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Alle hier aufgeführten Medien und Materialien sind von den zuständigen Fachkommissionen der Medienbegutachtung für den schulischen Einsatz besonders empfohlen.

Sie stellen aber nur eine kleine Auswahl der Medien dar, die Ihnen in der SESAM-Mediathek zu diesem Fach zur Verfügung stehen. Dort sind empfohlene Medien mit einem orangefarbenem Daumen gekennzeichnet.

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Geldbörse mit Kleingeld und Scheinen

GettyImages/Lenalir

Klasse 11–12

 

Börse und Aktien [interaktiv]

Als zentrales Instrument der Kapitalnachfrage großer Unternehmen einerseits und Anlage von Kapital andererseits erfüllen Aktien und deren Handel an der Börse eine wichtige volkswirtschaftliche Funktion, die mit Chancen und Risiken verbunden ist. Die Produktion veranschaulicht grundlegende Kenntnisse zur Börse als Markt, auf dem vor allem Unternehmensanteile, Währungen und Rohstoffe gehandelt werden. Das Prinzip von Angebot und Nachfrage wird in Bezug auf die Kursbildung von Aktien konkretisiert und die Faktoren, welche die Kursentwicklung beeinflussen, werden angesprochen. Als schüleraffine Rahmengeschichte wird das Attentat auf den BVB-Mannschaftsbus aufgegriffen, hinter dem eine Börsenspekulation stand.

Zusatzmaterial: 7 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; 3 Grafiken; 3 Bilder; 2 Texte; 1 Filmkommentar/Filmtext; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Didaktische Hinweise: Der Film erklärt das Schülerinnen und Schülern sonst recht sperrige Thema „Börse und Aktien“ anhand von verschiedenen Beispielen sehr anschaulich. Gerade die Rahmenhandlung (Fußballvereine als Aktiengesellschaften) ist schülergerecht und motivierend gewählt und verknüpft die allgemeinen Informationen zum Funktionieren von Börsen und Aktienhandel mit den für den Verbraucher wichtigen Fragen nach Kursentwicklung und Anlageformen. Das Arbeitsmaterial hat überwiegend reproduktiven Charakter und muss deshalb von der Lehrkraft ergänzt werden. Das auf der DVD enthaltene Material von „my finance coach“ hingegen vertieft die Filminformationen schülergerecht und lässt sich gut im Unterricht einsetzen.

 

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Materialien für das Fach Wirtschaft 7./8. Klasse – Verbraucherzentrale BW

Unterrichtsmaterialien zu Themen aus dem Bereich Verbraucherbildung. Angesprochen werden unter anderem Verträge und Willenserklärungen, Vorsorgekonzepte und Verbraucherrechte.

Didaktische Hinweise: Das Angebot der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg orientiert sich eng am Bildungsplan 2016. Die Arbeitsblätter selbst geben gute Anregungen für den Einsatz im Unterricht und bieten schülerorientierte Fallbeispiele, die in unterschiedlichen Sozialformen bearbeitet werden sollen. Methodisch durchdacht ist, dass Schülerinnen und Schüler sich nach einer Diskussionsphase mit dem vorliegenden Material Sachverhalte selbständig erarbeiten können. Insofern ist der Einsatz im Unterricht empfehlenswert.

 

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Das System Milch

Fast auf jeder Milchpackung sieht man das Bild glücklicher Kühe, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Milch ist Big Business: hinter dem unschuldig anmutenden Lebensmittel verbirgt sich ein milliardenschweres Industriegeflecht. Der Film über die Welt der Milch wirft einen Blick hinter die Kulissen. Landwirte, Industrielle und Wissenschaftler beantworten, welch weitreichende Folgen das große Geschäft mit der Milch hat – auf die Tiere, die Umwelt und auf den Menschen. Besonders kleine Betriebe sind stark abhängig vom Milchpreis. Landwirte kämpfen ums Überleben, während globale Großkonzerne profitieren. Gleichzeitig werden Kühe durch Zucht immer weiter zweckoptimiert – bis hin zur Grenze der ethischen Vertretbarkeit. Diese Umstände werden angeprangert. Alternativen zu diesem ausbeutenden System werden aufgezeigt.

Zusatzmaterial: Der Gen-Food-Wahnsinn (01:53 min); Gastons Küche (02:27 min); Hope for all (02:10 min) Food inc. (02:08 min); Wölfe (02:02 min); Pädagogisches Begleitmaterial (27 S.) [PDF].

