„Ruhe am Set. Und bitte!“

Und noch einmal. So lange bis alles perfekt ist. Manchmal nicht gerade einfach. Diese Sätze begleiteten mich fünf Tage lang beim Video-Workshop in Heidelberg. Vom Drehbuch Schreiben bis zum Schneiden habe ich bei allem mitgeholfen und auch selbst viel dazugelernt.

Freitagmorgen – ich wurde herzlich begrüßt von den Betreuerinnen und Betreuern. Am gemütlichen Kaffeetisch besprachen wir den Tagesablauf. Bis die Kinder und Jugendlichen eintrafen, wurde alles vorbereitet. In diesem Kurs ging es darum, einen selbst erdachten Kurzfilm zu drehen und in die Filmwelt einzutauchen. Dabei sollten auch neue Kontakte entstehen, was auf diese Weise sehr gut geklappt hat.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden freundlich empfangen und ich sollte sie mit einander vertraut machen. Über diesen Tag verteilt gab es verschiedene Übungen, um zu lernen, mit einer Kamera umzugehen. Jeden Tag pünktlich um neun Uhr deckten wir gemeinsam den Getränketisch für alle mit Tee, Kaffee, Wasser und Saft. Dazu gab es leckere Kekse, die jeder gerne genascht hat. Auch das Mittagessen wurde immer frisch gekocht – möglichst vegetarisch oder vegan.

Am zweiten Tag wurden Ideen für den Film gesammelt und jeder konnte Vorschläge einbringen. Die besten (darunter auch meiner) wurden nun von der Drehbuchgruppe genutzt, um eine ganze Geschichte zu schreiben. Jeder durfte sich den Arbeitsbereich aussuchen. Neben der Drehbuchgruppe gab es noch das Film- und das Schnittteam.  

Das Filmteam wurde von mir unterstützt. Uns wurden verschiedene Filmtechniken und Kameraperspektiven gezeigt, sowie die Regieführung, den Ton und die Kamerahandhabung erklärt. Am Ende des Tages hatten wir drei Expertenteams für drei unterschiedliche Bereiche und ein fertiges Drehbuch.

An den anderen Tagen war höchste Konzentration gefragt, denn es ging ans Drehen. Hinter der Kamera half ich mit, wenn Not am Mann war. Wir haben sehr viele Clips gefilmt. Dabei lief natürlich nicht alles gleich glatt. Deswegen sortierte ich sie am Laptop aus, wobei ich mir sie ganz genau anschauen musste.

Am letzten Tag wurden wir fertig mit Filmen und schauten uns zum Abschluss einige Clips nochmal an, was äußerst lustig war. Der Film wird erst später geschnitten, eventuell kann man dann auch nochmal zu einem Schnittwochenende kommen. Der Titel des Films steht aber schon fest. Viel Spaß mit unserem Film: „Die Schokocrossaints von morgen“!

Danach wird unser fertiger Film das erste Mal intern geschaut. In den Herbstferien wird er beim Filmwettbewerb „Goldener Hirsch“ im Karlstorkino gezeigt, wo man für unser Video abstimmen kann.

Dieser SMEP-Job hat mir sehr gut gefallen. Überall durfte ich mit anpacken und helfen. Dabei erfuhr ich auch einiges Neues und wir haben einen Film produziert, auf den wir stolz sein können. Definitiv empfehlenswert!

Jasmin, Schüler-Medienmentorin am Englischen Institut Heidelberg

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