Einzelansicht

Geschlechterpräsentation [in Musikvideos].

  • Autoren: Mikos, Lothar / Neumann-Braun, Klaus
  • Erschienen: 2006
  • Quelle: Neumann-Braun, Klaus/ Mikos, Lothar: Videoclips und Musikfernsehen. Eine problemorientierte Kommentierung der aktuellen Forschungsliteratur. Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westalen (LfM), Band 52
  • Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft

Abstract

Musikvideos aus den 1980er und 1990er Jahren zeigen häufig stereotype Darstellungen von Geschlechterrollen, doch finden sich auch alternative beziehungsweise oppositionelle Darstellungsmuster wieder. Auf der einen Seite wird die Inszenierung der Geschlechter durch das Musikgenre und das damit angesprochene Zielpublikum bestimmt, auf der anderen Seite versuchen Künstler bewusst gängige Rollenklischees zu überwinden. Nach Sichtung der aktuellen Forschungsliteratur benennen die beiden Autoren verschiedene geschlechtsspezifische Darstellungsweisen in Videoclips, die anhand von Musikbeispielen illustriert werden. Aus dem Buch „Videoclips und Musikfernsehen“ sind noch weitere Kapitel verfügbar: Madonna: Präsentation von Sexualität, Geschlechtsidentität und Macht Bedeutung und Funktion von Gewaltdarstellungen Musikvideos und ihre Wirkungen auf ZuschauerInnen
Der Text als: pdf (177 KB)

Neumann-Braun, Klaus

Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun studierte Soziologie im Hauptfach, Psychologie, Erziehungswissenschaft und Ethnologie im Nebenfach in Tübingen und Freiburg i. Br. 1978 bis 1992 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschulassistent an der Universität Freiburg i. Br. 1993 habilitierte er sich, es folgten Lehr- und Forschungstätigkeiten im Rahmen von Professuren für Soziologie sowie Markt-, Konsum- und Kommunikationsforschung an den Universitäten Trier, Frankfurt a.M. und Koblenz-Landau sowie als Gastprofessor an der Universität Wien. Seit 2005 ist Neumann-Braun Professor am Institut für Medienwissenschaft (IfM) der Universität Basel. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Medien- und Kommunikationssoziologie, Populärkulturanalysen, Publikums- , Wirkungs- und Rezeptionsforschung, Jugendmedienschutz und Interpretative Methoden. Veröffentlichungen: "Coolhunters. Jugendkulturen zwischen Medien und Markt" (2005), "Medienkultur und Kulturkritik" (2002), "Medien- und Kommunikationssoziologie. Eine Einführung in zentrale Begriffe und Theorien" (2000)

Mikos, Lothar

Prof. Dr. Lothar Mikos (* 1954) ist Soziologe, Medienpublizist, Film- und Fernsehwissenschaftler. Seit 1999 hat er eine Professur für Fernsehwissenschaft an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. 2001 gründete er die Mikos Media Cooperation in Berlin, die Dienstleistungen im Bereich Medienforschung, Medienberatung, Medienentwicklung, Medienbildung anbietet. Außerdem ist er seit 2010 geschäftsführender Direktor des Erich Pommer Instituts gGmbH für Medienrecht, Medienwirtschaft und Medienforschung. Veröffentlichungen: "Film- und Fernsehanalyse" (2003), "Im Auge der Kamera. Das Fernsehereignis Big Brother" (2000), "Als der Ball noch rund war. Sepp Herberger, ein deutsches Fußballeben" (1997)