Referenzschulen BW: Infos zum Projekt

Beschreibung und Zielsetzung

Die Möglichkeiten der technischen Entwicklung, aber auch Erfahrungen aus den vergangenen Jahren stellen viele Schulen vor Herausforderungen. Wie lassen sich die neu gewonnenen Erkenntnisse nachhaltig in das Schulleben integrieren? Welche Förder- und Unterstützungsmaßnahmen stehen zur Verfügung? Wie gehen andere Schulen vor?

Mit dem Projekt unterstützen das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) und der Medienzentrenverbund (MZV) Schulen im Bereich der digitalen Transformation. Am Projekt beteiligte Schulen erhalten Fortbildungen durch das LMZ / den MZV und werden zu Multiplikatoren für weitere Schulen, indem sie beispielsweise Einblicke in ihre Arbeitspraxis geben oder den themenbezogenen Austausch zur Medienbildung und zum Medieneinsatz voranbringen.

Im Durchführungsjahr 2022/23 möchten wir den Schulen noch mehr inhaltliche Begleitung bieten und gleichzeitig thematische Vielfalt ermöglichen. Daher werden wir eine Bewerbung auf fünf Themenschwerpunkte anbieten. Jedes Thema wird von einem Themencoach betreut, der regelmäßige Informationen zum Thema bietet, auf passende Angebote des Landesmedienzentrums und anderer Institutionen hinweist und regelmäßige Vernetzungstreffen der Schulen initiiert.

Daneben wird es weiterhin landesweite Vernetzungsveranstaltungen zu Beginn, in der Mitte und zum Abschluss des Projekts geben, bei denen beteiligte Schulen nicht nur Inputs bekommen, sondern auch ihre gegangenen Schritte und erreichten Ziele präsentieren können. Die letzte Vernetzungsveranstaltung ist dabei als für alle Schulen des Landes offene Veranstaltung geplant.

Die Schulen im Referenzschulnetzwerk werden gleichzeitig motiviert und unterstützt, Öffnungsveranstaltungen durchzuführen. Dies können für andere Schulen geöffnete Fortbildungstage sein oder die aktive Teilnahme und Präsentation während Veranstaltungen des örtlichen Medienzentrums oder des Landesmedienzentrums (z.B. Medienkompetenztage, digital@regional usw.)

Das Referenzschulnetzwerk eröffnet Perspektiven und fördert den Austausch.

Kurz: „Lernen mit und von anderen Schulen“. 

Das Projekt unterstützt Schulen bei:

  • der Förderung der Medienkompetenz und Qualifikation von Lehrkräften
  • der schulische Medienentwicklung
  • der Öffnung und Vernetzung mit anderen Schulen

Jetzt als Projektschule 2022/23 bewerben!

Leitend für das Referenzschulmodell ist das Öffnen und Teilen:
Referenzschulen BW sind Ansprechpartner und Einblickgeber, sie legen sich mit ihrer Bewerbung auch auf einen Grad der Offenheit, Vernetzungs- und Teilungsbereitschaft fest.

Projekte und Ansprechpartner/-innen der jeweiligen Schulen können der Vernetzungslandkarte unter netzwerk.bildungbw.de entnommen werden. 

Wie profitiert meine Schule vom Referenzschulnetzwerk?

Referenzschulen profitieren vom Austausch mit anderen Schulen ihres Themas und von den vielfältigen Informationen, die ihnen vom Themencoach zur Verfügung gestellt werden. Die Vernetzungsveranstaltungen bieten starke Inputs und einen vertieften Austausch zwischen Schulen.

Sie nutzen das Angebot des Landesmedienzentrums und des Medienzentrenverbunds.
Außerdem dürfen Referenzschulen das Logo des Referenzschulnetzwerkes für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen.
 

Die wichtigsten Infos: Fragen und Antworten

Wie ist der Ablauf des Projektjahres?

Zu Beginn des Schuljahres findet eine Kickoff-Veranstaltung statt, bei der für alle Themen ein themenbezogener hochwertiger Impuls geboten wird. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit einer ersten Vernetzung der Schulen untereinander.

Zum Halbjahr (Januar bis März) nehmen die Schulen am „Bergfest“ teil, in der die Schulen über ihre bisherigen Projektverlauf berichten und weitere Workshops zu den fünf Themen angeboten werden.

