Medienbildung in den Klassen 1 bis 4

Digitale Medien sind heute selbstverständlicher Bestandteil der Lebenswelt von Kindern im Grundschulalter. Um die Kinder einerseits auf die vielfältigen positiven Möglichkeiten der Medien vorzubereiten und sie andererseits vor möglichen schädigenden Einflüssen zu schützen, ist eine grundlegende Medienbildung bereits in der Grundschule unverzichtbar.

Bereits vor der Einführung der Leistungsperspektive Medienbildung auch für die Grundschulen hat das Kultusministerium Baden-Württemberg in enger Absprache mit den Kommunalen Landesverbänden bereits zum Schuljahr 2011/12 das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) mit dem Projekt Medienbildung in der Grundschule beauftragt. Dabei wird angestrebt, die Kinder von Anfang an zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu erziehen und ihnen schon frühzeitig und nachhaltig Wege zu eröffnen, ihre medial-vernetzte Lebenswelt aktiv mitzugestalten.

Bereits heute machen sich immer mehr Grundschulen im Land auf den Weg und integrieren die Medienbildung in ihr Schulcurriculum – nicht zuletzt, weil Eltern darauf drängen, dass die Lebenswelt der Kinder auch in der Grundschule ihren Niederschlag findet. Diese Schulen berät und begleitet das LMZ und greift dabei laufend auf Erkenntnisse und Materialien aus dem Grundschulprojekt zurück.

Darüber hinaus unterstützt das LMZ auch weiterhin Grundschulen auf dem Weg zur Umsetzung einer grundlegenden Medienbildung. Hierfür werden Kollegien von Referenzgrundschulen so qualifiziert, dass sie andere Grundschulen in ihrem Landkreis bei der Umsetzung von Medienbildung im Unterricht unterstützen können. Dafür stehen diesen Referenzschulen auch spezielle Medienpädagogische Beraterinnen und Berater für die Grundschule zur Seite.

Grundschüler am PC

Martin Storz

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