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Madonna: Präsentation von Sexualität, Geschlechtsidentität und Macht.

  • Autoren: Mikos, Lothar / Neumann-Braun, Klaus
  • Erschienen: 2006
  • Quelle: Videoclips und Musikfernsehen. Eine problemorientierte Kommentierung der aktuellen Forschungsliteratur. Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westalen (LfM), Band 52.
  • Verlag: Vistas Verlag

Abstract

Madonna gilt in der Musikszene als herausragender und außergewöhnlicher Star. Stets ist es ihr gelungen, sich als Künstlerin eigenständig und selbstbestimmt in Videoclips zu inszenieren. Immer wieder stellt sie Metamorphosen von Weiblichkeit und Wandlungen von tradierten Frauenrollen dar; als roter Faden zieht sich dabei das Spiel mit Sexualität, Geschlechtsidentität und Macht durch ihre Arbeiten. Sie hat es geschafft, gleichermaßen populär wie innovativ zu sein und ist im Zuge dessen zur kontrovers diskutierten Ikone avanciert. Unter Einbeziehung der aktuellen Forschungsliteratur beleuchten die beiden Autoren Madonnas Präsentationen von Sexualität und Geschlechtsidentität in ihren Musikvideos. Aus dem Buch „Videoclips und Musikfernsehen“ sind noch weitere Kapitel verfügbar: Geschlechterpräsentation Bedeutung und Funktion von Gewaltdarstellungen Musikvideos und ihre Wirkungen auf ZuschauerInnen
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Neumann-Braun, Klaus

Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun studierte Soziologie im Hauptfach, Psychologie, Erziehungswissenschaft und Ethnologie im Nebenfach in Tübingen und Freiburg i. Br. 1978 bis 1992 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschulassistent an der Universität Freiburg i. Br. 1993 habilitierte er sich, es folgten Lehr- und Forschungstätigkeiten im Rahmen von Professuren für Soziologie sowie Markt-, Konsum- und Kommunikationsforschung an den Universitäten Trier, Frankfurt a.M. und Koblenz-Landau sowie als Gastprofessor an der Universität Wien. Seit 2005 ist Neumann-Braun Professor am Institut für Medienwissenschaft (IfM) der Universität Basel. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Medien- und Kommunikationssoziologie, Populärkulturanalysen, Publikums- , Wirkungs- und Rezeptionsforschung, Jugendmedienschutz und Interpretative Methoden. Veröffentlichungen: "Coolhunters. Jugendkulturen zwischen Medien und Markt" (2005), "Medienkultur und Kulturkritik" (2002), "Medien- und Kommunikationssoziologie. Eine Einführung in zentrale Begriffe und Theorien" (2000)

Mikos, Lothar

Prof. Dr. Lothar Mikos (* 1954) ist Soziologe, Medienpublizist, Film- und Fernsehwissenschaftler. Seit 1999 hat er eine Professur für Fernsehwissenschaft an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. 2001 gründete er die Mikos Media Cooperation in Berlin, die Dienstleistungen im Bereich Medienforschung, Medienberatung, Medienentwicklung, Medienbildung anbietet. Außerdem ist er seit 2010 geschäftsführender Direktor des Erich Pommer Instituts gGmbH für Medienrecht, Medienwirtschaft und Medienforschung. Veröffentlichungen: "Film- und Fernsehanalyse" (2003), "Im Auge der Kamera. Das Fernsehereignis Big Brother" (2000), "Als der Ball noch rund war. Sepp Herberger, ein deutsches Fußballeben" (1997)