Einzelansicht

Propagandafilme der NSDAP.

  • Autor: Zimmermann, Peter
  • Erschienen: 2005
  • Quelle: Zimmermann, Peter/ Hoffmann, Kay (Hg.): Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland. Band 3 'Drittes Reich' 1933-1945.
  • Verlag: Reclam Verlag

Abstract

Dass dokumentarische Filme auch Propagandazwecken dienen können, war in den 20er und 30er Jahren international akzeptierter Konsens. Der nationalsozialistische Propagandafilm war, so gesehen, keine ausgesprochene dokumentarische Entgleisung. Wie die nationalsozialistische Partei und später der NS-Staat den Dokumentarfilm nutzten, um ihre Ideologie und Ziele zu verbreiten, untersucht Peter Zimmermann in diesem Beitrag. Er behandelt den nationalsozialistischen Propagandafilm von den Anfängen der Wahlwerbung über die Parteitagsfilme bis zur Verbreitung der arischen Rassenideologie. Besonderes Augenmerk legt er auf die Ästhetik der Riefenstahl-Filme mit ihrer idealisierenden Verklärung Hitlers und der NSDAP und auf die filmische Konstruktion von Feindbildern wie in Hipplers Propagandafilm „Der ewige Jude“. Die einzelnen Kapitel sind Auszüge aus Band 3 des Sammelwerks „Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland“.
Der Text als: pdf (464 KB)

Zimmermann, Peter

Dr. phil. habil. Peter Zimmermann (* 1944) ist Privatdozent und war von 1992 bis 2007 Wissenschaftlicher Leiter im Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart sowie Gesamtprojektleiter des DFG-Forschungsprojekts zur Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland 1973–1991. Als Dozent und Gastprofessor lehrte er an den Universitäten Wuppertal, Kairo und Marburg. Veröffentlichungen: „Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland I–III“ (Hg. 2005), „Triumph der Bilder“ (2002), „Fernseh-Dokumentarismus“ (1994)