Medien zu Computerspielen

Ben X

Der belgisch-niederländische Spielfilm „Ben X“ aus dem Jahr 2007 (Regie: Nic Balthazar) ist einer der wenigen Spielfilme, in dem ein Computerspiel in die Handlung integriert ist. Ganze Filmsequenzen spielen in einer virtuellen Computerspielwelt. Ausleihbar über die Medienzentren. Im Handel für ca. 17 EUR erhältlich. Begleitend gibt es ein Filmheft der Bundeszentrale für politische Bildung.

A Gamer's Day

Der Amateurspielfilm „A Gamer's Day“ von Daniel Schenk hat in der Szene Kultcharakter. Internetkommentar: „Der Gamer, der sich in dem Video nicht ab und zu mal wiedererkennt, ist kein Gamer.“

DVD Digitale Spielwelten

Die Doppel-DVD „Digitale Spielwelten – Computer- und Videospiele als Unterrichtsthema“ beinhaltet didaktisches Material, Hintergrundinfos und Filme. Die Materialien sind für den Unterricht aufbereitet, leicht erschließbar und bieten einen guten Einstieg. Die zweite DVD mit Spielebeispielen muss teilweise umständlich installiert werden und offeriert nur eingeschränkte Spielmöglichkeiten. Kostenlos erhältlich im Landesmedienzentrum Baden-Württemberg.

Spielzone

Die DVD „Spielzone – Im Sog der virtuellen Welt“ enthält die auf 25 Minuten gekürzte Fassung des gleichnamigen Dokumentarfilms von Heide Breitel aus dem Jahr 2008. Die Doku vermittelt die Lebenswelt von intensiv spielenden Jugendlichen. Zudem enthält die DVD umfangreiches Begleitmaterial für den Unterricht und für Elternabende, Hintergrundinformationen und knapp 45 Minuten Interviewmaterial. Sehr empfehlenswert. Ausleihbar über die Medienzentren.

Nur ein Spiel

Die Dokumentation „Nur ein Spiel“ beschäftigt sich mit analogen und digitalen Rollenspielen. Neben den klassischen „Live Action Role Playing“-Events (LARPs) und „Pen and Paper“-Rollenspielen wird auch die Faszination dieses Spielgenrein der digitalen Welt thematisiert. Es folgen Einblicke in die Entwicklung von Games und Interviews mit Spielerinnen und Spielern, die über ihre Erlebnisse in „World of Warcraft“ erzählen.

Moral Kombat

Die amerikanische Dokumentation „Moral Kombat“ beschäftigt sich mit dem umstrittenen Thema Gewalt in Videospielen. Prominente Expertinnen und Experten der Szene wie der Electronic Arts-Gründer Trip Hawkins oder der Videospieldesigner American McGee kommen genauso zu Wort wie Experten, die sich gegen Gewalt in Videospielen aussprechen. Der Regisseur Spencer Halpin wahrt einen neutralen Ton, um so auch Nichtspielenden einen Einblick in die Thematik zu gewähren und die Zuschauer selbst Schlüsse ziehen zu lassen.

Indie Game – The Movie

Die Dokumentation „Indie Game – The Movie“ begleitet junge, unabhängige Spieleentwickler/innen und zeigt Schwierigkeiten wie auch Erfolge bei der Umsetzung ihrer persönlichen Projekte. So wird zum Beispiel der Werdegang des Spiels „FEZ“ dokumentiert, an dem ein einziger Entwickler vier Jahre lang gearbeitet hat.

Spielcontroller

GettyImages/Niyazz

Literatur

  • Feibel, Thomas: Killerspiele im Kinderzimmer. Düsseldorf 2004.
  • Gee, James Paul. What video games have to teach us about learning and literacy. London und New York 2008.
  • Grüsser, Sabine Miriam und Thalemann, Ralf: Computerspielsüchtig? Rat und Hilfe für Eltern. Bern 2006. Die in diesem Ratgeber enthaltenen Fragebögen zur Computerspielsucht können Sie hier vom Hans-Huber-Verlag als PDF herunterladen.
  • Kiriakidis, Nikolaos. Fun, Anyone!? Jugendliche Sozialisation und die Faszinationskraft von Video- und Computerspielen. Berlin 2005.
  • Lüpke, Marcus und Neumann, Ulf: Gewaltprävention 2.0: Digitale Herausforderungen. Marbug 2010.
  • McGonigal, Jane: Besser als die Wirklichkeit! Warum wir von Computerspielen profitieren und wie sie die Welt verändern. München 2012.
  • Mertens, Mathias und Meißner, Tobias O.: Wir waren Space Invaders – Geschichten vom Computerspielen. Frankfurt am Main 2002.
  • Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Spiel- und Lernsoftware pädagogisch beurteilt. Band 22. (2012). Erhältlich als PDF.
  • Schunk, Dirk: Einführung in die Generation Counter Strike. Norderstedt 2004.
  • Winter, Andrea: Spielen und erleben mit digitalen Medien. München 2011.