Gegen Ende des Schuljahres findet eine Abschlussveranstaltung statt, bei der K2-Schulen (Kooperationsstufe 2) ihre Projekte vorstellen und Bilanz ziehen. Diese Veranstaltung wird für alle Schulen Baden-Württembergs geöffnet und dient als Schaufenster des Referenzschulnetzwerkes bzw. der Referenzschulen.
 

Was bieten wir den Referenzschulen BW?

Angebote für alle Schularten:

  • (Mindestens) einen Themencoach für jedes Thema
  • individuelle Sprechstunden
  • regelmäßige Informationen zum gewählten Thema

    • Infomails
    • Forumsbeiträge

  • Einladung von externen Experten zu ausgesuchten Themen
  • Aufnahme in die Vernetzungslandkarte
  • Bereitstellung eines themenbezogenen und themenübergreifenden Forums
  • individuelle Fortbildungsangebote zum Thema
  • Raum für Austausch und Vernetzung
  • Unterstützung bei der Weiterentwicklung der schulischen Medienbildung
  • Abschlusszertifikat
  • Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit

Gemeinschaftsschulen in der Kooperationsstufe 2 erhalten zusätzlich:

  • individueller nachhaltiger Beratungsprozess durch das örtliche Medienzentrum
  • verstärkte Unterstützung bei der Durchführung von Öffnungsveranstaltung
  • jeweils 0,5 Entlastungsstunden für Referenzschule und das betreuende Medienzentrum

Aufgaben teilnehmender Schulen

K1-Schulen

  • Durchführung eines Öffnungselementes z.B.:

    • Fortbildungstag für andere Schulen
    • Aktive Teilnahme am Medienkompetenztag des örtlichen Medienzentrums
    • Beitrag bei der Fortbildungsreihe digital@regional
    • Haben Sie eine eigene Idee für ein Öffnungselement? Sprechen Sie uns an.

  • Regelmäßiger Austausch mit dem Themencoach
  • Teilnahme an Vernetzungsveranstaltungen des Referenzschulnetzwerkes
  • Teilnahme an der Evaluation

K2-Schulen

  • Durchführung von zwei Öffnungselementen, z.B.:

    • Fortbildungstag für andere Schulen
    • Aktive Teilnahme am Medienkompetenztag des örtlichen Medienzentrums
    • Beitrag bei der Fortbildungsreihe digital@regional
    • Haben Sie eine eigene Idee für ein Öffnungselement? Sprechen Sie uns an.

  • Intensiver Austausch mit dem Themencoach
  • Aktive Teilnahme an Vernetzungsveranstaltungen des Referenzschulnetzwerkes (z.B. Durchführung eines Workshops oder Inputs)
  • Teilnahme an der Evaluation

Was sind Themencoaches?

Jedes Thema wird jeweils von einem Themencoach betreut. Themencoaches sind Ansprechperson für teilnehmende Schulen mit dem gewählten Schwerpunkt für sowohl organisatorische als auch themenspezifische Fragen. Sie begleiten die Referenzschulen in ihren Entwicklungsprozessen. 

Der Themencoach hat für seinen Thema das benötigte Hintergrund- und Fachwissen, verfügt über themenbezogene Ressourcen und kann diese auch an die ihm zugeteilten Referenzschulen kommunizieren. 

In Absprache mit den Referenzschulen werden individuelle Zielvorstellungen getroffen. Zielvorstellungen müssen nicht endgültig festgelegt sein, sondern können im Laufe des Prozesses durchaus nachgebessert und/oder angepasst werden. 

Wer übernimmt welche Aufgaben im Projekt?

Das Landesmedienzentrum unterstützt und berät die Schulen im Entwicklungsprozess. Hierfür wird für jedes Thema ein Coach zur Verfügung gestellt, der die Schulen während des gesamten Projekts begleitet. Das Landesmedienzentrum ermöglicht die Vernetzung zwischen den teilnehmenden Schulen durch eine geeignete Plattform und eine Vernetzungslandkarte.

Das regionale Medienzentrum unterstützt die Schulen nach Möglichkeit bei der Durchführung von Veranstaltungen, z.B. durch den Verleih von benötigter Ausstattung. In Abstimmung mit dem Landesmedienzentrum unterstützt und berät es Schulen auch im individuellen Entwicklungsprozess. 

Referenzschulen bieten unterschiedliche Öffnungs- und Vernetzungsformate an. Gemeinsam mit anderen Schulen zeigen sie Umsetzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten digitaler Transformation im Bildungsbereich auf.

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