Profil

Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg – Ihr Partner für Medienbildung 

Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) bildet gemeinsam mit Stadt- und Kreismedienzentren an rund 50 Standorten im Land den Medienzentrenverbund. So stehen in ganz Baden-Württemberg kompetente Ansprechpartner/-innen für Medienbildung direkt vor Ort zur Verfügung. Dieser Verbund bietet pädagogische sowie technische Beratung und Weiterbildung, bildungsplanbezogene, fachlich begutachtete Medien sowie Support für schulische Computernetzwerke. Zudem stehen die Medienzentren den Schulen in technischen Fragen im Zusammenhang mit der Beschaffung und dem Einsatz von Geräten für den Medieneinsatz zur Seite und verleihen Medientechnik wie Tablets, Laptops, Beamer usw. Das Online-Portal lmz-bw.de bietet Interessierten Zugang zu den Angeboten des Landesmedienzentrums sowie vielfältigen Fachinformationen zu Themen der Medienbildung und des Jugendmedienschutzes.

Angebote des LMZ im Überblick

Mit Hilfe der Netzwerklösung für schulische Computernetze „paedML“ (pädagogische Musterlösung) des LMZ lassen sich schulische Geräte, Passwörter, Zugänge, Internetnutzung, Bildschirme, Tastaturen und Softwareverteilung sicher und geschützt steuern. Lösungen gibt es auf Basis von Linux, Windows oder Novell.

Das LMZ und die Medienzentren stellen Lehrerinnen und Lehrern aller Schularten die zentrale Mediathek „SESAM“ zur Verfügung. Hier können Lehrkräfte Unterrichtsmaterial und Medien wie Filme oder Bildsammlungen nach Themen, Fächern und Klassenstufen recherchieren und nutzen. Die Medien werden von Begutachtungskommissionen geprüft.  

An den Medienzentren stehen Verleihgeräte wie z.B. Projektionstechniken, Kameras, Tablets oder Notebooks bereit. Die Medienzentren bieten darüber hinaus pädagogische sowie technische Beratung und Weiterbildung sowie Support für schulische Computernetzwerke.

Als Teil der Initiative „Kindermedienland“ der Landesregierung setzt das LMZ medienpädagogische Programme zur Stärkung der Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren um. In Jugendmedienschutz-Projekten wie z.B. „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ lernen Schülerinnen und Schüler, Falschmeldungen zu erkennen und werden auf die Gefahren im Netz aufmerksam gemacht.

Mentorenprogramme des LMZ verfolgen den Peer-to-Peer-Ansatz, indem Wissen an gleichaltrige Mitmenschen weitergegeben wird. Das Schüler-Medienmentoren-Programm hilft jungen Menschen, Medienkompetenz zu erwerben und dieses Wissen an ihre Mitschüler/-innen weiterzugeben. Das Eltern-Medienmentoren-Programm verfolgt dasselbe Ziel aus Elternsicht. Stark nachgefragt sind auch die Programme für Senioren (Senioren-Medienmentoren und das Projekt „gesundaltern@bw“ zur Unterstützung bei digitalen Gesundheitsleistungen im Alter).

Des Weiteren gibt es Workshops und Veranstaltungen zur Mediennutzung und zum Schutz von Jugendlichen sowie eine eigens dafür vorgesehene Beratungsstelle am LMZ.

Das LMZ bietet Fortbildungen zu Themen wie Jugendmedienschutz, Medienwissen, IT-Administration, Medieneinsatz im Unterricht und vieles mehr. Die Fortbildungen richten sich an Jung und Alt, von Schüler/-innen über Pädagog(-inn)en bis hin zu Senior(-inn)en. Die Fortbildungen finden sowohl vor Ort als auch online oder als Mischform statt.

Organisationsstruktur

Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg ist in vier Abteilungen gegliedert: Pädagogik, Technik, Mediendistribution und Querschnitt.

Das Organigramm gibt Auskunft über die Organisation sowie die Leitungspersonen.

Das Organigramm zum Download

Gesetzlicher Auftrag

Am 1. Februar 2001 wurde vom Landtag Baden-Württemberg das Medienzentrengesetz (Drucksache 12/5981) beschlossen, in dem die Aufgaben der Medienzentren definiert sind:

„Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg sowie die Stadt- und Kreismedienzentren haben die Aufgaben zu erfüllen, die sich aus der Verwendung audiovisueller und digitaler Medien in der Erziehungs- und Bildungsarbeit der öffentlichen Schulen ergeben. Die gleichen Aufgaben hat das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg bei der Jugendarbeit und der Erwachsenenbildung zu erfüllen.”

Im Einzelnen führt das Gesetz in §3 aus:

Das Landesmedienzentrum hat folgende Aufgaben:

1. pädagogischer Dienst, insbesondere

a) Fort- und Weiterbildung sowie Beratung und Schulung von Lehrkräften im Hinblick auf eine sachgerechte Verwendung von Medien, Beratung der Stadt- und Kreismedienzentren und der Schulträger bei der Medienbeschaffung, Mitwirkung bei der Aus- und Fortbildung von Mitarbeitern der Medienzentren,

b) Durchführung von medienpädagogischen Modellprojekten und Mitwirkung bei der Erprobung und Förderung neuer Medien und Kommunikationstechniken sowie Beratung bei der Beurteilung, Erprobung und Nutzung neuer Medien,

c) Förderung der Medienbildung, Medienkompetenz und Medienerziehung unter anderem durch Unterstützung des schulischen Medieneinsatzes und medienpädagogische Informationsangebote,

2. technischer Dienst für Schulen, insbesondere

a) die technische Beratung und Betreuung der Mitarbeiter der Stadt- und Kreismedienzentren sowie der Schulträger im Zusammenhang mit der Beschaffung und dem Einsatz von Geräten für den Medieneinsatz,

b) Mitwirkung bei der Beratung und Unterstützung im Bereich Multimediatechnik für den Unterrichtseinsatz an Schulen einschließlich pädagogischer Netzwerke (Support),

c) Versorgung der Schulen mit technisch hochwertigen Kopien von Funk- und Fernsehsendungen,

3. Mediendistribution und Medienerschließung, insbesondere

a) die Erschließung und Erfassung von Bildungsmedien einschließlich eines Medieninformationssystems,

b) Mediendistribution einschließlich Verleih, Zentralarchiv, Medienbeschaffung und Medienberatung,

4. landeskundliche und kulturhistorische Bilddokumentation.

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GettyImages/mrgao

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