Allgemeine Links

Bundeszentrale für Politische Bildung

Unter der „Rubrik Gesellschaft/Medien“ bietet die Bundeszentrale für politische Bildung ein umfangreiches Dossier zu Computerspielen. Es fragt nach ihrer Faszination und Wirkung, beleuchtet mögliche Folgen für Gesellschaft und Bildung und lässt Experten über die Politik der Spiele sprechen

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Computerspielmuseum

Das Computerspielemuseum Berlin bietet eine ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur. Viele rare Originalexponate, spielbare Klassiker und mediale Inszenierungen lassen Besucher/-innen die Welt des „Homo Ludens Digitalis“ erkunden. Träger des Computerspielemuseums ist die Gameshouse gGmbH

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feibel.de – Büro für Kindermedien

Die Internetseite wird von dem Journalisten und Buchautor Thomas Feibel betrieben. Interessierte finden hier regelmäßig aktualisierte Besprechungen von Computerspielen für Kinder und Jugendliche. Neben Empfehlungen für Eltern und Tipps zum sicheren Umgang mit Internet und Spielen gibt es auch eine eigene Seite für Kinder

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Games Kompakt

Das Angebot beinhaltet neben den gängigen Spielkonsolen und ausgewählten Spielen auch Arbeitsmaterialien, Unterrichtsmodule und konkrete Anregungen, um sich mit dem Thema Computer- und Videospiele auseinander zu setzen.

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Institut Spielraum

Umfassende Seite zu Computerspielen, Genres, Wirkungen, Handlungsmöglichkeiten der FH Köln.

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Internet-ABC

Informationsportal des Vereins „Internet-ABC e.V.“ mit vielen Informationen und Tipps für Kinder und Eltern zu den Themenfeldern Internet sowie Spiel- und Lernsoftware. Die Seite ist ein gemeinsames Angebot der Landesmedienanstalten unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission.

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iRights.info – Urheberrechte in der digitalen Welt

Das erklärte Ziel der mehrfach ausgezeichneten Informationsplattform „iRights.info“ ist, „für ein besseres Verständnis des Urheberrechts und anderer Rechtsgebiete in der digitalen Welt zu sorgen“. In Bezug auf Computerspiele wird z.B. das Thema Kopierschutz auf verständliche Weise behandelt.

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New Media Literacies

Der Blog von Henry Jenkins bietet zahlreiche interessante Artikel zu New Media Literacies.

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Portal „MedienGewalt.de“

Das Portal stellt eine umfangreiche kommentierte Linksammlung zu den Themen Gewalt in Medien und Computerspielen bereit und gibt Empfehlungen für Computerspiele, geordnet nach Altersgruppen.

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SCHAU HIN!

„Schau hin, was deine Kinder machen“. Die Webseite bietet Eltern praktische Orientierungshilfen zur Medienerziehung u.a. auch Tipps zum Umgang mit Computerspielen. Eine Initiative des Bundesfamilienministeriums.

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SIN – Studio im Netz

Das SIN – Studio im Netz ist eine bundesweit agierende medienpädagogische Facheinrichtung. Es konzentriert als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe den Schwerpunkt seiner Aktivitäten auf den Bereich „Kinder, Jugendliche und Multimedia“. Unter anderem verleiht SIN einmal jährlich den „Pädi“ – den „pädagogischen Interaktiv-Preis für gute Computer- und Videospiele sowie Internetangebote für Kinder“.

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Spielbar.de

Informationsportal der Bundeszentrale für Politische Bildung mit Besprechungen von Computerspielen und vielen weiteren (Fach-) Artikeln zum Thema.

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Spieleratgeber NRW

Pädagogischer Ratgeber zu Computer- und Videospielen des Vereins „ComputerProjekt Köln“ mit Beurteilungen von Spielen für Eltern und Multiplikator/innen; außerdem: Infos zu Projekten, Forschung und Literatur. Das Besondere: Artikel und Rezensionen werden von einer Jugendredaktion verfasst.

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Zavatar

Zavatar.de ist die derzeit größte deutsche „Datenbank für Unterhaltungssoftware“ und verzeichnet über 12.000 Spiele mit Hersteller, technischer Plattform, Genre, Altersfreigabe und mehr.

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Links zu Auszeichnungen im Computerspielbereich

TOMMI

Der deutsche Kindersoftwarepreis widmet sich der Bewertung und Anerkennung von innovativen und herausragenden Kindersoftware-Titeln.

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Pädagogischer Interaktiv-Preis (PÄDI)

Herausgegeben von „SIN – Studio im Netz e.V.“ werden herausragende Multimedia-Produkte vergeben, die Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit nutzen.

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GIGA-Maus

Der Medienpreis ist eine Auszeichnung von „Eltern family“, der Zeitschrift für Eltern mit Kindern im Kindergarten- und Schulalter.

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Gütesiegel „Pädagogisch Wertvoll“

Das Gütesiegel wird von einem unabhängigen Gremium an Computerspiele verliehen, die über einen pädagogischen Mehrwert verfügen.

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BuPP

BuPP aus Österreich bietet Eltern und anderen Personen, die für ihre Kinder Spiele kaufen, eine Orientierungshilfe, indem sie empfehlenswerte Spiele auszeichnet und unter „empfohlene Spiele“ auf dieser Website veröffentlicht.

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Links zum exzessiven Spielen

 

Fachverband Medienabhängigkeit

Netzwerk, das sich mit dem neuartigen Krankheitsphänomen der Computerspielsucht beschäftigt.

Fachverband Medienabhängigkeit

Netzwerk, das sich mit dem neuartigen Krankheitsphänomen der Computerspielsucht beschäftigt.

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Fachstelle für Suchtprävention

Diese Institution der Drogenhilfe Köln gGmbH richtet sich mit der Kampagne websucht.info an Eltern, Betroffene der Online-Sucht sowie an Pädagogen, die sich zu dem Thema informieren möchten.

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Daniel Heinz

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