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Neue Perspektiven: Medienzuwendung als soziales Handeln.

Abstract

Die neue Medienwirkungsforschung fragt nicht mehr „Was machen die Medien mit den Rezipienten?“, sondern umgekehrt „Was machen die Menschen mit den Medien?“. Der „Uses und Gratifications“- bzw. „Nutzen“-Ansatz ist nur einer von verschiedenen Herangehensweisen für die Erforschung neuer Wirkungsphänomene, bei denen insgesamt die Wiederentdeckung des Rezipienten im Mittelpunkt steht. Prof. Bonfadelli fasst im hier veröffentlichten 5. Kapitel des Lehrbuchs „Medienwirkungsforschung I“ die Prämissen, Methoden und empirischen Anwendungen neuerer Theorien in der Medienwirkungsforschung zusammen. Neben dem Nutzenansatz werden informationsorientierte und interaktionistische Ansätze, Forschungsphänomene wie der "Third Person"-Effekt sowie medienökologische Perspektiven vorgestellt. In unserer Online-Bibliothek ist auch das 7. Kapitel des Lehrbuchs: Neue Perspektiven: Kognitive Medieneffekte abrufbar. Mit ausführlicher Bibliografie im Anhang.
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Bonfadelli, Heinz

Prof. Dr. Heinz Bonfadelli studierte Sozialpsychologie, Soziologie und Publizistikwissenschaft in Zürich (Promotion 1980). Er habilitierte sich 1992 mit einer Studie zur Wissenskluft-Forschung. Seit 1994 ist er Professor für Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich (Ordinarius seit Winter 2000). Veröffentlichungen: "Medieninhaltsforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen" (2002), mit Mirko Marr: "Die Medien in der Informationsgesellschaft" (2002), "The Internet and Knowledge Gaps. A Theoretical and Empirical Investigation" (2002)