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„Die janze Richtung paßt uns nicht“. Biographische Bruchstücke zu einer Geschichte der Medienzensur in Deutschland. Teil 13.

  • Autoren: Freitag, Burkhard / Zeitter, Ernst
  • Erschienen: 2004
  • Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (Hrsg.): tv diskurs - Verantwortung in audiovisuellen Medien. Heft 30.
  • Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft

Abstract

Der dreizehnte Teil von Zeitters Serie über Medienzensur in Deutschland befasst sich noch einmal mit dem Schicksal der Familie Mann. Die Brüder Heinrich und Thomas Mann werden nach Hitlers Machtergreifung nacheinander ausgebürgert und in die Emigration getrieben. Thomas Mann kann in den USA seine Erfolgsgeschichte zunächst fortsetzen, bis er nach Kriegsende Opfer der antikommunistischen Schikane wird. Sein Bruder Heinrich hingegen, der im französischen Exil zunächst ein gutes Auskommen hatte, findet in Amerika kein Publikum. Nach ihrem Tod versuchen die beiden inzwischen geteilten deutschen Staaten auf groteske Weise, das ideele Erbe der Manns für sich zu vereinnahmen. In unserer Bibliothek sind auch Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11, Teil 12 und Teil 13 dieser Serie zu finden.
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Zeitter, Ernst

Prof. em. Ernst Zeitter war Schulfunkredakteur beim Südwestfunk und Professor für Medienpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Veröffentlichungen: " Fragmente zu einer Ideen- und Sozialgeschichte des Filmes und des Kinos und zu einer Geschichte ihrer vorbereitenden Praxis" (1998/'99), "Medienerziehung in Kindergarten und Grundschule" (1997), "Die Sprache der Gewalt" (1996)

Freitag, Burkhard

Burkhard Freitag studierte Psychologie und ist seit 1996 wissenschaftlicher Angestellter an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.