Didaktische Hinweise: Der Film zeigt in beeindruckenden Bildern die verschiedenen Ausprägungen der Landwirtschaft (Kleinbauerntum versus Agrarindustrie) und arbeitet die komplexen Beziehungen zwischen globaler Milchindustrie, EU-Politik und Welternährung sehr gut heraus. Dabei geht er problemorientiert, weil kontrastiv vor: Kontrastierend werden die Bilder von komplett maschinengesteuerten riesenhaften Anlagen gegen die Aufnahmen von bäuerlichen Familienbetrieben gestellt. Aussagen von Biobauern zur Nachhaltigkeit stehen den profitorientierten Ausführungen von Konzernchefs gegenüber. Die Filmwerbung für Milch seit den fünfziger Jahren kontrastiert mit den Aussagen von Medizinern zu den Risiken von zu hohem Milchkonsum. Die Schüler werden durch diesen komplexen Rundumblick zum eigenen Nachdenken angeregt, vor allem, da der Film sehr gut gegliedert ist und bei aller Komplexität stets übersichtlich und auf eine (von Abschnitt zu Abschnitt variierende) Fragestellung bezogen ist. Die Lehrkraft sollte aber diese Gliederung durch abschnittsweise Vorführung und Impulsfragen unterstützen, da Arbeitsmaterialien fehlen.

 

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Konjunktur

Wirtschaftswachstum ist eine Voraussetzung für Vollbeschäftigung und der Königsweg in eine glückliche Wohlstandsgesellschaft, während andere vor den Folgen der mit dem Wachstum einhergehenden Lebens- und Konsumstile warnen. Die Kritiker beziehen sich auf den Begriff eines rein quantitativen Wachstums, das durch Steigerung des Konsums erreicht wird. Wachstum bedeutet zwar mehr Produktion, mehr Umsatz und mehr Gewinn, aber auch mehr Rohstoffverbrauch und mehr Umweltverschmutzung. Ein deutliches Zeichen für diese Art des Wirtschaftswachstums ist der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts, was wiederum meist positive Auswirkungen auf die Beschäftigung hat, leider aber ohne Rücksicht auf die soziale und natürliche Umwelt zustande kommt.

Zusatzmaterial: 22 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; 8 interaktive Arbeitsblätter; 5 MasterTool-Folien.

Didaktischer Hinweis: Der Film bietet in seinen Unterkapiteln viele verschiedene Zugänge zum Verständnis des Begriffes „Konjunktur“. Da sowohl nationale deutsche als auch internationale Entwicklungen beleuchtet werden, ergibt sich die Möglichkeit, den Begriff der Konjunktur an vielen Beispielen problemorientiert und mit Aktualitätsbezug zu erarbeiten. Ergänzt werden die aktuellen Bezüge durch die historische Betrachtung der Konjunkturzyklen, die jeweils mit den politischen Ereignissen der Zeit ergänzt und verglichen werden. Dies kann, wie am Beispiel der ersten Ölkrise und dem damit zusammenhängenden Abschwung und dem Sonntagsfahrverbot auf Autobahnen, das Verständnis der wirtschaftlich- politischen Zusammenhänge erleichtern. Die Lehrkraft bleibt gefordert, Fragen des qualitativen Wachstums, die im Film angerissen werden, zu vertiefen und dabei deutlich zu machen, dass stetiges Wirtschaftswachstum zunehmend kritisch hinterfragt wird. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ kommt in diesem Zusammenhang im Film nur am Anfang vor. Das Unterrichtsmaterial beschränkt sich größtenteils auf klassische Arbeitsblätter mit Lückentext, Wiederholung des Filminhaltes und Sortieraufgaben.

 

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Preisstabilität

Was ist, wenn plötzlich die Preise steigen? Wenn Zinsen sinken? Wie reagiere ich als Konsument auf Änderungen des Preisniveaus? Was ist überhaupt „Preisstabilität“? Und was hat die Deutsche Bundesbank bzw. die Europäische Zentralbank (EZB) damit zu tun? Vincent und Marie geraten im Film in Situationen, in denen Geld, Preisstabilität, aber auch geldpolitische Maßnahmen des Eurosystems ihr Leben unmittelbar beeinflussen.

