Ein Beitrag zur Integration

Bereits seit ihrer Gründung erfährt die Bundesrepublik Deutschland Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen. Zunächst waren dies vor allem Menschen auf der Suche nach Arbeit, die ihre Heimat verließen, um sich hier niederzulassen. In der jüngsten Zeit dagegen ist es meist die Flucht vor Krieg oder Hunger, die Menschen nach Deutschland führt. So betrug die Zahl der Asylanträge im Jahr 2015 bundesweit beinahe 477.000.

Viele dieser Menschen haben ihre Heimat verloren, traumatische Erlebnisse sowohl im Heimatland als auch auf der Flucht erlitten und teilweise Familienmitglieder und Freunde verloren. Sie kommen in ein unbekanntes Land, einen fremden Kulturkreis, kennen die Gewohnheiten der hier lebenden Menschen kaum und sprechen ihre Sprache nicht. Aufgrund von kulturellen Unterschieden und gegenseitigen Vorurteilen gelingt eine Integration häufig nur allmählich und nicht immer leicht.

Eine Willkommenskultur, die die neuen Mitmenschen mit ihren Sorgen und Nöten ernst nimmt und versucht, ihnen einen Platz in der Gesellschaft zu geben, kann diese Integration fördern. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) macht daher spezielle Angebote für die Zielgruppe der Migranten und Geflüchteten. Dies umfasst sowohl schulische Programme als auch Angebote für Eltern. Unter den Aspekten der migrationssensiblen Medienarbeit werden die verschiedenen Programme des LMZ wie beispielsweise 101 Schulen, das Eltern-Medienmentoren-Programm, das Schüler-Medienmentoren-Programm oder Prävention weiterentwickelt.

 

Mädchen mit Kamera

Christian Reinhold

Handouts

Leitfaden für LMZ-Veranstaltungen in internationalen Settings

In den Workshops, die bisher im Rahmen der Programme in Vorbereitungsklassen stattgefunden haben, wurden die Erfahrungen gesammelt und in einem Leitfaden gebündelt. Dieser soll die Referentinnen und Referenten des LMZ bei der Arbeit mit Geflüchteten unterstützen und auf Besonderheiten in diesen Settings aufmerksam machen.

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