge und Veränderungen im Bereich des „organic farming“ in England. Für den Unterricht ist die Dokumentation bedingt geeignet, da inhaltlicher und sprachlicher Zugewinn gering sind. Es geht auch weniger um Faktenwissen als um die Motivation sich auf Veränderungen zu biologischer Landwirtschaft einzulassen. Unter diesem Aspekt bietet es sich an, den Film in Ausschnitten zu zeigen und mit der industriellen Landwirtschaft zu kontrastieren. Passendes Vokabular müsste vorentlastet werden, um anschließend in ein Rollenspiel, oder eine Diskussion gehen zu können. Der Vorfilm „Let´s talk about soil““ ist schülerorientiert und tricktechnisch motivierend gestaltet. Er eignet sich zum Einsatz ab Klasse 10 zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit und bietet zahlreiche Diskussionsanlässe. Das Vokabular zum Vorfilm sollte vorentlastet werden. Beide Filme liegen in englischer Sprache ohne Untertitel vor.

 

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Bangladesch – Nähstube für die Welt

Kleidung ist heute weit mehr als nur Mittel zum Zweck. Die Modeindustrie boomt. Nicht zuletzt, weil Textilprodukte oftmals sehr preisgünstig zu haben sind. Doch wie kann es sein, dass ein T-Shirt, das in Asien produziert wurde und um die halbe Welt gereist ist, bei uns zehn Euro oder weniger kostet? Die Produktion stellt Bangladesch als Billiglohnland der Textilindustrie vor und zeigt, dass billige Mode am Ende meist doch einen hohen Preis hat.

Zusatzmaterial: 3 Grafiken; 6 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung (PDF/Word)); Begleitheft; Karte; Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Didaktischer Hinweis: Der Film wirft einen kritischen Blick auf die Produktionsbedingungen in der Textilindustrie und liefert aktuelle Fakten und Daten (Stand 2013/14). Er behandelt die Thematik sachlich, gut strukturiert und nachvollziehbar anhand eines Raumbeispiels, so dass Schüler den Sachverhalt gut erfassen können. Das letzte Kapitel zu Lösungsansätzen greift etwas zu kurz, da es nur einen Aspekt anspricht. Hier muss im Unterricht nachgearbeitet werden. Das Arbeitsmaterial setzt häufig über den Film hinausgehende Themenschwerpunkte (Globalisierung, Transportwege...), ist aber methodisch wenig vielfältig. Insgesamt ist das Medium jedoch für den Einsatz im Unterricht zu empfehlen.

 

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Antibiotika und ihre Wirkungsweise [inkl. Untertitel für Hörgeschädigte]

Schimmelpilze sind fast immer schädlich, außer als Penicillin und andere Antibiotika. Der Film gibt einen kurzen Abriss ihrer Entdeckung und zeigt die verschiedenen Wirkweisen der hochwirksamen Mittel auf. Auch Nachteile und die Risiken einer falschen Einnahme und von Resistenzen werden angesprochen.

Didaktischer Hinweis: Der Film bietet einen guten, einfachen Überblick über die Thematik. Durch den Wechsel von Realaufnahmen und ansprechenden Animationen werden die Inhalte angemessen veranschaulicht. Daher wird das Medium für den Einsatz im Unterricht empfohlen.

 

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Alkohol

Alkohol ist für viele Menschen fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens – ob auf der Familienfeier, in der Disco oder auf Volksfesten. Der Unterrichtsfilm macht an verschiedenen Alltagssituationen deutlich, wie Alkohol bei Jugendlichen wirkt, zu Kontrollverlusten führt und letztendlich zur Gefahr wird: Das reicht vom „Vorglühen“ über Volltrunkenheit verbunden mit Mobbing bis hin zur Alkoholvergiftung und Einlieferung ins Krankenhaus. Abschließend erzählt der 17-jährige Sven in einer Therapieeinrichtung für Jugendliche, wie Alkohol für ihn zum Problem geworden ist und wie er mit fachkundiger Unterstützung dieses Problem in den Griff bekommen will.

Zusatzmaterial: Filmclips Begleitheft Sprechertexte 12 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung (PDF/Word) 4 interaktive Arbeitsblätter Internet-Links

Didaktischer Hinweis: Anhand von Spielszenen und Interviews werden Problemkreise im Zusammenhang des Alkoholmissbrauchs gelungen veranschaulicht. Hilfreiche Arbeitsmaterialien stellen weiterführende und Hintergrundinformationen bereit. Das Medium bietet sich vor allem als Gesprächsanlass zum Einstieg in die Thematik an.

 

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Ökologische Landwirtschaft

„Bio“ liegt im Trend – in beinahe jedem Supermarkt finden sich heute Produkte aus ökologischer Erzeugung. Und auch immer mehr Landwirte rüsten ihre Betriebe von konventionelle auf ökologische Landwirtschaft um. Das Medium zeigt anhand zweier ökologisch wirtschaftender Betriebe beispielhaft, welche Gründe die Bauern zu einem solchen Umdenken bewegen und stellt die Grundprinzipien der ökologischen Landwirtschaft vor.