Zusatzmaterial: 14 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF/Word]; Filmtext [de, en]; Vorschläge zur Unterrichtsplanung.

Didaktischer Hinweis: Der Film erklärt sehr anschaulich und in gut gegliederten Filmsequenzen die Zusammenhänge der Preisstabilität. Die Beispiele und Spielszenen sind gut gewählt, adressatengerecht umgesetzt und sind im Zusammenhang mit den komplizierten Sachverhalten angemessen didaktisch strukturiert. Das Arbeitsmaterial bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, vertiefend und z.T. auch binnendifferenzierend weiterzuarbeiten, da die Aufgaben oft ein sehr unterschiedliches Niveau anbieten.

 

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Mit Geld umgehen

Das Internet ist allgegenwärtig, die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Konsum verlagert sich aus den Geschäften heraus auf Laptop, Tablet oder Smartphone. Auf diesen Geräten ist der nächste kostenpflichtige Kauf nur einen Klick weit entfernt. Zahlungsmöglichkeiten wie „per Kreditkarte“ oder „per Rechnung“ vereinfachen den Bestell- und Kaufvorgang, das Gefühl des realen Geldausgebens geht verloren. Jugendliche sind Manipulationen oft schutzlos ausgeliefert. Der Film zeigt die Geschichten von Karla und Luis, die in die Schuldenfalle tappen, aber mit Unterstützung von Eltern und Beratern den Weg aus der Schuldenfalle herausfinden.

Zusatzmaterial: 10 Arbeitsblätter (PDF/Word); 1 Beschreibungstext; 2 Grafiken; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 1 Filmtext.

Didaktische Hinweise: Der Film verschränkt Beispiele aus der Lebenswelt jugendlicher Konsumenten sehr gut mit den Lehrinhalten zum Kaufvertrag, darüber hinaus mit Gefahren, die sich aus Online-Käufen und anderen Konsumangeboten ergeben, sowie mit Lösungsmöglichkeiten. Das Arbeitsmaterial ist eine abwechslungsreiche und hilfreiche Ergänzung, vor allem, da die ersten Arbeitsblätter in handlungsorientierter Form zum Meinungsaustausch anregen und die Erfahrungen und Einschätzungen der Schüler zum Thema abfragen, bevor sie sich den schwierigeren juristischen Inhalten zuwenden. Doch auch bei diesen ist die Verzahnung mit den Filminhalten vorbildlich. Auch hier wird über die reine Reproduktion von Wissen hinausgehende Handlungskompetenz trainiert, indem beispielsweise der Umgang mit den entsprechenden Kapiteln des BGB eingefordert wird.

 

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Schönheit aus der Natur

Immer mehr Frauen bevorzugen Kosmetik ohne synthetische Stoffe und Erdölprodukte. Naturkosmetik ist salonfähig geworden. Mit 5,5 Prozent jährlichem Wachstum baut sie ihren Marktanteil konstant aus. 860 Millionen Euro wurden 2012 in Deutschland mit Naturkosmetika umgesetzt. Zwei traditionelle Unternehmen bauen die Rohstoffe selber an und nutzen ein großes Netz von Produzenten, dadurch haben sie stets eine umfassende Qualitätskontrolle. Problematisch unter klassischen Kosmetika sind chemische Haarfärbemittel, die Kopfhaut und Haare schädigen können. Haare färben ohne Chemie ist möglich, aber nicht alle Produkte halten, was sie versprechen.

Zusatzmaterial: Elfriede Dambacher (ca. 24 min); Annette Greco (ca. 9 min).

Didaktische Hinweise: Der Film liefert interessante Hintergründe zur Fertigung von Naturkosmetik. In Interviews wird versucht, den oftmals als teuer empfundenen Preis zu rechtfertigen. Die im Film vermittelten Informationen liefern wichtige Argumente für die Kaufentscheidung. Durch den mehrmals durchgeführten direkten Vergleich zwischen Naturkosmetik und konventioneller Kosmetik werden die Verkaufsargumente „Nachhaltigkeit und Gesundheitsbewusstsein““ auf der einen Seite sowie „ökonomischer Vorteil““ auf der anderen Seite einander gegenübergestellt. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu indirekt zu einem eigenen Urteil und verbraucherbewusstem Verhalten aufgerufen, auch wenn der Film seine Informationen etwas einseitig aus der Perspektive der Hersteller von Naturkosmetik vermittelt.

 

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