Feindbild Medien: Jetzt anmelden zum Online-Fachgespräch mit dem Nachrichtenportal watson

Junge mit Fake-News-Zeitung und Pinocchio-Nase

Getty Images/Rich Vintage

Lügenpresse, Staatsfunk, Propaganda: Online-Veranstaltung zum Hass auf Medien

Der Hass auf Medien und die Mär der gleichgeschalteten Presse zählen zum Repertoire verschiedener extremistischer Ideologien. Sei es als fester Bestandteil von Verschwörungsgeschichten, als willkommenes und eben auch präsentes und (an)greifbares Feindbild auf Demonstrationen – oder schlicht als Mittel, um sich mit unliebsamen Gegenpositionen nicht auseinandersetzen zu müssen.

Dabei ist dieses Feindbild eine extreme Form dessen, was Medien oft vorgeworfen wird: Es verkürzt Diskurse und setzt gleich, was bei näherer Betrachtung, definitiv nicht gleich ist. Vom Deutschlandfunk zur Regenbogenpresse. Von Spiegel zu Funk. Von Watson bis zu den RTL News. Alles: Die Medien.

Welche Gefahr birgt diese Homogenisierung? Wie lässt sich für die Vielfalt an Medienangeboten sensibilisieren? Wo gibt es auch in journalistischem Handeln problematische Dimensionen? Wo werden auch dort Diskurse verkürzt? Leisten Medienformate dem Feindbild sogar Vorschub? Und wie lässt sich dieses Thema mit Jugendlichen bearbeiten?

Das virtuelle Fachgespräch am 15. Juni (10.00 bis 12.30 Uhr) mit dem Politikredakteur Sebastian Heinrich vom Nachrichtenportal watson geht diesen Fragen nach. Im Anschluss daran haben die Teilnehmenden Zeit, Ihre Fragen in einem Austausch zu stellen.

Initiatorin der Veranstaltung ist die Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) in Kooperation mit dem Nachrichtenportal watson und dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zur Anmeldung

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