Gründe für die Verankerung von Jugendmedienschutz an der Schule

Ein schuleigenes Jugendmedienschutzcurriculum ist Grundlage und gleichzeitig Ausdruck für ein gemeinsames Verständnis des Lernens über Medien zwischen Schulleitung, Lehrerkollegium, Eltern und Schüler/-innen. Der Jugendmedienschutz (JMS) wird damit spiralcurricular und systematisch in der Schulrealität verankert, angepasst an die spezifischen Rahmenbedingungen und Erfordernisse der jeweiligen Schule.  

Nutzen eines schuleigenen Jugendmedienschutzcurriculums

  • Prävention, unter anderem von (Cyber)mobbing
  • Gutes Schulklima durch Beteiligung von Eltern und Schülern an einem pädagogischen Vorhaben
  • Beitrag zur Schulentwicklung, gesteigerter Teamgeist im Kollegium durch Arbeit an gemeinsamer Sache  
  • Neue Impulse für den Unterricht
  • Gesteigerte Profilbildung der Schule
  • Verstärkte Außenwirkung und positive öffentliche Wahrnehmung
Hände mit Smartphones

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Mindmap „Unsere Jugendmedienschutz-Themen“

Die relevanten Themenfelder des Jugendmedienschutzes hat das Landesmedienzentrum in einer Mindmapstruktur zusammengefasst. Die Clusterung der Begriffe folgt den Hauptkompetenzbereichen der Leitperspektive Medienbildung Mediengesellschaft und -analyse, Information und Wissen, Kommunikation und Kooperation, Informationelle Selbstbestimmung und Datenschutz, Informationstechnische Grundlagen sowie Produktion und Präsentation. Bildungseinrichtungen erhalten die Mindmap als Plakat kostenlos über die Medienpädagogische Beratungsstelle entweder telefonisch montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr unter 0711 2850-777 oder per E-Mail beratungsstelle@lmz-bw.de

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In wenigen Schritten zum schuleigenen Jugendmedienschutzcurriculum

Für die Entwicklung eines schuleigenen Jugendmedienschutzcurriculums schlagen wir fünf zentrale Schritte vor, die – nach Bedarf angepasst werden können. Sie können die Reihenfolge verändern, einzelne Schritte weglassen oder hinzufügen und so nach Ihren Wünschen modifizieren. Zahlreiche Checklisten und Kopiervorlagen für die Praxis finden Sie in unserer Handreichung zur Erstellung eines schuleigenen Jugendmedienschutzcurriculums.

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Jugendmedienschutzcurriculum nach Schulformen und Fächern

Viele Jugendmedienschutzthemen können fächerintegrativ und in verschiedenen Jahrgangsstufen unterrichtet werden. Doch welche Kompetenzen in den Bildungsplänen lassen sich mit Themen wie Cybermobbing, Soziale Netzwerke oder Datenschutz verknüpfen? Als Hilfestellung dienen die folgenden Dokumente, die nach Schulformen und relevanten Fächern ausgewählte Kompetenzen mit Themenvorschlägen verknüpfen. Ergänzende Medienvorschläge verlinken in die SESAM-Mediathek des Landesmedienzentrums.

Hinweise zur Nutzung der folgenden Tabellen in den Dokumenten

Die folgende Zusammenstellung enthält bereits einige exemplarische Materialien für den Unterricht. Die Verweise in die Sesam-Mediathek liefern entweder eine Medien-ID oder ein bis mehrere Suchworte für die Mediathek mit. Klicken Sie dazu in den Tabellen auf die Links in der Spalte „Benötigte Medien“. Die mitgelieferten IDs oder Suchworte können bei Bedarf nochmals geändert und die Suchergebnisse nach persönlichen Vorstellungen gefiltert oder sortiert werden. Für den konkreten Einsatz der Medien im Unterricht - ob als Download, Streaming oder Vorbestellung für die Ausleihe - ist Ihre Anmeldung erforderlich. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Titel an allen Medienzentren verfügbar sind.

Alle Listen herunterladen

Hier können Sie eine ZIP-Datei herunterladen, in der sämtliche Fächerlisten hinterlegt sind. Alternativ können Sie in der nachfolgenden Auflistung gezielt das Dokument für Ihr Fach wählen und herunterladen.

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Tablet im Unterricht

GettyImages/ monkeybusinessimages

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