Zusatzmaterial: 6 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; Vorschläge zur Unterrichtsplanung (5 S.) [PDF]; 6 Grafiken; Filmtext (7 S.) (PDF].

Didaktischer Hinweis: Die Merkmale des ökologischen Landbaus werden anschaulich herausgearbeitet. Bayerische Ökobauern beeindrucken dadurch, dass sie mit großer Begeisterung ihre Weltanschauung authentisch darstellen. Hierdurch entsteht ein sehr persönliches und wertvolles Plädoyer für den ökologischen Landbau. Die Arbeitsmaterialien sind sehr gut auf den Film abgestimmt und hilfreich. Das Medium kann für den Einsatz im Unterricht der Sekundarstufe I empfohlen werden.

 

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Klasse 10

 

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Wenn sich der Körper gegen bestimmte Nahrungsmittel wehrt und deren Verzehr Beschwerden verursacht, kann eine Unverträglichkeit von Lebensmitteln dahinterstecken. Die vier häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten – die Intoleranzen gegenüber Laktose, Fruktose und Histamin sowie die Glutenunverträglichkeit Zöliakie – werden in dieser Produktion genauer im Hinblick auf ihre Symptome, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt.

Zusatzmaterial: 5 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 21 Grafiken; 2 Bilder; 5 Infoblätter; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Das Medium bietet einen informativen Überblick zur aktuellen und relevanten Thematik. Durch Wechsel von Interviews, unterhaltsamen Spielszenen, gelungene Animationen und Konzentration auf das Wesentliche verschafft der Film einen sachlichen und motivierenden Zugang zur Bedeutung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die Arbeitsmaterialien sind gut auf den Filmteil abgestimmt und überwiegend hilfreich.

 

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Konservierung von Lebensmitteln

Lebensmittel lagern wir oft bis zum Verzehr im Kühlschrank, damit sie nicht verderben. Doch nicht immer schon gibt es Kühlschränke. Daher versuchten die Menschen früher Nahrungsmittel mit unterschiedlichen Methoden möglichst lange zu konservieren. Auch heute werden diese physikalischen und chemischen Verfahren der Haltbarmachung noch angewandt und unter Zuhilfenahme moderner Lebensmittelzusatzstoffe oder mikrobiologischer Prozesse optimiert.

Zusatzmaterial: 6 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 24 Grafiken; 3 Infoblätter; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Begleitheft.

Didaktischer Hinweis: Der Film gibt einen guten Überblick zur Thematik und veranschaulicht die Inhalte anhand von ansprechenden Realaufnahmen, Spielszenen und Animationen überwiegend gelungen. Z.T. ist die Informationsdichte hoch und es treten unnötige Niveausprünge bei der Erklärung Sachverhalte auf (z.B. Formelschreibweise Konservierung durch Nitrit). Hierdurch bleibt die Zielgruppe unklar. Die Arbeitsmaterialien sind gut auf den Film abgestimmt und vorwiegend hilfreich.

 

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Mit Geld umgehen

Das Internet ist allgegenwärtig, die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Konsum verlagert sich aus den Geschäften heraus auf Laptop, Tablet oder Smartphone. Auf diesen Geräten ist der nächste kostenpflichtige Kauf nur einen Klick weit entfernt. Zahlungsmöglichkeiten wie „per Kreditkarte“ oder „per Rechnung“ vereinfachen den Bestell- und Kaufvorgang, das Gefühl des realen Geldausgebens geht verloren. Jugendliche sind Manipulationen oft schutzlos ausgeliefert. Der Film zeigt die Geschichten von Karla und Luis, die in die Schuldenfalle tappen, aber mit Unterstützung von Eltern und Beratern den Weg aus der Schuldenfalle herausfinden.

Zusatzmaterial: 10 Arbeitsblätter (PDF/Word); 1 Beschreibungstext; 2 Grafiken; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Filmtext.

Didaktischer Hinweis: Der Film verschränkt Beispiele aus der Lebenswelt jugendlicher Konsumenten sehr gut mit den Lehrinhalten zum Kaufvertrag, darüber hinaus mit Gefahren, die sich aus Online-Käufen und anderen Konsumangeboten ergeben, sowie mit Lösungsmöglichkeiten. Das Arbeitsmaterial ist eine abwechslungsreiche und hilfreiche Ergänzung, vor allem, da die ersten Arbeitsblätter in handlungsorientierter Form zum Meinungsaustausch anregen und die Erfahrungen und Einschätzungen der Schüler zum Thema abfragen, bevor sie sich den schwierigeren juristischen Inhalten zuwenden. Doch auch bei diesen ist die Verzahnung mit den Filminhalten vorbildlich. Auch hier wird über die reine Reproduktion von Wissen hinausgehende Handlungskompetenz trainiert, indem beispielsweise der Umgang mit den entsprechenden Kapiteln des BGB eingefordert wird.

 

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